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2121
PTT. Voranschlag 1995
91.034
Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs. Änderung Loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite. Modification
Differenzen - Divergences
Siehe Seite 1405 hiervor - Voir page 1405 ci-devant Beschluss des Ständerates vom 29. November 1994 Décision du Conseil des Etats du 29 novembre 1994
Art. 56 Ziff. 2; 68b Abs. 3; 85a Abs. 2; 92 Abs. 1 Ziff. 8 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Art. 56 ch. 2; 68b al. 3; 85a al. 2; 92 al. 1 ch. 8 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Epiney Simon (C, VS), rapporteur: Après les dernières déci- sions du Conseil des Etats, nous avons quatre divergences à examiner.
La première se situe à l'article 56 chiffre 2, et cela concerne les féries en matière de poursuite. Je rappelle à votre intention ce qui figure dans le projet du Conseil fédéral, dans la décision du Conseil des Etats et dans la première décision de notre Conseil. Le Conseil fédéral voulait des féries de l'ordre de 60 jours par année. Le Conseil national, lui, était extrêmement restrictif, il ne désirait des féries que 7 jours avant et après les fêtes de Noël, alors que le Conseil des Etats a cherché une so- lution de compromis en décidant que les féries se situent 7 jours avant et après les fêtes de Pâques et de Noël ainsi que du 15 au 31 juillet, donc pendant 42 jours.
Votre commission vous propose de vous rallier à la décision du Conseil des Etats, qui est un compromis tout à fait accep- table et qui, surtout, répond à un besoin et permet aussi au personnel des offices concernés de mieux concentrer les vacances.
C'est pour cette raison qu'au nom de la commission unanime, je vous invite à adhérer à la décision du Conseil des Etats.
Steinegger Franz (R, UR), Berichterstatter: Wir stehen im Dif- ferenzbereinigungsverfahren mit dem Ständerat. Ich möchte gerade zu allen Anträgen der Kommission Stellung nehmen. Ich würde einmal sagen, dass der Ständerat vielleicht gewisse schuldnerfreundliche Anwandlungen hatte, im Gegensatz zum Nationalrat. Trotzdem beantragt Ihnen Ihre Kommission, dass wir nunmehr - da wo noch Differenzen bestehen - dem Ständerat zustimmen.
Es betrifft das die Frage der Betreibungsferien. Es hat mir zwar ein Bürger geschrieben, man sollte von «Betreibungspause» und nicht von «Betreibungsferien» reden. Aber das wollen wir auch nicht mehr ändern.
Es betrifft weiter die Frage, die sich im Zusammenhang mit dem Gesamtgut stellt, und schliesslich die Fragen der negati- ven Feststellungsklage und der Fürsorgeleistungen. Hier wird nun die gesetzliche Regelung dazu führen, dass diejenigen, die Fürsorgeleistungen beanspruchen können, jeweils nur Leistungen erhalten, wenn sie bar bezahlen oder zum voraus bezahlen.
Ich möchte Ihnen insgesamt beantragen, den Anträgen des Ständerates zu folgen.
Angenommen - Adopté
94.052
PTT. Voranschlag 1995 PTT. Budget 1995
Botschaft und Beschlussentwurf vom 19. Oktober 1994 Message et projet d'arrêté du 19 octobre 1994
Bezug bei der Generaldirektion PTT, Viktoriastrasse 21, 3030 Bern
S'obtiennent auprès de la Direction générale des PTT,
Viktoriastrasse 21, 3030 Berne
Kategorie III, Art. 68 GRN - Catégorie III, art. 68 RCN
Züger Arthur (S, SZ), Berichterstatter: Die PTT wollen auch 1995 mit schwarzen Zahlen aufwarten. Das Budget für das kommende Jahr sieht einen Unternehmensgewinn von 301 Millionen Franken vor. Der Cash-flow ist auf 3810 Millio- nen Franken veranschlagt. Die Investitionen stabilisieren sich bei 4,013 Milliarden Franken. Dank fortgesetzten Spar- und Rationalisierungsmassnahmen und einem griffigen Kosten- management festigen die PTT ihre Finanzkraft.
Der vorgesehene Unternehmensgewinn von 301 Millionen Franken bewegt sich im Rahmen des Vorjahresbudgets, wo- bei dieses Ergebnis nach ausgewiesenen Zusatzabschrei- bungen von 450 Millionen Franken erreicht werden soll. Die kürzeren Lebenszyklen der technischen Anlagen sowie Über- kapazitäten bei zweckgebundenen Gebäuden machen diese Abschreibungen nötig. Die in früheren Jahren eingeleiteten Rationalisierungsmassnahmen wirken sich nun positiv auf das Budget 1995 aus.
Bei der Post sind es die neuen Dienstleistungs- und Verarbei- tungskonzepte für die Brief- und Paketpost sowie das Rationa- lisierungsprojekt «Maîtrise des coûts». Die Telecom strebt Ko- steneinsparungen durch konsequente Ausrichtung der Pro- jekte auf Markterfolg, hohe Wirtschaftlichkeit und Nutzung wei- terer Rationalisierungspotentiale an. Ein weiteres Element ist die Anpassung der Personalkapazität. 1995 werden 59 041 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, 2355 weniger als 1994 budgetiert. Im laufenden Jahr wird der Bestand voraus- sichtlich um rund 1000 Personen unter der im Budget vorgese- henen Zahl liegen. Deshalb und dank vorzeitigen Pensionie- rungen, im Rahmen der Aktion «Solidarität», kann der Perso- nalabbau 1995 realisiert werden. Zudem wird es möglich sein, vermehrt berufserfahrene Fachleute mit neuem Wissen einzu- stellen.
Auf den 1. Januar 1995 werden alle Dienstleistungen der Tele- com, der Postautodienst, die Beförderung von Paketen über 5 Kilogramm, von Zeitungen und Zeitungsbeilagen sowie von Sendungen ohne Adresse der Mehrwertsteuer unterstellt. Aus Rücksicht auf die Konsumenten und die Marktsituation ver- zichten die PTT auf eine integrale Überwälzung der Mehrwert- steuer auf sämtliche Dienstleistungen.
Zur Harmonisierung der Tarifstruktur sind 1995 verschiedene Tarifanpassungen mit Mindereinnahmen von insgesamt 111 Millionen Franken vorgesehen. Die Post plant Erhöhun- gen von 80 Millionen Franken bei der Briefpost, den Zei- tungen, den Zeitschriften sowie beim Postautodienst. Tele- com PTT senkt die Tarife gesamthaft um 191 Millionen Franken.
Die gemeinwirtschaftlichen Leistungen betragen 479 Millio- nen Franken. Die eingeleitete Revision von Artikel 10 des Post- verkehrsgesetzes bezweckt, dass das Defizit bei den Zeitun- gen künftig nicht mehr allein von den PTT, sondern auch vom Bund und den Zeitungsverlegern getragen werden muss; da- bei handelt es sich um das sogenannte Drittelsmodell. Für 1995 ist erstmals ein Abgeltungsbetrag des Bundes von 75 Millionen Franken vorgesehen.
Auch beim Postautodienst zeichnet sich eine Lösung ab. Mit der Inkraftsetzung der neuen Bestimmungen des Eisenbahn- gesetzes - es ist derzeit in Revision - wird der Bund voraus- sichtlich ab 1996 den Fehlbetrag beim Postautodienst über- nehmen.
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Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs. Änderung Loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite. Modification
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Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1994
Année
Anno
Band
IV
Volume
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Session
Wintersession
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Session d'hiver
Sessione
Sessione invernale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
05
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 91.034
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum
05.12.1994 - 14:30
Date
Data
Seite
2121-2121
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20 024 842
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