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RT170150 ΓÇó Appeal deemed not filed due to unseemly language
RT170150Tribunal supérieur25 sept. 2017Dismissed
The Zurich High Court dealt with an appeal against a Bülach summary judgment in a debt-enforcement release matter. After the appellant filed a highly improper brief, the court ordered rectification under Art. 132(2) CPC and warned that the filing would be treated as not filed. The appellant’s subsequent submission again contained unseemly language, so the court held that the defect was not cured. The appeal was therefore treated as not filed and the appellate proceedings were discontinued. Court costs of CHF 150 were imposed on the appellant, and no party compensation was awarded to the appellee.
Art. 132 Abs. 2 ZPO; ungebührliche Rechtsschrift und Verbesserungsfrist: Enthält eine Eingabe schwer ungebührliche, die Autorität und Würde des Gerichts verletzende Ausführungen, kann unter Fristansetzung zur Verbesserung angedroht werden, dass die Eingabe als nicht erfolgt gilt. Wird die Mangelhaftigkeit innert Frist nicht behoben, tritt die angedrohte Rechtsfolge ein. Die Kosten sind ausgangsgemäss zu verteilen; eine Parteientschädigung setzt relevante Umtriebe voraus (Art. 95 Abs. 3 ZPO).
Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: RT170150-O/U
Mitwirkend: Oberrichter Dr. H.A. Müller, Vorsitzender, Oberrichter lic. i ur. M. Spahn und Oberri chteri n lic. iur. Ch. von Moos Würgler sowie Gerichtsschreiberin lic. i ur. K. Montani Schmi dt Beschluss vom 25. September 2017
i n Sachen
A._____, Beklagter und Beschwerdeführer
gegen
SVA des Kantons Zürich, Klägerin und Beschwerdegegnerin
betreffend Rechtsöffnung
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Bülach vom 2. August 2017 (EB170378-C)
Nach Einsicht in die Beschwerdeschrift des Beschwerdeführers vom 11. Au- gust 2017 (gleichentags zur Post gegeben, eingegangen am 16. August 2017; Urk. 12), in der Erwägung, dass sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschrift einer in hohem Masse ungebührlichen Wortwahl bediente und damit den prozessualen Anstand verletzte sowie die Autorität und Würde des Gerichts missachtete, dass dem Beschwerdeführer dementsprechend mit Verfügung vom 25. Au- gust 2017 im Sinne von Art. 132 Abs. 2 ZPO Nachfrist zur Verbesserung seiner Beschwerdeschrift angesetzt worden ist unter der Androhung, dass die Eingabe ansonsten als nicht erfolgt gelte (Urk. 18), dass sich der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 11. September 2017 (gleichentags zur Post gegeben, eingegangen am 12. September 2017) zu Wort meldete, wobei er sich in dieser Eingabe erneut i n hohem Masse ungebührli ch ausdrückte (Urk. 19), dass es der Beschwerdeführer dementsprechend versäumte, seine Eingabe vom 11. August 2017 zu verbessern, weshalb diese Eingabe androhungsgemäss als ni cht erfolgt gilt, dass dem Beschwerdeführer demzufolge ausgangsgemäss die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen, welche in Anwendung von Art. 48 i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG auf Fr. 150.– festzusetzen sind, dass der Beschwerdegegnerin mangels relevanter Umtriebe im Beschwerde- verfahren keine Parteientschädigung zuzuspreche nd i st (vgl. Art. 95 Abs. 3 ZPO), wird beschlossen: 1. Die Eingabe vom 11. August 2017 gilt als nicht erfolgt. Demzufolge wird das Beschwerdeverfahren abgeschrieben.
Züri ch, 25. September 2017
Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer Die Gerichtsschreiberin:
lic. i ur. K. Montani Schmi dt
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