- März 1984 N
381
Motion der sozialdemokratischen Fraktion
II n'est pas fait d'autre proposition. Vous en avez ainsi
décidé.
Abschreibung - Classement
Le président: Le Conseil fédéral vous propose en outre de
classer les interventions parlementaires suivantes:
1977 P 77.304 Industrie suisse d'armement (N 20.9.77,
Eggenberg)
1980 P 79.496 Acquisition et mise au point des armements
militaires. Définition d'une politique (N 13.3.80, Rüegg)
1981 M (I) ad 80.071 Réorganisation de l'acquisition d'ar-
mement
(E 3.12.80, CDG des deux conseils; N 18.3.81)
1981 M (II) ad 80.071 Ateliers fédéraux de production
d'armement. Rôle et statut
(E 3.12.80, CDG des deux conseils; N 18.3.81)
1981 P 80.071 Présentation d'un rapport (N 18.3.81, CDG
du Conseil national)
Abgeschrieben - Classé
An den Bundesrat - Au Conseil fédéral
#ST# 82.352
Interpellation Eggenberg-Thun
Eidgenössische Rüstungsbetriebe.
Reorganisation
Interpellation Eggenberg-Thoune
Entreprises fédérales d'armement.
Réorganisation
Wortlaut der Interpellation vom 11. März 1982
Am 13. März 1980 hat der Nationalrat mein Postulat vom
- September 1979 überwiesen.
Mit diesem Postulat wurde der Bundesrat ersucht, die Orga-
nisation der eidgenössischen Rüstungsbetriebe unter Be-
rücksichtigung moderner Betriebsformen neu zu ordnen
und die Verantwortungsbereiche zwischen Auftraggeber
und Auftragnehmer neu zu überprüfen.
Mittlerweilen sind Arbeitsgruppen eingesetzt worden, die
künftige Strukturen bearbeiten.
Ich bitte den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:
- Wie weit sind diese Abklärungen erfolgt, und wann kann
das Parlament über die Ergebnisse orientiert werden?
- Welche Massnahmen sind bis jetzt verwirklicht worden?
- Stimmt es, dass, entgegen den Zielsetzungen des Postula-
tes, das Bundesamt für Rüstungsbetriebe ausgebaut wer-
den soll?
- Ist der Bundesrat nach wie vor der Meinung, dass die
Stellung der eidgenössischen Rüstungsbetriebe nicht pri-
mär über die Konkurrenzsituation zu den privaten Betrieben
beurteilt werden darf, sondern dass dem politischen Ein-
fluss auf die Rüstungspolitik und damit der Integration der
staatlichen Rüstungsbetriebe in die Zielsetzungen der Ge-
samtverteidigung, unter Berücksichtigung auch wirtschaftli-
cher Gesichtspunkte, erste Priorität zukommt?
Texte de l'interpellation du 11 mars 1982
Le 13 mars 1980 le Conseil national atransmis mon postulat
du 26 septembre 1979.
Ce postulat demandait au Conseil fédéral de réorganiser les
entreprises d'armement en tenant compte des principes
d'une gestion moderne et de réexaminer le partage des
responsabilités entre mandants et mandataires.
Depuis lors des groupes de travail ont été créés afin d'élabo-
rer et de proposer des nouvelles structures.
Je prie le Conseil fédéral de répondre aux questions sui-
vantes:
- Où sont ces études, quand le Parlement pourra-t-il être
informé de leurs résultats?
- Quelles sont les mesures qui ont été mises en œuvre
jusqu'à ce jour?
- Est-il vrai qu'il est prévu, contrairement aux objectifs de
ce postulat, de développer l'Office fédéral de la production
d'armements?
- Le Conseil fédéral estime-t-il toujours qu'il n'est pas
essentiel de comparer la situation des entreprises fédérales
d'armement avec celle des entreprises concurrentes du
secteur privé? Est-il toujours d'avis qu'il faut avant tout
accorder une importance primordiale au rôle de ces entre-
prises dans la politique en matière d'armement et partant,
tout en tenant compte des facteurs économiques, harmoni-
ser leurs objectifs avec ceux de la défense générale?
Mitunterzeichner- Cosignataires: Bäumlin, Borei, Bratschi,
Bundi, Chopard, Deneys, Eggli, (Gerwig), Gloor, Hubacher,
Jaggi, (Meier Werner), (Merz), (Morel), (Müller-Bern), Nauer,
Neukomm, Reimann, (Reiniger), Renschier, Riesen-Frei-
burg, Robbiani, Rubi, (Stich), Wagner, Weber-Arbon, Zehn-
der (27)
Le président: A la page 2 de son rapport sur l'acquisition
d'armement, le Conseil fédéral indique que ce rapport
répond à l'interpellation Eggenberg 82.352, Entreprises
fédérales d'armement, Réorganisation. M. Eggenberg, qui
s'est excusé pour cet après-midi, m'a fait remettre la note
suivante: «Der Bericht Rüstungspolitik Richtlinien beant-
wortet die meisten Fragen. Ich erkläre mich als teilweise
befriedigt.»
#ST# 83.314
Motion der sozialdemokratischen Fraktion
Armeeleitbild
Motion du groupe socialiste
Plan directeur de l'armée
Wortlaut der Motion vom 1. Februar 1983
Das Armeeleitbild wird als langfristiger Bezugsrahmen für
den Ausbau der Armee bezeichnet. Schon der erste Ausbau-
schritt, 1984 bis 1987, lässt nun aber befürchten, dass
bestimmte hochtechnisierte und deshalb sehr teure Waffen-
systeme ständig zunehmendes Gewicht erhalten. In der
Folge dürfte es immer schwieriger werden, die Infanterie,
unsere zahlenmässig wichtigste Truppengattung, ausrei-
chend zu bewaffnen und zu schützen.
Der Bundesrat wird deshalb beauftragt zu überprüfen, ob
unsere Armee nicht dann bessere Chancen zur Auftragser-
füllung hätte, wenn sie sich in grösserem Masse auf den
Kampf der Infanterie und damit auch auf die Stärken unse-
res Geländes ausrichten würde.
Der Bundesversammlung ist über die Ergebnisse der Abklä-
rungen zu berichten.
Texte de la motion du 1" février 1983
Le plan directeur de l'armée est qualifié d'instrument de
planification, à long terme, du développement de l'armée.
Pourtant, la première étape de réalisation déjà, qui doit se
dérouler de 1984 à 1987, fait craindre que certains systèmes
d'armement hautement sophistiqués et, partant, très coû-
teux, soient de plus en plus privilégiés. Il pourrait s'en suivre
Motion du groupe socialiste382
N 22 mars 1984
que l'infanterie qui, dans notre pays, est l'arme la plus
importante du point de vue dus effectifs, éprouve des diffi-
cultés de plus en plus grandes à obtenir un armement et une
protection suffisants.
C'est pourquoi le Conseil fédéral«-est chargé d'examiner
dans quelle mesure notre armée ne serait pas mieux à même
de remplir sa mission, si l'on mettait davantage l'accent sur
le combat de l'infanterie et, partant, si l'on tenait mieux
compte de l'avantage du terréiin.
Le Conseil fédéral fera rappor: à l'Assemblée fédérale sur le
résultat de cet examen.
Sprecher - Porte-parole: Bundi
Bundi: Die Tatsache, dass ich auch diese Vorlage vertrete,
hängt damit zusammen, das.
1
; diese Motion vor mehr als
einem Jahr eingereicht worden ist und ich damals als Spre-
cher bestimmt worden bin.
Die Motion der sozialdemokratischen Fraktion zum Armee-
leitbild verlangt Abklärungen in zweifacher Hinsicht. Einmal
soll untersucht werden, ob unsere Infanterie im Hinblick auf
die Forcierung sehr teurer Ausrüstungen in den mechani-
sierten Verbänden genügend geschützt ist, oder ob ihre
Kampfkraft nicht gestärkt und ihre Rolle in der Ausnützung
des Geländes und der erdgeb jndenen Zerstörungsanlagen
verbessert werden muss.
Zweitens soll abgeklärt werden, ob die Rolle und der Einsatz
hochtechnisierter Waffensystame in den mechanisierten
Verbänden im Armeeleitbild nicht zu einseitig gewichtet
werden und ob diese Systeme mitsamt ihren Folgekosten in
der Zukunft überhaupt noch bezahlt werden können.
Diese Motion drängte sich unseres Erachtens auf, nachdem
in vielen Diskussionen in Fachgremien und in der Presse der
Eindruck aufgekommen war, im künftigen Armeeleitbild
würde das eine Element der Abwehr (nämlich mit Panzern,
Helikoptern und Flugzeugen) nit grossem Aufwand studiert,
hingegen die Erfolgschance der infanteristischen Lösung zu
wenig ernsthaft geprüft. Es erwies sich auch, dass in der
vorberatenden Militärkommission zu wenig Zeit verblieb, um
manchen Fragen näher auf de n Grund zu gehen. Ein Antrag
von unserer Seite, das neue Ai'meeleitbild und dessen erste
Realisierungsphase, nämlich den Ausbauschritt 1984 bis
1987, in einem Bericht zuhanden der eidgenössischen Räte
darzulegen, blieb in der Kommission in Minderheit. Das
Parlament hat also die Möglichkeit nicht erhalten, in einer
Grundsatzdebatte zu wichtig an Fragen der kommenden
Jahre Stellung zu nehmen. Man vertröstete auf die Möglich-
keit, anlässlich der Debatte über die nächsten Regierungs-
richtlinien darüber reden zu können. Eine vertiefte Diskus-
sion ist alsdann aber wohl kaum zu erwarten. Um so
gerechtfertigter ist es, dass der Bundesrat die Anliegen
unserer Motion in einem spez eilen Bericht zur Darstellung
bringt.
Es sei gleich vorweggenommen: Wir sind der Auffassung,
dass die Konzeption 1966 naci wie vor ihre Geltung haben
soll, ebenso der Bericht des Bunderates über die Sicher-
heitspolitik aus dem Jahre 1973. Darin ist der Auftrag der
Armee umschrieben: unser Land zu schützen, feindliche
Angriffe abzuwehren und darrit unsere Unabhängigkeit zu
erhalten. Diese Aufgabe soll mit einer Milizarmee in zahlen-
mässig grosser Stärke erreicht werden. Milizsystem und
allgemeine Wehrpflicht führen zu einer Armee, deren Gros
aus der Infanterie besteht. Unsere Armee kämpft im eigenen
Land.
Tendenziell wurden in den dc.rauf folgenden Armeeleitbil-
dern Akzentverschiebungen vorgenommen und Forderun-
gen aufgestellt, die eine Infanteriearmee nicht erfüllen kann,
so zum Beispiel wenn die Fiihigkeit gefordert wird, den
Kampf in jedem Teil des Lances zu führen oder in Anpas-
sung an die operative Entwicklung dem Gegner dort, wo er
die Entscheidung sucht, mit stärken Kräften entgegenzutre-
ten. Die Infanteriearmee kann eine Entscheidung gegen
einen mechanisierten Gegner nur dort suchen, wo ihr das
Gelände hilft. Die Infanterie bildet das Rückgrat unserer
Armee. 43 Prozent der Stellingspflichtigen kommen zur
Infanterie; in den Kampftruppen ist ihr Anteil noch grosser.
Diese grossen Bestände verlangen, dass der Kleinstaat Waf-
fen in grosser Zahl beschafft, die aber auch bezahlbar und
verhältnismässig einfach zu handhaben sind.
Nun sind dieser Waffengattung dem Vernehmen nach nur
13 Prozent der Investitionen zugedacht. Natürlich muss man
dabei berücksichtigen, dass die Waffensysteme der mecha-
nisierten Verbände und der Luftfahrzeuge viel teurer sind.
Trotzdem stimmt dieses Verhältnis nachdenklich. Es weist in
die gleiche Richtung wie Aussprüche von hohen Truppen-
kommandanten, die meinten, die Infanterie müsste eigent-
lich mechanisiert werden.
Es ist in diesem Zusammenhang dringend in Erinnerung zu
rufen, dass die originalschweizerischen Züge unserer
Abwehr beibehalten werden müssen. Diese liegen eben
darin, dass die Abwehr so ziemlich das Letzte aus dem
Gelände herauszuholen versucht, was dort zu holen ist. Es
gibt kein Land, in dem an den Kommunikationen so viele
Zerstörungen vorbereitet sind an Bahnen, Strassen und
Flugplätzen, ebenso nicht an permanenten Geländeverstär-
kungen.
Diese Infrastruktur gilt es besonders im Zusammenhang mit
dem infanteristischen Einsatz zu pflegen und qualitativ aus-
zubauen. Nur am Rande sei vermerkt, dass wissenschaftli-
che Untersuchungen der letzten Zeit im Zusammenhang mit
dem Waldsterben aufzeigen, dass das Infanteriegelände
andauernd abnimmt, aber dafür zunehmend Kampfpanzer-
gelände anfällt; eine Entwicklung, die im Hinblick auf den
infanteristischen Einsatz Sorge bereitet.
Wie verhält es sich mit den Anschaffungen hochtechnisier-
ter Systeme in den Kampfpanzerverbänden und bei der
Luftwaffe? Das Militärdepartement weist im Armeeleitbild
selbst mit Recht darauf hin, dass Material mit hoher Techni-
zität immer teurer wird. Schon in der Vergangenheit müsste
man sich bei uns entschliessen, in Berücksichtigung der zur
Verfügung stehenden finanziellen Mittel die Zahl der Waf-
fen, zum Beispiel bei Flugzeugen oder Maverick-Geschos-
sen, zu reduzieren. Die Frage stellt sich nun: Können die für
die nächste Zeit vorgesehenen Waffen, Kampfpanzer,
Kampfhelikopter und Flugzeuge überhaupt im vorgesehe-
nen Ausmass bezahlt werden? Die noch wichtigere Frage
aber lautet: Können wir die Folgekosten derartiger Anschaf-
fungen bezahlen? Darüber besteht noch nicht genügende
Klarheit.
Ein Beispiel ist uns aus den Ausführungen des Militärdepar-
tementes bekannt, nämlich in bezug auf die Kampfhelikop-
ter: 50 Stück davon sollen 400 Millionen kosten; ihre Neben-
kosten - Bewaffnung, Ausbildung, Unterhalt, Bauten usw. -
werden aber für die Zeitspanne von zehn Jahren auf 485
Millionen veranschlagt. Die Frage bleibt offen, ob es bei
solchen Zahlen bleiben wird, oder ob die effektiven Folgeko-
sten nicht noch erheblich höher sein werden. Mit diesen
Anschaffungen fallen möglicherweise Kosten an, die alle
Finanzperspektiven unserer Finanzkommissionen über den
Haufen werfen könnten. Die gleichen Fragen drängen sich
aber vor allem im Hinblick auf die Beschaffung eines neuen
Kampfpanzers auf. Noch bevor darüber definitiv Beschluss
gefasst wird, müssen die später anfallenden Folgekosten
möglichst genau berechnet und offen dargelegt werden.
Bezüglich der Finanzierung dieses wohl grössten Finanz-
brockens unseres Jahrhunderts werden nun allerlei Varian-
ten und Spekulationen zur Diskussion gestellt. Im Wirrwarr
der Meinungen scheint es völlig ungewiss zu sein, ob die
genannten Zahlen - sei das nun für den Objektpreis oderfür
den Systempreis - überhaupt stimmen, ob eine Sonderfi-
nanzierung machbar, überblickbar und kontrollierbar wäre,
wie hoch die teuerungsbedingten Mehrkosten sein werden,
und ob und wie hoch allenfalls noch weitere Folgekosten
resultieren könnten.
Eines ist hingegen gewiss: dass mit dem Einbruch der
Mikroelektronik in die modernen Waffensysteme bei jeder
Beschaffung mit einer Kostenexplosion zu rechnen ist.
Unserer Auffassung nach gibt es angesichts solcher
Schwierigkeiten nur eine Möglichkeit des Vorgehens: Es
muss die Form des Verpflichtungskredites für die gesamte
- März 1984 N383
Motion der sozialdemokratischen Fraktion
Beschaffung und für alle Kosten - einschliesslich der
Systemkosten, Teuerung und weiterer Kosten - gewählt
werden. Dieser Kredit darf dann unter keinen Umständen
überschritten werden. Die Stückzahl hätte sich nach dieser
Kreditgrenze zu richten, d. h. sie müsste eventuell reduziert
werden. Nur dieses Vorgehen gewährleistet, dass wir nicht
in eine zweite dem Mirageskandal ähnliche Angelegenheit
hineinschlittern.
Aus all diesen Gründen ist es höchst dringlich, dass die von
uns aufgeworfenen Fragen seriös geprüft werden, insbeson-
dere jene der Verhältnimässigkeit der Waffensysteme im
Hinblick auf den vorgegebenen finanziellen Rahmen. - Der
verlangte Bericht an das Parlament soll möglichst konkrete
Zahlen über die Folgekosten enthalten. Ein solches Instru-
ment ist unabdingbar, damit das Parlament bei den einzel-
nen Rüstungs- und Baubotschaften nicht vor ein fait
accompli gestellt wird, sondern dass es auf Grund von
seriösen Vorabklärungen seine Entscheide fällen kann.
In diesem Sinne bitte ich, diesen Vortoss zu überweisen.
M. Delamuraz, conseiller fédéral: Le rythme des affaires du
Parlement a été tel qu'il n'a pas été possible de traiter cette
motion du groupe socialiste dans des délais relativement
courts, de sorte que, Monsieur Bundi, un certain nombre de
choses ont changé depuis que vous avez déposé ce texte,
choses dont je tiendrai compte dans la réponse que j'ai
l'honneur de vous présenter au nom du Conseil fédéral.
Une inquiétude ressort de l'intervention socialiste et du
développement qu'on lui a donné, à savoir que l'acquisition
d'armes hautement techniques et fort coûteuses ne nous
conduise à négliger finalement l'armement, l'équipement, la
protection de l'infanterie. Celle-ci constitue, vous le savez,
notre corps de troupe le plus important en effectifs et l'on
craint aussi que cette infanterie ne compose plus l'élément
essentiel de notre défense. Or, elle l'est.
Le plan directeur actuel, au point 25, se réfère à l'organisa-
tion des troupes, telle qu'elle existe actuellement, et n'en
prévoit aucune modification d'importance. Il se réfère aussi
à la mission de l'armée, qui a été définie dans le fameux
rapport de 1966, confirmé en 1973, puis en 1979, mission qui
ne subit aucune modification non plus dans la conception
que nous vous présentons. Cette conception est celle d'un
combat défensif, mené en profondeur, de la frontière au
secteur central. L'ossature essentielle de cette défense, c'est
effectivement l'infanterie - 36 pour cent des effectifs totaux,
58 pour cent des effectifs combattants, occupant les points
forts, renforcés et fortifiés de l'ensemble.du pays.
Cette infanterie, compte tenu de l'importance de sa mission,
n'a pas été négligée et ne le sera pas. Elle a participé aux
investissements pour quelque 10,5 pour cent pendant les
vingt dernières années, et actuellement, c'est de 12 pour
cent qu'elle héritera. L'effort proportionnel prévu pour l'in-
fanterie a donc augmenté. Nous ne comptons pas dans ce
bilan l'acquisition du nouveau fusil d'assaut. Nous poursui-
vons la construction d'abris et de positions fortifiées à
l'usage de l'infanterie et de ses armes de soutien. Nous
avons renforcé la défense antichars en dotant chaque batail-
lon de fusiliers et de carabiniers des unités de campagne et
chaque régiment de montagne d'une compagnie d'engins
antichars DRAGON. Nous évaluons, dès cette année, un
char léger de fabrication suisse porteur d'un lance-fusée
anti-char.s, destiné à renouveler et à renforcer la défense
antichars pour les régiments d'infanterie.
L'introduction d'un fusil d'assaut plus léger, moins long et
tout aussi précis, allégera l'infanterie en la rendant encore
plus souple et plus mobile, sans diminuer l'efficacité de son
tir.
La défense ne saurait cependant être exclusivement sta-
tique. Preuve en est dans ce qu'écrit le publiciste militaire
allemand, général de sa condition, Uhle-Wettler: «Das zähe
Halten fester Stellungen ist zunehmend-fragwürdig gewor-
den.» Cette défense doit être active et agressive. Ainsi l'in-
fanterie est appelée à effectuer des coups de main, des
actions de riposte, dans des conditions de terrain, d'intem-
périe ou de nuit qui lui sont favorables. Mais ne pouvant
affronter un adversaire supérieur mécanisé, à poitrine
découverte, elle aura dans de nombreux terrains besoin de
l'appui de chars, que ce soit en rupture, en soutien ou en
accompagnement.
Certaines opérations de riposte nécessiteront, elles, un
engagement rapide et fort, d'où la nécessité de divisions
mécanisées instituées par la réorganisation de 1961. La
même rapidité et la même efficacité brutale sont indispensa-
bles pour la réduction d'unités adverses qui auraient débar-
qué sur les nombreux glaciers du Plateau suisse, aux abords
des centres vitaux.
Nos chars, anciens et nouveaux, sont de bons chars pour
leur génération, mais ils trouvent de plus en plus en face
d'eux et trouveront, d'ici la fin des années huitante, des
chars de la seconde génération du type Léopard 2, souples,
rapides dans les déplacements, et de grande précision et de
grande cadence dans le tir. Il faudra donc bien renouveler
les chars de combat de nos divisions mécanisées par des
modèles de cette second génération.
L'acquisition graduelle d'un nouveau char est donc une
nécessité. Elle ne déséquilibre pas notre système de défense
et sa forte structure d'infanterie. La proportion, en Républi-
que fédérale d'Allemagne, est de 130 hommes par char;
nous en sommes actuellement à 830 hommes, c'est-à-dire à
moins d'un char par bataillon de fusiliers.
L'étape de réalisation 1984 à 1987, qui s'engage maintenant
par les premières demandes présentées aux Chambres fédé-
rales, devrait porter cette proportion à un char par 540
hommes, si nous réussissons à introduire ce nouveau char
de combat et à maintenir, partiellement et momentanément,
en service ceux que nous possédons.
Notre armée demeure, dans sa structure, dense, échelonnée
en profondeur, accrochée au terrain, une armée d'infanterie.
Le rapport que demande la motion de M. Belser, conseiller
aux Etats, confirmera et complétera cette brève déclaration.
Je suis prêt au surplus, et notamment devant la Commission
militaire du Conseil national, à développer les thèses essen-
tielles, qui n'ont rien de révolutionnaire ni même de très
nouveau, que je viens de résumer et d'esquisser.
Au total, nous voulons prendre en compte, même si elle est
dépassée dans le temps, la proposition qui nous est faite
mais non pas sous la forme d'une motion, car ce n'est pas
une motion totalement admissible dans son expression dont
il s'agit ici, et nous vous proposons de la transformer en
postulat.
Bundi: Ich danke Herrn Bundesrat Delamuraz für seine
Ausführungen. Er ist bereit, den Vorstoss als Postulat entge-
genzunehmen. Weil ein Bericht verlangt ist und ich im
Grunde genommen einsehe, dass dafür auch ein Postulat
genügen würde, kann ich mich mit dieser Umwandlung
einverstanden erklären.
Auf einen Umstand möchte ich aber hinweisen: Wenn wir
hier mit einem Postulat einen Bericht verlangen, dann ist
das do<5h so zu verstehen, dass dieser Bericht in einer
richtigen Form allen Mitgliedern des Rates ausgehändigt
und nicht einfach nur so nebenbei in einer Kommission zur
Kenntnis gebracht wird. Ich spiele auf Vorkommnisse in der
Militärkommission des Ständerates an, wo man einfach
geglaubt hat, man könne mit ein paar Ausführungen und mit
dem Hinweis darauf, dass einiges in den Regierungsrichtli-
nien stehe, über diesen verlangten Bericht hinweggehen.
Herr Bundesrat Delamuraz, ich gehe wohl richtig in der
Annahme, dass es sich hier um einen formell einwandfreien
Bericht handelt, der uns allen zugestellt wird.
Le président: M. Bundi, au nom du groupe socialiste,
accepte la transformation en postulat. Le postulat n'est pas
combattu..
Überwiesen als Postulat
Transmis comme postulat
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion der sozialdemokratischen Fraktion Armeeleitbild
Motion du groupe socialiste Plan directeur de l'armée
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans
Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In
Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1984
Année
Anno
Band
I
Volume
Volume
Session
Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
83.314
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum
22.03.1984 - 15:00
Date
Data
Seite
381-383
Page
Pagina
Ref. No
20 012 296
Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung.
Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale.
Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.