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PS170267 ΓÇó Appeal against bankruptcy opening dismissed
PS170267Tribunal supérieur21 déc. 2017Dismissed
The debtor appealed the bankruptcy opening issued by the District Court of Uster, arguing that he had paid the claim and secured the bankruptcy costs. The Court of Appeal held that, even if payment of the debt was shown, the documentary proof of securing costs was filed only after the appeal deadline and therefore could not be considered. The appeal was dismissed. The debtor was ordered to pay the second-instance fee of CHF 750, set off against his advance; no party compensation was awarded.
Art. 174 Abs. 2 SchKG; lift of bankruptcy in appeal proceedings requires, in addition to credible proof of solvency, documentary proof of payment, deposit or creditor waiver within the appeal deadline. New allegations and documentary evidence are admissible only if submitted before expiry of the deadline; no supplementary deadline may be granted. If the requirements are not cumulatively met, the bankruptcy opening remains in force. Costs follow the outcome under Art. 106 Abs. 1 ZPO.
Obergericht des Kantons Zürich II. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: PS170267-O/U
Mitwirkend: Oberrichter lic. i ur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichterin lic. i ur. A. Katzenstein und Oberrichter lic. i ur. et phil. D. Glur sowie Gerichtsschreiberin lic. i ur. O. Canal Urteil vom 21. Dezember 2017 i n Sachen
A._____, Schuldner und Beschwerdeführer,
gegen
Stiftung B._____, Gläubigerin und Beschwerdegegnerin,
betreffend Konkurseröffnung
Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes Uster vom 14. November 2017 (EK170448)
Erwägungen:
2.2. Das vorinstanzliche Urteil vom 14. November 2017 wurde dem Schuldner via Stadtammannamt C._____ am 4. Dezember 2017 zugestellt (vgl. act. 7/10). Die Beschwerdefrist lief demnach am 14. Dezember 2017 und damit vor den Be- treibungsferien im Sinne von Art. 56 Ziff. 2 SchKG ab. Der Schuldner belegt mit seiner Beschwerde, die Konkursforderung vor Konkurseröffnung an die Gläubige- rin bezahlt zu haben (vgl. act. 4/2). Am 19. Dezember 2017 und damit nach Ab- lauf der Beschwerdefrist reichte der Schuldner eine Bestätigung des Konkursam- tes Dübendorf vom 16. November 2017 ein, wonach er die Kosten des Konkurs- verfahrens sowie die erstinstanzlichen Verfahrenskosten sichergestellt hat (vgl. act. 10). Da ei ne Ergänzung der Beschwerde nach Ablauf der Rechtsmittelfrist – wie erwähnt – ni cht mögli ch ist, sind die Voraussetzungen für die Aufhebung des Konkurses nicht erfüllt. Die Beschwerde ist somit abzuweisen. 3. Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten dem Schuldner aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen. Es wird erkannt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, dem Schuldner auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss ver- rechnet. 3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubiger unter Beilage des Doppels von act. 2, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstin- stanzli chen Akten) und das Konkursamt Dübendorf, ferner mit besonderer Anzeige an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das Betrei- bungsamt Dübendorf, je gegen Empfangsschein.
Obergericht des Kantons Zürich II. Zi vi lk a mme r
Die Gerichtsschreiberin:
lic. iur. O. Canal
versandt am: 22. Dezember 2017