N
17 juin 1994
1198
Postulat Meier Hans
tomne un programme global précisant notamment comment les objectifs de l'initiative seront atteints dans le délai de 10 ans fixé.
Sprecherin - Porte-parole: Diener
Schriftliche Begründung Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen eine schriftliche Antwort.
Développement par écrit Les auteurs renoncent au développement et demandent une réponse écrite.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 11. Mai 1994 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Déclaration écrite du Conseil fédéral du 11 mai 1994 Le Conseil fédéral est prêt à accepter le postulat. Überwiesen - Transmis
94.3113
Postulat Zbinden Kulturauftrag von Radio DRS. Massnahmen des Bundesrates Mandat culturel de la radio DRS. Mesures du Conseil fédéral
Wortlaut des Postulates vom 16. März 1994 Der Bundesrat als Konzessionsbehörde wird beauftragt, in An- lehnung an Artikel 55bis Absatz 2 der Bundesverfassung («Ra- dio und Fernsehen tragen zur kulturellen Entfaltung, zur freien Meinungsbildung sowie zur Unterhaltung der Zuhörer und Zu- schauer bei.») mit der SRG-Generaldirektion zusammen nach Lösungen zu suchen, welche den durch die geplanten Spar- massnahmen gefährdeten Kulturauftrag von Radio DRS und insbesondere von Radio DRS 2 auch weiterhin auf qualitativ hohem Niveau und ungeschmälert garantieren helfen.
Texte du postulat du 16 mars 1994
Le Conseil fédéral est prié, en sa qualité d'autorité concé- dante, de chercher avec la Direction générale de la SSR des solutions permettant à la radio DRS et en particulier à Radio DRS 2 de continuer à assurer le niveau qualitatif et quantitatif de leurs émissions, malgré les mesures d'économies pré- vues, conformément à l'article 55bis alinéa 2 de la Constitu- tion fédérale («La radio et la télévision contribuent au dévelop- pement culturel des auditeurs et téléspectateurs, à la libre for- mation de leur opinion et à leur divertissement. »)
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Bäumlin, Boden- mann, Brügger Cyrill, Bundi, Danuser, Duvoisin, Eggenber- ger, Fankhauser, von Felten, Gross Andreas, Haering Binder, Hafner Ursula, Herczog, Hubacher, Jeanprêtre, Jöri, Leder- gerber, Marti Werner, Ruffy, Steiger Hans, Strahm Rudolf, Tschäppät Alexander, Vollmer, Züger (25)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Im Rahmen ihrer Fünfjahresplanung hat die SRG-Generaldi- rektion Radio DRS die Vorgabe gemacht, in den Jahren 1995 bis 1998 Einsparungen in der Grössenordnung zwischen 4,5 und 6 Millionen Franken vorzunehmen.
Dem Vernehmen nach soll nun radiointern der Kultursender DRS 2 vom finanziellen und personellen Abbau überpropor-
tional betroffen sein. DRS 2 hat schon in den Jahren 1990 bis 1993 - im Vergleich zu den beiden Schwesterketten DRS 1 und DRS 3 - markant weniger Mittel erhalten. Die neue Spar- runde gefährdet deshalb die Programmphilosophie, die sich am Kulturauftrag orientiert.
Wir sind der Meinung, dass kein anderes Medium innerhalb und ausserhalb der SRG eine vergleichbar wichtige kulturelle und auch gesellschaftspolitische Funktion ausübt wie DRS 2. Der Sender bietet mit seinen bestehenden Programm- leistungen vielen qualifizierten Minderheiten dieses Landes eine unverzichtbare öffentliche Orientierungshilfe und ein Fo- rum des Gedankenaustausches.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 18. Mai 1994 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 18 mai 1994 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Überwiesen - Transmis
94.3124
Postulat Meier Hans Tierschutzkonforme Importe Protection des animaux. Importations conformes à la législation
Wortlaut des Postulates vom 17. März 1994
Der Bundesrat wird ersucht, eine Auflistung von allen im- portierten Tieren bzw. deren Produkten zu erstellen, bei wel- chen Verstösse gegen die eidgenössische Tierschutzgesetz- gebung vorliegen (Auflistung der Tierkategorien bzw. Pro- dukte mit Angabe der jährlichen Menge, der Herkunftsländer sowie der entsprechenden, von der eidgenössischen Tier- schutzgesetzgebung abweichenden Haltungs-, Transport- und Betäubungsbedingungen, welchen die Tiere in den Her- kunftsländern ausgesetzt sind).
Der Bundesrat wird ersucht, einen Massnahmenkatalog zur Durchsetzung tierschutzkonformer Importe von Tieren bzw. deren Produkten zu erarbeiten mit dem Ziel, die bestehenden tierschutzwidrigen Importe durch tierschutzkonforme Importe zu ersetzen.
Texte du postulat du 17 mars 1994
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bär, Baumann, Binder, Bi- schof, Brügger Cyrill, Bühler Simeon, Bühlmann, Bundi, Bürgi, Caspar-Hutter, Danuser, David, Diener, Dünki, von Felten, Goll, Gonseth, Gross Andreas, Grossenbacher, Hafner Ru- dolf, Hafner Ursula, Hammerle, Hari, Hess Otto, Hollenstein, Kühne, Leemann, Leu Josef, Maeder, Meier Samuel, Misteli, Rebeaud, Robert, Ruckstuhl, Rutishauser, Schmid Peter, Schwab, Seiler Hanspeter, Seiler Rolf, Spoerry, Stalder, Stef- fen, Steiger Hans, Thür, Tschuppert Karl, Wanner, Weder Hansjürg, Zbinden, Züger, Zwygart (50
1199
Interpellation Keller Rudolf
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Die Schweiz besitzt ein fortschrittliches Tierschutzgesetz. Die schweizerischen Tierschutzauflagen gelten jedoch nicht für in die Schweiz importierte tierische Produkte. Aus diesem Grund gelangen eine Reihe von ausländischen Produkten in den Handel und Verkauf, bei deren Erzeugung die schweizeri- schen Tierschutzvorschriften krass missachtet werden (zum Beispiel Eier, Fleisch, Stopfleberprodukte, Froschschenkel und weitere).
Gegenüber unseren Bauern, die tierschutzkonform produzie- ren, ist die Konkurrenzierung durch solche Produkte höchst unfair. Das Tierschutzgesetz gibt dem Bundesrat die Kompe- tenz, Bedingungen an Importprodukte zu knüpfen.
Die Schweiz sollte nicht länger zulassen, dass ihre Bauern durch tierschutzwidrige Importe konkurrenziert werden und ihre tierschützerischen Bestrebungen durch tierschutzwidrige Importe torpediert werden.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 25. Mai 1994 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 25 mai 1994 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Überwiesen - Transmis
94.3102
Postulat Eymann Christoph Förderung des kombinierten Verkehrs Encouragement des transports combinés
Wortlaut des Postulates vom 15. März 1994 Der Bundesrat wird eingeladen, folgende Möglichkeiten zur Förderung des kombinierten Verkehrs zu prüfen:
Schaffung eines trinationalen Umschlagzentrums Strasse/ Schiene und Rheinschiff/Schiene im Raume Rheinhafen Ba- sel/Weil am Rhein für Container, Wechselaufbauten und Sat- telanhänger, kombiniert mit einer leistungsfähigen Verladesta- tion für die «rollende Landstrasse»;
Gewährung des «free access» auf dem schweizerischen Schienennetz für in- und ausländische Kombi-Verkehrsgesell- schaften;
Förderung des Wettbewerbs im kombinierten Verkehr und Abbau allfälliger bestehender Wettbewerbsverzerrungen;
aktive Teilnahme der Schweiz an Forschungsprogrammen der EU im Bereich des kombinierten Verkehrs (z. B. Projekt «Smart Intermodal European Transfer»).
Texte du postulat du 15 mars 1994
Dans le cadre de l'encouragement des transports combinés, le Conseil fédéral est invité à examiner les possibilités de mise en oeuvre des mesures suivantes:
création, dans la région port de Bâle/Weil am Rhein, d'un centre de transbordement international route/rail et voie navi- gable (Rhin) - rail pour conteneurs, caissons mobiles et semi- remorques; ce centre comprendrait notamment un poste de chargement pour le ferroutage accompagné («autoroute rou- lante»);
libre accès au réseau ferroviaire suisse pour les entreprises de transports combinés tant suisses qu'étrangères;
création d'une véritable situation de concurrence dans le do- maine des transports combinés, notamment par l'élimination des distorsions encore susceptibles de fausser le marché;
participation active de la Suisse aux programmes de recher- che engagés par l'Union européenne dans le domaine des transports combinés (p. ex., le projet intitulé «Smart Intermo- dal European Transfer»).
Mitunterzeichner - Cosignataires: Eggly, Graber, Gros Jean- Michel, Leu Josef, Leuba, Loeb François, Poncet, Sandoz, Scheurer Rémy, Schweingruber, Wanner, Weder Hansjürg, Wick, Wyss Paul (14)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Die Annahme der Alpen-Initiative zwingt die Schweiz zu einer Verlagerung des Strassenverkehrs auf die Schiene. In diesem Zusammenhang braucht es auch neue, dafür speziell konzi- pierte Terminals. Rasches handeln und Vorbereitungsmass- nahmen, um auf die neuen Bedingungen einzugehen, sind angezeigt. Dafür sind Kapazitäten in bereits bestehenden oder noch zu planenden Anlagen bereitzustellen.
Basel und die Nordwestschweiz haben traditionellerweise und auch historisch bedingt stets eine wichtige Rolle als Verkehrs- knotenpunkt gespielt. Dies zeigt sich insbesondere auch durch die für die Region volkswirtschaftlich grosse Bedeutung des Transport- und Speditionsgewerbes.
Es drängt sich deshalb heute auf, auf dem Gebiet des Kantons Basel-Stadt - unter Einbezug der Rheinschiffahrt und der Re- gio Basiliensis - das Modell einer multimodalen Verkehrsdreh- scheibe zu realisieren. Für die diesbezügliche Trägerschaft, welche zum Beispiel gemischtwirtschaftlich auszugestalten wäre, könnten unter Umständen die internationalen Zusam- menarbeitsabkommen mit Frankreich und der BRD oder der Staatsvertrag mit Frankreich betreffend den Euro-Airport Ba- sel als Grundlage herangezogen werden.
Der Bundesrat sollte auch die Realisierung analoger Modelle in den Kantonen Genf und Tessin prüfen.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 18. Mai 1994 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 18 mai 1994 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Überwiesen - Transmis
94.3058
Interpellation Keller Rudolf Unsichere Ferienregionen. Informationspflicht Régions touristiques dangereuses. Obligation d'informer
Wortlaut der Interpellation vom 1. März 1994 Es gibt in unserer Welt Ferienregionen, die infolge gewalttäti- ger Aktionen gegen Touristinnen und Touristen nicht (mehr) als sicher bezeichnet werden können. Als Beispiele seien hier die Türkei, Algerien oder Ägypten aufgeführt. Aber auch in an- deren Ländern, Regionen und Städten kam es in letzter Zeit vermehrt zu Übergriffen oder gar Anschlägen gegen Reisende oder Tourismuseinrichtungen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wieweit Behörden und allenfalls Reisever- anstalter vorsorglich Empfehlungen und Warnungen für Rei- sende abgeben sollen oder müssen. Ich frage deshalb den Bundesrat:
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Meier Hans Tierschutzkonforme Importe Postulat Meier Hans Protection des animaux. Importations conformes à la législation
In
Dans
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1994
Année
Anno
Band
II
Volume
Volume
Session
Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 94.3124
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 17.06.1994 - 08:00
Date
Data
Seite
1198-1199
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Pagina
Ref. No
20 024 196
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