N
8 octobre 1993
1952
Motion Eymann Christoph
nelle à ses cotisations, elle ne bénéficiera que d'une rente ex- trêmement modeste. Même si la loi permet à une entreprise qui le souhaiterait de prévoir un contrat LPP sans déduction de coordination - pour autant que la couverture minimum LPP soit assurée -, cette situation n'est pas satisfaisante.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 15. September 1993 Rapport écrit du Conseil fédéral
du 15 septembre 1993
Le Conseil fédéral est conscient du fait que le travail à temps partiel peut comporter des désavantages en matière de pro- tection sociale. Il rappelle qu'il s'est déjà, par le passé, prononcé sur des questions analogues (cf. postulat 87.466 Uchtenhagen du 9.10.1987 et postulat 87.483 Bührer du 30.9.1987).
Cependant, il estime que ce problème doit s'apprécier dans le cadre d'un ensemble de problèmes qui ont été répertoriés et qui justifient une adaptation de la loi. Le problème, en soi, est assez complexe. Il ne faut pas perdre de vue l'aspect égalité de traitement entre les assurés qui travaillent à 100 pour cent avec un revenu modeste et ceux qui réalisent ce même revenu en exerçant une activité à temps partiel.
Afin que la LPP soit plus à même de couvrir un cercle plus élargi de personnes, la première révision de la LPP a pour but d'apporter, entre autres, des solutions concernant la généra- tion d'entrée, les travailleurs à temps partiel, les travailleurs à revenus modestes ainsi que les travailleurs âgés.
La Commission LPP a examiné ces questions au cours de ses travaux, de même qu'elle a étudié différentes variantes possi- bles, dont celle préconisée par la Commission fédérale pour les questions féminines de fixer la déduction de coordination dans la LPP en pourcentage du salaire AVS. Elle propose une solution qui consisterait à maintenir la déduction de coordina- tion dans sa limite minimale actuelle, sans adaptation, jusqu'à ce qu'elle atteigne les trois quarts de la rente maximale de l'AVS (ce qui, au dire des experts, devrait se produire aux envi- rons de l'an 2005). En agissant ainsi, l'on parvient à élargir le cercle des personnes appelées à être assurées selon la LPP. Le Conseil fédéral examinera de manière approfondie plu- sieurs possibilités dont celle-ci. Mais il est d'avis qu'une régle- mentation séparée concernant le montant de coordination en cas d'activité à temps partiel ne serait pas opportune et qu'il est préférable que cette question fasse l'objet d'un règlement global, lors de la première révision de la LPP.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Le Conseil fédéral propose de transformer la motion en pos- tulat.
Präsident: Der Vorstoss wird von Herrn Früh auch als Postulat bekämpft. Die Diskussion wird verschoben.
Verschoben - Renvoyé
93.3320
Motion Eymann Christoph Flüchtlingsaussenpolitik Politique en matière de réfugiés
Wortlaut der Motion vom 16. Juni 1993
Der Bundesrat wird ersucht, dem Parlament Massnahmen für eine gezielte Flüchtlingsaussenpolitik zu unterbreiten. Diese muss an der Verantwortlichkeit der Herkunftsstaaten von Flüchtlingen anknüpfen und versuchen, Fluchtursachen zu verhindern. Eine internationale Koordination ist anzustreben.
Texte de la motion du 16 juin 1993
Le Conseil fédéral est prié de soumettre au Parlement des me- sures visant à mettre au point une politique ciblée en matière de réfugiés. Cette politique doit se fonder sur la responsabilité des Etats de provenance des réfugiés et doit tenter d'enrayer les causes de l'émigration. Il faut rechercher une coordination à l'échelle internationale.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bäumlin, Bortoluzzi, Danu- ser, David, Eggly, Epiney, Fankhauser, Friderici Charles, Gon- seth, Gros Jean-Michel, Guinand, Gysin, Hubacher, Loeb François, Maeder, Mühlemann, Narbel, Poncet, Raggenbass, Rychen, Sandoz, Scheurer Rémy, Sieber, Stamm Judith, Stamm Luzi, Suter, Tschopp, Vetterli, Wanner, Weder Hans- jürg, Wick, Wyss Paul, Zwahlen (33)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Flucht- und Migrationsbewegungen haben in den vergange- nen Jahren weltweit stark zugenommen. In der Schweiz ist diese Entwicklung in Form eines starken Anstiegs der Zahl der Asylgesuche spürbar geworden. Wiederholte Revisionen des Asylgesetzes haben bis anhin keine wesentliche Verbesse- rung bewirkt.
Es mangelt der schweizerichen Asyl-, Ausländer- und Einwan- derungspolitik insbesondere an einer genügenden internatio- nalen Ausrichtung.
Die aktuellen Migrationsprobleme lassen sich nur dann sinn- voll angehen, wenn erkannt wird, dass ihre Lösung der inter- nationalen Kooperation zwischen allen beteiligten Staaten, Herkunfts- wie Zufluchtsländern, bedarf.
Asyl- und Ausländerpolitik muss im Herkunftsland ansetzen, mit dem Ziel, bereits die Entstehung der Migrationsbewegung zu verhindern. Es muss deshalb nicht allein unsere Aufgabe sein, die Folgen der Fluchtsituation zu mildern; vielmehr müs- sen wir bereits die Ursachen der Fluchtmotivation bekämpfen. Dafür sind neue, auf departementsübergreifender Zusam- menarbeit basierende Konzepte nötig, welche Flucht, Migra- tion und Einwanderung als Probleme verstehen, die nur mit in- ternationaler Kooperation bewältigt werden können. Eine sol- che schweizerische Flüchtlingsaussenpolitik muss an der Ver- antwortlichkeit der Herkunftsstaaten von Flüchtlingen anknüp- fen und versuchen, Fluchtursachen zu verhindern. Umfas- sende diesbezügliche Massnahmen sind dazu notwendig und dringlich.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 8. September 1993 Rapport écrit du Conseil fédéral
du 8 septembre 1993
Das Wohlstandsgefälle zwischen Nord-Süd und Ost-West, der demographische Druck, instabile politische Verhältnisse, krie- gerische Auseinandersetzungen und fehlende Beachtung der Menschenrechte in den Herkunftsländern führen zu den gros- sen Wanderungsbewegungen. Mit dem Motionär ist auch der Bundesrat der Auffassung, dass die umfassendste Lösung der Probleme in der Beseitigung der Ursachen liegt und inter- national abgestimmte Einflussnahme am meisten Wirkung entfalten kann.
Mit den bisherigen Revisionen des Asylgesetzes wurde haupt- sächlich die adäquate Bewältigung derjenigen Probleme an- gestrebt, welche sich auf nationaler Ebene lösen lassen. Die jeweiligen Ziele wurden grundsätzlich erreicht. An im interna- tionalen Bereich liegenden Lösungen ist die Schweiz seit Jah- ren besonders interessiert. Die Schweiz beteiligt sich intensiv und auf verschiedenen Ebenen an entsprechenden multilate- ralen Bemühungen (Europarat, KSZE, Uno [Europäische Kommission für Menschenrechte, UNHCR und Unesco], Wie- ner Prozess, Berliner Prozess) und wird mit der Umsetzung des Bundesgesetzes über schweizerische Truppen für frie- denserhaltende Operationen einen weiteren internationalen Solidaritätsbeitrag leisten. In der Strategie-Plattform der infor- mellen zwischenstaatlichen Konsultationen über Asyl-, Flücht- lings- und Migrationspolitik wurde unter massgeblicher Betei- ligung der Schweiz das Prinzip der Verantwortlichkeit der Staaten gegenüber ihren eigenen Bürgern statuiert.
1953
Lex Friedrich. Motionen
Beachtlichen Umfang hat auch das direkte Engagement der Schweiz in der Entwicklungszusammenarbeit und der huma- nitären Hilfe sowie bei Finanzhilfen wie beispielsweise dem Ostkredit. Mit dem in Umsetzung befindlichen neuen Rück- kehrkonzept werden Wege gesucht, die Reintegration in den Herkunftsländern von Migranten auch in internationaler Zu- sammenarbeit zu fördern, um damit nach Rückkehr in die Hei- mat einen neuen Auswanderungsentscheid zu verhindern.
Die Schwerpunkte der Aktivitäten sind in so unterschiedlichen Bereichen wie der Sicherheits-, der Aussen- und Aussenwirt- schaftspolitik, der Entwicklungspolitik sowie der Ausländer- und Flüchtlingspolitik und dem humanitären Völkerrecht an- gesiedelt. Allen Aktivitäten gemeinsam ist jedoch, dass sie ei- nen direkten oder indirekten Einfluss auf die Situation in (po- tentiellen) Herkunftsländern von Migranten ausüben. Bereits heute wird bei der Erarbeitung schweizerischer Positionen im- mer auch die Verantwortlichkeit der Herkunftsländer betont. Im Bericht über die Legislaturplanung 1991-1995 wurde fest- gehalten, dass die Entwicklungszusammenarbeit als integrie- render Bestandteil einer Politik zu betrachten ist, die den Wan- derungsbewegungen in ihrem Ursprung vorbeugen will (92.037, S. 35). Für die Koordination innerhalb der Bundesver- waltung sind einerseits das Interdepartementale Komitee für internationale Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe (IKEH) und der Koordinator für internationale Flüchtlings- politik verantwortlich, andererseits wurde entsprechend dem Bericht zur Ausländer- und Flüchtlingspolitik die Interdeparte- mentale Arbeitsgruppe für Wanderungsfragen (IAW) einge- setzt. Für eine optimale Abstimmung der Aktivitäten sind je- doch neben flüchtlingsaussenpolitischen Aspekten auch die Rückwirkungen auf die Schweiz zu berücksichtigen. Insofern kann Flüchtlingsaussenpolitik nur Teil einer gesamtheitlichen Betrachtungsweise im Rahmen einer Migrationspolitik sein. Nachdem der Bundesrat bereits im Bericht zur Ausländer- und Flüchtlingspolitik vom Mai 1991 Ziele und Massnahmen der in- ternationalen Flüchtlingspolitik dargelegt hat (vgl. 91.039, S. 18-22) und die Kernaussagen nach wie vor Gültigkeit ha- ben, kann aus Sicht des Bundesrates im heutigen Zeitpunkt auf die Unterbreitung besonderer Massnahmen für eine ge- zielte Flüchtlingsaussenpolitik verzichtet und der eingeschla- gene Weg der Intensivierung der internationalen Ausrichtung in der Flüchtlingspolitik fortgeführt werden. Bei Erarbeitung der Migrationsgesetzgebung wird der Bundesrat jedoch na- mentlich auch flüchtlingsaussenpolitische Belange einflies- sen lassen.
In diesem Sinne ist der Bundesrat bereit, die Motion als Postulat entgegenzunehmen.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral
Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu- wandeln.
Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat
93.3170
Motion Ducret Revision der Lex Friedrich Révision de la lex Friedrich
Wortlaut der Motion vom 18. März 1993
Der Bundesrat wird ersucht, den beiden Räten einen Entwurf für die Revision des Bundesgesetzes über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (Lex Friedrich) zu unterbreiten. Das Gesetz ist in folgenden Punkten zu ändern: a. Die Bestimmungen über den Erwerb einer Hauptwohnung sind aufzuheben.
b. Die Bestimmungen über den Erwerb eines Grundstücks zur Ausübung einer wirtschaftlichen Tätigkeit sind aufzuheben.
c. Den Kantonen ist das Recht einzuräumen, im Bereich Fe- rien- und Zweitwohnungen Vorschriften zu erlassen.
d. Die Bestimmungen über den Immobilienhandel und die Ka- pitalanlagen sind zu lockern.
e. Die Lockerungen des BewG, die von den beiden Räten im Rahmen von Eurolex beschlossen wurden, sind generell zu übernehmen, wobei sie auch für alle Ausländer gelten sollen.
Texte de la motion du 18 mars 1993
Le Conseil fédéral est invité à soumettre aux Chambres fédéra- les un projet de révision de la loi fédérale sur l'acquisition d'im- meubles par des personnes à l'étranger (lex Friedrich) qui de- vrait conduire à:
a. abroger les dispositions se rapportant à l'acquisition d'une résidence principale;
b. abroger les dispositions se rapportant à l'acquisition d'un immeuble destiné à l'exercice d'une activité économique;
c. donner aux cantons la compétence de légiférer en matière de logements de vacances et de résidences secondaires;
d. assouplir les dispositions se rapportant au commerce d'im- meubles et aux placements de capitaux;
e. d'une manière générale, reprendre l'ensemble des assou- plissements de la LFAIE acceptés par les Chambres fédérales dans le cadre du projet Eurolex, en les élargissant cependant à tous les étrangers.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Baumberger, Berger, Bonny, Caccia, Cavadini Adriano, Comby, Cotti, Darbellay, David, Deiss, Dettling, Dreher, Duvoisin, Eggly, Engler, Epi- ney, Etique, Fischer-Sursee, Frey Claude, Friderici Charles, Früh, Gros Jean-Michel, Guinand, Leuba, Narbel, Oehler, Poncet, Reimann Maximilian, Rohrbasser, Scherrer Jürg, Scheurer Rémy, Schmied Walter, Spoerry, Stamm Luzi, Stucky, Theubet, Tschopp, Vetterli, Wyss Paul, Wyss William (40)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
La libéralisation progressive de la législation concernant l'ac- quisition de biens immobiliers en Suisse constituait l'un des principaux points du Traité EEE et elle avait légitimement fait naître beaucoup d'espoirs dans les régions dont le secteur im- mobilier est gravement touché par la récession. Le résultat né- gatif du vote du 6 décembre 1992, comme la décision du Conseil fédéral de ne pas intégrer cette réforme dans le pro- gramme des mesures d'urgence destinées à reprendre les projets Eurolex, font craindre que cette réforme tant attendue soit renvoyée aux calendes grecques!
Aussi, il apparaît nécessaire de rappeler que, dans le principe, les Chambres fédérales avaient admis, lors des débats de l'au- tomne 1992, que les risques de bradage du sol national se sont clairement atténués depuis l'adoption de cette législation il y a plus de trente ans. Les mesures d'aménagement du terri- toire prises par les cantons et les communes permettent au- jourd'hui d'éviter la plupart des dangers invoqués à l'époque. Au surplus, l'attrait des placements immobiliers en Suisse est devenu relatif, ne serait-ce qu'en raison de rendements deve- nus aléatoires par la faute de la législation qui régit la construc- tion et la location.
A ces considérations de caractère financier, il faut ajouter que la dynamique du développement touristique que notre pays a connu ces dernières décennies touche à sa fin. La Suisse est de plus en plus concurrencée par d'autres pays, européens ou plus exotiques; et la demande tend sérieusement à stag- ner. Pour preuve, la sous-exploitation des contingents dispo- nibles pour l'acquisition des logements de vacances, qui ne sont pas ou plus utilisés dans leur intégralité, malgré une ré- duction d'environ 30 pour cent depuis 1985.
Enfin, à toutes ces raisons, qui constituent autant de critiques contre le maintien de la lex Friedrich, se superposent des mo- tifs tirés de la nécessité de tout entreprendre aujourd'hui pour créer les conditions d'une relance du secteur immobilier et de l'économie helvétique en général. Il devient ainsi urgent de prendre des mesures incitatives non seulement pour lutter
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Motion Eymann Christoph Flüchtlingsaussenpolitik Motion Eymann Christoph Politique en matière de réfugiés
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Jahr
1993
Année
Anno
Band
IV
Volume
Volume
Session
Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 93.3320
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 08.10.1993 - 08:00
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