N
29 septembre 1993
1692
Interpellation Strahm Rudolf
Schriftliche Begründung - Développement par écrit L'auteur renonce au développement et demande une réponse écrite.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 25. August 1993 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 25 août 1993 Le Conseil fédéral est prêt à accepter la motion.
Ueberwiesen - Transmis
fürchtet werden, dass Regionen und Betriebe mit milchwirt- schaftlicher Ausrichtung benachteiligt werden. In gewissen Fällen könnte das zu einschneidenden Einkommensver- schlechterungen führen.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 25. August 1993 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 25 août 1993 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
93.3221
Postulat Bürgi Landwirtschaftliche Preisbeschlüsse des Bundesrates Décisions du Conseil fédéral en matière de prix agricoles
Wortlaut des Postulates vom 28. April 1993 Ist der Bundesrat bereit:
zu überprüfen, ob durch diese Beschlüsse nicht innerhalb der einzelnen Bauernbetriebe eine enorme Umverteilung des Einkommens stattfindet und damit Betriebe in existenzbedro- hende Schwierigkeiten kommen;
einen entsprechenden Bericht vorzulegen, welcher über die Auswirkungen Auskunft gibt;
sofern notwendig, allfällige Korrekturen vorzunehmen?
Texte du postulat du 28 avril 1993 Le Conseil fédéral est-il prêt:
à examiner si les décisions qu'il a prises n'auront pas pour conséquence une énorme redistribution des revenus entre les exploitations agricoles, menaçant du même coup la survie de certaines d'entre elles?
à rédiger un rapport dans lequel il donnera des informations sur la question?
enfin à opérer, le cas échéant, les corrections qui s'im- posent?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Blatter, Bühler Simeon, Co- lumberg, Engler, Gobet, Kühne, Leu Josef, Ruckstuhl, Schnider (9)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Die Einkommensbeschlüsse des Bundesrates vom 26. April 1993 haben für die Landwirtschaft insgesamt und für den ein- zelnen Betrieb im besonderen nicht absehbare Auswirkun- gen. Der Einkommensrückstand hat im vergangenen Jahr stark zugenommen und ist mit diesem Entscheid nicht ge- stoppt worden. Die 10 Rappen Milchpreisreduktion sind für den einzelnen Bauern ein zu grosser Schritt, da es nicht der einzige Einkommensabbau bedeutet. Weitere Reduktionen sind:
Kürzung der Tierhalterbeiträge, Reduktion der Ausmerzbei- träge, tiefere Erlöse für Nutz- und Schlachtvieh. Die Brennobst- preise werden sich trotz dem EWR-Nein nicht mehr erholen. Gewässerschutz und Tierschutzmassnahmen zwangen den Bauern, durch hohe Baukosten den Betrieb zu verschulden. Ebenso sind die Produktionskosten stark gestiegen.
Alle diese Verschlechterungen können mit den neuen Direkt- zahlungen im Einzelfall nicht kompensiert werden. Die neuen Preisbeschlüsse des Bundesrates werden voraussichtlich in der Landwirtschaft zu grossen Umverteilungen der Einkom- mensbestandteile unter den Betrieben führen. Es muss be-
93.3332
Interpellation Strahm Rudolf Uebersicht über Direktzahlungen in der Landwirtschaft Contrôle sur les paiements directs dans l'agriculture
Wortlaut der Interpellation vom 17. Juni 1993
Nach der Einführung der neuen Direktzahlungen nach den Ar- tikeln 31a und 31b LwG ist die Vielfalt der Kosten-, Bewirtschaf- tungs-, Tierhalter-Beiträge etc. in der Landwirtschaft noch un- übersichtlicher geworden und die Auflistung aller Subventi- onsarten im 7. Landwirtschaftsbericht ist überholt.
Wir bitten den Bundesrat, dem Parlament und der interessier- ten Oeffentlichkeit einen Ueberblick zu verschaffen und fol- gende Fragen zu beantworten:
Wir bitten um Auflistung sämtlicher in der Agrarpolitik ange- wandten (neuen und bisherigen) Direktzahlungsarten, und zwar mit Angabe des Subventionsobjekts, der Bemessungs- grundlage, der Beitragsansätze und der Auszahlungssumme im Jahr 1992 (bei den neuen Direktzahlungen: gemäss Bud- get 1993) für jede Beitragsart.
Welche Direktzahlungsarten und -beiträge werden ins- gesamt, unter allen Direktzahlungs- und Subventionstiteln, ex- emplarisch bei einem typischen Bergbetrieb und einem typischen Talbetrieb zum Beispiel ausbezahlt für 1 Kuh, 1 Kalb, 1 Schwein, 1 Kleinvieheinheit, 1 Hektar typischer Kultu- ren (Rauhfutter, Mais, Gerste, Weizen, Kartoffeln)?
Was gedenkt der Bundesrat zu tun, um den Subventions- wirrwarr in der Agrarpolitik zu straffen und die Vielfalt der Bei- tragsarten zu vereinfachen?
Texte de l'interpellation du 17 juin 1993
A la suite de l'institution des nouveaux paiements directs aux termes des articles 31a et 31b de la loi sur l'agriculture, la di- versité des contributions versées dans l'agriculture pour cou- vrir les coûts au titre de l'aide aux exploitations et aux déten- teurs de bétail etc., s'est encore accrue; la liste des sortes de subventions établie dans le 7e rapport sur l'agriculture est de ce fait désuète.
Nous prions le Conseil fédéral de présenter au Parlement et au public intéressé une vue d'ensemble de ces paiements et de répondre aux questions suivantes:
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Bürgi Landwirtschaftliche Preisbeschlüsse des Bundesrates Postulat Bürgi Décisions du Conseil fédéral en matière de prix agricoles
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Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1993
Année
Anno
Band
IV
Volume
Volume
Session
Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
07
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 93.3221
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 29.09.1993 - 08:00
Date
Data
Seite
1692-1692
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20 023 187
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