- September 1982 N1117
Schweizerische Verkehrszentrale. Beitrag
Kantone und Gemeinden.» Der Nationalrat hat bei seiner
letzten Behandlung die Fassung auf «betroffene Dritte»
erweitert; der Ständerat schlägt nun vor, die Fassung
«betroffene Dritte» auf «betroffene Grundeigentümer» ein-
zuschränken. Dies ist klarer abgegrenzt und bedingt damit
auch ein kürzeres Verfahren.
Zum dritten Punkt: Auf Seite 4 und 5 geht es um die Sicher-
stellung und Festlegung von Projektierungszonen und Bau-
linien durch kantonales Recht oder Bundesrecht. Wir haben
bei den letzten Beratungen im Nationalrat eine neue Fas-
sung beschlossen unter einem Artikel 18dbis, der lautet:
«Wo Projektierungszonen nach kantonalem Recht gesi-
chert werden können, bleibt dessen Anwendung vorbehal-
ten», und diesen Text haben wir auch bei Artikel 18h einge-
fügt. Der Ständerat schlägt die Streichung des neuen Arti-
kels 18dbis vor; bei Artikel 18h beantragt er Zustimmung
zum Bundesrat. Dieses Verfahren würde die Angelegenheit
in dem Sinne vereinfachen, dass bei Projekten, wo mehrere
Kantone beteiligt sind und das kantonale Recht nur teil-
weise besteht, die Sache vereinfacht würde und ein wesent-
lich kürzeres Verfahren gehandhabt werden könnte.
Bei allen übrigen Anträgen folgt der Ständerat dem Natio-
nalrat. Die Kommission hat ohne Gegenstimme und bei eini-
gen Enthaltungen allen Anträgen des Ständerates zuge-
stimmt. Sie beantragt also in diesem Sinne Zustimmung
zum Ständerat.
M. Houmard, rapporteur: Quelques divergences de détail
sont apparues entre notre conseil et le Conseil des Etats
dans le projet de loi sur les chemins de fer. Notre commis-
sion propose, d'une manière générale, de se rallier aux
solutions de la Chambre haute. Je dois tout de suite préci-
ser qu'aucun principe d'importance n'est en cause.
A l'article 3, 2
e
alinéa, le Conseil des Etats introduit une dis-
position prévoyant que la procédure d'expropriation n'est
applicable que subsidiairement. Nous lisons: «... si les
efforts faits en vue d'acquérir les droits nécessaires de gré
à gré ou par un remembrement ont échoué.» Certains
membres de la commission sont d'avis que la technique
juridique de cet article n'est pas un chef-d'œuvre. La com-
mission vous propose toutefois de l'accepter sans modifi-
cation pour ne pas créer de divergence avec le Conseil des
Etats.
Aux articles 18, 2
e
alinéa, 186, 1er alinéa et 18e, 1
er
alinéa,
notre conseil avait proposé le terme de «tiers intéressés»,
nous lisons: «Les autorités fédérales, les cantons, les com-
munes et les tiers intéressés seront consultés.» Le Conseil
des Etats nous propose de remplacer cette dénomination
par «les propriétaires fonciers intéressés», ce qui donne:
«Les autorités fédérales, les cantons, les communes et les
propriétaires fonciers intéressés seront consultés.»
A ce propos, vous me permettrez trois remarques: d'une
part, la formulation du Conseil des Etats est plus restrictive
mais, d'autre part, M. Schlumpf, conseiller fédéral, en
séance de commission, a déclaré que les bénéficiaires de
droits fonciers de longue durée ou importants devaient être
assimilés aux propriétaires fonciers spécialement dans le
cas des droits de superficie.
Enfin, cet article donne aux communes, cantons et proprié-
taires fonciers intéressés le droit d'être consultés. Il ne
donne pas un droit de recours. Nous nous sommes égale-
ment ralliés à la solution des Etats.
A l'article 18d
bis
, l'application du droit cantonal est réservé
là où des zones réservées peuvent être établies conformé-
ment à cette législation. Notre conseil avait donc introduit
cet article qui prévoit l'application du droit cantonal en
matière d'expropriation là où la législation le permet. Ainsi
la procédure fédérale n'aurait été applicable que subsidiai-
rement. Le Conseil des Etats repousse cette idée. Il veut
l'unité du droit applicable. Notre commission s'est égale-
ment ralliée à la proposition du Conseil des Etats.
Il n'y a donc pas de grandes divergences, ce qui fait que
nous vous demandons de ne pas en créer du tout avec la
proposition du Conseil des Etats et de vous rallier à ses
solutions.
Weber-Schwyz: Ich hatte anlässlich unserer Beratungen zu
diesem Gesetz in der Dezembersession den Antrag einge-
bracht, dass man auch ein Anhörungsrecht für betroffene
Dritte vorsehen sollte. Ich tat das aus der Überlegung, dass
man dabei nicht nur die.Grundeigentümer, sondern auch
die Inhaber von Baurechten und die Inhaber von Durchlei-
tungsrechten berücksichtigen sollte. Der Ständerat hat nun
den Begriff «der Grundeigentümer» gewählt. Ich könnte
mich mit dieser Formulierung einverstanden erklären, wenn
hier im Rate der Departementsvorsteher bestätigen würde,
dass mit dem Begriff «der Grundeigentümer» sowohl Inha-
ber von Baurechten wie Inhaber von Durchleitungsrechten
gemeint sind. Ich bitte Herrn Bundesrat Schlumpf um diese
Erklärung. Ich würde mich dann mit. der vom Ständerat
beschlossenen Fassung begnügen, um hier nicht erneut
eine Differenz zu schaffen.
Bundesrat Schlumpf: In der Praxis werden verfahrensrecht-
lich die dinglich Berechtigten, also insbesondere auch Bau-
rechtsberechtigte, wie sie Nationalrat Weber angesprochen
hat, den Grundeigentümern im engeren Sinne gleichge-
stellt. In der Handhabung einer solchen Norm wird man also
im Verfahren dieses Anhörungsrecht auf die dringlich
Berechtigten ausdehnen.
Präsidentin: Die Kommission beantragt Ihnen bei allen
Punkten Zustimmung zum Ständerat.
Angenommen - Adopté
#ST# 82.013
Schweizerische Verkehrszentrale. Beitrag
Office national suisse du tourisme.
Contribution
Botschaft und Beschlussentwurf vom 24. Februar 1982 (BBI II, 22)
Message et projet d'arrêté du 24 février 1982 (FF II, 22)
Beschluss des Ständerates vom 15. Juni 1982
Décision du Conseil des Etats du 15 juin 1982
Antrag der Kommission
Eintreten und Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Proposition de la commission
Entrer en matière et adhérer à la décision du Conseil des
Etats
Risi-Schwyz, Berichterstatter: Wir haben dieses Geschäft
in der Wirtschaftskommission behandelt, und ich kann
Ihnen im Auftrag der Wirtschaftskommission beantragen,
auf die Vorlage einzutreten und dem Bundesbeschluss
zuzustimmen.
Es geht um eine Aufstockung des Bundesbeitrages um
6 Millionen Franken. Ich habe meine Ausführungen in vier
Abteilungen eingeteilt.
- Was ist die Schweizerische Verkehrszentrale? Die
Schweizerische Verkehrszentrale ist nicht eine private
Organisation, sondern eine vom Bund geschaffene öffent-
lich-rechtliche Körperschaft. Der Bund leistet demzufolge
nicht etwa freiwillig Beiträge an diese Institution, sondern
leistet diese Beiträge mit dem Auftrag, die touristische Wer-
bung im In- und Ausland durchzuführen.
Office national suisse du tourisme. Contribution
1118
N 23 septembre 1982
2. Auftrag und Aufgabe der Schweizerischen Verkehrszen-
trale. Die Schweizerische Verkehrszentrale ist für den
schweizerischen Tourismus eine unentbehrliche Institution.
Sie betreibt keine kommerzielle Werbung für bestimmte
Unternehmen. Ihr gesetzgeberischer Auftrag ist gesamt-
schweizerisch, also für das Ferien- und Reiseland als Gan-
zes.
In der Praxis bedeutet dies, mittels Informationen über die
Eigenart und Schönheiten der Schweiz sowie über das tou-
ristische Angebot Gäste anzuziehen. Über diese reine Tou-
rismuswerbung hinaus hat die Schweizerische Verkehrs-
zentrale die Aufgabe, Sympathie- und Präsenzwerbung für
die Schweiz ganz allgemein zu betreiben. Nicht zu verwech-
seln ist die Werbung der Schweizerischen Verkehrszentrale
mit der kommerziellen Werbung der Unternehmer. Die touri-
stischen Unternehmungen bezahlen ihre Eigenwerbung, die
sich ungefähr auf 150 Millionen Franken schätzen lässt, sel-
ber. Diese wird durch die Werbung der Schweizerischen
Verkehrszentrale keineswegs überflüssig.
Die Tätigkeit der Schweizerischen Verkehrszentrale ist sehr
vielfältig. So stellt sie Informationsmaterial für die Botschaf-
ten und Konsulate zur Verfügung. In 21 Ländern unterhält
sie ein Agenturnetz. Sie organisiert Aktionen und Ausstel-
lungen im In- und Ausland, ist an internationalen Messen
und Ausstellungen vertreten, sie entwirft und verteilt 4 Mil-
lionen Broschüren, Prospekte, Plakate, Bücher und andere
Werbe- und Informationsträger in bis zu 15 Sprachen, nicht
zu vergessen die Insertionen in der internationalen Presse.
Sie betreut jährlich etwa 1000 Medienschaffende, es wer-
den Filme geschaffen, jährlich etwa 1,5 Millionen Fragen
beantwortet. Den Verkehrsvereinen und der Presse stellt
sie Fotomaterial und anderes Werbematerial zur Verfügung.
Die regionalen und lokalen Verkehrsvereine können ihre
Hilfe beanspruchen. Sie gibt die Revue «Schweiz» heraus
und wirbt für die Schweizerischen Bundesbahnen. So hat
die Schweizerische Verkehrszentrale im Jahre 1981 für 35
Millionen Franken Fahrkarten verkauft.
3. Die Bedeutung der Schweizerischen Verkehrszentrale
für unser Land. Die volkswirtschaftliche Bedeutung des
Tourismus in der Schweiz ist enorm. Bei einem Gesamtum-
satz im Jahre 1981 von 13,5 Milliarden resultieren Einnah-
men aus dem Fremdenverkehr mit Gästen aus dem Ausland
von 7,8 Milliarden Franken. Es ist fast müssig zu erwähnen,
welch grosse Bedeutung der Tourismus für das Berggebiet
hat. Von 500 000 Arbeitsplätzen im Berggebiet entfallen
150000 auf den Tourismus. Die Tätigkeit der Schweizeri-
schen Verkehrszentrale spielt eine grosse Rolle für die
Erhaltung und die Verbesserung der Lebensbedingungen
im Berggebiet.
4. Finanzen. Das bisherige Finanzierungssystem, das auf
periodischen Aufstockungen des Bundesbeitrages beruhte,
führte schon immer zu teuerungsbedingten finanziellen
Engpässen. Der Bund zahlte der Schweizerischen Ver-
kehrszentrale im Jahre 1974 15 Millionen Franken. Seit 1981
beträgt der Bundesbeitrag infolge der linearen Subven-
tionskürzungen noch 13,5 Millionen Franken. Zusätzliche
Sonderbeiträge im Rahmen des damaligen Impulsprogram-
mes und Bundesleistungen für die Erneuerung und den
Unterhalt der Auslandvertretungen sind inzwischen wegge-
fallen. Seit der letzten ordentlichen Beitragserhöhung im
Jahre 1974 auf eben diese 15 Millionen stieg die Teuerung
auf den Ausgaben der Schweizerischen Verkehrszentrale
massiv. Die von der Schweizerischen Verkehrszentrale zu
verkraftende Teuerung überstieg die Inlandteuerung
beträchtlich. Der Grund liegt darin, dass zwei Drittel der
Ausgaben der Zentrale im Ausland und dort vorwiegend in
teuren Grossstädten getätigt werden.
Diesem Umstand hat die Schweizerische Verkehrszentrale
durch Sparen Rechnung tragen können. Die Schweizeri-
sche Verkehrszentrale musste den Mitarbeiterstab innert
fünf Jahren um 7 Prozent abbauen. Das Büro in Montreal
wurde geschlossen, diejenigen von Rom und Kopenhagen
wurden reduziert.
Die Revue «Schweiz» wurde redimensioniert und deren
Kosten von 900 000 auf 300 000 Franken heruntergedrückt.
Man schritt auch bei Kantonen, Gemeinden und Unterneh-
men zu Aktionen, bei denen 1,6 Millionen gewonnen wer-
den konnten. Trotz diesen Sparmassnahmen und Aktionen
musste auf die Reserven gegriffen werden, und diese sind
nun fast restlos aufgebraucht. Gegenwärtig ist die Schwei-
zerische Verkehrszentrale nicht in der Lage, ihren gesetzli-
chen Auftrag zu erfüllen. Die finanziellen Mittel reichen
gerade aus, um die Personalkosten und Sachkosten zu
decken.
Mit der vorgesehenen Beitragserhöhung von 6 Millionen
Franken soll die Schweizerische Verkehrszentrale ab 1983
wieder minimale Ausgaben mehr für Werbemittel und für die
Erneuerung ihrer Agenturen tätigen können. Mit dieser Bei-
tragserhöhung gleicht der Bundesrat nur etwa 70 Prozent
der Teuerung aus.
Aus der Budgethochrechnung der Schweizerischen Ver-
kehrszentrale bis zum Jahre 1985 entnehme ich folgendes:
«Ausgehend von der Deckung des Minimalbedarfes an Wer-
bemitteln nach vollständiger Auflösung der vorhandenen
Reserven und trotz Erhöhung des Bundesbeitrages von 6
Millionen entstehen folgende Lücken: Im Jahre 1983 minus
1,23 Millionen, im Jahre 1984 1,46 Millionen und im Jahre
1985 3,19 Millionen.»
Nach den Ausführungen von Herrn Bundespräsident
Honegger bleiben tatsächlich beträchtliche Finanzierungs-
lücken bestehen. Die Vorlage will nur eine Übergangslö-
sung bis 1986 realisieren. Im Rahmen einer Totalrevision
des Erlasses über die Schweizerische Verkehrszentrale soll
in den nächsten Jahren geprüft werden, wie Finanzierung
und Auftrag in Zukunft sichergestellt werden sollen. Dabei
ist davon auszugehen, dass die Schweizerische Verkehrs-
zentrale eine Bundesinstitution ist und bleiben soll. Der
Bund wird weiterhin die finanzielle Hauptlast tragen müs-
sen. Es ist aber abzuklären, wie weit gewisse Dienstleistun-
gen der Schweizerischen Verkehrszentrale von den Benut-
zern selber zu bezahlen sind.
In der Kommission kam auch die lineare Kürzung des
Gesamtbetrages von nunmehr 21 Millionen Franken zur
Sprache. Aus Gründen der Konsequenz konnte der Bun-
desrat diesem Wunsche nicht entsprechen. Die Kommis-
sion teilte diese Auffassung. Würde hier eine Ausnahme
gemacht, hätte dies möglicherweise eine Kettenreaktion zur
Folge.
Bundespräsident Honegger gab zu bedenken, dass der
Bundesrat in zwei bis drei Jahren noch einmal an das Parla-
ment herantreten müsse, da eventuell für gewisse Agentu-
ren Erneuerungskredite notwendig werden. In Namen der -
wie schon erwähnt - einstimmigen Kommission bitte ich
Sie, auf die Vorlage einzutreten und dem Bundesbeschluss
ohne Änderung zuzustimmen.
M. Coutau, rapporteur: II n'est pas nécessaire de décrire
très longuement le rôle que le tourisme joue dans l'écono-
mie de notre pays. En 1981, son chiffre d'affaires a été de
l'ordre de 13,5 milliards de francs. L'afflux de devises lié au
séjour en Suisse d'hôtes étrangers a atteint 7,8 milliards de
francs, ce qui équivaut presque au déficit de notre balance
commerciale. Du point de vue de l'emploi également, l'acti-
vité touristique joue un rôle très appréciable, en particulier
en maintenant des activités dans des régions de montagne.
Certes, la Suisse dispose d'atouts non négligeables pour
attirer les touristes: la beauté des sites, l'intérêt historique
ou commercial des villes, un équipement hôtelier et parahô-
telier de qualité, où le service reste réputé, des équipe-
ments de transport et de télécommunication, de loisirs
sportifs et culturels aussi modernes que bien conçus. Mais
la concurrence internationale est vive sur le marché touristi-
que et la nécessité de faire connaître les attraits et les
atouts de la Suisse s'impose. Il est vrai que les organismes
régionaux de propagande touristique, ainsi que les agences
de voyages et les compagnies de transport, participent acti-
vement à cet effort de promotion, mais l'image même de la
Suisse dans son ensemble mérite aussi d'être entretenue
en permanence, aussi bien à l'intérieur qu'à l'extérieur du
- September 1982 N
1119
Schweizerische Verkehrszentrale. Beitrag
pays. Cette action permanente, indépendante de considéra-
tions purement commerciales et des fluctuations conjonc-
turelles, a pour but de canaliser à long terme le flux de la
demande touristique, d'empêcher des changements de
direction et de volume brutaux et inopportuns, d'assurer
enfin la continuité de la demande dans un cadre de crois-
sance défini. C'est très exactement le rôle de l'Office natio-
nal suisse du tourisme, qui l'exerce depuis 42 ans. Il est
légitime de le soutenir, notamment en raison des presta-
tions qu'il offre dans, l'intérêt non seulement du secteur tou-
ristique, qui excède d'ailleurs largement la seule branche
hôtelière, mais aussi de très nombreuses régions et, finale-
ment, de l'ensemble du pays. Rappelons en effet que
l'Office national suisse du tourisme est une corporation de
droit public instituée par un arrêté fédéral et qu'au delà de
sa tâche de propagande purement touristique, il doit aussi
«éveiller l'intérêt pour les particularités de notre pays dans
les domaines politique, culturel et économique.»
C'est la raison pour laquelle la part de la Confédération
dans le financement de l'Office est aussi importante. Les
efforts de propagande touristique des privés, des régions,
des communes et des cantons touristiques sont impor-
tants, mais ils ont une destination plus spécifique que les
activités de l'Office, avec lequel d'ailleurs la collaboration
est largement instituée.
Pour ce qui est du détail des prestations de l'Office national
suisse du tourisme, je vous renvoie au message du Conseil
fédéral, qui est très explicite à cet égard. Signalons pour-
tant la recherche constante de la qualité des moyens
d'information. Pour en témoigner, on peut constater et rele-
ver avec satisfaction que plusieurs affiches et films ont
obtenu des distinctions internationales. Quant à l'activité
notamment des agences situées à l'étranger, elle dépasse
sensiblement une tâche d'information purement touristique.
Il se révèle aujourd'hui nécessaire de majorer les res-
sources que la Confédération met à la disposition de
l'ONST. La subvention ordinaire est restée inchangée
depuis 1975: 15 millions de francs par an. Elle a pourtant
été réduite en 1981 et 1982 au titre de la réduction linéaire
de l'ensemble des subventions fédérales. Inversement, en
1976 et 1977, des contributions spéciales ont un peu
arrondi la somme et, enfin, en 1979 et 1980, un supplément
de 5 millions de francs a été attribué au titre de la relance
conjoncturelle. Ainsi, la contribution fédérale en 1981 et
1982, en chiffre absolu, est identique à celle versée en 1974,
c'est-à-dire huit ans plus tôt. Cela signifie, compte tenu du
renchérissement intervenu tant en Suisse qu'à l'étranger,
où sont d'ailleurs effectuées près des deux tiers des
dépenses, une forte diminution de la capacité de produc-
tion de l'Office. Il a dû par conséquent redimensionner
substantiellement ses activités. L'effectif du personnel a été
réduit, le nombre et le volume des publications comprimés,
des agences à l'étranger fermées ou restreintes dans leurs
activités. Les efforts de compression des frais administra-
tifs ont également été poursuivis avec succès. Enfin, une
partie importante des réserves accumulées précédemment
a été absorbée par des exercices déficitaires.
Cette situation ne peut pas durer. Un ballon d'oxygène est
indispensable, même s'il ne résout pas, et de loin, tous les
problèmes. En effet, malgré l'aide supplémentaire que votre
commission vous propose d'accorder à l'Office, celui-ci
prévoit des budgets déficitaires croissants pour les années
1983 à 1985. Cette dernière année, le déficit pourrait même
atteindre une dizaine de millions de francs. C'est dire que la
majoration proposée aujourd'hui ne peut être considérée
que comme transitoire. D'ailleurs, le Conseil fédéral
annonce déjà son intention de limiter à 1987 la validité de
l'arrêté que nous discutons. Au-delà, des solutions sensi-
blement nouvelles devront intervenir et seront l'objet d'une
révision totale de l'arrêté fédéral sur l'Office national suisse
du tourisme. Il est probable que, même si la Confédération
reste le principal contributeur, d'autres intéressés pourront
être appelés à apporter un appui plus substantiel, y compris
les clients eux-mêmes. En attendant, le Conseil fédéral, le
Conseil des Etats et votre commission vous proposent de
porter la contribution fédérale inscrite dans l'arrêté de 15 à
21 millions de francs. En réalité, compte tenu de la réduc-
tion linéaire des subventions fédérales, les chiffres effectifs
sont respectivement de 13,5 et de 18,9 millions de francs,
soit une augmentation effective de 5 400 000 francs.
Si la prolongation de la réduction des subventions deman-
dée par le Conseil fédéral pour 1984 et 1985 est acceptée,
la contribution à l'Office y sera très vraisemblablement sou-
mise, mais il est possible qu'avant l'échéance de l'arrêté
que nous modifions aujourd'hui, c'est-à-dire avant 1988,
des demandes de crédits ponctuels soient présentées pour
l'aménagement et le renouvellement de certaines agences
situées à l'étranger.
Tout en vous demandant, au nom de la commission una-
nime, d'approuver la majoration effective de 5,4 millions de
francs de la contribution allouée à l'ONST, permettez-moi
d'ajouter à titre personnel une simple remarque. Vous avez
constaté l'importance du rôle joué par le tourisme dans
notre pays tant du point de vue de l'économie générale que
de l'emploi dans plusieurs régions par ailleurs défavorisées.
Vous admettez la nécessité de soutenir cette activité. Il est
bon d'y consacrer quelques ressources fédérales. Mais
ayons alors le souci d'adopter à l'égard du tourisme une
politique cohérente, ne tombons pas dans la schizophrénie
en pénalisant par d'autres décisions une activité que nous
décidons aujourd'hui d'encourager. Je pense en particulier
à des mesures qui pourraient se révéler contradictoires
dans leurs effets, comme par exemple le prélèvement d'une
vignette autoroutière, des restrictions excessives en
matière d'emploi de travailleurs saisonniers ou encore des
décisions exagérément restrictives en matière d'aménage-
ment du territoire.
Le groupe libéral approuve le projet qui vous est soumis.
Bundesrat Schlumpf: Die ausgezeichneten Darlegungen
der Herren Kommissionsreferenten erlauben es mir, ihnen
dafür zu danken und mich auf wenige Ergänzungen zu
beschränken.
Einmal zur Schlussbemerkung von Nationalrat Coutau: Es
ist auch die Meinung des Bundesrates, dass wir zu einer
touristischen Gesamtkonzeption gelangen müssen, in der
natürlich die Werbung insgesamt, vorab auch die Ausland-
werbung und damit die Tätigkeit der SVZ, eine Rolle spielt.
Der Bund hat eine Grundlage für eine solche Gesamtorien-
tierung durch das Tourismuskonzept erarbeitet. Es wurde
durch den Bundesrat für die Bundesverwaltung verbindlich
erklärt und den Kantonen mit der Empfehlung übermittelt,
es auch bei ihren Aktivitäten als Grundlage und Richtlinie zu
berücksichtigen. Wir marschieren also ganz in dieser Rich-
tung. Sodann ist zu unterstreichen, dass wir hier Vater-
schaftspflichten zu erfüllen haben. Die SVZ ist ein Kind des
Bundes, es wurde mit Bundesbeschluss vom Jahre 1955
errichtet als öffentlich-rechtliche Körperschaft. Und die
finanziellen Beteiligungen belegen auch das überwiegende
Bundesblut, das in den Adern dieses Kindes fliesst. Der
Bund mit SBB und PTT ist finanziell beteiligt mit insgesamt
93,9, also 94 Prozent. Die touristischen Organisationen aus-
serhalb des Bundes (Unternehmer, Kantone, Gemeinden)
sind insgesamt mit den restlichen 6 Prozent beteiligt. Heute
geht es nun darum, dass der Vater dieses Kindes, dieser
bedeutenden Institution für unseren Tourismus quasi seine
Alimente anpasst, nachdem sie seit 1974 unverändert
geblieben sind.
Ich bin Ihnen für die wohlwollende Aufnahme dankbar und
bitte Sie ebenfalls um Eintreten und Zustimmung, damit die
SVZ ihre bedeutende Aufgabe auch in Zukunft im Rahmen
der verfügbaren Mittel zum Wohle unserer Wirtschaft erfül-
len kann.
Präsidentin: Das Wort zur Vorlage wird nicht verlangt. Die
freisinnige Fraktion hat mitgeteilt, dass sie für Eintreten
stimmt und auch dem Beitrag beipflichten kann.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen
Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Approvisionnement économique du pays. Loi
1120
N 23 septembre 1982
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Ziff. l und II
Titre et préambule, ch. I et II
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Beschlussentwurfes 82 Stimmen
(Einstimmigkeit)
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
#ST# 81.059
Wirtschaftliche Landesversorgung.
Bundesgesetz
Approvisionnement économique du pays. Loi
Siehe Seite 147 hiervor - Voir page 147 ci-devant
Beschluss des Ständerates vom 24. Juni 1982
Décision du Conseil des Etats du 24 juin 1982
Differenzen - Divergences
Blocher, Berichterstatter: Bei diesem Gesetz bestehen drei
Differenzen zum Ständerat. Die erste betrifft die Artikel 19
und 23 als eine Differenz. Hier geht es um die Anliegen der
Forstwirtschaft. In seinem ursprünglichen Entwurf hat der
Bundesrat einen Artikel vorgeschlagen, in dem die Forst-
wirtschaft gesondert erwähnt ist. Der Nationalrat hat diesen
Artikel 19 gestrichen und als Ersatz die Forstwirtschaft in
Artikel 23 unter dem Kapitel «Massnahmen bei zunehmen-
der Bedrohung» untergebracht. Als Gründe dafür waren
ausschlaggebend:
- Gesetzessystematisch ist es besser, wenn die Forstwirt-
schaft dort untergebracht wird.
- Einige befürchteten, Artikel 19 sei ein allgemeiner Sub-
ventionsartikel, der nicht in dieses Gesetz, sondern in das
Forstgesetz gehöre.
- Die in Artikel 19 aufgezeichneten Mittel, mit welchen
Mehrnutzung erreicht werden könnte, seien zu beschränkt;
die in Artikel 23 aufgeführten Mittel gehen wesentlich wei-
ter.
All das hat uns veranlasst, Artikel 19 zu streichen und die
Forstwirtschaft in Artikel 23 unterzubringen. Der Ständerat
hat hier eine Korrektur vorgenommen und beschlossen, bei
der ursprünglichen Fassung zu bleiben. Ihre Kommission
schlägt vor, am Beschluss des Nationalrates festzuhalten.
Dieser Auffassung schliesst sich auch der Bundesrat an,
wie uns Herr Bundespräsident Honegger mitteilen liess.
Eine wesentliche Differenz besteht nicht. Die ursprüngliche
Fassung könnte wohl bestehen bleiben, aber dann müsste
man hier ausdrücklich sagen, dass es sich bei Artikel 19
ebenfalls nur um eine Vorschrift handle, die für die Mehrnut-
zung, nicht für die normale Nutzung gilt. Damit das nicht
noch speziell festgehalten werden muss, entschieden wir
uns für die saubere Lösung, also Festhalten an der Unter-
bringung in Artikel 23.
M. Darbellay, rapporteur: La loi sur l'approvisionnement
économique du pays nous revient du Conseil des Etats
avec trois divergences. La première, que nous traitons
maintenant, concerne l'économie forestière. Le projet du
Conseil fédéral prévoyait un article 19 consacré spéciale-
ment à ce problème. Nous l'avons supprimé et nous avons
reporté ce souci à l'article 23. Il faut préciser que cette loi
contient deux chapitres importants: le chapitre 2 concerne
l'état de préparation permanent, et le chapitre 3 concerne
les mesures en cas d'aggravation de la menace. L'article 19
appartient au chapitre 2, l'article 23 au chapitre 3. L'alinéa
mis en question est l'alinéa 3 de l'article 19, qui dit: «Dans la
mesure où l'extension de l'exploitation forestière le rend
indispensable, l'équipement des entreprises en machines
et installations peut être encouragé au moyen d'aides finan-
cières.» La commission du Conseil national a craint que cet
alinéa ne soit l'occasion d'un subventionnement permanent
aux entreprises pour les machines et les installations. Le
Conseil fédéral a précisé sa position en disant: «II n'est pas
dans notre idée de subventionner d'une manière générale
ou permanente. Ceci interviendrait seulement pour des
besoins extraordinaires en cas d'aggravation de la
menace.» La réaction de la commission du Conseil national
fut la suivante: «Passons cette idée au chapitre 3 et met-
tons sur le même pied l'exploitation forestière et l'exploita-
tion agricole, à l'article 23.» L'économie forestière réagit et
le Conseil des Etats a réintroduit l'article 19. Les tenants de
cette disposition à l'article 19 évoquent le fait qu'il faut un
temps beaucoup plus long de préparation pour une éven-
tuelle restructuration de l'économie forestière. C'est pour-
quoi ils insistent pour maintenir cette disposition dans l'état
de préparation permanent.
La commission du Conseil national s'est prononcée à ce
sujet: elle veut absolument éviter une mesure générale de
subventionnement; elle maintient son point de vue et pro-
pose de garder la notion d'aide éventuelle à la sylviculture à
l'article 23 du projet de loi.
Art. 19
Antrag der Kommission
Festhalten
Antrag Houmard
Nach Entwurf des Bundesrates
Art. 19
Proposition de la commission
Maintenir
Proposition Houmard
Selon projet du Conseil fédéral
M. Houmard: Une fonction spécifique m'a permis de me
pencher en détail sur les problèmes inhérents au ravitaille-
ment en temps de crise. Nos conclusions sont formelles: il
n'est pas nécessaire de constituer des stocks obligatoires
de bois. Il est préférable et plus rationnel d'améliorer l'équi-
pement machines et installations d'économie forestière en
temps utile.
La forêt peut contribuer partiellement à surmonter une crise
énergétique, pour autant que les forêts des Préalpes soient
accessibles. En revanche, il n'est pas possible d'effectuer
des exploitations supplémentaires sur une grande échelle
si l'on n'améliore pas la desserte des installations de l'éco-
nomie forestière en temps utile.
Il est, en d'autres termes, nécessaire que des forêts encore
inaccessibles soient progressivement desservies afin d'évi-
ter, en cas de crise, les coupes rases en forêts productives.
Nous avons tous encore en mémoire l'effort que l'on a
demandé à la sylviculture pendant la dernière guerre. Il faut
absolument arriver à puiser le volume supplémentaire de
bois dans les forêts aujourd'hui non exploitées. Cela per-
mettra - et je le souligne - de mettre un potentiel énergéti-
que important à disposition, sans détuire l'équilibre de la
forêt de basse montagne et de plaine. Il est donc d'intérêt
national, comme pour l'approvisionnement en eau, de pou-
voir mettre en application un minimum de mesures en
temps normal et non pas seulement en cas d'aggravation
de la menace. La décision du Conseil des Etats de mainte-
nir l'article 19, comme cela a d'ailleurs été proposé par le
Conseil fédéral, est très sage. Je vous demande, d'autre
part, de ne pas créer de divergence avec le Conseil des
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Schweizerische Verkehrszentrale. Beitrag
Office national suisse du tourisme. Contribution
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans
Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In
Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1982
Année
Anno
Band
IV
Volume
Volume
Session
Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
04
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
82.013
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum
23.09.1982 - 08:00
Date
Data
Seite
1117-1120
Page
Pagina
Ref. No
20 010 748
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