1591
Miete. Wohnen. Persönliche Vorstösse
trouvera pas la solution, mais qui est quand même bel et bien posé. C'est le problème des jeunes familles, des plus jeunes qui n'ont pas la possibilité de se loger à des conditions confor- mes à leurs moyens.
Il faut en effet aller au-delà des statistiques, constater que les moyennes n'ont strictement rien de catastrophique, et qu'elles nous révèlent une situation globale qui n'est pas mau- vaise. Mais en allant au-delà des moyennes et en voyant la composition qualitative de ce qui s'y passe, on fait d'autres dé- couvertes, et en particulier celle-ci: les cas les plus difficiles, les plus dignes de notre attention et de notre solidarité sont bel et bien ceux du logement des jeunes familles.
C'est pourquoi le signe du classement du postulat est politi- quement un meilleur signe que son refus. Le Conseil fédéral s'y rallie donc, et il a de surcroît enregistré les quelques voeux qui émaillaient le développement oral de ce postulat.
Abgeschrieben - Classé
92.3138
Motion Spoerry Mietzinsausgleich Péréquation des loyers
Diskussion - Discussion
Siehe Jahrgang 1992, Seite 1205 - Voir année 1992, page 1205
M. de Dardel: Dans un premier temps, j'ai voulu combattre la motion de Mme Spoerry, alors même que cette dernière accep- tait qu'elle soit transformée en postulat.
Compte tenu de l'évolution de la situation, et notamment du fait que des interventions personnelles beaucoup plus agres- sives sont aujourd'hui déposées, entre autres celle de M. Baumberger, j'estime que Mme Spoerry montre en quelque sorte l'exemple de la modération et je retire mon opposition.
Frau Spoerry: Ich habe mich immer etwas gewundert, dass Herr de Dardel meinen Vorstoss bekämpft, und ich bin jetzt be- friedigt, dass er eingesehen hat, dass man bei meinem Vor- stoss keinen Glaubenskrieg über die Marktmiete führen kann. Es geht um zwei Probleme:
Man kann es drehen und wenden, wie man will: Unser heuti- ges Mietrecht führt dazu, dass die Mieter von Altwohnungen gegenüber jenen, die sich auf dem Neuwohnungsmarkt mit ei- ner Wohnung versorgen müssen, stark privilegiert sind. Jene, die neue Wohnungen mieten müssen - das sind sehr oft junge Familien -, fahren mit dem System der Kostenmiete, das wir heute haben, schlecht. Wenn es nun Eigentümer gibt, welche die Altmieten leicht anheben möchten - es geht wirklich um bescheidene Beträge -, um den Neumietern in der Mietzins- gestaltung etwas entgegenzukommen, dann ist das sicher ein Postulat, das man prüfen muss.
Das gleiche gilt bei der Frage der Mietzinserhöhungen bei Alt- wohnungen. Nach dem geltenden Recht sind laufende, sanfte Renovationen kein Grund für eine Mietzinsanhebung. Es ist daher gerechtfertigt, bei den Altwohnungen eine Marge zu ge- währen, welche eine Rückstellung für künftige Renovationen erlaubt. Wenn das nicht möglich ist, besteht die Gefahr, dass der Bestand an Altwohnungen unterhaltsmässig vernachläs- sigt wird. Mit meinem Vorschlag könnten Renovationen vorge- nommen werden, ohne dass gleichzeitig wertvermehrende In- vestitionen getätigt werden müssen, damit ein Grund besteht, den Mietzins zu erhöhen.
Ich bin deshalb dem Bundesrat sehr dankbar, dass er mit der Entgegennahme meines Vorstosses in der Form des Postula- tes die Existenz dieser beiden Probleme auf dem Wohnungs- markt anerkennt und mithelfen will, für diese beiden Probleme eine Lösung zu finden.
Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat
92.3144
Interpellation Hafner Rudolf Mieterschreck Stiftung Locacasa und Bundesamt für Wohnungswesen Fondation Locacasa et Office fédéral du logement
Diskussion - Discussion
Siehe Seite 623 hiervor - Voir page 623 ci-devant
Hafner Rudolf: Wenn man die Fakten studiert hat, konnte man feststellen, dass bei der Stiftung Locacasa - sie ist die grösste Institution, die praktisch ausschliesslich mit WEG-Geldern ar- beitet - einiges nicht in Ordnung war. Die Stiftung hat unzwei- felhaft Liegenschaften zu Spitzenpreisen aufgekauft; sie hat also praktisch mit Bundesgarantie Spekulation betrieben. Die Mieter haben dann schliesslich die Zeche bezahlen müssen. Diese Stiftung hat rund 2000 Wohnungen, ist also in diesem Bereich die grösste Institution, und hier stellt man sich die Frage, inwiefern die Rolle einer Pionierinstitution wahrgenom- men wurde.
Die schriftliche Antwort hat nicht allzuviel Aufschluss gegeben. Besser war ich mit den mündlichen Antworten der Verwaltung zufrieden. Ich habe gehört, dass der Direktor des Bundesam- tes für Wohnungswesen in seiner Funktion innerhalb der Stif- tung suspendiert wurde. Ich habe auch gehört, dass man dem Geschäftsführer der Stiftung jetzt viel besser auf die Finger schaut. Also ist es offenbar nicht ausgeschlossen, dass der Geschäftsführer, Herr Wyder, ausgewechselt wird. Ich wäre froh, wenn ich von Ihnen noch die Bestätigung bekommen würde, dass da wirklich etwas gemacht wird.
Aufgrund der Angaben der Verwaltung kann man insgesamt feststellen, dass hier doch einiges ins Rollen gekommen ist. Die Mieter haben zu Recht reklamiert, dass in dieser Stiftung einiges schiefgelaufen sei, aber der Bundesrat und das Depar- tement haben jetzt doch gehandelt oder werden ihre Auf- sichtsfunktion weiterhin wahrnehmen.
In diesem Sinne kann ich mich als teilweise befriedigt erklären.
M. Delamuraz, conseiller fédéral: Au total et pour tout dire, je suis tout à fait heureux que, d'une manière obstinée, M. Hafner Rudolf ait exercé son rôle traditionnel, car cela a permis de donner toute la transparence et tout l'éclairage au dossier, dossier qui n'était pas entièrement convaincant ni entièrement connu, il faut bien le dire.
Je suis à même de confirmer ici - car c'était le point de départ de votre intervention - que le directeur de l'Office fédéral du lo- gement exercera, dans les fonctions de contrôle de cette orga- nisation, son rôle avec retenue; qu'il a été prévu de l'exercer à terme; et que nous avons remis les compteurs à zéro quant à savoir quel devait être le rôle du représentant de l'administra- tion fédérale dans une telle organisation.
Quant à l'organisation elle-même, il est vrai de dire que son gérant sera remplacé à la fin de cette année.
15-N
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Hafner Rudolf Mieterschreck Stiftung Locacasa und Bundesamt für Wohnungswesen Interpellation Hafner Rudolf Fondation Locacasa et Office fédéral du logement
In
Dans
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In
Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1993
Année
Anno
Band
IV
Volume
Volume
Session
Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
05
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
92.3144
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 27.09.1993 - 15:30
Date
Data
Seite
1591-1591
Page
Pagina
Ref. No
20 023 153
Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.