IV pension decision remanded for further medical assessment

IV.2010.00870Tribunal des assurances sociales7 déc. 2010Granted

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The insured person challenged an IV decision granting only a quarter disability pension from 1 April 2007 and sought a higher pension. In its response, the IV office itself asked for a remand because the medical situation could not yet be assessed conclusively. The insured person then also requested remand for further clarification. The court agreed that additional medical investigations were necessary, annulled the decision of 26 July 2010, and sent the matter back to the IV office for a new decision. It ordered court costs of CHF 200 against the IV office and held the request for free legal aid moot.

Regeste Omnilex

Art. 69 Abs. 1bis IVG; remand for further medical investigation where the administrative file does not allow a reliable assessment of disability pension entitlement. If the medical record is insufficient and the need for additional clarification is acknowledged, the challenged pension decision must be annulled and the matter returned to the IV office for supplementary examinations and a new ruling. In insurance-benefit disputes, court costs are payable and are allocated according to the outcome; a request for legal aid becomes moot where the appeal is upheld and the costs are otherwise imposed on the administration.

Texte intégral

IV.2010.00870

Sozialversicherungsgericht

des Kantons Zürich

III. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Heine, Vorsitzende

Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer

Ersatzrichterin Condamin

Gerichtssekretär Bachofner

Urteil vom 8. Dezember 2010

in Sachen

A.___

Beschwerdeführerin

vertreten durch Stadt Zürich, Support Sozialdepartement Recht

Rechtsanwalt Matthias Guggisberg, Verwaltungszentrum Werd

Werdstrasse 75, Postfach, 8036 Zürich

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Beschwerdegegnerin

Nachdem die IV-Stelle A.___ mit Verfügung vom 26. Juli 2010 mit Wirkung ab 1. April 2007 einen Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zugesprochen hat (Urk. 2),

nach Einsicht in

die Beschwerdeschrift vom 14. September 2010, mit der die Versicherte die Zusprechung einer Viertelsrente ab April 2007, einer halben Rente ab November 2009 und einer ganzen Rente ab Juni 2010 beantragt hat (Urk. 1 S. 2),

die Beschwerdeantwort der IV-Stelle vom 10. November 2010 (Urk. 8), in der die Beschwerdegegnerin ausgeführt hat, sie habe festgestellt, dass der Rentenanspruch ohne zusätzliche Abklärungen (Verlaufsgutachten) nicht schlüssig beurteilt werden könne, weshalb sie die teilweise Gutheissung der Beschwerde und die Rückweisung der Sache an sie beantrage, damit sie die notwendigen Abklärungen vornehmen könne,

die Replik der Beschwerdeführerin vom 26. November 2010, mit der diese ihren ursprünglichen Antrag in dem Sinne abgeändert hat, als sie nun beantragt, die Sache sei zur weiteren Abklärung und zum erneuten Entscheid über einen allfälligen Rentenanspruch an die Verwaltung zurückzuweisen (Urk. 13),

sowie in die übrigen Akten;

in Erwägung, dass

die IV-Stelle der Beschwerdeführerin am 23. November 2010 mitgeteilt hat, dass eine medizinische Abklärung notwendig sei und sie dementsprechend die Kosten für eine ambulante medizinische psychiatrische Abklärung übernehme (Urk. 14),

die Anordnung von weiteren medizinischen Abklärungen im Einklang mit der Akten- und Rechtslage steht (vgl. Stellungnahme von Dr. med. B.___, Spezialärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 1. November 2010 [Urk. 9/3]) und den Anträgen der Beschwerdeführerin entspricht (Urk. 13),

die angefochtene Verfügung vom 26. Juli 2010 deshalb in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und die Sache an die IV-Stelle zurückzuweisen ist, damit sie nach Durchführung von weiteren medizinischen Abklärungen neu verfüge,

das Verfahren, da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, kostenpflichtig ist, wobei die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegenden Gerichtskosten (Art. 69 Abs. 1bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] in der seit dem 1. Juli 2006 in Kraft stehenden Fassung) auf Fr. 200.-- anzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der IV-Stelle aufzuerlegen sind,

sich das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung unter diesen Umständen als gegenstandslos erweist;

erkennt das Gericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 26. Juli 2010 aufgehoben, und es wird die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit sie nach Durchführung weiterer medizinischer Abklärungen über den Rentenanspruch neu befinde.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

  •  Stadt Zürich, Support Sozialdepartement Recht
    
  •  Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage eines Doppels von Urk. 13
    
  •  Bundesamt für Sozialversicherungen
    

sowie an:

  •  Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
    

4. Gegen diesen Entscheid kann innert ** 30 Tagen** seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Mots-clés

disability pensionmedical assessmentremandcourt costslegal aidsocial insurance

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the IV decision granting only a quarter pension had to be upheld or set aside for further medical investigation

Solution extraite

The appeal was granted; the challenged decision was annulled and the matter remanded to the IV office for further medical investigations and a new decision on the pension entitlement.

Motifs extraits

The file did not permit a conclusive assessment of the pension entitlement without additional medical clarification, and the need for further examination was consistent with the medical record and the parties' revised requests.

Question juridique clé

Court costs and legal aid

Solution extraite

Court costs of CHF 200 were imposed on the respondent; the request for legal aid became moot.

Motifs extraits

In insurance-benefit disputes, costs are chargeable; given the outcome, the respondent had to bear the costs.

Poursuivez vos recherches dans ChatGPT ou Claude

Connectez Omnilex pour rechercher dans le corpus juridique depuis votre assistant IA.