N 5 octobre 1995
2110
Initiative parlementaire (Strahm Rudolf)
Zwölfte Sitzung - Douzième séance
Donnerstag, 5. Oktober 1995, Vormittag Jeudi 5 octobre 1995, matin
08.00 h Vorsitz - Présidence: Frey Claude (R, NE)
94.100
Kartellgesetz. Revision Loi sur les cartels. Révision
Differenzen - Divergences Siehe Seite 2046 hiervor - Voir page 2046 ci-devant Beschluss des Ständerates vom 4. Oktober 1995 Décision du Conseil des Etats du 4 octobre 1995
A. Bundesgesetz über Kartelle und andere Wettbe- werbsbeschränkungen
A. Loi fédérale sur les cartels et autres restrictions de la concurrence
Art. 3 Abs. 3 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Art. 3 al. 3 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Couchepin Pascal (R, VS), rapporteur: Il ne reste plus qu'une divergence après les décisions du Conseil des Etats. Il s'agit de l'article 3 de la loi fédérale concernant la sur- veillance des prix et du rapport entre la Commission de la concurrence et le surveillant des prix. Notre Conseil a voulu fixer une règle de procédure prévoyant que les procédures en vertu de la loi sur les cartels priment celles prévues par la loi fédérale concernant la surveillance des prix. Le Conseil des Etats était d'avis que cette règle de procédure était inutile dans la loi.
Nous avons maintenu notre décision, et, maintenant, le Con- seil des Etats prévoit une solution intermédiaire dans laquelle on reprend la version que nous avions votée et on y adjoint un membre de phrase permettant aux deux instances, la Commission de la concurrence et le surveillant des prix, de se mettre d'accord pour dire quelle est la procédure qui l'em- porte.
Cette solution correspond évidemment pour l'essentiel à no- tre décision. Cela permet surtout d'achever l'élimination des divergences dans la loi sur les cartels. Si nous adhérons à cette décision, la loi sur les cartels pourra être adoptée par les deux Chambres et pourra entrer en vigueur assez rapide- ment.
Nous vous invitons instamment à adhérer à la décision du Conseil des Etats, que l'on peut qualifier de solution de con- ciliation.
Angenommen - Adopté
94.442
Parlamentarische Initiative (Strahm Rudolf) Revision der Käsemarktordnung Initiative parlementaire (Strahm Rudolf) Organisation du marché du fromage. Révision
Kategorie IV, Art. 68 GRN - Catégorie IV, art. 68 RCN
Wortlaut der Initiative vom 16. Dezember 1994 Gestützt auf Artikel 21bis des Geschäftsverkehrsgesetzes unterbreite ich die folgende parlamentarische Initiative in der Form einer allgemeinen Anregung.
Das Bundesgesetz vom 27. Juni 1969 über die Käsevermark- tung (Käsemarktordnung) ist so rasch wie möglich im Sinne der Empfehlungen der Kartellkommission (4/1994) abzuän- dern. Namentlich ist mit dieser Revision die staatliche Käse- marktordnung, insbesondere die staatlich fixierten Preise und Margen auf allen Stufen, die Ablieferungs- sowie die Über- nahmeverpflichtungen und die Schweizerische Käseunion in ihrer heutigen Form und mit ihren heutigen Befugnissen, auf- zuheben. Die Vermarktung der Unionskäse soll durch die Marktteilnehmer erfolgen.
Als flankierende Massnahmen der Deregulierung der Milch- und Käsemarktordnung sind im Sinne der Empfehlungen der Kartellkommission Direktzahlungen mit sozialer Ausrichtung und ökologischen Auflagen an die Milchproduzenten zu ent- richten.
Texte de l'initiative du 16 décembre 1994
Me fondant sur l'article 21bis de la loi sur les rapports entre les Conseils, je dépose la présente initiative parlementaire conçue en termes généraux.
Il convient de modifier dans les meilleurs délais la loi fédé- rale du 27 juin 1969 sur la commercialisation du fromage dans le sens des recommandations de la Commission des cartels (4/1994). Il y a lieu, par le biais de cette révision, de supprimer la réglementation étatique du marché du fromage, en particulier les prix et marges officiels à tous les niveaux, les obligations en matière de livraison et de prise en charge ainsi que l'Union suisse du commerce de fromage sous sa forme actuelle et les pouvoirs qui lui sont conférés. La com- mercialisation du fromage de l'Union suisse du commerce de fromage doit être effectuée par les intervenants sur le marché.
Il convient par ailleurs de verser aux producteurs de lait, à titre de mesures d'accompagnement pour la dérégulation du marché du lait et du fromage, des paiements directs à orien- tation sociale liés à une production écologique.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Keine - Aucun
David Eugen (C, SG) unterbreitet im Namen der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) den folgenden schriftli- chen Bericht:
Begründung des Initianten Dies sind die Empfehlungen der Kartellkommission:
Die staatliche Käsemarktordnung, insbesondere die staat- lich fixierten Preise und Margen auf allen Stufen, die Abliefe- rungs- sowie die Übernahmeverpflichtungen und die Schwei- zerische Käseunion in ihrer heutigen Form und mit ihren heu- tigen Befugnissen, ist aufzuheben. Die Vermarktung der Uni- onskäse erfolgt durch die Marktteilnehmer.
Der Bund kann die Käseproduktion im Rahmen des Gatt mit Zulagen auf verkäster Milch, Siloverbotszulagen und Pauschalbeträgen für den Käseexport unterstützen. Sollte
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sich für die Vermarktung der exportfähigen Käsesorten eine gemeinsame Plattform als notwendig erweisen, ist diese durch die Marktteilnehmer zu organisieren.
Der Bund sorgt für den Übergang von der öffentlich-rechtli- chen Milch- und Käsemarktordnung zu einer kartellrechts- konformen Ordnung des Milch- und Käsemarktes auf privat- rechtlicher Basis. Der Milchgrundpreis ist an das Milchpreis- niveau in der EU anzunähern. Im Zuge der Deregulierung der Milch- und Käsemarktordnung ist der staatlich fixierte Milch- grundpreis anschliessend aufzuheben. Zur Kompensation der Erlösminderung und als Entgelt für die Erbringung be- stimmter gemeinwirtschaftlicher Leistungen sind Ausgleichs- zahlungen an die Milchproduzenten zu entrichten. Die Butter- und Magermilchverwertung kann der Bund mit Pauschalbe- trägen unterstützen. Ein - zeitlich limitiertes - System mit In- terventionspreisen, vom Bund direkt administriert, ist allen- falls für die Übergangsphase bis zu einer neuen Milchmarkt- ordnung und als Ultima ratio vorzusehen.
Die Bestimmung, die den gegenseitigen Verbandsschutz garantiert, ist ersatzlos aus dem Rahmenvertrag und den Kol- lektivverträgen zu streichen. (Anregung an den Zentralver- band schweizerischer Milchproduzenten und den Schweize- rischen Milchkäuferverband)
Stand der Arbeiten in der Verwaltung und der Bundesver- sammlung
Der Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) be- stätigte an der Sitzung der WAK-NR, dass sich sein Amt der Kartellkommission anschliesse und dass es somit mit dem Initianten materiell einig sei. Zum Zeitplan führte er aus, dass das Projekt «Agrarpolitik 2002», das die notwendigen Anpas- sungen des Landwirtschaftsgesetzes beinhaltet, im Herbst 1995 in die Vernehmlassung gehe. Somit dürfte die Botschaft dem Parlament in der Frühjahrssession 1996 vorliegen. Ziel des BLW ist es, diese Gesetzesänderungen 1997 in Kraft zu setzen. Hierzu ist anzumerken, dass das Jahr 2002 für das Ende der Übergangsphase des Gatt steht und nicht für die In- kraftsetzung der neuen Marktordnungen.
Im künftigen Landwirtschaftsgesetz werden 13 gesetzliche Erlasse zusammengefasst. Die Milchwirtschaft wird darin in nur noch 15 Artikeln geregelt, und das Bundesgesetz vom 27. Juni 1969 über die Käsevermarktung wird aufgehoben sein. Das BLW möchte mit dem neuen Milchmarkt so weit wie möglich gehen, ohne dabei - wenigstens in einer Übergangs- phase - auf jegliche Intervention zu verzichten. Angestrebt werden eine Verbilligung des Rohstoffes und damit die Erhal- tung der Konkurrenzfähigkeit der Schweizer Milch.
Erwägungen der Kommission
Die WAK prüfte diese Initiative an ihrer Sitzung vom 4. Juli 1995.
Der Initiant führte aus, dass er das Projekt «Agrarpolitik 2002» nicht kannte, als er seine Initiative einreichte. Aller- dings dürften bis zur Verwirklichung dieses Projektes noch Jahre verstreichen. Für den Käsemarkt dränge sich aber eine schnellere Gangart auf: Die Überschussproduktion und damit die Käseverwertung allein kosteten den Steuerzahler jährlich eine halbe Milliarde Franken. Die Deregulierung des Käse- marktes tue deshalb not und werde auch vom Bundesrat an- gestrebt.
Die Kommission unterstützt im wesentlichen die Ziele der In- itiative. Die Frage ist, wer hier legiferieren soll. Die Kommis- sion ist der Auffassung, dass es angesichts der fortgeschrit- tenen Arbeiten in der Verwaltung nicht sinnvoll wäre, wenn das Parlament gleichzeitig tätig würde, da das Gebiet kom- plex ist und damit der zeitliche Aufwand sehr gross wäre. Deshalb beschloss die Kommission mit 14 zu 0 Stimmen, der Initiative keine Folge zu geben.
Die Mehrheit der Kommission (13 zu 6 Stimmen) sprach sich für einen parlamentarischen Vorstoss aus, um Druck auf den Bundesrat auszuüben und ihn zu veranlassen, sich bereit zu erklären, auf dem Gebiet des Käsemarktes rasch zu handeln. Nachdem sich die Kommission stimmengleich für eine Mo- tion bzw. ein Postulat ausgesprochen hatte, gab der Kom- missionspräsident mit seinem Stichentscheid den Ausschlag für eine Motion.
David Eugen (C, SG) présente au nom de la Commission de l'économie et des redevances (CER) le rapport écrit suivant:
Développement de l'auteur de l'initiative
Les recommandations de la Commission des cartels sont les suivantes:
La réglementation étatique du marché du fromage doit être supprimée. Il s'agit en particulier d'éliminer les prix et marges fixées par l'Etat, l'obligation de livraison et de prise en charge, ainsi que l'Union suisse du commerce de fromage sous sa forme et avec ses prérogatives actuelles. La com- mercialisation des fromages de l'union est prise en charge par les acteurs économiques concernés.
La Confédération peut soutenir la production de fromage dans la mesure autorisée par le Gatt, notamment par le sup- plément pour le lait transformé en fromage, la contribution de non-ensilage et des contributions forfaitaires pour l'exporta- tion de fromage. Si une organisation commune devait s'avé- rer nécessaire pour la commercialisation des fromages ex- portables, elle sera confiée aux milieux économiques privés. - La Confédération veille à mettre en place une phase de transition progressive permettant de passer d'un régime éta- tique à un régime conforme au droit cartellaire, établi sur une base de droit privé, et ce, aussi bien sur le marché du lait que sur celui du fromage. Le prix de base du lait doit peu à peu s'approcher de celui pratiqué par l'UE. Au cours de cette phase de libéralisation, le prix de base du lait fixé par l'Etat doit être supprimé. On doit accorder des compensations aux agriculteurs, afin de contrebalancer la baisse de leur revenu. Ces compensations doivent être justifiées par l'accomplisse ment de prestations d'intérêt général bien définies. La Confé- dération peut soutenir la mise en valeur du beurre et du lait écrémé par des contributions forfaitaires. Un système d'inter- vention limité dans le temps, géré directement par la Confé- dération, doit être prévu comme mesure de dernier recours durant la période de transition, jusqu'à ce que le marché du lait ait trouvé un nouvel équilibre.
La clause contractuelle garantissant la protection récipro- que doit être purement et simplement supprimée du contrat- cadre ainsi que des contrats collectifs. (Suggestion à l'Union centrale des producteurs suisses de lait et à l'Union suisse des acheteurs de lait)
Travaux de l'administration et de l'Assemblée fédérale Le directeur de l'Office fédéral de l'agriculture (Ofag), présent à la séance de la CER-CN, a affirmé que son office se rallie lui aussi à la Commission des cartels et qu'ainsi, il n'y a pas matériellement de divergence avec l'auteur de l'initiative. En ce qui concerne le calendrier, le projet «Politique agricole 2002» contenant les modifications nécessaires de la loi sur l'agriculture va être mis en consultation dès l'automne 1995. On peut donc légitimement penser que le message y relatif sera à disposition du Parlement au printemps 1996. Le but de l'office est de mettre en vigueur ces modifications législatives en 1997. Il est utile de préciser que l'année 2002 est en rap- port avec la fin de la première phase transitoire du Gatt et qu'elle n'est pas la date de mise en vigueur de la nouvelle po- litique agricole.
Treize actes législatifs seront rassemblés dans la future loi sur l'agriculture. L'économie laitière n'y sera réglée que par une quinzaine d'articles et la loi fédérale du 27 juin 1969 sur la commercialisation du fromage sera abrogée. L'Ofag veut aller aussi loin que possible dans la réforme du marché du lait sans toutefois renoncer à toute intervention, au moins dans une période transitoire, l'objectif étant d'abaisser le prix des matières premières de manière à ce que le lait suisse soit concurrentiel.
Considérations de la commission
La CER a examiné cette initiative dans sa séance du 4 juillet 1995.
L'auteur de l'initiative mentionne qu'il ne connaissait pas le programme «Politique agricole 2002» lorsqu'il a déposé son initiative. Il estime néanmoins que la réalisation de ce pro- gramme prendra des années alors qu'il faut agir rapidement sur un marché du fromage marqué par la surproduction et
Motion CER-CN (94.442)
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coûtant un demi-milliard de francs aux contribuables, et ce, uniquement pour la mise en valeur du fromage. La dérégle- mentation est donc indispensable, avis que partage le Con- seil fédéral.
Dans son ensemble, la commission soutient les objectifs de l'initiative. Reste à savoir à qui il appartient de légiférer. Etant donné l'état de l'avancement des travaux dans l'administra- tion, la commission est d'avis qu'il ne serait pas sensé que le Parlement se mette lui aussi parallèlement à légiférer dans un domaine aussi complexe. Cela prendrait beaucoup de temps. C'est pourquoi la commission a décidé, par 14 voix sans opposition, de ne pas donner suite à cette initiative.
La majorité de la commission (13 voix contre 6) pense qu'il faut transmettre une intervention parlementaire au Conseil fédéral, ceci afin de mettre la pression et d'affirmer sa volonté réelle que des mesures soient prises rapidement concernant le marché du fromage.
Motion ou postulat? Le résultat du vote ayant abouti à une égalité, c'est le président de la commission qui a tranché pour la forme de la motion.
Antrag der Kommission
Die Kommission beantragt mit 14 zu 0 Stimmen, der Initiative keine Folge zu geben.
Mit 13 zu 6 Stimmen sprach sich die Kommission für einen parlamentarischen Vorstoss (Motion oder Postulat) und mit 12 zu 11 Stimmen (mit Stichentscheid des Präsidenten) für eine Motion aus. Damit beantragt die Kommission, dem Bun- desrat eine Motion zu überweisen mit dem Auftrag, die im Be- richt 4/1994 enthaltenen Empfehlungen der Kartellkommis- sion rasch umzusetzen.
Proposition de la commission
La commission propose, par 14 voix sans opposition, de ne pas donner suite à l'initiative.
Par 13 voix contre 6 en faveur d'une intervention parlemen- taire et par 12 voix contre 11 (voix prépondérante du prési- dent) pour une motion plutôt qu'un postulat, la commission propose de transmettre une motion chargeant le Conseil fé- deral de mettre en oeuvre dans les meilleurs délais les re- commandations de la Commission des cartels figurant dans son rapport 4/1994.
Le président: M. Strahm Rudolf retire son initiative parle- mentaire au profit de la motion de la commission (95.3350).
Zurückgezogen - Retiré
95.3350
Motion WAK-NR (94.442) Käsemarktordnung Motion CER-CN (94.442) Organisation du marché du fromage
Wortlaut der Motion vom 4. Juli 1995
Der Bundesrat wird beauftragt, die Empfehlungen der Kartell- kommission gemäss ihrem Bericht 4/1994 (Seite 11) rasch umzusetzen.
Die staatliche Käsemarktordnung, insbesondere die staat- lich fixierten Preise und Margen auf allen Stufen, die Ablie- ferungs- sowie die Übernahmeverpflichtungen und die Schweizerische Käseunion in ihrer heutigen Form und mit ihren heutigen Befugnissen, ist aufzuheben. Die Vermark- tung der Unionskäse erfolgt durch die Marktteilnehmer.
Der Bund kann die Käseproduktion im Rahmen des Gatt mit Zulagen auf verkäster Milch, Siloverbotszulagen und Pauschalbeträgen für den Käseexport unterstützen. Sollte
sich für die Vermarktung der exportfähigen Käsesorten eine gemeinsame Plattform als notwendig erweisen, ist diese durch die Marktteilnehmer zu organisieren.
Texte de la motion du 4 juillet 1995
Le Conseil fédéral est chargé de mettre en oeuvre dans les meilleurs délais les recommandations de la Commission des cartels figurant dans son rapport 4/1994 (page 25).
La réglementation étatique du marché du fromage doit être supprimée. Il s'agit en particulier d'éliminer les prix et marges fixés par l'Etat, l'obligation de livraison et de prise en charge, ainsi que l'Union suisse du commerce de fromage sous sa forme et avec ses prérogatives actuelles. La commercialisa- tion des fromages de l'union est prise en charge par les ac- teurs économiques concernés.
La Confédération peut soutenir la production de fromage dans la mesure autorisée par le Gatt, notamment par le sup- plément pour le lait transformé en fromage, la contribution de non-ensilage et des contributions forfaitaires pour l'ex- portation de fromage. Si une organisation commune devait s'avérer nécessaire pour la commercialisation des fromages exportables, elle sera confiée aux milieux économiques privés.
La Confédération veille à mettre en place une phase de transition progressive permettant de passer d'un régime éta- tique à un régime conforme au droit cartellaire, établi sur une base de droit privé, et ce, aussi bien sur le marché du lait que sur celui du fromage. Le prix de base du lait doit peu à peu s'approcher de celui de l'UE. Au cours de cette phase de li- béralisation, le prix de base du lait fixé par l'Etat doit être sup- primé. On doit accorder des compensations aux agriculteurs, afin de contrebalancer la baisse de leurs revenus. Ces com- pensations doivent être justifiées par l'accomplissement de prestations d'intérêt général bien définies. La Confédération peut soutenir la mise en valeur du beurre et du lait écrémé par des contributions forfaitaires. Un système d'intervention limité dans le temps, géré directement par la Confédération, doit être prévu comme mesure de dernier recours durant la période de transition, jusqu'à ce que le marché du lait ait trouvé un nouvel équilibre.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 13. September 1995
Mit dem 7. Landwirtschaftsbericht aus dem Jahr 1992 wurde eine Neuorientierung der Agrarpolitik eingeleitet, welche den Veränderungen im In- und Ausland Rechnung trägt. In einer ersten Etappe zur Umsetzung dieser neuen Politik beschloss das Parlament, die neuen Artikel 31a und 31b als Rechts- grundlage für nicht-produkteabhängige Direktzahlungen ins Landwirtschaftsgesetz aufzunehmen. Damit wurde die Grundlage geschaffen, um die Preis- und Einkommenspolitik vermehrt zu trennen. Der Bundesrat hat dementsprechend in mehreren Beschlüssen verschiedene administrativ festge- legte Preise gesenkt (z. B. bei der Milch, bei Brot- und Futter- getreide, Raps und Zuckerrüben) sowie produktegebundene Beiträge schrittweise abgebaut und zum Teil ganz aufgeho- ben (z. B. Ausmerzbeiträge, Anbauprämien). Im Gegenzug wurden zwecks Einkommenssicherung in den letzten Jahren die Direktzahlungen (insbesondere ergänzende Direktzah- lungen) laufend heraufgesetzt. Diese stellen einen soliden
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