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CH_VB_001Ch Vb22 juin 1983Ouvrir la source →
CFF. Gestion et comptes 1982 901N 22 juin 1983 durch die Entwicklung desavouiert. Man ist damals ausge- gangen von einer durchschnittlichen Zunahme der Frequen- zen von über 6 Prozent. Effektiv haben wir seit 1981 eine Jahreszuwachsrate von 1,5 Prozent und müssen nun die Annahme auf etwa 2 Prozent reduzieren. Das kann nicht den SBB angelastet werden, das wurde damals von zustän- digen Amtsstellen innerhalb unseres Departementes so geschätzt. Eines darf ich sagen, Nationalrat Zwygart: es war sicher keine böse Absicht damit verbunden. Und, Nationalrat Aider, es war auch keine Salamitaktik, nicht dass man damals mit einer gewissen Mentalreservation nicht gerade ein Miniprojekt, aber ein kleines Projekt unterbreitete in der Meinung, das andere komme dann später. Zur Frage, ob noch mit weiteren Begehren - Nachtragskrediten, Zusatz- krediten-zu rechnen sei: Das ist nach dem heutigen Stand der Information nicht der Fall, abgesehen von der Bauteue- rung; wir können davon ausgehen, dass es damit sein Bewenden hat. Weil die Kritik teilweise etwas harsch ausgefallen ist - ich habe dafür Verständnis -, darf ich nun doch sagen: Damals konnte nicht nach meinem obersten Leitspruch gearbeitet werden, dass nämlich Sorgfalt vor Zeitdruck kommen muss, ' auch bei diesen Geschäften. Man hat oft wenig Verständnis dafür. Ich habe das jetzt dreieinhalb Jahre lang erlebt; ich habe mir Mühe gegeben, sorgfältig erarbeitete Vorlagen in den Bundesrat und ins Parlament zu bringen. Dann heisst es, man verschleppe die Sache, es werde nicht vorwärts gemacht. Wie war es damals, im Jahre 1978? Bei der Behandlung der Vorlage für den Flughafen Zürich haben der National- und der Ständerat kategorisch verlangt, dass ohne Verzug auch für den Flughafen Genf eine solche Vor- lage gebracht werde. Das wurde nicht nur seitens der Vertreter der Romandie mit allem Nachdruck, ich möchte sagen imperativ gefordert, sondern auch von anderen Sprechern in beiden Räten. Diese Parallelität ist durchaus in der Sache begründet. Aber dieser Zeitdruck, der an die SBB weitergegeben wurde mit dem imperativen Auftrag, innerhalb dreier Monate eine sol- che Projektstudie zu bringen, nämlich bis Ende 1978, ent- sprach natürlich nicht dem Motto «Sorgfalt vor Zeitdruck», schon gar nicht, wenn es um eine Vorlage in der Grössen- ordnung von damals 189 Millionen Franken ging. Ich will nicht nach Verantwortlichen suchen. Der Bundesrat und das Departement übernehmen ihre Verantwortung. Ich möchte aber die SBB in diese'r Sache abschirmen. Die SBB haben damals das gemacht, was man von ihnen verlangte. Im übrigen weise ich darauf hin, dass es problematisch ist, in dieser Art und Weise, von den zuständigen Verwaltungs- stellen kurzfristig die Vorlage solcher Projekte zu verlangen, bei denen es sich nicht um Projekte, sondern um Projekt- studien handelt. Ich bin Ihnen dankbar, dass Sie auf die Vorlage eintreten wollen, und ich hoffe, dass Sie ihr auch zustimmen werden. Die Kommissionssprecher haben gesagt: Das Vorhaben ist verkehrspolitisch und energiepolitisch richtig, und regional- wirtschaftlich entspricht es dem Gebot ausgleichender Gerechtigkeit, dem Gebot der Gleichbehandlung der ver- schiedenen Landesgegenden. Man hat seinerzeit in den eidgenössischen Räten, bei der Behandlung der Vorlage zum Ausbau des Flughafens Kloten, das Versprechen abge- geben, eine äquivalente Anlage auch in Genf zu erstellen. Dafür ist dieser Zusatzkredit notwendig. Wir wollen bei die- sem Versprechen bleiben. Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière Detailberatung - Discussion par articles Titel und Ingress - Titre et préambule Angenommen - Adopté Art. 1-4 Angenommen - Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes Dagegen An den Bundesrat - Au Conseil fédéral 94 Stimmen 9 Stimmen #ST# 83.027 SBB. Geschäftsbericht und Rechnungen 1982 CFF. Gestion et comptes 1982 Botschaft und Beschlussentwurf vom 4. Mai 1983 (BBI II, 321) Message et projet d'arrêté du 4 mai 1983 (FF II, 345) Berichte und Rechnungen der SBB vom 14. April 1983 Rapports et comptes des CFF du 14 avril 1983 Bezug bei der Generaldirektion SBB, Hochschulstrasse 6, Bern S'obtiennent auprès de la Direction générale des CFF, Hochschul- strasse 6, Berne Räz, Berichterstatter: Ich habe die Ehre, Sie noch über ein teureres Geschäft zu orientieren. Die Schweizerischen Bun- desbahnen schliessen 1982 bei einem Gesamtertrag von 3,1 Milliarden und einem Gesamtaufwand von 3,6 Milliarden mit einem Aufwandüberschuss von 498,4 Millionen Franken ab. Der budgetierte Fehlbetrag hat sich um 196 Millionen verschlechtert. Die Gründe dazu: Rückgang im Güterver- kehr, weniger Transitverkehr infolge der Konjunkturlage unserer Nachbarländer, Verstärkung und Verbesserung des Strassentransitverkehrs (Gotthard-Strassentunnel), stagnierender Personenverkehr, keine vollen teuerungsbe- dingten Tarifanpassungen wegen der Konkurrenz der Strasse, teuerungs- und arbeitszeitbedingte Mehraufwen- dungen beim Personal. Bezieht man die Verpflichtungen über den Leistungsauftrag mit ein, belaufen sich die Gesamtausgaben für den Bund 1982 auf 1,5 Milliarden Fran- ken. Die Rechnung der SBB für 1982 gibt also zu keinen Freu- densprüngen Anlass. -Sie werden im Verlaufe dieser Debatte sicher Kritik hören, so dass ich mehr die grund- sätzlichen Fragen und die positiven Leistungen der SBB im vergangenen Jahr behandeln werde. Die Bahnen sind für alle westeuropäischen Staaten eine finanzielle Belastung. Einige Vergleichszahlen dazu sehen Sie auf Seite IX des Geschäftsberichtes der SBB. Auch die Strasse belastet die öffentlichen Haushalte der Schweiz und jedes von uns. Weil sie aber nur die Gemeinde- und Kantonsfinanzen beansprucht, sprechen wir hier nicht davon. Im Durchschnitt der letzten 20 Jahre haben Bund, Kantone und Gemeinden zusammen jährlich 900 Millionen Franken mehr für den motorisierten Strassenverkehr aus- gegeben, als von ihm eingenommen wurde. Es gibt Leute, die behaupten, es gehe der Bahn heute wie vor 100 Jahren den Pferdefuhrhaltern an Durchgangsachsen. Die Bahn war viel schneller, konnte viel mehr Personen und Güter trans- portieren und war viel bequemer als die Kutsche. Das Motorfahrzeug von heute hat gewisse Vorteile gegenüber der Bahn, aber es hat nie den enormen Vorsprung, den vor 100 Jahren die Bahn gegenüber der Pferdekutsche hatte. Die Bahn hat nach wie vor ihre Stärken. Sie hat sich aber noch nicht ganz und zu spät auf die neue Situation einge- stellt, in der es gilt, sich gegenüber dem Auto zu behaup- ten. Vor 30 Jahren war ein grosser Teil der Schweizer Bevölkerung auf die Bahn angewiesen für den Weg zur Arbeit, für Ausflüge und Ferien. Zu 51 Prozent wurde die Bahn benutzt, zu 49 Prozent die Strasse. Heute sind es 87
CFF. Gestion et comptes 1982 903 N 22 juin 1983 nahmen der GVK wird noch einige Jahre auf sich warten lassen. Noch ein Wort zum Management der SBB: In einem Jahr wird die SBB-Führung, d. h. Generaldirektion, Generalse- kretär, Abteilungsdirektoren und Kreisdirektoren zu einem guten Teil aus neuen Leuten bestehen.'Sie werden sicher mit viel Schwung und Optimismus die nicht kleinen Pro- bleme anpacken. Das Parlament muss aber mithelfen, dass dieser Elan nicht schon beim Start zerstört wird. Der gute Wille und die Einsicht zur Verbesserung der Lage unserer SBB sind vorhanden. Haben wir nun noch etwas Geduld. Benützen wir vermehrt die Bahn und etwas weniger die Kri- tik. Die Verkehrskommission beantragt Ihnen, den Geschäfts- bericht und die Rechnung zu genehmigen. M. Couchepin, rapporteur: Lors de la présentation du bud- get 1983 des CFF j'avais, en tant que rapporteur de langue française, attiré votre attention sur le fait que les comptes 1982 seraient plus sombres que ne le laissait prévoir le bud- get de la même année. Telle est malheureusement la réalité. Le déficit budgeté a été dépassé de 196,5 millions, il ascende à près de 500 millions, 498,4 millions exactement. Certes, les produits sont en augmentation, mais la hausse est nettement moins marquée que celle des charges, à savoir 4,8 pour cent d'augmentation pour les produits alors que les charges augmentent elles de 426 millions de francs. Aussi bien dans le trafic voyageurs que dans le trafic mar- chandises, il y a diminution de personnes et de marchan- dises transportées. Le trafic voyageurs accuse une baisse plus faible - 0,6 pour cent - que le trafic des marchandises qui s'est contracté davantage et subit une diminution de 7,4 pour cent. En mars 1982, il y a eu un relèvement tarifaire. C'est grâce à cette augmentation du prix des billets que, finalement, les recettes du trafic voyageurs sont en hausse. Il n'en reste pas moins que la question demeure posée de savoir si des hausses des tarifs ont un effet dissuasif à l'égard de la clientèle potentielle. Votre commission s'est longuement penchée sur ce problème. Nous avons le sentiment que les Chemins de fer fédéraux doivent mener une politique extrê- mement modérée en matière de hausse des tarifs dans une période conjoncturelle aussi difficile et face à la concur- rence de la route. Quant au trafic marchandises, il suit évidemment les courbes de l'économie dans son ensemble. Or la situation économique mondiale et dans notre pays est défavorable, et la concurrence est très vive dans le secteur des trans- ports. Il en résulte une réduction aussi bien des envois de détail que du trafic par wagons complets. En ce qui concerne le compte de constructions, les dépenses correspondent à celles prévues au budget et s'élèvent à 745 millions et dépassent de 19 millions celles de 1981. Il y a eu quelques modifications à l'intérieur des rubriques, mais elles se compensent pratiquement. Comme l'année précédente, ce sont les dépenses pour les immeu- bles et installations qui ont absorbé la plus grande partie du volume des investissements; les constructions les plus importantes se rapportent à la modernisation des gares d'Arth-Goldau et de Genève, qui est décidément à l'ordre du jour des CFF. Les travaux de la ligne de l'aéroport de Cointrin ont commencé en juillet 1982, ceux du réseau express régional de Zurich ont débuté au printemps 1983. Si l'on étudie le compte d'exploitation, on constate que les produits figurent pour 3 milliards 80 millions et les charges pour 2 milliards 876 millions, d'où un excédent de 204 mil- lions. Or, 1982 est le premier exercice qui bénéficie du man- dat de prestations. Comme vous le savez, cela a entraîné des recettes supplémentaires de 351 millions, au titre de l'indemnité compensatrice et de l'aide initiale pour le ferrou- tage. Même en déduisant les montants résultant du mandat de prestations, le résultat des CFF s'est détérioré de 184 millions par rapport à l'année passée. Le compte de pertes et profits se solde, lui, par un déficit de 498 millions, soit une détérioration de 232 millions de francs en tenant compte de l'apport du mandat de presta- tions. La différence avec ce qui était prévu au budget est de près de 200 millions, comme je vous l'ai dit au début de ce rapport. Finalement, et ces chiffres sont importants et impression- nants, les charges pesant sur la Confédération, en raison des prestations fournies aux CFF, s'élèvent à 1,5 milliard, se décomposant de la manière suivante: 460 millions pour l'indemnité compensatrice pour le transport régional des voyageurs, 150 millions pour l'aide financière pour le trafic de détail, 760 millions pour la couverture du déficit de l'année précédente et 150 millions pour la non-rémunéra- tion du capital de cette action, ce qui donne le chiffre total de 1,5 milliard. Voilà pour les chiffres, ils sont évidemment inquiétants, ils peuvent même être décourageants. Je ne vous cacherai pas que j'ai eu le sentiment que notre commission a som- bré quelques instants, sous le vertige du découragement, lorsqu'il s'est agi de discuter de ce rapport de gestion. Le débat a été long à s'engager tant nous avions le sentiment de ne rien pouvoir apporter de neuf, de ne pouvoir propo- ser de remède miracle ou de solution qui permettrait de réduire, dans les années futures, le déficit des CFF de manière significative. Nous avions aussi le sentiment que nous ne pouvions pas, d'une manière simpliste, accuser certains d'incapacité dans la gestion de notre grande entre- prise de transport, que les chiffres étaient les chiffres et qu'il y avait peu de choses à faire pour les améliorer à court terme. Cette attitude de découragement n'est cependant pas concevable à long terme et nous avons réagi. Nous avons décidé de constituer des commissions chargées d'étudier des secteurs particuliers de l'activité des CFF et plusieurs de nos collègues, membres de la commission, vous rapporteront sur les premiers résultats des travaux de ces sous-commissions. Nous avons, par ailleurs, décidé d'étudier en profondeur le rapport Hayek, qui propose un certain nombre d'économies, et cela se fera à la fin du mois d'août avec la Commission des finances. Nous avons voulu apporter, de cette manière, notre contribution au problème général du déficit des CFF avant qu'il ne devienne un pro- blème politique risquant d'empoisonner l'atmosphère dans notre pays. En conclusions, nous vous demandons d'approuver les comptes tels que présentés. Hier wird die Beratung dieses Geschäftes unterbrochen Le débat sur cet objet est interrompu Schluss der Sitzung um 18.50 Uhr La séance est levée à 18 h 50
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali SBB. Geschäftsbericht und Rechnungen 1982 CFF. Gestion et comptes 1982 In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1983 Année Anno Band III Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 12 Séance Seduta Geschäftsnummer 83.027 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 22.06.1983 - 15:00 Date Data Seite 901-903 Page Pagina Ref. No 20 011 490 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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