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Luftverunreinigung. Uebereinkommen
en évidence l'importance de cet héritage qu'il s'agit de sauve- garder. Vous avez également vu à cette occasion la vidéo re- marquable qui a été réalisée de façon à montrer de quoi il s'agit et quelles sont les pertes irrémédiables auxquelles nous sommes confrontés.
Cette campagne de sensibilisation doit se poursuivre parce que le Conseil fédéral ne voit pas, dans le cadre de la présente législature, comment trouver et les ressources et les possibili- tés de fixer les bases d'une solution à ce problème. Il s'agit de préparer, pour la prochaine législature, des propositions plus concrètes. C'est le mandat que j'ai donné au groupe d'experts évoqué tout à l'heure pour lui demander, d'ici l'été 1994, de proposer des solutions concrètes, y compris la mise en place d'un système de financement à plusieurs sources. En effet, comme je le disais tout à l'heure, aucune de ces institutions ne peut seule assumer la responsabilité de cette conservation; il est entendu que la Confédération devra s'impliquer, qu'elle devra trouver des possibilités d'associer les cantons, les com- munes, les supports privés éventuellement, à la recherche de fonds permettant de réaliser un tel centre d'information ou ré- seau de conservation de l'audiovisuel.
J'ai également pris bonne note de la proposition de Mme Sim- men. D'autres propositions originales devront être envisagées par le groupe d'experts, de façon que nous puissions, lors de la prochaine législature, mettre en place l'amorce d'une solu- tion ou la solution du problème. Le temps presse, mais nous n'avons pas, actuellement, suffisamment de moyens pour mettre en place l'infrastructure que vous appelez de vos voeux et que j'appelle également de mes voeux. Vous me demandiez de m'engager pour une telle action; je le fais parce que je suis, comme vous, absolument convaincue de l'appauvrissement que nous encourons, mais je ne puis faire davantage que de rappeler que, cette responsabilité ne pouvant être assumée seulement par la Confédération, il appartient à la Confédéra- tion de nouer la gerbe de toutes les instances qui peuvent être appelées à participer à la mise en place d'une solution.
Ueberwiesen - Transmis
93.036
Grenzüberschreitende Luftverunreinigung. Uebereinkommen Pollution atmosphérique transfrontière. Protocole additionnel
Botschaft und Beschlussentwurf vom 31. März 1993 (BBI II 669) Message et projet d'arrêté du 31 mars 1993 (FF II 649)
Beschluss des Nationalrates vom 23. September 1993 Décision du Conseil national du 23 septembre 1993
Antrag der Kommission Eintreten Proposition de la commission Entrer en matière
Schallberger, Berichterstatter: Die hochgelobte Zivilisation, der zunehmende Wohlstand in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg haben der Menschheit viel Gutes gebracht: Erleichterungen bei der Arbeit, mehr und vielfältigere Freizeit- gestaltung, mehr Mobilität - Annehmlichkeiten noch und noch.
Doch wo Licht ist, ist auch Schatten: Zu viele Menschen wis- sen mit diesen Annehmlichkeiten nicht vernünftig umzugehen und finden das gesunde Mass nicht mehr. Das hat Auswirkun- gen, nicht nur auf den einzelnen Menschen, auf seinen Cha- rakter, sondern es hat auch negative Folgen für die Umwelt, in
der wir alle leben, verbunden mit gesundheitlichen Gefahren für Mensch, Tier und Pflanze. Eine dieser Gefahren bilden die flüchtigen organischen Verbindungen - laienhaft als Kohlen- wasserstoffe bezeichnet -, welche durch Verbrennung oder Verdunstung die Luft verunreinigen, zum Teil krebsfördernd wirken und in Verbindung mit Stickoxiden die Bildung tropo- sphärischen Ozons, Sommersmog, fördern.
Diese Luftverschmutzung macht nicht halt vor Landesgren- zen. Daher ist zu deren Bekämpfung bzw. Begrenzung inter- nationale Zusammenarbeit notwendig. Das Uebereinkommen über weiträumige, grenzüberschreitende Luftverunreinigung aus dem Jahre 1979, Genfer Konvention genannt, hat die Schweiz am 6. Mai 1983 ratifiziert Beim Uebereinkommen handelt es sich um einen Rahmenvertrag. Zur Erfüllung seiner Zielsetzung bedarf es der Konkretisierung durch Protokolle.
Das vorliegende vierte Protokoll vom 19. November 1991 ver- langt, dass die flüchtigen organischen Verbindungen bis Ende dieses Jahrhunderts um mindestens 30 Prozent zu reduzieren oder unter bestimmten Voraussetzungen wenigstens auf dem Stand von 1988 einzufrieren sind. Als Basisjahr für diese 30- prozentige Reduktion kann ein Jahr zwischen 1984 und 1990 gewählt werden. In der Praxis wird jeder Staat jenes Jahr mit den höchsten Emissionen wählen.
Die Grundsätze des Protokolls entsprechen im grossen und ganzen unserer Umweltpolitik und unserer Umweltgesetzge- bung. Artikel 3 Ziffer 3 des Protokolls sieht einen für internatio- nale Uebereinkommen relativ neuen Ueberwachungsmecha- nismus vor: Jede Vertragspartei kann, wenn sie Grund zur An- nahme hat, dass eine andere Vertragspartei in einer Weise handelt oder gehandelt hat, die mit den Verpflichtungen aus diesem Protokoll nicht vereinbar ist, das Exekutivorgan davon unterrichten und somit eine Untersuchung veranlassen. Dies war eine der Forderungen, welche die Schweiz an der Luzer- ner Umweltkonferenz gestellt hat, als sie verlangte, dass ins- künftig alle Uebereinkommen einem Mechanismus zu unter- stellen sind, anhand dessen die Umsetzung der entsprechen- den Regelungen wirkungsvoller als bisher kontrolliert werden kann.
Artikel 4 sieht den Technologieaustausch vor und verlangt, dass die Vertragsparteien nach Inkrafttreten des Protokolls zu- sammenarbeiten, um den kommerziellen Austausch verfüg- barer Technologien zu fördern, die es ermöglichen, in den ver- schiedenen Ländern die besten verfügbaren technischen Ent- wicklungen anzuwenden.
Artikel 8 schreibt vor, dass jede Vertragspartei über das Ni- veau der Emissionen in ihrem Hoheitsgebiet und über die rea- lisierte Verringerung der Emissionen Bericht erstattet Die im Protokoll festgelegten Ziele werden in der Schweiz dank den bereits ergriffenen Massnahmen im Jahre 2000 bis auf einen oder zwei Prozentpunkte erreicht sein.
Die Schweiz muss zur Erreichung der Protokollvorgabe also keine neuen Massnahmen ergreifen. Zusätzliche Massnah- men hingegen sind zur Erreichung der in unserer Luftrein- halte-Verordnung (LRV) festgelegten Ziele notwendig.
Eine dieser Massnahmen ist die bei der Revision des Umwelt- schutzgesetzes vorgeschlagene Lenkungsabgabe auf flüch- tige organische Verbindungen. Mit dieser zusätzlichen Mass- nahme würden zwar die Ziele der LRV nicht gänzlich erreicht, doch würde immerhin ermöglicht, sich ihnen wesentlich anzu- nähern. Die geplante Lenkungsabgabe beruht auf der schwei- zerischen Gesetzgebung, die über die Vorgaben dieses Proto- kolls weit hinausgeht.
Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie bean- tragt Ihnen, das vorliegende Zusatzprotokoll betreffend die grenzüberschreitende Luftverunreinigung zu genehmigen und den Bundesrat zur Ratifizierung zu ermächtigen.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen L'entrée en matière est décidée sans opposition
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates
15-S
E 6 décembre 1993
910
Postulat Beerli
Titre et préambule, art. 1, 2 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil national
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes
An den Bundesrat - Au Conseil fédéral
93.3216 Postulat Beerli Effizienzsteigerung in der Umweltpolitik Politique de l'environnement plus efficace
Wortlaut des Postulates vom 28. April 1993
Der Bundesrat wird eingeladen, ein Konzept zur Effizienzstei- gerung in der Umweltpolitik auszuarbeiten. Dabei sind die Ziele des Umweltschutzes nicht in Frage zu stellen. Es soll viel- mehr systematisch nach Lösungen gesucht werden, um diese Ziele effizienter erreichen zu können, wobei folgende Ele- mente zu berücksichtigen sind:
Optimierung der Massnahmen mit Einbezug von neuen marktwirtschaftlichen Instrumenten und Vorschlägen für die Eliminierung von Detailvorschriften, die ein ungünstiges Ko- sten-Wirksamkeits-Verhältnis aufweisen;
Ueberprüfung von Verwaltungs- und Verfahrensabläufen in bezug auf Aufwand und Zeitbedarf;
Vorschläge für die verstärkte Koordination zwischen Um- welt-, Verkehrs-, Energie-, Landwirtschaftspolitik usw. Die Ausarbeitung eines solchen Konzeptes ist eine komplexe und anspruchsvolle Aufgabe. Das Konzept soll deshalb schrittweise und nach Prioritäten geordnet bearbeitet werden.
Texte du postulat du 28 avril 1993
Le Conseil fédéral est invité à élaborer un programme destiné à renforcer l'efficacité de la politique de l'environnement, sans pour autant remettre en question les objectifs de la protection de l'environnement. Il s'appliquera à chercher des solutions permettant d'atteindre ces objectifs de manière plus efficace. Pour ce faire, il convient:
d'optimiser les mesures en tirant profit de nouveaux instru- ments et de nouvelles propositions issus de l'économie de marché en vue de supprimer les dispositions de détail qui ont un mauvais rapport coût/efficacité;
de vérifier le déroulement des opérations administratives et des opérations de procédure en fonction des efforts et du temps qu'elles nécessitent;
d'élaborer des propositions visant à renforcer la coordina- tion entre les politiques de l'environnement, des transports, de l'énergie et de l'agriculture notamment
Elaborer un tel programme est une tâche complexe et exi- geante. Aussi s'agira-t-il d'oeuvrer par étapes, en fonction des priorités.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bisig, Büttiker, Iten Andreas, Kündig, Loretan, Meier Josi, Onken, Petitpierre, Plattner, Rhinow, Rüesch, Schiesser, Schüle, Simmen, Zimmerli (15)
Frau Beerli: Ich kann mich bei der Begründung meines Postulates sehr kurz halten; das meiste ist aus dem Wortlaut des Postulates bereits ersichtlich.
24 Stimmen (Einstimmigkeit)
In den letzten 20 Jahren ist die Umweltschutzgesetzgebung in der Schweiz sehr schnell gewachsen. In verschiedenen Ge- setzen und Verordnungen sind detaillierte Vorschriften erlas- sen worden, dank denen die Schweiz sicht- und messbare Er- folge im Umweltschutz erreicht hat. Der Vollzug dieser Vor- schriften verursacht aber für Bund, Kantone und Gemeinden und vor allem für die Betroffenen einen ständig steigenden Aufwand und vielfach unnötige Zeitverzögerungen. Der Zeit- punkt ist deshalb gekommen, um eine Erfolgskontrolle vorzu- nehmen und Schritte in Richtung einer effizienteren Umwelt- politik einzuleiten, ohne jedoch - dies möchte ich betonen - das Ziel aus den Augen zu verlieren oder gar einer Deregulie- rung um jeden Preis das Wort zu reden. Die Einflüsse, die von anderen Politikbereichen, wie z. B. Verkehrs-, Energie- und Landwirtschaftspolitik, auf die Umwelt einwirken, sind ver- mehrt zu berücksichtigen und in die Massnahmenplanung zu integrieren.
Die schriftliche Antwort des Bundesrates zu einem Postulat im Nationalrat, das gleich lautete, liegt bereits vor; so kann ich mich mit gewissen Aeusserungen schon jetzt einverstanden erklären. Ich bin vollkommen damit einverstanden, die Steige- rung der Effizienz als Daueraufgabe in der Umweltpolitik hin- zustellen. Ich bin auch einverstanden, dass das Anliegen des Postulates pragmatisch und fallweise zu berücksichtigen ist. Ich bin aber auch davon überzeugt, dass der Bedarf nach Ueberprüfungen gemäss diesem Postulat schon jetzt sehr klar ausgewiesen ist. Man wird diesen Bedarf nicht noch neu be- weisen müssen, sondern es liegt auf der Hand, dass jedesmal fallweise eine Ueberprüfung vorzunehmen ist.
Mme Dreifuss, conseillère fédérale: Puisque la présence en même temps d'un postulat au Conseil national a modifié un peu la procédure dans la mesure où vous avez eu la réponse écrite, il ne me reste en fait, dans ce cas, que peu à ajouter, d'autant plus si vous considérez que l'optimalisation est elle aussi, comme le dit le Conseil fédéral, une tâche permanente. La question en fait est de savoir si, étant entendu l'accord que nous avons quant au fond, le besoin que vous exprimez est satisfait au stade actuel ou si vous pensez qu'un rapport spé- cial doit encore être établi. Je suis d'avis que ce postulat a mis en évidence un certain nombre de problèmes auxquels nous travaillons et, dans cette réponse écrite, nous montrons que nous y travaillons.
Je pourrais ajouter un certain nombre d'éléments que vous connaissez également sur notre volonté de mettre en place des mesures qui tirent davantage profit de l'économie de mar- ché, je pourrais ajouter encore toute une série de nouvelles idées aux taxes d'incitation qui ont déjà été mentionnées. Vous connaissez nos propositions en ce qui concerne la loi sur la protection de l'environnement, c'est-à-dire la taxe d'éli- mination anticipée, les instruments tels que la promotion du développement des technologies environnementales. Nous préparons bien sûr aussi, dans toute une série de domaines et, en particulier, dans le secteur des déchets, une coopéra- tion plus intense avec l'économie, avec les entreprises pri- vées, et, comme vous le savez, nous étudions également, en coordination avec l'Union européenne, les instruments de l'écolabel et de l'éco-audit. Dans ce sens-là, nous avons le sentiment de répondre de façon permanente aux préoccupa- tions que vous avez exprimées dans ce premier point de votre postulat.
La question de la coordination des décisions fait, elle aussi, l'objet d'un travail actuel, qui ne s'achèvera qu'à la mi-1994 au sein du Contrôle administratif du Conseil fédéral. Quant aux propositions de coordination entre les politiques de l'environ- nement, des transports, de l'énergie et de l'agriculture, je sou- ligne une fois de plus que c'est au sein du Comité interdépar- temental pour le suivi de la Conférence de Rio, du groupe de travail Environnement, des relations avec le projet Alptransit, de la direction entre trois départements du projet de taxe d'in- citation sur le CO2 ou l'énergie, par exemple, que nous es- sayons de créer cette collaboration, et nous sommes prêts bien sûr, selon les besoins, à créer d'autres groupes similai- res, le fameux projet de coordination des décisions qui tient également compte de cette préoccupation.
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Dans
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Jahr
1993
Année
Anno
Band
V
Volume
Volume
Session
Wintersession
Session
Session d'hiver
Sessione
Sessione invernale
Rat
Ständerat
Conseil
Conseil des Etats
Consiglio
Consiglio degli Stati
Sitzung
05
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 93.036
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum
06.12.1993 - 17:15
Date
Data
Seite
909-910
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Pagina
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