Lex Friedrich. Motions
1954
N
8 octobre 1993
contre l'exode des personnes, des entreprises et des investis- seurs, mais également pour les encourager à s'installer dans notre pays.
Compte tenu de la situation nouvelle décrite ci-dessus, il appa- raît que le Conseil fédéral devrait sans tarder proposer au Par- lement de mettre en vigueur les assouplissements déjà accep- tés dans le cadre du projet Eurolex, en les élargissant toutefois à l'ensemble des étrangers ou entreprises étrangères qui sont au bénéfice d'une autorisation de séjour en Suisse ou qui dési- rent créer dans notre pays des activités dont notre économie sera en définitive la première bénéficiaire.
S'agissant des logements de vacances ou des résidences se- condaires, la compétence de légiférer devrait être confiée aux cantons, lesquels sont mieux à même que la Confédération de juger des mesures à prendre pour concilier à la fois leur déve- loppement économique, l'aménagement harmonieux de leur territoire, les fluctuations du marché immobilier et la nécessité d'éviter une augmentation du nombre des immeubles inoccu- pés une grande partie de l'année.
En outre, les restrictions concernant le commerce d'immeu- bles et les placements de capitaux devraient être considéra- blement assouplies de façon à éviter la rigidité et les effets per- vers engendrés par la législation actuelle et à permettre que notre économie profite aussi des investissements étrangers.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 15. September 1993 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 15 septembre 1993 Le Conseil fédéral est prêt à accepter la motion.
Präsident: Der Vorstoss wird von Herrn Keller Rudolf bekämpft.
93.3297
Motion Fischer-Seengen Lockerung der Lex Friedrich Assouplissement de la lex Friedrich
Wortlaut der Motion vom 14. Juni 1993
Der Bundesrat wird eingeladen, den eidgenössischen Räten in der Form eines dringlichen Bundesbeschlusses eine Vor- lage zur Lockerung des Bundesgesetzes über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland in dem Sinn vorzu- legen, als Ausnahmen bewilligt werden können, sofern diese der Sicherung von Arbeitsplätzen in der Schweiz dienen.
Texte de la motion du 14 juin 1993
Le Conseil fédéral est chargé de présenter aux Chambres un projet d'arrêté fédéral urgent qui assouplira la loi sur l'acquisi- tion d'immeubles par des personnes à l'étranger en ce sens qu'il autorisera des exceptions pouvant assurer des emplois.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Keine - Aucun
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die sogenannte Lex Friedrich hat heute im industrialisierten Mittelland wirtschaftlich äusserst negative Auswirkungen. Aus- ländischen Investoren ist es verwehrt, in Immobilien zu inve- stieren, auf die der Produktionsstandort Schweiz dringend an- gewiesen wäre. Die Bewilligungs- und Verweigerungsgründe sind vor allem für Industrie- und Gewerbebauten sehr restrik- tiv; Ausnahmen gibt es keine.
So ist es beispielsweise nicht möglich, dass ausländische In- vestoren Immobilien in der Schweiz realisieren, welche sie nicht selber als Produktionsstätte verwenden, aber einer schweizerischen Unternehmung zu diesem Zweck zur Verfü- gung stellen. Dieses Problem ergibt sich vor allem dann, wenn
eine schweizerische Unternehmung ihre Eigenmittel vollum- fänglich für betriebliche Belange investieren muss und sich deshalb im Immobiliensektor nicht mehr engagieren kann, hierfür aber ein ausländischer Investor zur Verfügung stehen würde. Für solche Fälle müssen sachgerechte Lösungen er- möglicht werden, welche dazu beitragen können, den Werk- platz Schweiz zu stärken und Arbeitsplätze zu erhalten oder gar neu zu schaffen.
In diesem Sinn drängt sich angesichts der heutigen schwieri- gen Wirtschaftslage eine sofortige Lockerung der Lex Fried- rich auf, noch bevor dieses Gesetz vollständig abgeschafft wird.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 15. September 1993 Rapport écrit du Conseil fédéral
du 15 septembre 1993
Der Bundesrat stellt sich nicht grundsätzlich gegen eine Lockerung der Lex Friedrich für ausländische Investitionen in Industrie- und Gewerbebauten. Hingegen ist er der Auffas- sung, die vom Motionär beantragte Aenderung in Form eines dringlichen Bundesbeschlusses sei aus folgenden Gründen nicht opportun. Der Bundesrat hat sich bereit erklärt, verschie- dene andere Motionen betreffend Revision der Lex Friedrich entgegenzunehmen. Wie er in seinem Bericht vom 25. August 1993 an die Kommission für Rechtsfragen des Ständerates be- treffend die Standesinitiative Genf über die Abschaffung der Lex Friedrich festgehalten hat, soll das EJPD umgehend einen Entwurf für eine Teilrevision der Lex Friedrich ausarbeiten, wel- che hinsichtlich der Erleichterungen, die sie für den Erwerb von Grundeigentum durch Ausländer mit sich bringt, den im Nationalrat hängigen Vorstössen entspricht. Der Entwurf soll bis Ende dieses Jahres in die Vernehmlassung geschickt wer- den. Unter diesen Umständen rechtfertigt es sich nicht, die Re- vision mittels eines dringlichen Bundesbeschlusses durchzu- führen. Der Bundesrat schlägt deshalb vor, die vorliegende Motion in die Form eines Postulates umzuwandeln.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu- wandeln.
Präsident: Der Vorstoss wird von Herrn Keller Rudolf bekämpft
93.3331
Motion Fischer-Sursee Lex Friedrich. Ausnahmen Lex Friedrich. Exceptions
Wortlaut der Motion vom 17. Juni 1993 Der Bundesrat wird beauftragt, den eidgenössischen Räten ei- nen Entwurf zur Revision des Bundesgesetzes vom 16. De- zember 1983 über den Erwerb von Grundstücken durch Per- sonen im Ausland zu unterbreiten, in welchem börsenkotierte Gesellschaften mit Sitz in der Schweiz vom Anwendungsbe- reich dieses Gesetzes ausgenommen werden. Dies könnte durch die Aenderung der folgenden Artikel wie folgt ge- schehen:
«Keiner Bewilligung bedürfen: ....
i. (neu) Unternehmungen, deren Aktien börsenkotiert sind und deren Sitz sich in der Schweiz befindet »
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion Fischer-Seengen Lockerung der Lex Friedrich Motion Fischer-Seengen Assouplissement de la lex Friedrich
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Jahr
1993
Année
Anno
Band
IV
Volume
Volume
Session
Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 93.3297
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 08.10.1993 - 08:00
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1954-1954
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20 023 232
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