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PS120105 ΓÇó Appeal against bankruptcy opening dismissed for lack of proof
PS120105Tribunal supérieur18 juin 2012Dismissed
The Zurich High Court dismissed the debtor’s appeal against the bankruptcy opening. The debtor asked for the bankruptcy to be lifted and for 30 days to pay his debt, but he did not submit documentary proof of a bankruptcy-preventing ground within the statutory appeal period. The court held that no grace period can be granted and that the appeal failed already for lack of timely proof. The second-instance fee of CHF 500 was imposed on the debtor, and the creditor received no compensation.
Art. 174 Abs. 2 SchKG; bankruptcy opening on appeal may be annulled only if, within the ten-day appeal period, the debtor both renders insolvency improbable and proves by documents a statutory ground preventing bankruptcy (payment, deposit, or creditor waiver). Subsequent deadlines are excluded; the appellate court may not cure an incomplete appeal by granting a grace period. Where no timely documentary proof is filed, the appeal fails without examination of solvency. Costs follow the outcome under Art. 106 ZPO; no party compensation is due absent compensable effort.
Obergericht des Kantons Zürich II. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: PS120105-O/U
Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. A. Katzenstein, Vorsitzende, Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach und Ersatzrichter lic. iur. P. Raschle sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. M. Weibel. Urteil vom 18. Juni 2012 in Sachen
A._____, Schuldner und Beschwerdeführer,
gegen
B._____ AG, Gläubigerin und Beschwerdegegnerin,
betreffend Konkurseröffnung
Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes Zürich vom 21. Mai 2012 (EK120544)
Erwägungen:
Der Schuldner nahm das Urteil am 29. Mai 2012 entgegen (act. 5/7). Die zehntägige Beschwerdefrist endete demnach am 8. Juni 2012. Der Schuldner gab die Beschwerdeschrift am 8. Juni 2012 zur Post, worauf diese am 11. Juni 2012 – also drei Tage nach Fristablauf – beim Obergericht einging (act. 2). Eine Ergän- zung der Beschwerdeschrift innert Frist wäre folglich nicht mehr möglich gewe- sen. Die Beschwerde scheitert also bereits am fehlenden Konkurshinderungs- grund. Ausführungen zur Zahlungsfähigkeit des Schuldners erübrigen sich. Im Sinne dieser Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Da der Beschwerde die aufschiebende Wirkung nicht zuerkannt worden ist, ist der Konkurs nicht neu zu eröffnen. 6. Ausgangsgemäss sind die Spruchgebühren beider Instanzen dem Schuldner aufzuerlegen (Art. 106 ZPO). Der Gläubigerin ist mangels Umtrieben im Beschwerdeverfahren keine Entschädigung zuzusprechen. Es wird erkannt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt und dem Schuldner auferlegt. 3. Der Gläubigerin wird für das Beschwerdeverfahren keine Prozessentschädi- gung zugesprochen. 4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des Doppels von act. 2, sowie an das Konkursgericht des Bezirksgerichts Zürich und das Konkursamt C., ferner mit besonderer Anzeige an das Han- delsregisteramt des Kantons Zürich und an das Betreibungsamt D., je gegen Empfangsschein.
Obergericht des Kantons Zürich II. Zivilkammer
Die Gerichtsschreiberin:
lic. iur. M. Weibel
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