Unemployment benefits denied for insufficient contribution period

AL.2004.00217Tribunal des assurances sociales26 sept. 2004Dismissed

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

H.___ challenged the unemployment fund's objection decision denying unemployment compensation from 13 October 2003. The Zurich Social Insurance Court held that only 6.267 months of contributory employment were proven within the relevant reference period and that the appellant had failed to show any additional employment periods or continued employment with A.___ AG after the October 2002 accident. No exemption from the contribution-period requirement was established. The appeal was therefore dismissed, and the proceedings were free of charge.

Regeste Omnilex

Art. 8 Abs. 1 lit. e, Art. 13 Abs. 1 and 2 lit. c, Art. 14 AVIG; eligibility for unemployment compensation requires proof of at least twelve months of contributory employment within the reference period, unless a statutory exemption applies. If the insured person, despite a judicial order, fails to substantiate additional contribution periods or the continuation of an employment relationship, the burden of proof is not met and entitlement must be denied. Mere reference to an alleged employment relationship is insufficient without documentary or otherwise substantiated proof of continued contributory employment (consid. 2 ff.).

Texte intégral

AL.2004.00217

Sozialversicherungsgericht

des Kantons Zürich

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichter Zünd

Ersatzrichterin Arnold Gramigna

Gerichtssekretärin Randacher

Urteil vom 27. September 2004

in Sachen

H.___

Beschwerdeführer

gegen

Arbeitslosenkasse der GBI Sektion Zürich, Zahlstelle 069

Schwamendingenstrasse 10,

Beschwerdegegnerin

Nachdem die Arbeitslosenkasse der GBI Sektion Zürich, Zahlstelle 069, mit Einspracheentscheid vom 16. April 2004 den Anspruch von H.___ auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 13. Oktober 2003 mangels Erfüllung der Beitragszeit und wegen Fehlens eines ausreichenden Befreiungsgrundes abgelehnt hat (Urk. 2),

nach Einsicht in die Beschwerde vom 14. Mai 2004, mit welcher H.___ die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids beantragt hat (Urk. 1), und in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Arbeitslosenkasse der GBI Sektion Zürich, Zahlstelle 069, vom 27. Mai 2004 (Urk. 6),

unter Hinweis darauf,

dass das hiesige Gericht mit Verfügung vom 16. Juni 2004 (Urk. 10) H.___ aufgefordert hat darzulegen, bei wem er im Zeitraum vom 12. Oktober 2001 bis am 11. Oktober 2003 nebst den im Einspracheentscheid aufgeführten Arbeitsverhältnissen und Arbeitszeiten noch gearbeitet hat, und den Arbeitsvertrag mit der A.___ AG einzureichen,

dass diese Verfügung dem Versicherten nicht zugestellt werden konnte, sondern die Sendung mit dem postalischen Vermerk "Annahme verweigert/nicht abgeholt" zurück kam (Urk. 11),

in Erwägung,

dass ein Gerichtsentscheid als am letzten Tag der postalischen Abholfrist eröffnet gilt, sofern der Adressat mit der Zustellung einer Gerichtsurkunde hatte rechnen müssen,

dass der Beschwerdeführer am 14. Mai 2004 ein Verfahren beim hiesigen Gericht eingeleitet hatte, weshalb er im Folgemonat mit der Zustellung von Gerichtsentscheiden rechnen musste,

dass daher die Verfügung vom 16. Juni 2004 (Urk. 10) als am 25. Juni 2004 (letzter Tag der Abholfrist, vgl. Urk. 11) eröffnet gilt und demnach die damit angesetzte Frist von 20 Tagen am 26. Juni 2004 zu laufen begann,

dass eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung darin besteht, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIG]),

dass nach Art. 13 Abs. 1 AVIG die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat,

dass dabei auch Zeiten angerechnet werden, in denen der Versicherte zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit oder Unfalls keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt (Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG),

dass der Beschwerdeführer in der Zeit vom 13. Oktober 2001 bis am 12. Oktober 2003 während 6,267 Monaten beitragspflichtige Beschäftigungen nachzuweisen vermag (Urk. 2), es hingegen aber trotz entsprechender gerichtlicher Aufforderung vom 16. Juni 2004 (Urk. 10) unterlassen hat, weitere Beitragszeiten aufzuzeigen,

dass von ihm ebenso wenig nachgewiesen worden ist, dass das Arbeitsverhältnis mit der A.___ AG nach dem Unfall im Oktober 2002 weiterbestanden hat,

dass demnach aufgrund der Akten eine mindestens zwölfmonatige Beitragszeit in der fraglichen Rahmenfrist nicht nachgewiesen ist und im Übrigen auch keine Gründe für eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit im Sinne von Art. 14 AVIG ersichtlich sind,

dass die Beschwerdegegnerin deshalb zu Recht den Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 12. Oktober 2003 mangels Erfüllung der erforderlichen Beitragszeit verneint hat,

dass aus diesem Grund die Beschwerde abzuweisen ist,

erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Das Verfahren ist kostenlos.

3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

  •  H.\_\_\_
    
  •  Arbeitslosenkasse der GBI Sektion Zürich, Zahlstelle 069
    
  •  Staatssekretariat für Wirtschaft seco
    
  •  AWA Amt für Wirtschaft und Arbeit
    

4. Gegen diesen Entscheid kann innert ** 30 Tagen** seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.

Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).

Mots-clés

unemployment benefitscontribution periodburden of proofexemption from contribution periodemployment relationshipjudicial orderfree proceedings

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the appellant had completed the required contribution period for unemployment benefits.

Solution extraite

No; only 6.267 months of contributory employment were proven within the relevant reference period, and no additional contribution periods were established.

Motifs extraits

Eligibility under AVIG requires at least twelve months of contributory employment within the reference period. The appellant failed to substantiate further work periods despite a court order, and the alleged continued employment with A.___ AG after the 2002 accident was not proven.

Question juridique clé

Whether there was any ground for exemption from the contribution period requirement.

Solution extraite

No exemption ground was shown.

Motifs extraits

The record disclosed no basis under Art. 14 AVIG to waive the contribution-period requirement.

Question juridique clé

Whether the appeal against the objection decision should be upheld.

Solution extraite

No; the objection decision denying unemployment compensation was correct.

Motifs extraits

Because the statutory contribution requirement was not met and no exemption applied, the fund properly denied entitlement.

Poursuivez vos recherches dans ChatGPT ou Claude

Connectez Omnilex pour rechercher dans le corpus juridique depuis votre assistant IA.