Unfallversicherung must cover surgery, treatment and daily benefits

UV.2012.00222Tribunal des assurances sociales11 déc. 2012Partially Granted

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The insured appellant injured his right knee after tripping over a cable at a Christmas market. SUVA initially terminated benefits from 10 January 2012, claiming the persisting complaints were due to degenerative pre-existing conditions. In the appeal proceedings, SUVA acknowledged a natural causal link between the accident and the meniscus lesion. The court therefore annulled the objection decision and held that SUVA must bear the surgery costs, further treatment costs until 18 March 2012, and daily allowances until 23 January 2012. The proceedings were declared free of charge.

Regeste Omnilex

Art. 6 UVG, Art. 10 UVG, Art. 16 UVG; causal link between accident and continuing knee complaints after surgery. Where the insurer concedes a natural causal connection between the accident and the meniscus lesion, it remains liable for treatment costs and daily benefits for the period supported by the medical record. Termination of benefits is unlawful if the insured event continues to be a legally relevant cause of the consequential damage; the decisive point is the factual medical nexus, not merely the existence of degenerative pre-existing changes (consid. relevant).

Texte intégral

UV.2012.00222

Sozialversicherungsgericht

des Kantons Zürich

III. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Heine, Vorsitzende

Sozialversicherungsrichterin Annaheim

Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer

Gerichtsschreiber Vogel

Urteil vom 12. Dezember 2012

in Sachen

X.___

Beschwerdeführer

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt

Rechtsabteilung

Postfach 4358, 6002 Luzern

Beschwerdegegnerin

Nachdem die Beschwerdegegnerin mit Einspracheentscheid vom 5. September 2012 in Bestätigung der Verfügung vom 20. Juli 2012 (Urk. 8/35) ihre Leistungen für die Folgen des Unfallereignisses vom 19. November 2011 per 10. Januar 2012 eingestellt hat, da die weiterhin bestehenden Beschwerden am rechten Knie nicht mehr auf das versicherte Ereignis, sondern auf vorbestehende degenerative Prozesse zurückzuführen seien (Urk. 2 [= 8/42]),

nach Einsicht in die Beschwerde vom 20. September 2012, mit welcher der Beschwerdeführer sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids und die Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen der Unfallversicherung beantragt hat (Urk. 1), und in die Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin vom 30. Oktober 2012, mit welcher beantragt worden ist, die Beschwerde sei in dem Sinne teilweise gutzuheissen, dass dem Beschwerdeführer Ersatz der Kosten für den operativen Eingriff vom 16. Januar 2012, Taggelder bis am 23. Januar 2012 sowie Heilbehandlung bis am 18. März 2012 zuzusprechen seien (Urk. 7),

unter Hinweis darauf, dass der Beschwerdeführer innert der ihm mit Verfügung vom 1. November 2012 (Urk. 10) angesetzten Frist keine Stellung zu den mit der Beschwerdeantwort gestellten Anträgen der Beschwerdegegnerin genommen hat,

in Erwägung,

dass der 1953 geborene Beschwerdeführer für die Y.___ AG als Verkäufer im Aussendienst tätig und daher bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert ist (Urk. 8/1),

dass der Versicherte am 19. November 2011 an einem Weihnachtsmarkt über ein Kabel stolperte und eine Kniedistorsion rechts erlitt (Urk. 8/1, 8/3, 8/21),

dass er sich dabei nach Ansicht des behandelnden Facharztes, Dr. med. Z.___, Orthopädische Chirurgie FMH, eine Meniskushinterhornläsion zuzog, welche am 16. Januar 2012 mittels Kniegelenksarthroskopie operativ saniert wurde (Urk. 8/21, 8/22),

dass postoperativ ab 24. Januar 2012 wieder eine volle Arbeitsfähigkeit bestand und die Behandlung am 18. März 2012 abgeschlossen werden konnte (Urk. 8/22),

dass die Beschwerdegegnerin im Beschwerdeverfahren gestützt auf eine Beurteilung des in ihrer Abteilung Versicherungsmedizin tätigen Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie FMH, vom 22. Oktober 2012 einen natürlichen Kausalzusammenhang zwischen der Meniskusläsion und dem versicherten Unfallereignis und damit eine Leistungspflicht über den 10. Januar 2012 hinaus anerkannte (Urk. 9),

dass die Beschwerdegegnerin somit die Kosten des operativen Eingriffs vom 16. Januar 2012 und der weiteren Heilbehandlung bis zum 18. März 2012 zu übernehmen und für den bis 23. Januar 2012 entstandenen Erwerbsausfall Taggeldleistungen zu erbringen hat,

dass der angefochtene Einspracheentscheid dementsprechend aufzuheben und die Beschwerde im erwähnten Sinne gutzuheissen ist;

erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Einspracheentscheid vom 5. September 2012 aufgehoben und die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt verpflichtet wird, die Kosten des operativen Eingriffs vom 16. Januar 2012 sowie der weiteren Heilbehandlung bis am 18. März 2012 zu übernehmen und Taggeldleistungen für den infolge des Unfallereignisses vom 19. November 2011 entstandenen Erwerbsausfall bis 23. Januar 2012 zu erbringen.

2. Das Verfahren ist kostenlos.

3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

  •  X.\_\_\_
    
  •  Schweizerische Unfallversicherungsanstalt
    
  •  Bundesamt für Gesundheit
    
  •  '\_\_\_'
    

4. Gegen diesen Entscheid kann innert ** 30 Tagen** seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Mots-clés

social insuranceaccident insurancecausationknee injurymeniscusmedical treatmentdaily benefitsbenefit terminationdegenerative condition

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the right-knee complaints remained causally related to the insured accident after 2012-01-10.

Solution extraite

The meniscus lesion was accepted as naturally causally linked to the accident, so liability continued beyond 2012-01-10.

Motifs extraits

SUVA relied on its medical assessment and acknowledged a natural causal link between the meniscus injury and the accident, which meant the termination of benefits was not sustainable.

Question juridique clé

Whether SUVA had to pay for the operation, further treatment, and daily allowances.

Solution extraite

SUVA must cover the surgery of 2012-01-16, further medical treatment until 2012-03-18, and daily allowances for lost earnings until 2012-01-23.

Motifs extraits

Once the causal connection was acknowledged, the statutory benefits for treatment and loss of earnings had to be provided for the relevant periods.

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