Interpellation Blatter
1984
N
8 octobre 1993
réalisé à l'EPF de Lausanne «Systèmes d'experts pour la cons- truction en bois».
La Confédération n'a pas de compétences pour des activités allant plus loin. Il est du ressort de l'industrie du bois de profiter de ces impulsions et de les mettre en oeuvre, dans la lutte pour concurrencer d'autres matériaux de construction.
Comme la Cers, le Fonds pour les recherches forestières et l'utilisation du bois soutient constamment des projets dans le domaine de la construction en bois. Outre la «Chaire de cons- truction en bois» (Ibois) de l'EPF de Lausanne et la chaire de l'EPF de Zurich (technologies du bois ainsi que statique de la construction et construction), la Division bois du LFEM de Dübendorf, Lignum de Zurich et l'Ecole d'ingénieurs et de techniciens du bois de Bienne reçoivent par exemple des subventions.
Le 7 juin 1993 enfin, le Conseil fédéral a adopté le message re- latif à une révision de la loi fédérale sur la protection de l'envi- ronnement. La modification de cette loi doit entre autres don- ner à la Confédération la possibilité d'encourager le dévelop- pement de nouvelles technologies dans le domaine de la pro- tection de l'environnement. Le terme «développement» en- globe tous les travaux de développement liés aux travaux de recherche jusqu'à la construction d'installations de démons- tration. La question de savoir dans quelle mesure ces disposi- tions satisfont aux voeux de l'interpellant doit encore être tirée au clair dans le cadre des travaux au niveau de l'ordonnance. 3. Il n'existe pas de répertoire des constructions mixtes de bois/béton. Outre l'Ibois, la section Bois du LFEM est également active dans ce domaine de la recherche et du développement.
Erklärung des Interpellanten: befriedigt Déclaration de l'interpellateur: satisfait
93.3319
Interpellation Blatter Landwirtschaftliche Familienzulagen Allocations familiales dans l'agriculture
Wortlaut der Interpellation vom 16. Juni 1993
Dem Bundesrat liegen Vorschläge vor, die landwirtschaftli- chen Familienzulagen vollständig in die kantonalen Familien- zulagenverordnungen zu integrieren und die Familienzulagen für die Kleinbauern nur noch im Berggebiet auszurichten. Diese Absicht ist aus den folgenden Gründen äusserst proble- matisch. Ich stelle aus diesem Grund an den Bundesrat die fol- genden Fragen:
Im 7. Landwirtschaftsbericht wird im dritten Teil ausdrück- lich darauf hingewiesen, dass die zukünftige Agrarpolitik mit begleitenden Sozialmassnahmen versehen werden muss. Ist es nicht eigenartig und ein Widerspruch, wenn eine beste- hende, äusserst sinnvolle Sozialmassnahme gestrichen wer- den soll und gleichzeitig eine Expertenkommission des Bun- des beauftragt wird, Vorschläge für die Realisierung der be- gleitenden Sozialmassnahmen zu erarbeiten?
Der Nationalrat hat am 2. März 1992 die parlamentarische Initiative Fankhauser überwiesen, die eine gesamtschweizeri- sche Lösung für die Familienzulagen anstrebt. Das Parlament hat somit den Auftrag, die Familienzulagenordnung einheitlich
mit einer Bundeslösung zu regeln. Erachtet es der Bundesrat nicht auch als sinnvoller, wenn die Frage der landwirtschaftli- chen Familienzulagen im Rahmen der Gesetzesarbeiten über die parlamentarische Initiative Fankhauser behandelt wird?
Texte de l'interpellation du 16 juin 1993
Le Conseil fédéral s'est vu soumettre des propositions visant à intégrer entièrement les allocations familiales dans l'agri- culture aux ordonnances cantonales concernant les alloca- tions familiales et à ne verser qu'en région de montagne les al- locations familiales en faveur des petits paysans.
Ces propositions sont extrêmement problématiques, raison pour laquelle je pose les questions suivantes au Conseil fédéral:
Dans la troisième partie du 7e rapport sur l'agriculture, il est souligné expressément que la future politique agricole suisse devra s'accompagner de mesures sociales. N'est-ce pas sin- gulier, voire contradictoire, qu'on vise à supprimer une me- sure sociale particulièrement judicieuse tout en chargeant une commission d'experts de la Confédération d'élaborer des pro- positions destinées à mettre en oeuvre les mesures sociales concomitantes?
Le Conseil national a transmis le 2 mars 1992 l'initiative par- lementaire Fankhauser qui demande qu'on recherche une so- lution fédérale pour les allocations familiales. Le Parlement a donc pour mission de régler uniformément le régime des allo- cations familiales, au moyen d'une solution applicable au ni- veau fédéral. Le Conseil fédéral ne trouve-t-il pas aussi qu'il serait plus judicieux de traiter la question des allocations fami- liales dans l'agriculture dans le cadre des travaux législatifs sur l'initiative parlementaire Fankhauser?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Baumberger, Berger, Bin- der, Bircher Peter, Bühler Simeon, Bürgi, Daepp, David, Eng- ler, Fankhauser, Fasel, Hari, Hildbrand, Jäggi Paul, Kühne, Leu Josef, Maurer, Müller, Oehler, Reimann Maximilian, Rohr- basser, Ruckstuhl, Rutishauser, Schmied Walter, Schnider, Schwab, Seiler Hanspeter, Seiler Rolf, Sieber, Stamm Judith, Theubet, Wittenwiler, Wyss William (33)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Falls der Sparvorschlag angenommen würde, hätte dies die folgenden Auswirkungen: Die landwirtschaftlichen Angestell- ten erhalten neu Anrecht auf die kantonalen Kinderzulagen. Sie verlieren aber den Anspruch auf die Haushaltzulage. Die Prämie beträgt neu 2 Prozent der AHV-Lohnsumme, danach würde sie je nach Kanton zwischen dem Minimum von 1,2 Pro- zent (ZH) und dem Maximum von 3,3 Prozent (JU) des AHV- Lohnes betragen. Die Kinderzulage beträgt heute 135 Fran- ken für die ersten zwei Kinder und 140 Franken für jedes wei- tere Kind. Im Berggebiet liegen die Ansätze um 20 Franken höher. Gemäss den kantonalen Ansätzen liegen die Kinderzu- lagen zwischen 125 Franken (BE) und 200 Franken (VS). Im Durchschnitt lägen die Ansätze ungefähr auf der heutigen Höhe.
Die Selbständigerwerbenden und ihre mitarbeitenden Fami- lienmitglieder im Talgebiet erhalten in 17 Kantonen überhaupt keine Kinderzulagen mehr. Kantonale Regelungen bestehen in diesem Bereich nur in den Kantonen LU, UR, SZ, ZG, SH, AR, AI, SG und GR.
Beurteilung: Angestellte
Durch den Wegfall der Bundeslösung erhalten die Angestell- ten automatisch Anspruch auf die Kinderzulagen gemäss kan- tonalem Recht. Die kantonalen Lösungen kennen keine Haus- haltzulage. Die Haushaltzulage ist vor allem für die älteren An- gestellten-Ehepaare von grosser Bedeutung, da diese auch ausbezahlt wird, wenn die Kinder erwachsen sind oder gar keine Kinder vorhanden sind. In Anbetracht der tiefen Löhne in der Landwirtschaft ist die Haushaltzulage nach wie vor eine sehr wertvolle Hilfe für die Angestellten-Ehepaare. Es wäre sinnvoll, die Haushaltzulage auszubauen, keineswegs aber, sie abzuschaffen. Das Anliegen ist also besonders auch aus der Sicht der Angestellten abzulehnen.
Interpellation Camponovo
1985
Selbständigerwerbende
Es ist zu beachten, dass auch die mitarbeitenden Familienmit- glieder in der Landwirtschaft diesem Personenkreis zugerech- net werden und damit ein sehr grosser Personenkreis davon betroffen wird.
Der Wegfall des Bundeslösung hat zur Folge, dass in 17 Kan- tonen im Talgebiet für die selbständigerwerbenden Bauern keine Kinderzulagen mehr ausgerichtet werden. Lediglich neun Kantone kennen eine Lösung, die auch die Selbständig- erwerbenden umfasst. Betroffen würden alle Familien mit Kin- dern, die über ein kleines Einkommen verfügen. Infolge der Einkommensgrenze erhalten Familien mit hohem Einkommen bereits heute keine Kinderzulagen. Die Massnahme ist also besonders sozial ausgestaltet.
Mit der vorgeschlagenen Regelung würden die Bauern im Berggebiet und diejenigen im Talgebiet in absolut störender Art und Weise unterschiedlich behandelt. Es ist nicht einzuse- hen, wieso eine Bauernfamilie im gleichen Dorf mit dem glei- chen Einkommen Kinderzulagen erhält, wenn sie im Bergge- biet wohnt, aber keinen Anspruch geltend machen kann, wenn sie im Talgebiet wohnt.
Die Vorlage führt also zu einem echten Sozialabbau für Bau- ernfamilien mit tiefen Einkommen im Talgebiet. Sie ist deshalb in aller Form abzulehnen.
Allgemeine Bemerkungen
Die Kantonalisierung der Kinderzulagen wurde bereits im Rah- men der Diskussion um die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen in der Botschaft vom 25. Mai 1988 klar abge- lehnt. Die Kinderzulagen werden im 7. Landwirtschaftsbericht als wichtiger, sozial ausgleichender Einkommensfaktor für die Kleinbauern erwähnt. Im selben Bericht wird im dritten Teil ausdrücklich darauf verwiesen, dass die zukünftige Agrarpoli- tik mit begleitenden Sozialmassnahmen versehen werden muss. Es mutet deshalb eigenartig an, wenn eine bestehende, äusserst sinnvolle Sozialmassnahme gestrichen werden soll und gleichzeitig eine Expertenkommission des Bundes beauf- tragt wird, Vorschläge für die Realisierung der begleitenden Sozialmassnahmen zu erarbeiten. Wie soll die Sicherstellung der für die sozialen Begleitmassnahmen notwendigen Mittel glaubhaft gemacht werden, wenn unter rein finanzpolitischen Aspekten vorgeschlagen wird, das Bisherige zu zerstören?
Das Parlament hat im Frühjahr 1992 die parlamentarische In- itiative Fankhauser überwiesen, die eine gesamtschweizeri- sche Lösung für die Familienzulagenordnung anstrebt. Das Parlament wird also in dieser Richtung tätig werden müssen. Wenn die heutige Situation im Bereich der Familienzulagen wirklich geändert werden sollte, wäre dies sicher in Richtung einer Bundeslösung zu tun. Der Einverleibung der landwirt- schaftlichen Familienzulagenordnung in eine zweckmässige Bundeslösung für die ganze Bevölkerung würde sich die Landwirtschaft sicher nicht verschliessen. Durch die Ueber- führung der Kinderzulagen der Angestellten in die kantonalen Systeme werden die finanzschwachen Kantone besonders hart betroffen.
Fazit:
Auf diese rein finanzpolitisch ausgerichtete Aenderung der landwirtschaftlichen Familienzulagen ist dringend zu ver- zichten.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 8. September 1993 Rapport écrit du Conseil fédéral du 8 septembre 1993
Der Vorschlag einer teilweisen Kantonalisierung der landwirt- schaftlichen Familienzulagen wird im Rahmen der Sparmass- nahmen vom Bundesrat nicht mehr weiterverfolgt.
Erklärung des Interpellanten: befriedigt Déclaration de l'interpellateur: satisfait
93.3200
Interpellation Camponovo Interkantonale Kontrollstelle für Heilmittel
Interpellanza Camponovo Ufficio intercantonale di controllo dei medicamenti Interpellation Camponovo Office intercantonal de contrôle des médicaments
Wortlaut der Interpellation vom 26. April 1993
Wiederholt hat das Fürsorgedepartement des Kantons Tessin im Einvernehmen mit dem Kantonsapotheker die chronische Langsamkeit beanstandet, mit der die Interkantonale Kontroll- stelle für Heilmittel (IKS) Registrierungsgesuche behandelt. Auch die Arzneimittelhersteller der welschen Schweiz machen lautstark auf dieses Problem aufmerksam.
Man hat den Eindruck, dass es mit der gegenwärtigen Organi- sation nicht möglich ist, den Bedürfnissen eines derart lebhaf- ten, aktiven Wirtschaftszweiges zu entsprechen. Die wirt- schaftliche Situation erlaubt es indessen nicht, Zeit zu verlie- ren; das Problem, das die schweizerischen Hersteller be- drängt, verlangt nach einer durchgreifenden Lösung.
Ich frage den Bundesrat: Ist er über diese Klagen informiert? Beabsichtigt er, sich selber des Problems anzunehmen?
Testo dell'interpellanza del 26 aprile 1993
A più riprese il Dipartimento delle opere sociali del Canton Ti- cino, assistito dal farmacista cantonale, è intervenuto per de- nunciare una cronica lentezza dell'Ufficio intercantonale di controllo dei medicamenti (UICM) nell'esame delle domande di registrazione.
Anche le industrie della Svizzera romanda sollevano a piena voce il medesimo problema.
Si ha l'impressione che con l'attuale organizzazione non si possa rispondere alle esigenze di un ramo di attività econo- mica estremamente vivace e attivo. La situazione economica non permette di perdere tempo nel trovare una soluzione radi- cale al problema che assilla i produttori svizzeri.
Chiedo al Consiglio federale se è al corrente di queste lamen- tele e se intende occuparsi direttamente del problema.
Texte de l'interpellation du 26 avril 1993
A plusieurs reprises, le Département des affaires sociales du canton du Tessin, appuyé par le pharmacien cantonal, est intervenu pour dénoncer la lenteur chronique avec laquelle l'Office intercantonal de contrôle des médicaments (OICM) examine les demandes d'enregistrement.
Les milieux concernés de la Suisse romande ont aussi émis de vives critiques à ce sujet.
On a l'impression que l'organisation actuelle ne permet pas de répondre aux exigences d'une branche économique particu- lièrement active et dynamique. La conjoncture exige que l'on trouve rapidement une solution radicale à ce problème auquel les producteurs suisses sont confrontés.
Le Conseil fédéral est prié de dire s'il est au courant de ces cri- tiques et s'il entend s'occuper directement du problème.
Mitunterzeichner - Cofirmatari - Cosignataires: Keine - Nes- suno - Aucun
Schriftliche Begründung - Motivazione scritta - Développement par écrit L'autore rinuncia alla motivazione e desidera una risposta scritta.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Blatter Landwirtschaftliche Familienzulagen Interpellation Blatter Allocations familiales dans l'agriculture
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Jahr
1993
Année
Anno
Band
IV
Volume
Volume
Session
Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 93.3319
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Numero dell'oggetto
Datum 08.10.1993 - 08:00
Date
Data
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1984-1985
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