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CH_VB_001Ch Vb21 juin 1985Ouvrir la source →
Interpellation Puf-Berne 1286 N 21 juin 1985 cambriolage, y compris les lésions corporelles, le viol et d'autres violences criminelles. Il est en outre établi que de nombreux délits commis par les demandeurs d'asile sont cachés aux médias et au public afin de taire les suites négatives de la douteuse politique d'asile de la Confédéra- tion. Il est du plus haut intérêt que le public soit renseigné exactement sur la situation réelle par l'Etat central, qui est informé de cas d'espèce par les polices et les tribunaux cantonaux. Le Conseil fédéral est prié de répondre avec précision aux questions suivantes:
Quel effet ont les actes délictueux des demandeurs sur l'appréciation de leur requête?
Le Conseil fédéral est-il d'avis que tout délit doit entraîner le rejet de la demande d'asile?
Pourquoi les demandeurs dont les requêtes ont été reje- tées et qui sont tombés sous le coup de la loi n'ont-ils pas été expulsés sans exception de notre pays?
Le gouvernement est-il prêt dorénavant à expulser tout demandeur d'asile devenu délinquant?
Au cas où le gouvernement répondrait non aux questions 3 et 5: a. Comment les membres du Conseil fédéral, qui ont juré de «sauvegarder l'unité, l'honneur et l'indépendance de la patrie suisse, de défendre la liberté et les droits du peuple et des citoyens...» peuvent-ils répondre devant le peuple du fait qu'ils accordent l'asile à des criminels ou du moins qu'ils s'abstiennent de les éjecter, et ce après que des requérants ont gravement abusé de la générosité témoignée à leur encontre en Suisse alors qu'ils ne sont de toute façon pour la plupart que des «réfugiés économiques», des «deman- deurs d'asile touristiques», comme le prouvent les décisions de l'Office fédéral de la police et du département dont il relève? b. Le Conseil fédéral ne pense-t-il pas comme nous qu'il n'est plus possible de demander au peuple suisse de tolérer la présence de demandeurs d'asile criminels, dont la plupart sont d'ailleurs entrés illégalement dans notre pays?
Quelles mesures provisionnelles le gouvernement entend-il prendre pour réduire autant que possible le nom- bre des délits commis par des demandeurs d'asile et afin de protéger la population suisse?
Vu le nombre croissant d'actes de violence commis par des requérants d'asile, l'Exécutif a-t-il compris que la crimi- nalité de ces réfugiés est une conséquence de l'actuelle loi sur l'asile, qui par sa teneur même invite aux abus et qui exerce de plus un attrait manifeste sur un nombre élevé de faux réfugiés? Est-il conscient que cette loi sert à «prépro- grammer» les conflits les plus divers?
Le Conseil fédéral est-il disposé à éradiquer la cause de toutes les difficultés énumérées ci-avant en élaborant au plus vite une révision de la loi sur l'asile de manière à la rendre plus restrictive et à maintenir efficacement hors de nos frontières les faux réfugiés potentiels?
Le gouvernement peut-il enfin se déclarer prêt à infor- mer à l'avenir la population par des communiqués sur les délits commis par des demandeurs? Mitunterzeichner-Cosignataires: Meier-Zürich, Gehen, Sol- dini, Steff en . (4) Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 25. April 1985 Rapport écrit du Conseil fédéral du 25 avril 1985 Zu Frage 1: Der Bund verfügt nicht über das notwendige statistische Material, um die gewünschten Auskünfte betref- fend Delinquenz von Asylbewerbern erteilen zu können. Weder aus dem eidgenössischen Strafregister noch aus der polizeilichen Kriminalstatistik, die vom Schweizerischen Zentralpolizeibüro geführt werden, ist ersichtlich, ob es sich beim Straftäter um einen Asylgesuchsteller handelt. Mit grossem Aufwand liesse sich ein derartiges Unterschei- dungsmerkmal lediglich den Strafentscheiden der kantona- len Behörden entnehmen. Es besteht kein Anlass, bei den registrierten Straftätern Asylbewerber auszuscheiden. Diese sind bisher nicht durch ausserordentliche Kriminalität aufgefallen. Eine gesonderte Erfassung wäre unter diesen Umständen eine nicht zu recht- fertigende diskriminatorische Massnahme. Wissenschaftli- che Studien zur angeblichen Überkriminalität der Ausländer im allgemeinen kommen zum Ergebnis, dass kein Grund dafür besteht, die Ausländer im Vergleich zu den Einheimi- schen als besonders kriminell zu stigmatisieren. Zu den Fragen 2 und 3: Im Falle schwerer Delinquenz (völkerrechtliche Delikte wie Verbrechen gegen den Frie- den, Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlich- keit; schwere, nicht politische Verbrechen; Gefährdung oder Verletzung der inneren oder äusseren Sicherheit der Schweiz) kann einem Gesuchsteller die Aufnahme in der Schweiz wegen Asylunwürdigkeit verweigert werden (Art. 8 des Asylgesetzes). Es würde einen klaren Rechtsbruch dar- stellen, ungeachtet der Schwere des begangenen Delikts in jedem Fall von Straffälligkeit das Asyl zu verweigern. Arti- kel 8 des Asylgesetzes betreffend Asylunwürdigkeit muss im Lichte der von der Schweiz ratifizierten Flüchtlingskonven- tion ausgelegt werden. Nach Artikel 1F des Flüchtlingsab- kommens werden nur solche Personen nicht als Flüchtlinge anerkannt, die in schwerwiegender Weise gegen Völker- recht oder das gemeine Recht verstossen haben. Zu den Fragen 4 und 5: Nach Artikel 19 des Asylgesetzes haben Asylgesuchsteller-auch straffällig gewordene-wäh- rend der Dauer ihres Verfahrens grundsätzlich ein Anwesen- heitsrecht in der Schweiz. Wird ein Asylgesuch abgelehnt, so verfügt das Bundesamt für Polizeiwesen in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz. Die Ausschaffung abgelehn- ter Asylbewerber als Entfernungsmassnahme obliegt den Kantonen. Anerkannte Flüchtlinge können nur unter den strengen Vor- aussetzungen der Artikel 43 und 45 des Asylgesetzes aus der Schweiz ausgewiesen oder in ihr Herkunftsland zurückge- schoben werden, namentlich, wenn sie ein Staatsrisiko dar- stellen oder als gemeingefährlich gelten müssen. Zu Frage 6: Aus den Antworten zu den Fragen 2 bis 5 geht hervor, dass der Bundesrat die Forderungen des Interpellan- ten aus grundsätzlichen Erwägungen ablehnt; zudem ste- hen ihnen die Bestimmungen der Flüchtlingskonvention
Juni 1985 N 1287 Interpellation der LdU/EVP-Fraktion 'und des Asylgesetzes entgegen. Wegweisung und Ausschaf- fung aus der Schweiz kommen erst nach Durchführung des gesetzlich vorgeschriebenen Verfahrens zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft in Frage. Zu Frage 7: Da die Asylbewerber nicht durch besondere Kriminalität auffallen, erübrigen sich vorbeugende Mass- nahmen. Zu den Fragen 8 und 9: Der Bundesrat tritt der Auffassung entschieden entgegen, dass das geltende Asylgesetz auf die Kriminalität einzelner Asylbewerber irgendeinen Einfluss hat. Auch die ungerechtfertigte Inanspruchnahme des Asyl- schutzes kann keinesfalls als kriminelle Handlung angese- hen werden. Zu Frage 10: Der Bundesrat lehnt die Forderung, Pressemit- teilungen über die Delinquenz der Asylbewerber zu machen, ab. Auch hier handelt es sich um eine diskriminatorische Massnahme, die durch nichts zu rechtfertigen ist. Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion Minderheit Dagegen Mehrheit #ST# 85.416 Interpellation der LdU/EVP-Fraktion Dieselfahrzeuge. Emissionsbegrenzung Interpellation du groupe Adl/PEP Moteurs Diesel. Limitation des nuisances Wortlaut der Interpellation vom 22. März 1985 Der Nationalrat hat die Motion 83.920 angenommen, der .Ständerat hat dieser als Postulat beider Räte zugestimmt. Der Bundesrat wird ersucht, Auskunft zu geben,
wann er die Emissionswerte im Sinne der Beschlüsse beider Räte für die wichtigsten Luftfremdstoffe im Abgas von Dieselmotoren festlegen wird;
auf welche Werte die Emissionen begrenzt werden sollen. Texte de l'interpellation du 22 mars 1985 Le Conseil national a accepté la motion 83.920 et le Conseil des Etats l'a transmise sous forme de postulat des deux Chambres. Le Conseil fédéral est prié de fournir des renseignements sur les points suivants:
Quand pense-t-il fixer- au sens des décisions prises par les deux conseils - les valeurs limites d'émissions pour les principales impuretés contenues dans les gaz d'échappe- ment des moteurs Diesel?
Quelles seront les valeurs limites prévues? Sprecher - Porte-parole: Oester Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen eine schriftliche Antwort. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 22. Mai 1985 Rapport écrit du Conseil fédéral du 22 mai 1985 Der Bundesrat hat am 21. November 1984 (Massnahmen gegen das Waldsterben) beschlossen, nach dem Stand der Technik - in Anlehnung an die in den USA geltenden Vor- schriften - Partikel- und Abgasvorschriften für leichte und schwere Dieselfahrzeuge zu erlassen. Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement ist beauftragt, die dafür erforderlichen Vorschriften auszuarbei- ten und dem Bundesrat sobald als möglich Antrag' zu stellen. Da bisher in keinem europäischen Land solche Vorschriften in Kraft sind, hat das Bundesamt für Polizeiwesen dem Institut für Energietechnik, Laboratorium für Verbrennungs- motoren der ETH Zürich, den Auftrag erteilt, eine Studie mit Vorschlägen für Messmethode und Grenzwerte auszuar- beiten. Was die neuen Vorschriften für Dieselfahrzeuge im Detail enthalten werden und wann sie in Kraft treten können, kann erst nach Vorliegen dieser Studie, die Ende 1985 abgeliefert werden soll, beurteilt werden. Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion 36 Stimmen Dagegen 66 Stimmen #ST# 85.418 Interpellation der LdU/EVP-Fraktion Waldsterben. Massnahmen im Bereich Verkehr Interpellation du groupe Adl/PEP Dépérissement des forêts. Véhicules automobiles Wortlaut der Interpellation vom 22. März 1985 Der Bundesrat wird ersucht, Auskunft zu geben,
wann er im Sinne der Beschlüsse beider Räte entschei- den wird;
auf welchen Zeitpunkt er die Inkraftsetzung folgender
Beschlüsse festzulegen gedenkt:
trolle für sämtliche im Verkehr befindlichen leichten Motor-
fahrzeuge;
c. Einführung des Obligatoriums der amerikanischen
Abgasnormen für neu zugelassene Benzinfahrzeuge (US-
Norm 83) mittels Verordnung.
Texte de l'interpellation du 22 mars 1985
Le Conseil fédéral est prié de répondre aux questions sui-
vantes:
Quand a-t-il l'intention de se prononcer dans le sens des décisions prises par les deux Chambres et
à quelle date pense-t-il fixer l'entrée en vigueur des
décisions suivantes:
d'échappement pour tous les véhicules motorisés légers en
circulation;
c. Introduction, par voie d'ordonnance, de l'obligation d'ap-
pliquer les normes américaines en matière de gaz d'échap-
pement (normes américaines de 1983) pour les véhicules à
moteur à essence nouvellement admis à la circulation?
Sprecher - Porte-parole: Jaeger
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen
eine schriftliche Antwort.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation Ruf-Bern Asylantenkriminalität Interpellation Ruf-Bern Criminalité des demandeurs d'asile In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1985 Année Anno Band III Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 17 Séance Seduta Geschäftsnummer 85.340 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 21.06.1985 - 08:00 Date Data Seite 1285-1287 Page Pagina Ref. No 20 013 540 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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