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CH_VB_001Ch Vb22 mars 1984Ouvrir la source →
Motion Renschier 390N 22 mars 1984 #ST# 83.575 Postulat Graf Waffenloser Dienst - Service militaire non armé Texf des Postulates vom 26. September 1983 Der Bundesrat wird eingeladen, die Frage zu prüfen, ob für jene Dienstpflichtigen, die einen Dienst mit der Waffe ableh- nen, spezielle Rekrutenschulen zur Ausbildung für unbe- waffnete Dienstleistungen du 'chgeführt werden könnten, so dass es diesen Dienstpflichtigen später möglich wäre, ihre Dienstpflicht bei Truppeneinheiten oder Stäben im Rahmen der normalen Wiederholungs,kurse zu erfüllen. Texte du postulat du 26 septembre 1983 Le Conseil fédéral est invité à examiner la possibilité de créer, à l'intention des personnes astreintes au service mili- taire qui refusent le port d'armes, des écoles de recrues spéciales qui leur assureraient une formation leur permet- tant d'accomplir des services non armés; ils pourraient ainsi remplir par la suite leurs obligations militaires au sein d'unités de la troupe ou d'états-majors dans le cadre de cours de répétition normaux Schriftlidhe Begründung - Développement par écrit Der Interpellant verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Stellungnahme c'es Bundesrates Rapport écrit du Conseil fédéral Gemäss Verordnung des Bundesrates vom 24. Juni 1981 über den waffenlosen Militärdienst aus Gewissensgründen werden Unbewaffnete in der Flegel in den Sanitäts- oder den Luftschutztruppen eingeteilt. Dementsprechend absolvieren sie auch die Rekrutenschulen dieser Truppengattungen. Diese Regelung hat sich bewährt. Der Vorschlag, für Dienstpflbhtige, die den Dienst mit der Waffe ablehnen, besondere Rekrutenschulen durchzufüh- ren und sie erst nachher einer bestimmten Truppengattung zuzuweisen, muss abgelehnt werden, und zwar aus folgen- den Gründen: Die Ausbildung der Rekruten hat sich in erster Linie nach den Bedürfnissen der Armee und der einzelnen Truppengat- tungen zu richten. Der Einsatz von Waffenlosen bei der Truppe wäre kaum gewährleistet, wenn diese in einer Rekru- tenschule ausgebildet würden, in der nicht die für diese Truppe spezifische Grundausbildung vermittelt wird. Das Zusammenfassen von Waffenlosen in besonderen For- mationen hat sich bei den Sanitäts- und Luftschutztruppen, wo entsprechende Versucie gemacht wurden, nicht bewährt und sich ungünstig auf eine zielgerichtete Ausbil- dung ausgewirkt. Bei der Truppe müssen deshalb Waffen- lose zusammen mit Waffentragenden in denselben Forma- tionen eingeteilt werden. Es ist nicht einzusehen, weshalb dies nicht auch weiterhin in den Rekrutenschulen möglich sein sollte. Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass für allfällige beson- dere Rekrutenschulen f ür Watfenlose weder Ausbildungsan- lagen, noch das erforderliche Ausbildungspersonal zur Ver- fügung stehen. Im Hinblick auf eine verbesserte Differenzierung der Dienst- tauglichkeit, die gegenwärtig studiert wird, soll vermehrt auf Waffenlose Rücksicht genommen werden. Besondere Rekrutenschulen und Truppenkurse für diese Kategorie von Armeeangehörigen können aber aus den angeführten Gründen nicht in Frage kommen. Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat empfiehlt, das, Postulat abzulehnen. Le président: M. Graf, qui a dû s'absenter, m'a communiqué qu'il accepte la décision du Conseil fédéral. Le postulat est donc rejeté. Abgelehnt - Rejeté #ST# 83.588 Motion Renschler Berufsfeuerwehrleute. Befreiung vom Militärdienst Sapeurs-pompiers professionnels. Exemption du service militaire Wortlaut der Motion vom 5. Oktober 1983 Der Bundesrat wird ersucht, Artikel 13 des Bundesgesetzes über die Militärorganisation in dem Sinne zu ändern, dass das Personal der Berufsfeuerwehrleute analog den Angehö- rigen der organisierten Polizeikorps vom Militärdienst befreit wird. Texte de la motion du 5 octobre 1983 Le Conseil fédéral est chargé de modifier l'article 13 de l'Organisation militaire de la Suisse de telle sorte que les sapeurs-pompiers professionnels soient exemptés du ser- vice militaire au même titre que les agents des corps de police organisés. Mitunterzeichner- Cosignataires: Bratschi, Braunschweig, Chppard, Eggli, (Merz), Reimann, (Rothen), Stappung, Uch- tenhagen, Zehnder (10) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Angehörigen der Berufsfeuerwehr sind gemäss Verord- nung vom 8. Juli 1981 vom aktiven Dienst dispensiert, müs- sen aber den Instruktionsdienst uneingeschränkt leisten. Diese Regelung war schon wiederholt Anlass von Kritik, vor allem dann, wenn die meist schon knappen Personalbe- stände wegen Militärdienst weiter reduziert werden und die Aufrechterhaltung des permanenten Feuerwehrdienstes in Frage gestellt wird. Es macht auch wenig Sinn, dass das Personal der Berufsfeuerwehren Militärdienst leisten muss, aber im Ernstfall seinen militärischen Einheiten nicht zur Verfügung steht, da es - wie erwähnt - vom aktiven Dienst dispensiert ist. Dadurch entstehen dem Militär und den Gemeinden mit Berufsfeuerwehren unnötige Kosten und organisatorische Probleme. Besonders stossend wird von den Angehörigen der Berufsfeuerwehren empfunden, dass sie nicht gleich behandelt werden wie die Angehörigen der Polizeikorps, obwohl die Berufsfeuerwehren einen in der Bedeutung für die Bevölkerung gleichwertigen öffentlichen Dienst verrichten. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Rapport écrit du Conseil fédéral Gemäss Bundesgesetz über die Militärorganisation ist die Wehrpflicht durch persönliche Dienstleistung in der Armee zu leisten. Wer die Wehrpflicht nicht durch persönliche Dienstleistung erfüllt, hat den Militärpflichtersatz zu be- zahlen. In Artikel 13 des Bundesgesetzes über die Militärorganisa- tion ist abschliessend geregelt, wer während der Dauer seines Amtes oder seiner Anstellung keinen Militärdienst zu leisten hat. Das Bundesgesetz über den Militärpflichtersatz in seiner Fassung vom 22. Juni 1979 befreit diese Personen- und Berufsgruppen gleichzeitig vom Militärpflichtersatz; sie erfüllen die Wehrpflicht mit ihrer beruflichen Tätigkeit. Die Angehörigen der Berufsfeuerwehren - solche bestehen in den Städten Zürich, Bern, Lausanne, Basel, St. Gallen
Motion Houmard392 N 22 mars 1984 Le président: Le Conseil fédéral propose de refuser la motion Renschler. M. Renschler maintient sa motion. Abstimmung - Vote Für die Überweisung der Motion 22 Stimmen Dagegen 60 Stimmen #ST# 81.573 Interpellation Robbiani Tätigkeit von Banken. Kontrolle Activité des banques. Mesures de contrôle Siehe Jahrgang 1982, Seite 548 Voir année 1982, page 548 Diskussion - Discussion Le président: M. Robbiani estime que vu le temps passé jusqu'à la discussion, celle-ci n'a plus d'objet et il retire sa demande de discussion. #ST# 82.449 Interpellation Humbel Wohnungseigentum. Förderung Accès à la propriété du logement Siehe Jahrgang 1982, Seite 1475 Voir année 1982, page 1475 Diskussion - Discussion Le président: M. Humbel est absent. La discussion a été décidée. La parole n'est pas demandée, je pense que la discussion est close. #ST# 82.592 Interpellation Butty Bundesamt für Statistik. Verlegung Office fédéral de la statistique. Transfert Siehe Jahrgang 1983, Seite 1549 Voir année 1983, page 1549 Diskussion - Discussion Le président: M. Butty est absent. La parole n'est pas demandée. #ST# 82.575 Motion Houmard Bundesverwaltung. Dezentralisierung Administration fédérale. Décentralisation Wortlaut der Motion vom 7. Oktober 1982 Gewisse Gebiete unseres Landes sind von der technologi- schen Revolution stärker betroffen als andere. Der Bund ist gehalten, auf allen Gebieten Einsparungen zu machen, und der Bundesrat wurde in den letzten Jahren in mehre- ren Vorstössen aufgefordert, unter Berücksichtigung des Grundstückproblemes (Bodenpreise) und der Lebensko- sten (z. B. Miete) eine Dezentralisierung der Bundesverwal- tung in Betracht zu ziehen. Die Dezentralisierungsbemü- hungen haben oft nicht zum Ziel geführt, da der Verwal- tungsbetrieb erschwert worden wäre. Die Stadt Biel, von der Entfernung her «Vorstadt» Berns und in Schule und Verwaltung durchgehend zweisprachig, bietet für eine rei- bungslose Ansiedlung von Stellen der Bundesverwaltung jede Gewähr. Für das Bundesamt für Statistik muss eine zweckmässi- gere Unterkunft gefunden werden. Zurzeit wird ein Neubau in Erwägung gezogen. Trotz der Abklärungsarbeiten, die bereits durchgeführt worden sind, und gestützt auf die oben erwähnten, sehr wichtigen Gesichtspunkte wird der Bundesrat eingeladen, zu untersuchen, ob im Sinne der Dezentralisierung nicht ein Bundesamt nach Biel verlegt werden könnte, sowie insbesondere die Wahl des Stand- orts für das Bundesamt für Statistik nochmals zu überprü- fen und seine Verlegung nach Biel ins Auge zu fassen. Texte de la motion du 7 octobre 1982 Certaines régions de notre pays sont davantage touchées que d'autres par la révolution technologique. La Confédé- ration est appelée à faire des économies dans tous les domaines. Plusieurs interventions au cours de la dernière décennie ont demandé au Conseil fédéral d'envisager la décentralisation en considérant les aspects fonciers (prix des terrains) et le coût de la vie (p. ex. location). Les efforts de décentralisation n'ont souvent pas abouti pour des raisons de complications administratives. La ville de Bienne, «Faubourg de Berne» quant à la distance, et ville parfaitement bilingue aux plans scolaire et administratif, offre toutes les garanties pour une implantation facile de l'administration fédérale. L'Office fédéral de la statistique doit être logé de façon plus rationnelle et une étude d'une nouvelle construction est en cours. Malgré cette étude et me basant sur les points essentiels cités plus haut, le Conseil fédéral est invité à étudier la décentralisation d'un Office fédéral en ville de Bienne et en particulier à reconsidérer l'implantation de l'Office fédéral de la statistique et à envisager un déplace- ment de celui-ci dans cette ville. Mitunterzeichner - Cosignataires: Aubry, Gehler, Kohler Raoul, (Loetscher) (4) Schriftliche Begründung - Développement par écrit a. Principes. La décentralisation de l'administration fédé- rale ou des grandes régies nationales a été évoquée à plusieurs reprises déjà. Nous songeons, entre autres, aux postulats de nos collègues Stucki du 15 mars 1972 et Biderbost du 18 décembre 1980, à la motion Hösli du 21 juin 1978 ou à l'interpellation Donzé du 8 juin 1981. L'originalité de notre intervention réside toutefois dans le fait que nous ne nous bornons pas à un constat d'ordre général ou applicable à un ensemble de régions et postu- lant des conséquences tout aussi classiques, mais nous nous attachons à la présentation d'une motion géographi- quement précise et étayée par des arguments circonstan- ciés.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Motion Renschler Berufsfeuerwehrleute. Befreiung vom Militärdienst Motion Renschler Sapeurs-pompiers professionnels. Exemption du service militaire In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1984 Année Anno Band I Volume Volume Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 15 Séance Seduta Geschäftsnummer 83.588 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 22.03.1984 - 15:00 Date Data Seite 390-392 Page Pagina Ref. No 20 012 304 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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