Gestion du Conseil fédéral923
N 23 juin 1983
ben können -, was die betriebseigenen PTT- und SBB-
Bedürfnisse ausweisen. Dagegen ist nichts einzuwenden.
Die Produktion von Kleingebäck usw. für den Tagesbedarf
in den betriebseigenen Restaurationseinrichtungen ist kei-
nerlei Exzess. Dazu haben Sie über die Budgets der
Betriebe, auch des Bundesbetriebes, schon oft zuge-
stimmt. Derartige betriebseigene Verpflegungsstätten für
Mahlzeiten, Getränke, aber auch für Kleingebäck usw.
haben wir bereits viele in unmittelbarer Nähe, hier bei der
Zentralverwaltung. Anders wäre es - und da stimme ich
Nationalrat Früh durchaus zu -, wenn man über das
Betriebsnotwendige hinausginge. Das ist aber nach der
Redimensionierung sicher nicht mehr der Fall.
Zur Frage, die Herr Früh erörtert hat: Was kann die Bundes-
versammlung und was kann der Bundesrat tun? Es gibt
eine Zuständigkeitsordnung für die Bundesversammlung in
Artikel 13 des Organisationsgesetzes PTT und für den Bun-
desrat in Artikel 14. Nach dem Organisationsgesetz haben
die eidgenössischen Räte bei den PTT-Betrieben nicht die
übliche Oberaufsicht. Sie haben die Geschäftsprüfung vor-
zunehmen, während die Aufsichtsfunktion mit dem OG PTT
dem Bundesrat übertragen wurde. Und Geschäftsprüfung
bedeutet nicht geschäftsbegleitend und weisungserteilend
in bezug auf bestimmte Geschäftsvorhaben.
Es braucht zwei Voraussetzungen, damit eine Motion über-
wiesen werden kann. Die eine ist die eigene Zuständigkeit
der Instanz, welche die Motion überweist, also der Bundes-
versammlung, und die andere ist die Zuständigkeit der
angesprochenen Behörde für das, was man von ihr erwar-
tet. Beide Kompetenzen fehlen. Die Bundesversammlung
kann in diesem Bereich nicht mit verbindlichen Aufträgen -
Motionen - geschäftslenkend tätig werden. Sie kann selbst-
verständlich kritisieren im Rahmen der Geschäftsprüfung;
sie kann auf dem Budgetweg tätig werden, indem für
bestimmte Vorhaben die Kredite nicht gewährt werden;
aber sie kann nicht Weisungen erteilen für die Geschäftstä-
tigkeit der PTT-Organe. Eine solche Motion wäre, straf-
rechtlich ausgedrückt, ein Versuch am untauglichen Objekt
- müsste man fast gar sagen -; der Bundesrat steht näm-
lich ohne Instrumente da. Wenn er für diese Bauvorhaben
nicht zuständig ist, könnte der Bundesrat dem Verwaltungs-
rat PTT nicht eine gültige Weisung erteilen, er müsse diese
Übung abbrechen. Es fehlen beide Kompetenzvorausset-
zungen, um im Sinne der Motion weisungserteilend, ver-
bindlich, tätig zu werden.
Sie spüren es vielleicht: irgendwie bedaure ich diese Situa-
tion etwas. Ich muss Ihnen beantragen, persönlich und im
Auftrag des Bundesrates, beide Motionen abzulehnen.
Sie haben gesagt, Nationalrat Früh, aus zwei Gründen vor
allem sollte die Motion überwiesen werden, einmal wegen
einer Stellungnahme des Parlamentes zu solchen Fragen,
auch im Sinne der Orientierung in bezug auf die wirtschaftli-
chen Tätigkeiten des Staates - ich pflichte dem bei -, und
dann geht es um eine Grundsatzfrage.
Für beide Zielsetzungen ist die Überweisung dieser Motion
nicht nötig. Die Signalwirkung, dieses demonstrative Tätig-
werden des Parlamentes, haben Sie erreicht. Der Verwal-
tungsrat der PTT hat ja bereits die Zusicherung gegeben:
Es wird keinen zweiten Fall Mülligen geben! Derartige Vor-
haben wird man bestimmt nicht wiederholen. Als Demon-
stration, präventiv, ist die Motion nicht nötig. Und eine Stel-
lungnahme des Parlamentes zur Grundsatzfrage ist, nach-
dem der Bundesrat in den Antworten auch auf die Motion
von Herrn Kündig im Ständerat sich dieser grundsätzlichen
Betrachtungsweise angeschlossen hat, nicht nötig.
Im Hinblick darauf, und weil es an den rechtlichen Voraus-
setzungen fehlt, darf ich Sie bitten, es mit diesen rechtli-
chen Gegebenheiten auch in einer politisch aktuellen Ange-
legenheit nicht zuwenig genau zu nehmen, sich an die
Zuständigkeitsordnung zu halten. Es wäre gefährlich für die
Politik, wenn man beginnen wollte, einzelsprungweise, je
nach politischer Aktualität, einen Kompetenzdurchgriff von
oben nach unten zu praktizieren. Das wäre genauso gefähr-
lich wie das Umgekehrte, wenn man aus Gründen der politi-
schen Verantwortlichkeit beginnen wollte, einzelsprung-
weise nach Lust und Laune Kompetenzen von unten nach
oben zu delegieren. Beides ist verfehlt. Die Kompetenzord-
nungen haben ihren Sinn. Wenn man sie als nicht mehr rich-
tig erachtet, dann müsste man diese Rechtsgrundlage
ändern.
Aus diesen Gründen muss ich Sie bitten, die Motionen
abzulehnen.
Präsident: Wir müssen nun die Diskussion verschieben,
weil Herr Bundesrat Schlumpf im Ständerat Geschäfte zu
vertreten hat.
Hier wird die Beratung dieses Geschäftes unterbrochen
Le débat sur cet objet est interrompu
#ST# 83.021
Geschäftsbericht des Bundesrates,
des Bundesgerichts und des
Eidgenössischen Versicherungsgerichts 1982
Gestion du Conseil fédéral,
du Tribunal fédéral et
du Tribunal fédéral des assurances 1982
Fortsetzung - Suite
Siehe Seite 882 hiervor - Voir page 882 ci-devant
Militärdepartement - Département militaire
Fortsetzung - Suite
S/ehe Seite 847 hiervor - Voir page 847 ci-devant
Präsident: Herr Schalcher hat seinen Bericht bereits vorge-
tragen.
Herczog: Ich spreche zum Kapitel Gesamtverteidigung,
Abschnitt Rat für Gesamtverteidigung. Auf Seite 183 des
Geschäftsberichtes wird ausgeführt, dass sich der Rat für
Gesamtverteidigung «mit der Friedensbewegung und ihrem
Verhältnis zur Sicherheitspolitik befasst hat». Es ist Ihnen
möglicherweise bekannt, dass Mitte Februar von diesem
Rat ein Bericht verfasst wurde, worin man eben diese
.Untersuchungen und Diskussionen zusammengefasst hat.
Dort wird eine politische Ausrichtung festgehalten, die mir
heute relativ prekär erscheint, an zwei Beispielen ausge-
führt:
Der Rat für Gesamtverteidigung spricht sich vehement
gegen drei wesentliche Forderungen der ganzen - also ich
betone: der ganzen - Friedensbewegung aus, nämlich
Ablehnung der Stationierung von Mittelstreckenraketen in
West- und Osteuropa, Auflösung der Militärblöcke - das
betrifft sowohl den Warschauer Pakt wie die NATO - und
atomwaffenfreies Europa. Hierzu führt der Rat für Gesamt-
verteidigung im Bericht aus, dass solche Forderungen den
Frieden und die Sicherheit in Westeuropa und damit auch
die Schweiz in nie gekanntem Ausmass gefährden würden.
Das ist eine sehr deutliche und prononcierte Position, die
eigentlich nicht mit unserer aktiven Neutralität vereinbart
werden kann, sondern sehr eindeutig und prononciert die
NATO-Position einnimmt.
Ein zweites Beispiel hierzu, das zeigt, wie sich der gleiche
Rat für Gesamtverteidigung sehr eindeutig und in einseiti-
ger Weise mit dem NATO-Doppelbeschluss identifiziert.
Bisher war es Doktrin unseres Landes - das geht auch aus
den Berichten des Bundesrates über unsere Sicherheitspo-
litik hervor -, dass unser Land seine Unabhängigkeit gegen-
- Juni 1983
924
Geschäftsbericht des Bundesrates
über allen Mächten verteidigen muss. Ich möchte den Bun-
desrat in diesem Zusammenhang fragen:
- Teilt er die Einschätzung des Rates für Gesamtverteidi-
gung?
- Wird er nun quasi aufgrund dieser Einschätzung des
Rates die bisher geltende Sicherheitsdoktrin ändern?
Leuenberger: Bereits in der Frühjahrssession habe ich in
der Fragestunde auf den Fall Spiess aufmerksam gemacht:
Dr. Spiess wurde trotz einer Strafe wegen Wirtschaftsdelik-
ten nachträglich zum Auditor der Armee ernannt. Bundesrat
Chevallaz hat mir damals gesagt, es handle sich bei Gian-
Giorgio Spiess nicht um einen Wirtschaftskriminellen, ich
hätte diesen Ausdruck zu leichtfertig in den Mund genom-
men.
Wenn man nun aber in Betracht zieht, dass er gegen das
Bankengesetz verstossen hat und dass die Eidgenössische
Steuerverwaltung heute Nachforderungen in Millionenhöhe
stellt, komme ich zum Schluss, dass meine damalige
Bezeichnung nicht so unzutreffend war.
Ich würde dies hier nicht wieder aufrollen, wenn es sich um
einen Einzelfall gedreht hätte. Aber es handelt sich eindeu-
tig nicht um einen solchen: Ich habe inzwischen auch
Kenntnis von einem Strafgerichtsurteil gegen Dr. Alphons
Iten. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug ermittelte
gegen Dr. Iten wegen fortgesetzter Zuwiderhandlung gegen
den Bundesbeschluss über den Erwerb von Grundstücken
durch Ausländer, also wegen Übertretung der Lex Purgier.
Im Urteil des Strafgerichtes Zug vom 22. Mai 1981 wird fol-
gendes festgehalten (Seite 116): «In diesem Zusammen-
hang muss noch einmal klargestellt werden, dass die Ange-
klagten -X> und Dr. Iten mehrfach in krasser Weise gegen
die Bestimmungen der Lex von Moos verstossen haben.»
Und sodann steht auf Seite 119 desselben Urteiles: «Ande-
rerseits muss aber Dr. Iten als der eigentliche geistige
Urheber des ganzen Falles betrachtet werden. Er entwarf
die Vertragskonstruktion und erklärte den Mitangeklagten,
auf diese Weise könnten die genannten Immobilienge-
schäfte legal durchgeführt werden, wenigstens solange, bis
die Bestimmungen des BewB nicht verschärft würden. Er
als Rechtsanwalt hätte als erster erkennen müssen, dass
damit der Boden der Illegalität beschriften wurde.»
Wegen Verjährung wurde dann zwar keine Strafe ausge-
sprochen, aber Dr. Iten musste die Gerichtskosten bezah-
len.
Bundesrat Chevallaz wird durch diese Ausführungen, die
ich hier mache, keineswegs überrascht. Er wurde bereits
von anderer Seite auf diesen Fall aufmerksam gemacht.
Und trotzdem - und deswegen bin ich hier vorne - wurde
Dr. Iten kürzlich zum Obersten befördert, und er präsidiert
das Divisionsgericht XII. Nun bin ich absolut der Meinung,
und ich habe es mit vielen Vorstössen in diesem Rat unter-
mauert, dass Vorbestrafte in dieser Gesellschaft eine
Chance haben sollen. Ich habe Vorstösse bezüglich Strafre-
gistereinträgen gemacht oder gegen Fahrausweisentzug
bei der Entlassung aus dem Gefängnis. Aber in solchen Fäl-
len pflegt man jeweilen härteste Massnahmen anzuwenden,
so dass einmal Gestrauchelte grosse Mühe haben, sich
wieder zu resozialisieren.
Aber bei Wirtschaftsdelinquenten ist das offensichtlich
etwas ganz anderes. Das EMD betrachtet sie nicht nur
bloss als Kavaliersdelinquenten, sondern sie werden gar
noch dafür belohnt. Ich wende mich nicht einmal so sehr
dagegen, dass sie befördert werden. Meinetwegen sollen
unsere Obersten früher einmal Wirtschaftsdelikte begangen
haben! Aber ich wende mich dagegen, dass sie in die
Justiz, ausgerechnet in die Militärjustiz, befördert werden.
Leute, die selbst bestraft wurden, urteilen dann über Solda-
ten, die ihre Gamellen irgendwo vergessen haben oder die
zu lange Haare tragen oder die zu spät in den Dienst einrük-
ken.
Gerade diese beiden Herren sind bekannt dafür, wie hart
und unnachgiebig sie bei Delinquenten im Militär durchgrei-
fen. In meinen Augen wird eine solche Militärjustiz unglaub-
würdig und untergräbt das Ansehen der Armee. Sie sind die
wahren Gefahren für unsere Armee. Denn so wird das Bild
der Armee in der Öffentlichkeit untergraben, und nicht
durch diejenigen, die Kritik an ihr üben und einige wenige
reformistische Änderungen wünschen.
Es tut mir leid: Aber diese Personalpolitik des EMD ist und
bleibt mir unverständlich!
M. Ziegler-Genève: Je désire intervenir sur deux points.
Ma première intervention concerne la poursuite des livrai-
sons par la Suisse d'avions Pilatus Porter PC-7 aux armées
d'Amérique centrale et en particulier à l'armée du Guate-
mala. Ce problème a déjà été évoqué à plusieurs reprises,
par M. Grobet, puis par M. Bäumlin, si bien que je m'en tien-
drai aujourd'hui aux livraisons faites à la dictature militaire
antisyndicale et antidémocratique du Guatemala.
A une question déposée le 25 janvier 1982, le Conseil fédé-
ral m'a répondu que l'Ambassade suisse au Guatemala
s'est occupée de cette affaire. Selon les informations
qu'elle a obtenues, l'aviation militaire guatémaltèque aurait
utilisé les avions Pilatus Porter en question non armés soit
pour des missions d'observation, soit pour l'instruction de
pilotes. Les types d'avions engagés pour des missions de
combat serait d'un autre type. Or, cela est totalement faux.
L'ambassadeur suisse au Guatemala ne fait pas son travail,
d'ailleurs non seulement en ce qui concerne les Pilatus Por-
ter, mais aussi en bien d'autres occasions. En effet, M. Che-
vallaz, conseiller fédéral, a reconnu lui-même l'authenticité
des documents que nous lui avons soumis il y a une année
à propos des Pilatus Porter PC-7. Exportés à partir de
Stans, ils sont transformés à Bruxelles en avions de combat
et de bombardement par une firme proche de la maison
Bührle. Selon les documents transmis, et M. Chevallaz ne
les a pas contestés, c'est la version modifiée du Pilatus
Porter qui est utilisée aujourd'hui dans le nord du Guate-
mala sur différents fronts par la dictature Rios Montt et qui
a déjà fait des milliers de victimes parmi les paysans du
Guatemala.
L'affaire ne concerne pas seulement la gauche et quelques
tiers-mondistes égarés de ce conseil. Elle concerne 25 000
Suisses. Le 10 février 1983, La Suisse et divers autres jour-
naux ont publié un article intitulé «Pilatus Porter PC-7 au
Guatemala; 25000 Suisses en colère». Une pétition a en
effet recueilli 25 000 signatures en trois semaines sur la
base de documents très précis du Conseil mondial des
Eglises, qui les a lui-même obtenus de prêtres, et la propre
sœur de M. Chevallaz, conseiller fédéral, l'a signée, et ce
n'est pas une gauchiste. Le Conseil fédéral ferme les yeux
sur cette affaire parce qu'il ne veut pas mécontenter le trust
Bührle.
Il ne faut plus me répondre que le Pilatus Porter est un
avion d'école. L'armée suisse, c'est vrai, l'utilise comme
avion d'école mais s'il quitte la Suisse comme tel, il est
transformé en avion de combat à Bruxelles. Je répète que
l'authenticité des documents que nous avons remis au
Conseil fédéral il y a huit mois n'a pas été contestée: c'est
la version transformée de cet avion qui est utilisée comme
une arme meurtrière par la dictature militaire contre les pay-
sans du Guatemala.
La pétition de février dernier, signée par 25 000 Suisses et
Suissesses, était accompagnée d'un volumineux dossier
qui a certainement été étudié par le Conseil fédéral. Je ne
doute pas qu'il lise les pétitions qui lui sont adressées et
qu'il étudie soigneusement les documents qui les étayent.
Je serais très heureux si le représentant du Conseil fédéral
pouvait nous dire aujourd'hui s'il veut continuer de fermer
les yeux sur cette affaire ou si, enfin, il se rend à l'évidence
et va interdire l'exportation des Pilatus Porter en direction
du Guatemala, où sévit une guerre terrible au sujet de
laquelle il est parfaitement informé.
La deuxième question que je me permets de poser au
Conseil fédéral concerne la collaboration militaire avec
Israël. Il y a maintenant une année que l'armée israélienne a
envahi le Liban et qu'ont eu lieu les terribles massacres
dans Beyrouth assiégé. Selon l'UNICEF, 28 000 personnes,
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hommes, femmes, enfants, ont été brûlés, tués ou griève-
ment blessés en l'espace de onze semaines, entre le 16 juin
et le 12 août 1982, par les bombes israéliennes. A l'époque,
plusieurs de nos collègues avaient interrogé le Conseil
fédéral au sujet de la coopération militaire entre la Suisse et
Israël. Plusieurs groupements suisses avaient demandé
l'interruption de cette collaboration puisque Israël est en
guerre et, en temps de guerre, la Suisse ne doit pas pren-
dre parti en collaborant avec une armée qui a agressé un
pays souverain.
On nous avait dit il y a une année que cette collaboration
existe en effet et elle est même assez étroite, si l'on en croit
un document officiel que j'ai sous les yeux. Nous avons
acheté à Israël des munitions-flèches en grandes quantités
et nous réalisons avec Israël un programme commun de
développement et de remontage de blindés Centurion, qui
sont en usage dans les deux pays. Bref, il y a collaboration
dans un certain nombre de domaines; elle est à l'avantage
de la Suisse, bien sûr, mais aussi d'Israël. Il me semble que
la neutralité suisse exige que nous posions aujourd'hui clai-
rement la question à M. Chevallaz et qu'il nous dise où en
est aujourd'hui cette collaboration.
D'autre part, vu la persistance de la guerre au Moyen Orient
et la politique essentiellement agressive d'Israël à l'égard
du Liban - Israël n'est pas seul; la Syrie est tout aussi
condamnable mais avec ce dernier pays, il n'y a pas de col-
laboration militaire - le Conseil fédéral n'estime-t-il pas qu'il
s'impose d'urgence de mettre fin à la collaboration militaire
intense avec Israël?
Dfrren: Ich spreche zum Geschäftsbericht Seite 163
«Festungswachtkorps». Wir lesen im Bericht von den Neu-
schaffungen der fünf weiteren Festungsregionen, aber wir
finden keine Äusserungen über die bisherigen Erfahrungen.
Mit der Reorganisation der Festungswachtkorps wurden
die Regionen praktisch aus dem Boden gestampft und
gleichzeitig den ehemaligen Kompanien - heute Sektoren -
die Kompetenzen weitgehend entzogen. Die Reorganisa-
tion wurde unter anderem damit begründet, dass die Orga-
nisationsstruktur aufgebläht sei; man sprach von einem
Wasserkopf.
Es zeigt sich nun immer mehr, dass die Tendenz besteht,
die Kompetenz- und Führungsentscheide nur zu verlagern,
und zwar von den Kompanien oder heutigen Sektoren zur
Region, und daher die Herabsetzung der Kompetenzen der
Sektorenkommandanten zu beschleunigen. Damit wird in
sturer Weise eine Zentralisierung gefördert, ohne genü-
gende Rücksicht auf die Wirtschaftlichkeit zu nehmen. Ein-
mal mehr versucht die Verwaltung, neue Imperien aufzu-
bauen, und zwar zu Lasten der dezentralisierten Betriebe,
aber auch zu Lasten der nicht gradierten Festungswachtan-
gehörigen. Während unten dauernd Abbautendenzen spür-
bar werden - zum Beispiel werden Dienstreiseentschädi-
gungen gestrichen, die Pauschalisierung ist ungenügend,
Urlaube werden restriktiver gewährt, der Überzeitverzug
wird nicht innert der gesetzlichen Frist bewilligt, durch die
Führungskräfte werden unnötige Rapporte organisiert,
Befehle produziert, überdimensionierte Kontrollen durchge-
führt und anderes mehr.
Dies sind Vorwürfe, wie sie aus dem Mitgliederkreis - nicht
allein aus dem Oberwallis, sondern auch aus anderen
Festungsregionen - kommen. Der Wasserkopf wird offen-
sichtlich nicht kleiner, das Kader und damit auch die ande-
ren Direktionskreise werden vergrössert und nur zwischen
Regionen verlagert wie Interlaken und Frauenfeld. Es fehlen
anscheinend auch hier klare Linien und Führungskompeten-
zen.
Ausserdem hören wir, dass im Festungswachtkorps ein
übergrosses Kader bestehe gegenüber denjenigen, die die
Arbeiten ausführen sollen.
Im «Bundesblatt» Nr. 22 vom 3. Juni 1980 sind die Schluss-
folgerungen der Geschäftsprüfungskommission aufgezählt,
die für die Durchführung der Reorganisation zu gelten
haben. Ziffer 221 erwähnt: «Ob sich die Delegation der Ver-
waltungs- und vor allem der Ausbildungsfragen bewährt,
kann erst nach einiger Zeit festgestellt werden»; Ziffer 222:
«Den regionalpolitischen Rücksichten auf die Erhaltung der
Arbeitsplätze im Berggebiet ist auf der Departementsstufe
Rechnung zu tragen»; Ziffer 225: «Erhalten der qualifizier-
ten Bestände, Spezialisten, nicht mehr Offiziere»; Ziffer 226:
«Limitierung der Kredite für Nebenauslagen, eine Beseiti-
gung solch unerwünschter Nebenwirkungen der Sparmass-
nahmen des Bundes sollte ermöglicht werden».
Verschiedene Wege führen nach Rom. Der eingeschlagene
scheint jedoch nicht ganz der richtige. Aus unserer Sicht ist
deshalb dringend eine objektive und neutrale Standortbe-
stimmung nötig. Die Unzufriedenheit beim Personal wächst
überall, auch dort, wo bisher Ruhe geherrscht hat, zum Bei-
spiel in Andermatt, Thun usw. Dies ist anscheinend doch
kein gutes Zeichen.
Dem letztzitierten Punkt 226 der Schlussfolgerungen der
Geschäftsprüfungskommission wird nicht genügend Rech-
nung getragen. Ich gestatte mir, das Gesagte mit einem
Beispiel zu untermauern, wie dies die ersten drei Monate
des Festungswachtkorps Brig ergeben haben:
Jahresabschlussrapport in Interlaken vom 22. Dezember
1982: Brig ab 6.46; Rückkehr 18 Uhr; 14 Mann haben sich
von Brig deplaziert. Jahresplanung in Interlaken am 4., 5., 6.
und 7. Januar: aus Brig 14 Mann deplaziert; diese Planung
musste dann in Brig am 24., 25. und 26. Januar vervollstän-
digt werden, und zwar mit gleichviel Mann. 10. Februar: wei-
tere Jahresplanungsarbeiten in Interlaken, aus Brig nahmen
12 Mann daran teil. I.März: Aktionsrapport in Brig: 17
Mann, davon 8 aus Interlaken. Anschliessend folgt dann die
Einsatzplanung für die Aktion vom 21. März bis zum 8. April
1983 Simplon-Süd. Ergebnis dieser Planung vom 21. bis
25. März: Es kommen 14 Mann von Interlaken nach Brig
und in der Woche vom 28. bis 31. März deren 13.
Alle Arbeiten wurden in Brig und Umgebung ausgeführt.
Kostenpunkt für diese 14 Tage: 7000 Franken unnötige
Nebenauslagen (Bahnspesen nicht eingerechnet). Dazu
kommt noch, dass diese Arbeiten alle von den Festungs-
wachtkorps in Brig selbst hätten ausgeführt werden kön-
nen, und zwar im Winter und ohne Nebenauslagen. Es
muss auch noch erwähnt werden, dass verschiedene Arbei-
ten an den Haaren herbeigezogen wurden, nur, damit die
Aktion gross genug wurde. Zum Beispiel wurden 150 bis
200 Wasserhahnen repariert, wovon kein einziger tropfte.
Die alle sechs Jahre fälligen Geschützrevisionen, vom FW-
Korps Brig vor zwei Jahren durchgeführt, wurden in dieser
Aktion unnötig wiederholt. Umgekehrt mussten unsere
Leute in der Region Thun und Jauntal Arbeiten ausführen,
welche von den Ortsansässigen selbst hätten ausgeführt
werden können. Für den Rest des Jahres sind auf Briger
Seite (d. h. Simplon-Süd und Simplon-Nord) noch zwei sol-
che Aktionen geplant, auf der Berner Seite deren sieben,
bei denen die Leute aus dem Festungswachtkorps Brig
dabei sein sollen. Laut diesen Darlegungen kann mit dieser
Arbeitseinteilung kein Franken gespart werden. Die Rech-
nung ist gleich gemacht: 14 Mann von Interlaken nach Brig,
anschliessend 14 Mann von Brig jiach Interlaken bedeutet
eine Hilfeleistung von Null. Dazu kommen tatsächlich viele
früher nicht vorhandene Nebenauslagen. Wir wissen: die
Wirtschaftlichkeit kann nur erzielt werden, wenn die Bedürf-
nisfrage und die Nützlichkeitsabklärung differenziert vorge-
nommen werden. Es hat keinen Sinn, dorthin Arbeit zu ver-
lagern, wo diese ohnehin genügend ausgewiesen ist.
Eine neue Standortbestimmung ist dringend nötig. Es ist
ein Bericht über die Erfahrung zu erstellen, der aufgrund
einer umfassenden Vernehmlassung bei den Beteiligten,
der Verwaltung, bei Mitarbeitern, Behörden usw. Auskunft
gibt. Insbesondere soll die Kosten-Nutzen-Analyse erneut
überprüft werden. Es stellt sich die Frage, ob nicht eine
neutrale Instanz diese Standortbestimmung begleiten
sollte.
Ich danke Herrn Bundesrat Chevallaz für die entsprechende
Antwort.
117-N
- Juni 1983 N
926
Geschäftsbericht des Bundesrates
Bäumlin: Ich möchte nur mit ganz wenigen Worten das
unterstreichen, was Herr Ziegler gesagt hat, und einige
Ergänzungen beifügen.
Diese Pilatus-PC-7-Flugzeuge werden unter anderem in
Guatemala massiv eingesetzt. Die Berichte, die man uns
von Seiten des Bundesrates etwa vorgelegt hat, verharmlo-
sen. Ich spreche hier nicht einfach, indem ich phantasiere,
ich habe Belege dafür, ich habe im Januar in Madrid an
Untersuchungen einer Menschenrechtsorganisation über
Guatemala teilgenommen. Dort haben wir verschiedene
Leute befragt, und auch ausserhalb der öffentlichen Befra-
gungen habe ich mich mit Sachverständigen und Zeugen
zusammengetan. Zum Beispiel von einem Experten aus
Costa Rica, Mitarbeiter eines wissenschaftlichen Instituts,
habe ich einige Details erfahren; dann gab es Zeugen, die
die Angriffe mit Pilatus-Flugzeugen erlebt hatten. Die Pila-
tus-Flugzeuge werden als Leitflugzeuge bei Kampfeinsät-
zen gegen Dörfer verwendet, wobei auch die Zivilbevölke-
rung bombardiert, umgebracht wird. Es ist an dieser Menge
von Berichten nicht zu zweifeln.
Zu guter Letzt habe ich dieses Frühjahr Gelegenheit gehabt,
mit Flüchtlingen aus dem Grenzgebiet Guatemala/Mexiko
(auf der mexikanischen Seite) zu sprechen. Dort ist der
gleiche Sachverhalt nochmals bestätigt worden. Es ist
sogar so, dass einfache Leute den Namen «Pilatus» ken-
nen. Es war von Flugzeugen die Rede, die man «Pilatus»
nenne. Diese Zeugen sind keine Spezialisten, doch hatte
sich der Name des verwendeten Typs anscheinend herum-
gesprochen.
Das ist so, und der Sachverhalt ist ärgerlich.
Ich bin der bestimmten Meinung - ich werde das auch
bestätigen durch ein Postulat -, dass die Verordnung zum
Kriegsmaterialgesetz abgeändert werden muss. Gemäss
Verordnungstext können diese Flugzeuge ohne weiteres
exportiert werden. Aber ich behaupte, die Verordnung ist
im Grunde im Widerspruch zum Gesetz. Das Kriegsmate-
rialgesetz ist strenger als die Verordnung. Im Gesetz heisst
es, dass Erzeugnisse und deren Bestandteile, die als
Kampfmittel verwendet werden können, erfasst sind. Nun,
Schuhe sind kein Kampfmittel, Fahrräder auch nicht,
obschon es Einheiten gibt, die mit Fahrrädern ausgerüstet
sind. Bei Autos mag es Abwägungsfragen geben, die man
vernünftig lösen muss. Aber bei den erwähnten Flugzeugen
sind wir durch Erfahrung belehrt worden, dass hier offen-
sichtlich Missbrauch betrieben wird. Wir wissen, dass diese
Flugzeuge so konstruiert sind, dass man sie sehr leicht in
Kampfflugzeuge abändern kann, zum Beispiel weil die Flü-
gel bereits irgendwie verstärkt sind. Im Ausland wird
anscheinend sogar Reklame mit dem Hinweis auf diese ein-
fache Abänderungsmöglichkeit gemacht. Wenn wir das wis-
sen, sollten schon gewisse Konsequenzen gezogen wer-
den; die Verordnung müsste zum Beispiel in bezug auf die
Flugzeuge strenger gefasst werden. Anstelle der Bewilli-
gung könnte man vielleicht etwas Milderes einführen: eine
Meldepflicht mit Verbotsvorbehalt, die es dem Burdesrat
ermöglicht, den Export zu unterbinden, wenn er den Ein-
druck gewinnt, es werde Missbrauch betrieben.
Eine letzte Bemerkung: Herr Bundesrat Chevallaz, ich bin
der bestimmten Auffassung, dass schon heute nach dem
geltenden Recht Ersatzteile für PC-7-Flugzeuge nicht mehr
ohne Bewilligung nach Guatemala geliefert werden dürften.
Die Flugzeuge wurden zwar als sogenannte Zivilflugzeuge
exportiert; nach ihrer Abänderung sind sie jetzt aber
Kampfflugzeuge. Wenn man nun aus der Schweiz Ersatz-
teile nachliefert, dann liefert man Bestandteile für Kriegsma-
terial. In bezug auf Guatemala dürfte das völlig klar sein,
und ich wäre sehr dankbar, wenn - unabhängig von einer
Abänderung der Verordnung - die Praxis geändert würde.
M. Chevallaz, conseiller fédéral: Je voudrais tout d'abord
remercier votre Commission de gestion pour le travail
qu'elle a fourni. Je regrette en l'occurrence de n'avoir pu
assister à la première partie des délibérations, avant-hier.
Je répondrai maintenant aux questions qui me sont posées.
M. Herczog attaque et critique un rapport que le Conseil de
la défense, sous la présidence de M. Jeanneret, vient d'éla-
borer sur le thème de la paix et des mouvements pour la
paix. Le Conseil de la défense a été institué par la loi,
comme un forum comportant une large représentation des
milieux économiques, politiques et sociaux de ce pays,
avec pour mission de méditer, de réfléchir et de faire part
de ses opinions sur les problèmes de notre défense, dans
ses grandes lignes. En l'occurrence, cette étude sur les
mouvements de la paix faisait partie des préoccupations
normales clé ce conseil. Elle a été menée consciencieuse-
ment, so
;
la propre responsabilité du Conseil et diffusée
non pas et un grand public, mais à quelques institutions que
la question pouvait intéresser. Le Conseil fédéral n'a pas à
approuver ou à rejeter ce rapport ni, d'une manière géné-
rale, à dicter des réflexions à ce Conseil de la défense dont
il apprécie particulièrement l'indépendance de jugement.
M. Leuenberger s'en prend à deux nominations auxquelles
on a procédé ces dernières années au sein de la justice
militaire, tout d'abord celle d'un de nos concitoyens, qui a
été mis en cause dans l'affaire du Weisskredit, au Tessin.
Après une enquête approfondie, il a été frappé d'une
contravention. Il avait été auparavant suspendu de ses
fonctions militaires pendant la durée de l'enquête. En fait, le
jugement qui l'a frappé n'en fait pas un «criminel économi-
que» et les instances de nominations, soit les juristes qui
proposent les nominations en question, ont estimé que les
responsabilités de cette personne dans la justice militaire
pouvaient être maintenues.
Il en a été de même en ce qui concerne M. Iten. Il avait été
inquiété à propos d'affaires immobilières, en contradiction
avec la loi sur l'acquisition de biens fonciers par des étran-
gers. Le tribunal compétent n'a pas retenu la faute de
M. Iten et, pour notre part, nous ne pouvons pas considérer
comme coupables des citoyens qui n'ont pas été condam-
nés à l'évidence par les tribunaux.
Une fois de plus, nous abordons le sujet de l'exportation
des Pilatus Porter ou des PC-7 vers des pays qui connais-
sent la guerre civile ou qui sont en état de guerre tout sim-
plement. Nous considérons ces avions comme des moyens
de transport, c'est pourquoi nous sommes d'avis qu'ils
n'entrent pas dans la liste des interdictions d'exportation.
C'est l'interprétation de la loi que donne notre ordonnance
et jusqu'ici, Monsieur Bäumlin, la démonstration n'a pas été
faite que ce fût contraire à la loi. En l'occurrence, si vous
désirez que le problème soit examiné plus à fond et qu'une
réponse plus juridique vous soit donnée, vous obtiendrez
satisfaction. Pour notre part, nous avons considéré que ce
matériel n'était pas du matériel de guerre, sans être
jusqu'ici trop contredits si ce n'est par des opposants de
principe. La transformation de ces avions civils en avions de
combat nécessite certains travaux, cela ne nous concerne
pas. D'ailleurs, nous pensons que n'importe quel avion,
n'importe quelle voiture peuvent être transformés en engins
de combat, ou utilisés dans des combats de rues, dans des
luttes, des guérillas ou des opérations militaires. C'est
pourquoi la conclusion pratique que nous devrions tirer des
réflexions de M. Ziegler et de M. Bäumlin, est que notre
industrie aéronautique devrait alors fermer ses usines.
Quant à nous, nous ne fermons pas les yeux, mais nous
considérons en tout état de cause que le Pilatus Porter est
un moyen de transport.
En ce qui concerne Israël, je ne porterai aucun jugement
sur les responsabilités des événements du Liban, ce n'est
ni le lieu ni l'heure. Je tiens à dire ici qu'en fonction de la
situation tendue qui règne dans le Proche-Orient, nous ne
livrons aucune arme à Israël. En revanche, nous avons eu
avec Israël des rapports d'études techniques, car les Israé-
liens ont certaines connaissances techniques en la matière
qui nous ont été fort utiles et qui pourraient encore l'être.
Avec votre assentiment, nous avons passé commande
d'une munition à flèche, il y a trois ans, si j'ai bonne
mémoire. Il s'agit d'une excellente munition qui peut perfo-
rer des blindages assez épais. L'opération s'est déroulée
rapidement, à notre entière satisfaction, sur le plan des
livraisons techniques. Il n'y a pas d'autres commandes en
Délégation auprès du Conseil de l'Europe
927
N 23 juin 1983
vue, mais nous nous apprêtons à fabriquer sous licence, en
Suisse, cette munition à flèche.
A propos du problème du rajeunissement du Centurion, les
Israéliens, comme les Anglais d'ailleurs, nous ont indiqué
quelques possibilités. Des études ont été faites, des Centu-
rion «rétrofités» ont été expérimentés dans notre pays.
Pour le moment, le problème n'est pas d'actualité, nous
n'envisageons pas d'adopter ce système Retrofit dans un
avenir proche; il est donc classé dans l'armoire aux dos-
siers. Il n'y a pas d'autres projets d'acquisition pour le
moment.
M. Dirren a évoqué le problème de la réorganisation du
corps des gardes-fortifications, le regroupement de cer-
tains services, les conséquences personnelles ou peut-être
même financières qui peuvent en résulter. Je dirai que cette
réorganisation du corps des gardes-fortifications s'inscrit
dans la ligne des efforts de rationalisation et de réduction
progressive des effectifs que vous nous avez à plusieurs
reprises recommandés, au-delà même de l'opération du
blocage du personnel. Je pense que cette rationalisation du
travail ne saurait être discutée. Nous n'avons pas procédé,
en l'occurrence, de manière abrupte; partout nous avons
individualisé les cas, nous avons cherché une compensa-
tion; ainsi, dans les régions de montagne, la fermeture de
certaines fonctions de gardes-fortifications devrait être
compensée d'une autre manière. Cela s'est fait sur un plan-
général. Notre groupe de travail, qui s'appelle le groupe
«Koberio», s'applique à ce qu'au cours de nos travaux de
réorganisation, donc de réduction et de concentration de
personnel, les intérêts des régions marginales ou des
régions de montagne ne soient pas lésés. Tous les cas ne
sont pas réglés mais nous ferons preuve de flexibilité et
d'humanité comme par le passé. Je pense qu'il ne faut pas
condamner la réforme engagée par l'évocation de quelques
cas particuliers. Nous examinerons toutefois, avec la plus
grande attention, les cas particuliers évoqués par M. Dirren.
Mais dans l'ensemble, nous pensons que le maintien du
statu quo ante serait contraire à la volonté de rationalisation
et d'économie si souvent, et à juste titre, affirmée par les
deux conseils.
Präsident: Herr Leuenberger erhält das Wort zu einer per-
sönlichen Erklärung.
Leuenberger: Herr Bundesrat Chevallaz hat hier erklärt,
Gian-Giorgio Spiess sei «in ein Verfahren einbezogen» wor-
den. Ich stelle fest: Herr Spiess wurde durch ein Gericht
rechtskräftig verurteilt.
Zweitens hat Herr Bundesrat Chevallaz hier gesagt, bei
Dr. Iten habe das Gericht keine Fehler feststellen können.
Demgegenüber zitiere ich aus dem Urteil des Strafgerichtes
Zug vom 22. Mai 1981, Seite 118: «Die Angeklagten und
Dr. Iten wurden nicht freigesprochen. Vielmehr wurde fest-
gestellt, dass sie gegen die Bestimmungen der Lex von
Moos verstossen haben. Zufolge Zeitablaufs konnte eine
Strafverfolgung nicht mehr Platz greifen; deshalb wurde das
Verfahren eingestellt. Von einem Freispruch kann aber
keine Rede sein.»
Präsident: Der Geschäftsbericht des EMD ist damit durch-
beraten. „
Genehmigt - Approuvé
Bundesbeschluss über die Geschäftsführung des Bun-
desrates, des Bundesgerichts und des Eidgenössischen
Versicherungsgerichts im Jahre 1982
Arrêté fédéral approuvant la gestion du Conseil fédéral,
du Tribunal fédéral et du Tribunal fédéral des assurances
en 1982
Eintreten ist obligatorisch
L'entrée en matière est acquise de plein droit
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Einziger Artikel
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Titre et préambule, article unique
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Beschlussentwurfes 103 Stimmen
(Einstimmigkeit)
An den Bundesrat - Au Conseil fédéral.
#ST# 83.020
GPK. Bericht über die Inspektionen 1982
CDG. Rapport sur les inspections 1982
Bericht der Geschäftsprüfungskommissionen vom 14. April 1983
(BBI II, 377)
Rapport des Commissions de gestion du 14 avril 1983 (FF II, 365)
Antrag der Kommission
Kenntnisnahme vom Bericht
Proposition de la commission
Prendre acte du rapport
Präsident: Die Geschäftsprüfungskommission beantragt
Ihnen, von diesem Bericht Kenntnis zu nehmen. Ein Wort-
begehren liegt nicht vor; Sie haben in diesem Sinne
beschlossen.
#ST# 83.031
Delegation beim Europarat. Bericht
Délégation auprès du Conseil de l'Europe.
Rapport
Mme Girard soumet au nom de la délégation le rapport
écrit suivant (deutscher Text siehe «Amtliches Bulletin»
Ständerat, Sommersession 1983)
- Introduction
La Délégation parlementaire suisse auprès du Conseil de
l'Europe présente le rapport suivant sur son activité durant
la 34
e
session ordinaire de l'Assemblée parlementaire, qui a
siégé à Strasbourg, au cours de trois sessions partielles,
entre avril 1982 et la fin de janvier 1983. La minisession
annuelle a eu lieu l'été dernier à Dublin.
Le rapport sur les sessions partielles de l'Assemblée parle-
mentaire, les contributions spécifiques de la Suisse et les
interventions aux Chambres fédérales qui sont en relation
directe avec les travaux du Conseil de l'Europe, est pré-
cédé, cette fois encore, d'une appréciation générale des
principaux développements qui se sont produits sur le plan
européen, de leurs répercussions sur la position du Conseil
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Geschäftsbericht des Bundesrates, des Bundesgerichts und des Eidgenössischen
Versicherungsgerichts 1982
Gestion du Conseil fédéral, du Tribunal fédéral et du Tribunal fédéral des assurances 1982
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans
Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In
Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1983
Année
Anno
Band
III
Volume
Volume
Session
Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
13
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
83.021
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum
23.06.1983 - 08:00
Date
Data
Seite
923-927
Page
Pagina
Ref. No
20 011 496
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