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RT170083 ΓÇó Appeal withdrawn; costs allocated in debt enforcement reopening
RT170083Tribunal supérieur2 juin 2017Dismissed
The defendant withdrew its appeal against the Bülach District Court’s summary judgment in a debt enforcement reopening case. The Zurich High Court therefore discontinued the appeal proceedings. It held that the first-instance cost allocation remained final and that the second-instance court fee, fixed at CHF 500, had to be borne by the defendant. Because the appeal caused no substantial work for the respondent, no party compensation was awarded.
Art. 106 Abs. 1 ZPO; withdrawal of an appeal and cost consequences; upon withdrawal of the appeal the appellate proceedings are discontinued, and the first-instance cost order becomes final. The withdrawing appellant generally bears the costs of the appeal proceedings. A party compensation is awarded only if the opposing party incurred compensable necessary expenses; absent significant effort, no compensation is due. The appellate fee may be fixed under the applicable debt-enforcement fee schedule.
Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: RT170083-O/U
Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichterin Dr. M. Schaffitz und Oberrichterin Dr. D. Scherrer sowie Gerichtsschreiberin lic. i ur. P. Kunz Bucheli Beschluss vom 2. Juni 2017
i n Sachen
A._____ Schweiz GmbH, Beklagte und Beschwerdeführerin
gegen
B._____ S.p.A., Klägerin und Beschwerdegegnerin
vertreten durch Fürsprecher lic. iur. X._____,
betreffend Rechtsöffnung
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Bülach vom 13. März 2017 (EB160747-C)
Erwägungen: Mit Schreiben vom 8. Mai 2017, beim Obergericht eingegangen am 9. Mai 2017, zog die Beklagte und Beschwerdeführerin (fortan Beklagte) die mit Eingabe vom 5. Mai 2017 erhobene Beschwerde zurück (Urk. 28). Das Verfahren ist ent- sprechend abzuschreiben. Mit dem Rückzug wird auch die erstinstanzliche Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolge rechtskräftig. Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten des Beschwerdeverfahrens der Beklagten aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die Entscheidgebühr ist in Anwendung von Art. 48 GebV SchKG in Verbindung mit Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG auf Fr. 500.– festzusetzen. Mangels erheblicher Um- triebe ist der Klägerin und Beschwerdegegnerin (fortan Klägerin) für das Rechts- mittelverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen. Es wird beschlossen: 1. Das Verfahren wird abgeschrieben. 2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt. 3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden der Beklagten aufer- legt. 4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Klägerin unter Beilage je eines Doppels von Urk. 22, 25, 26/2-17 sowie Urk. 28, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein. D i e ersti nstanzli che n Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit- telfrist an die Vorinstanz zurück. 6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist i nnert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht,
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be- schwerde ri chten si ch nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 51'374.20. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.
Züri ch, 2. Juni 2017
Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer
Die Gerichtsschreiberin:
li c. i ur. P. Kunz Bucheli
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