Non-entry on appeal for unpaid cost advance

PP150011Tribunal supérieur20 mai 2015Inadmissible

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Zurich High Court dismissed an appeal in a negative declaratory action because the appellant failed to pay the ordered cost advance within the extended five-day deadline. The court noted that the extension order had been personally received on 2015-04-30 and that the deadline expired on 2015-05-05 without payment. As a result, the court did not enter into the appeal, set the second-instance fee at CHF 75, charged it to the appellant, and denied the respondent any party compensation.

Regeste Omnilex

Art. 106 Abs. 1 ZPO; §§ 4, 10, 12 GebV OG; non-entry for failure to pay cost advance despite warning and expiry of grace period. If the appellant does not pay the ordered advance within the court-fixed additional period, and non-entry has been threatened, the appellate court shall not enter into the appeal. In such a case, the appellate fee may be reduced in light of the non-entry and is allocated to the appellant; a party compensation is owed to the respondent only if material effort was incurred.

Texte intégral

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: PP150011-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichterin Dr. D. Scherrer und Oberrichter lic. i ur. M. Spahn sowie Gerichts- schreiber lic. i ur. A. Baumgartner Beschluss vom 20. Mai 2015

i n Sachen

A._____,

Klägerin und Beschwerdeführerin

gegen

B._____,

Beklagter und Beschwerdegegner

betreffend negative Feststellungsklage gemäss Art. 85a SchKG

Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren am Bezirksgericht Hinwil vom 6. März 2015 (FV150006-E)

Unter Hinweis auf die Präsidialverfügungen vom 26. März 2015 (Urk. 16) und vom 28. April 2015 (Urk. 17), unter Hinweis darauf, dass die Präsidialverfügung vom 28. April 2015 am 30. April 2015 von der Beschwerdeführerin persönlich entgegengenommen wurde (vgl. den an Urk. 17 angehefteten Empfangsschein), da somit die fünftägige Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses von Fr. 100.– am 5. Mai 2015 abgelaufen ist, da bis zum heutigen Tag hierorts keine Zahlung des Kostenvorschusses eingegangen ist, weshalb androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, der Beschwerdeführerin die zweitinstanzliche Entscheidgebühr aufzuerlegen ist (Art. 106 Abs. 1 ZPO) und dem Beschwerdegegner mangels wesentlicher Umtrie- be für das Beschwerdeverfahren keine Entschädigung zuzusprechen ist, mit dem Hinweis, dass die Gebühr bis zu einem Streitwert von Fr. 1'000.– 25 % des Streitwerts beträgt, mindestens aber Fr. 150.–, wobei eine Ermässigung auf die Hälfte angezeigt ist, weil auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann (§ 4 Abs. 1 und § 10 Abs. 1 in Verbindung mit § 12 Abs. 1 und 2 GebV OG), wird beschlossen: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 75.– festgesetzt. 3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden der Beschwerdefüh- rerin auferlegt. 4. Dem Beschwerdegegner wird für das Beschwerdeverfahren keine Parteient- schädigung zugesprochen.

  1. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beschwerdegegner unter Bei- lage des Doppels der Urk. 14, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangs- schei n. D i e ersti nstanzli che n Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit- telfrist an die Vorinstanz zurück. 6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist i nnert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be- schwerde ri chten si ch nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 50.–. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Züri ch, 20. Mai 2015

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

lic. iur. A. Baumgartner

versandt am: mc

Mots-clés

appeal inadmissibilitycost advancedeadlinenon-entrycourt costsparty compensation

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the appeal could be heard despite non-payment of the court cost advance.

Solution extraite

The appeal could not be heard because the appellant failed to pay the required cost advance even after the five-day grace period had expired.

Motifs extraits

The appellant personally received the extension order on 2015-04-30; the grace period expired on 2015-05-05; no payment was received by the court, so the announced consequence of non-entry had to follow.

Question juridique clé

How the appeal proceedings costs and party compensation should be allocated.

Solution extraite

The second-instance court fee was set at CHF 75 and charged to the appellant; no party compensation was awarded to the respondent.

Motifs extraits

Because the appeal was not entered into, the fee was reduced, and the respondent had no material expenses warranting compensation.

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