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PTT. Voranschlag
Vierte Sitzung - Quatrième séance
Donnerstag, 7. Dezember 1995 Jeudi 7 décembre 1995
08.00 h Vorsitz - Présidence: Leuba Jean-François (L, VD)/Stamm Judith (C, LU)
Vereidigung Prestation de serment
Le président: M. Ziegler, conseiller national, étant revenu parmi nous, mais ayant omis de nous informer de la date de son retour, il n'a pas été possible d'inscrire son assermenta- tion à l'ordre du jour. Si vous n'y voyez pas d'inconvénient, nous allons cependant passer immédiatement à cette asser- mentation.
Je prie M. Ziegler de s'avancer au centre de l'hémicycle, et je prie les députés et le public sur les tribunes de se lever.
Huber Annemarie, Generalsekretärin der Bundesversamm- lung, verliest die Gelübdeformel:
Huber Annemarie, secrétaire générale de l'Assemblée fédé- rale, donne lecture de la formule de la promesse:
Je promets d'observer et de maintenir fidèlement la constitu- tion et les lois fédérales, de sauvegarder l'unité, l'honneur et l'indépendance de la patrie suisse, de défendre la liberté et les droits du peuple et des citoyens, enfin de remplir scrupu- leusement les fonctions qui m'ont été confiées.
Ziegler Jean legt das Gelübde ab Ziegler Jean fait la promesse requise
Sammeltitel - Titre collectif PTT. Voranschlag PTT. Budget
95.052
PTT. Voranschlag 1996 PTT. Budget 1996
Botschaft und Beschlussentwurf vom 18. Oktober 1995 Message et projet d'arrêté du 18 octobre 1995
Bezug bei der Generaldirektion PTT, Viktoriastrasse 21, 3030 Bern S'obtiennent auprès de la Direction générale des PTT, Viktoriastrasse 21, 3030 Berne
Beschluss des Ständerates vom 4. Dezember 1995 Décision du Conseil des Etats du 4 décembre 1995 Kategorie II/IV/III, Art. 68 GRN - Catégorie II/IV/III, art. 68 RCN
95.053
PTT. Voranschlag 1995. Nachtrag II PTT. Budget 1995. Supplément II
Botschaft und Beschlussentwurf vom 18. Oktober 1995 Message et projet d'arrêté du 18 octobre 1995
Bezug bei der Generaldirektion PTT, Viktoriastrasse 21, 3030 Bern S'obtiennent auprès de la Direction générale des PTT,
Viktoriastrasse 21, 3030 Berne
Beschluss des Ständerates vom 4. Dezember 1995 Décision du Conseil des Etats du 4 décembre 1995 Kategorie II/IV/III, Art. 68 GRN - Catégorie II/IV/III, art. 68 RCN
Frey Walter (V, ZH), Berichterstatter: Um es vorwegzuneh- men: Die Finanzkommission des Nationalrates empfiehlt Ih- nen einstimmig, den Finanzvoranschlag der PTT-Betriebe für das Jahr 1996 sowie den Nachtrag II zum Finanzvoranschlag der PTT-Betriebe für das Jahr 1995 gutzuheissen, und zwar in der Form, die vom Bundesrat beantragt wird.
Der Bundesrat rechnet mit einer Gewinnablieferung von 250 Millionen Franken. Mit Blick auf die Verselbständigung von Post und Telecom wollten die PTT ein Nullergebnis aus- weisen. Auf der anderen Seite verlangen die desolaten Bun- desfinanzen einen höchstmöglichen Gewinn. Die 250 Millio- nen Franken erscheinen der Finanzkommission als vernünf- tiger Kompromiss. Die Basiseckwerte zum vorliegenden Budget sind die gleichen wie für das gesamte Bundesbudget. Es wird mit einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld ge- rechnet, und die rasch voranschreitende Liberalisierung im PTT-Bereich, vor allem auf internationaler Ebene, verlangt nach neuen Strukturen. Bei der Post wird von einer stagnie- renden Nachfrage ausgegangen. Im Telecom-Bereich rech- net man mit einem Zuwachs von real 3,5 Prozent.
Das Budget beinhaltet die Tarifmassnahmen, denen der Bundesrat letzte Woche zugestimmt hat und die in der Öf- fentlichkeit umstritten sind. Die Auswirkung auf die Postrech- nung ist jedoch gross: 238 Millionen Franken Mehreinnah- men bei Brief- und Paketpost; das Total aller Massnahmen macht 293 Millionen Franken aus.
Andere Marktverhältnisse herrschen im Telecom-Bereich. Die wachsende internationale Konkurrenz zwingt zu Tarif- senkungen, was Mindererträge von 345 Millionen Franken mit sich bringt. Rationalisierungsmassnahmen wirken sich auf der Kostenseite positiv aus. Im Postbereich heisst das Programm «maîtrise des coûts». Die gemeinwirtschaftlichen Leistungen, die bisher von den PTT allein getragen wurden, sinken von 449 Millionen Franken auf 416 Millionen. An diese 416 Millionen Franken leistet der Bund 1996 erstmals 233 Millionen Franken, 140 Millionen Franken davon an die Postbetriebe und 93 Millionen Franken an den Zeitungsver- trieb. Vergleichen Sie diese Abgeltung mit dem abzuliefern- den Gewinn von 250 Millionen Franken, und ziehen Sie ihre Schlüsse selbst! Auch die Kantone werden zur Kasse gebe- ten: 42 Millionen Franken für den Postautodienst werden im nächsten Jahr verrechnet. Die Zeitungstarife wurden in der Kommission diskutiert; es wurde festgestellt, dass die Zei- tungsverleger ursprünglich dem Drittelsmodell zugestimmt hatten. Das Parlament hat das Postverkehrsgesetz revidiert. Das Referendum wurde nicht ergriffen, und damit kann es in Kraft treten. Der Bundesrat hat dieses Drittelsmodell auf Ver- ordnungsstufe umgesetzt. Er hat auch versprochen, bei der Umsetzung dieser Verordnungen Rücksicht auf die regionale Presse und die Zeitungsvielfalt in unserem Land zu nehmen. Als Kommission konnten wir feststellen, dass der Bundesrat mit den Verordnungen innerhalb des gesetzlichen Rahmens geblieben ist. Trotzdem werden die neuen Tarife einzelne Publikationen recht schwer treffen.
40 Prozent des Gesamtaufwandes oder knapp 6 Milliarden Franken betreffen den personellen Bereich. Die PTT sind mit
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Vereidigung
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Sessione invernale
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Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
04
Séance
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Datum 07.12.1995 - 08:00
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