N 17 juin 1993
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été critiqué dans plusieurs arrêts du Tribunal fédéral, lequel a parfois corrigé la situation en faveur du locataire.
Afin de restaurer l'égalité de traitement, il faut selon l'auteur de l'initiative soit modifier les dispositions réglant l'imposition de la valeur locative, soit instituer une déduction correspondante pour les locataires. L'auteur de l'initiative propose d'adapter la LIFD afin d'accorder une déduction fiscale d'au moins 5000 francs. En outre, pour majorer cette déduction minimale, compte tenu des déductions effectivement accordées par les cantons, il y a aussi lieu de modifier la LHID.
La majorité de la commission n'a pas contesté la revendica- tion de l'égalité de traitement La commission a estimé indési- rables les écarts entre l'imposition de la valeur locative par la Confédération et les cantons, s'alignant ainsi sur le Tribunal fé- déral qui a corrigé les inégalités les plus criantes en faveur des locataires. La majorité de la commission a toutefois exprimé des doutes quant à la proposition d'accorder une déduction au titre du loyer, en raison des pertes de recettes fiscales qu'elle entraînerait. Elle estime que la seule solution praticable est celle proposée par le Conseil fédéral, à savoir de renoncer aussi bien à l'imposition de la valeur locative qu'aux déduc- tions pour dettes, assurances et frais d'entretien.
Antrag der Kommission
Die Kommission beantragt mit 13 zu 7 Stimmen, der Initiative keine Folge zu geben.
Antrag de Dardel Der Initiative Folge geben
Proposition de la commission La commission propose, par 13 voix contre 7, de ne pas don- ner suite à l'initiative.
Proposition de Dardel Donner suite à l'initiative Développement par écrit
L'égalité fiscale entre locataires et propriétaires de leurs pro- pres logements doit être assurée en vertu de l'égalité devant la loi, ce qui a été confirmé par deux arrêts récents du Tribunal fé- déral.
L'initiative populaire «propriété pour tous» mise à accroître en- core l'inégalité fiscale actuelle, ce qui n'est pas acceptable. Au demeurant, cette initiative, émanant des milieux immobiliers, lancée en juin 1992, a manifestement bien de la peine à réunir les signatures nécessaires.
En acceptant de donner suite à l'initiative Aguet, le Conseil na- tional entrerait simplement en matière sur la recherche d'une solution. Certes, une déduction fiscale d'une partie du loyer, dans les déclarations de revenu, peut apparaître comme pro- blématique. En revanche, l'harmonisation des valeurs locati- ves (beaucoup trop réduites dans certains cantons), éventuel- lement la suppression simultanée de la valeur locative et de la déduction des dettes et frais immobiliers, sont des solutions qu'il faut examiner.
91.311
Standesinitiative Aargau Direkte Bundessteuer. Ergänzung des Bundesgesetzes Initiative du canton d'Argovie Impôt fédéral direct. Complément à la loi fédérale
Kategorie IV, Art. 68 GRN - Catégorie IV, art. 68 RCN
Wortlaut der Initiative vom 15. Oktober 1991
In Anwendung von Artikel 93 Absatz 2 der Bundesverfassung (Standesinitiative) wird die Bundesversammlung eingeladen, das Bundesgesetz vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer wie folgt zu ergänzen:
Art. 21 Abs. 3
Die von den Kantonen festgesetzten Eigenmietwerte sind zu übernehmen, soweit sie mindestens den halben Marktwert umfassen.
Texte de l'initiative du 15 octobre 1991
En application de l'article 93 alinéa 2 de la constitution (relatif au droit d'initiative des cantons), l'Assemblée fédérale est invi- tée à compléter comme il suit la loi fédérale du 14 décembre 1990 sur l'impôt fédéral direct:
Art. 21 al. 3
Les valeurs locatives fixées par les cantons sont déterminan- tes, pour autant qu'elles correspondent au moins à la moitié de leur valeur calculée au prix du marché.
Herr Matthey unterbreitet im Namen der Kommission den fol- genden schriftlichen Bericht:
Wir unterbreiten Ihnen hiermit gemäss Artikel 44 des Ge- schäftsreglementes des Nationalrates den Bericht der vorprü- fenden Kommission über die vom Kanton Aargau am 15. Ok- tober 1991 eingereichte Standesinitiative. Der Kanton Aargau schlägt vor, die von den Kantonen festgelegten Eigenmiet- werte zu übernehmen, soweit sie mindestens dem halben Marktwert entsprechen. Hierzu ist Artikel 21 des Bundesgeset- zes über die direkte Bundessteuer zu ergänzen.
Begründung der Initianten
Der Grosse Rat des Kantons Aargau hat an seiner Sitzung vom 23. Oktober 1990 zur Kenntnis nehmen müssen, dass die aargauischen Eigenmietwerte für die Veranlagung der direk- ten Bundessteuer nicht mehr akzeptiert werden. Die von der Eidgenössischen Steuerverwaltung per 1. Januar 1991 ver- fügte Erhöhung um 40 Prozent löste vor allem darum Unruhe aus, weil die kantonalen Eigenmietwerte in den beiden Vorpe- rioden schon angehoben worden waren: Nach einer linearen Anpassung um 15 Prozent per 1. Januar 1987 waren per 1. Ja- nuar 1989 alle Liegenschaften im Kanton Aargau einer allge- meinen Neuschätzung unterzogen worden. Die kantonalen Ei- genmietwerte wurden damit zwischen 1985 und 1989 um durchschnittlich 26,5 Prozent erhöht. Auch wenn diese damit immer noch unter dem Marktwert liegen, hatten viele Hausbe- sitzer doch wenig Verständnis dafür, dass kurz nach zwei er- heblichen Erhöhungen der kantonalen Eigenmietwerte eine weitere massive Erhöhung für die direkte Bundessteuer hinzu- nehmen war. Der Umstand, dass der Steuerpflichtige für das- selbe Objekt zwei verschiedene Eigenmietwerte zu deklarie- ren hat, stösst auf wenig Verständnis.
Das eidgenössische Parlament hat in Artikel 21 des neuen Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer (DBG) darauf verzichtet, die Festsetzung des Eigenmietwertes zum Marktwert vorzuschreiben. Mit dem Be- griff «Berücksichtigung der ortsüblichen Verhältnisse» wurde vielmehr beabsichtigt, die Uebernahme der kantonalen Eigen- mietwerte für die direkte Bundessteuer zu ermöglichen. So meinte der Kommissionssprecher im Nationalrat: «Wenn ich
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die Kommission richtig interpretiere, sollte der Bund im Abwei- chen von den kantonalen Eigenmietwertfestsetzungen sehr zurückhaltend sein und nur dort, wo eigentliche Bevorzugun- gen festgestellt werden können, davon abweichen.» (AB 1989 N 732)
Der Grosse Rat des Kantons Aargau ist der Ansicht, dass diese Gesetzesinterpretation der Eidgenössischen Steuerverwal- tung vom eidgenössischen Parlament als Gesetzgeber nicht gewollt ist Aus diesem Grunde hält er eine weitere Konkreti- sierung von Artikel 21 DBG auf Gesetzesstufe noch vor dem Inkrafttreten des Gesetzes für notwendig. Der vorgeschlagene Wortlaut orientiert sich an den aktuellsten Bundesgerichtsent- scheiden vom 9. November 1990 zur Eigenmietwertbesteue- rung. Im sogenannten Berner Entscheid hat das Bundesge- richt festgehalten, Artikel 4 der Bundesverfassung sei verletzt, wenn der steuerliche Eigenmietwert nur 27 Prozent der Markt- miete erfasse, obwohl das Gesetz die Besteuerung zum Markt- wert vorschreibe. Im Zürcher Urteil wurde hingegen ausge- führt, eine Besteuerung zu 70 Prozent des Marktwertes sei zu- lässig. Artikel 4 der Bundesverfassung werde nicht verletzt, wenn der Gesetzgeber Lösungen treffe oder zulasse, die Fra- gen aufwerfen oder nicht in jeder Hinsicht der wirtschaftlichen oder juristischen Ueberlegung folgen, nach welcher der Ei- genmietwert dem Marktwert entspricht. Es sei deshalb nicht sachfremd, eine mässige Eigenmietwertfestsetzung damit zu begründen, dass die Eigennutzung einer Wohnung kein Ein- kommen in Bargeld abwerfe. Auch der Umstand, dass der Mieter bei der Auswahl einer Wohnung freier sei als ein Eigen- tümer, der mit seiner Wohnung enger verbunden sei, wurde nicht als sachfremdes Kriterium angesehen.
Bereits in einem früheren Entscheid vom 20. November 1987 («Steuer-Revue», 1988, S. 598ff.) hat das Bundesgericht aus- führlich dargelegt, dass dem Gesetzgeber bei der Festlegung des Eigenmietwertes ein weiter Ermessensspielraum zu- komme, weshalb sich das Verfassungsgericht bei der Ueber- prüfung entsprechender Erlasse grösste Zurückhaltung aufer- lege. Insbesondere sei die Rechtsgleichheit nur verletzt, wenn Gleiches ungleich behandelt werde. Die Situation der Eigentü- mer sei aber nicht identisch mit jener der Mieter: Erstere ver- fügten über ein dingliches Recht am selbstbewohnten Eigen- tum, letztere seien nur durch einen obligatorischen Mietver- trag mit ihrer Wohnung verbunden (a. a. O., S. 600, Ziff. 3 Bst. b). Ein direkter Vergleich sei schwer möglich, da der Mie- ter aus seiner Wohnung kein Einkommen erziele, während der Eigenmietwert als Naturaleinkommen eingestuft werde. Der Gesetzgeber sei deshalb befugt, die ungleiche Situation von Mieter und Eigentümer ungleich zu regeln. Er könne dabei so- zialpolitische Ueberlegungen einfliessen lassen. Der Verfas- sungsrichter habe erst einzugreifen, wenn die gewählte Lö- sung zu einer unhaltbaren Ungleichheit führe (a. a. O.).
Das Bundesgericht machte im zitierten Entscheid noch wei- tere Gründe für eine massvolle Besteuerung des Eigenmiet- wertes als Naturaleinkommen geltend: Die selbstgenutzten Wohnungen und Häuser würden meist sehr lange Zeit be- wohnt
Auch bei den Mietwohnungen ohne Wohnungswechsel er- fahre der Zins nicht die gleich hohen Steigerungen wie am freien Wohnungsmarkt bei häufigen Mieterwechseln. Der Ei- genmietwert fliesse dem Eigentümer auch nicht in Form von Bargeld zu, weshalb er nicht verwendet werden könne, um die Steuern zu bezahlen. Das im Eigenheim gebundene Kapital
werfe vielmehr keinen Zins ab und könne auch nicht anderwei- tig verwendet werden. Ein verfügbarer Ertrag ergäbe sich erst bei der Veräusserung des Wohneigentums (a. a. O., S. 600, Ziff. 3 Bst. c). Dieser Ertrag wird allerdings mit der Grundstück- gewinnsteuer erfasst.
Verschiedene Kantone sehen in ihren Steuergesetzen vor, dass die Eigenmietwerte massvoll festzusetzen seien, um der Eigentumsbildung Rechnung zu tragen und die Altersvor- sorge zu fördern (u. a. Paragraph 22 Abs. 2 StG AG). Im Lichte der höchstrichterlichen Rechtsprechung betrachtet, können diese kantonalen Gesetzesbestimmungen nicht als sach- fremd bezeichnet werden, ist doch die Förderung von Selbst- vorsorge und Eigentum durch fiskalische Massnahmen in Arti- kel 34quater Absatz 6 und Artikel 34sexies Absatz 1 der Bun- desverfassung (BV) ausdrücklich vorgesehen, jedenfalls so- lange sie sich im Rahmen der Rechtsgleichheit (Art. 4 BV) be- wegt. (Siehe dazu den zitierten Bundesgerichtsentscheid: «D'ailleurs les gens qui acquièrent un logement assument gé- néralement des charges plus lourdes que leur précédent loyer, dans l'espoir que leur situation s'améliora à l'avenir, leur emprunt restant nominalement constant ou étant progressive- ment amorti. La perspective d'un traitement fiscal plus favora- ble peut donc exercer un rôle sur leur décision et répond ainsi à l'intérêt public. Même si le résultat attendu reste assez diffi- cile à apprécier, la mesure adoptée en l'espèce relève essen- tiellement d'un choix politique et n'excède pas les limites du pouvoir concédé au législateur dans le cadre du principe de l'égalité de traitement.» [«Steuer-Revue», 1988, S. 601, Ziff. 3 Bst. d]) Der vorgeschlagene Artikel 21 Absatz 3 DBG würde es gestatten, die verfassungsrechtlich zulässigen Besonderhei- ten der kantonalen Regelungen auch für die direkte Bundes- steuer zu übernehmen.
Der Grosse Rat des Kantons Aargau hat sich zur Ergreifung der Standesinitiative entschieden, weil eine Verfügung betref- fend Erhöhung der Eigenmietwerte den Kanton als Gesamt- heit betrifft. Der dadurch verursachte Mehraufwand betrifft ei- nen grossen Teil der aargauischen Steuerpflichtigen und alle mit der Veranlagung betrauten Steuerbehörden. Die heutige Praxis der Eidgenössischen Steuerverwaltung ist nicht dazu angetan, das gute Verhältnis zwischen Bund und Kantonen zu fördern: Zurzeit muss mehr als die Hälfte aller schweizerischen Kantone (per 1. Januar 1991: 14) für die direkte Bundessteuer spezielle Aufrechnungen zum kantonalen Eigenmietwert vor- nehmen. Diese Doppelspurigkeit ist für einen Teil der Bürger schwer verständlich und auch verwaltungsökonomisch be- trachtet nicht sehr sinnvoll.
Bei der Frage, ob sich deswegen eher der Bund den Kanto- nen oder die Kantone dem Bund anzupassen haben, möchte der Kanton Aargau das alte Prinzip in Erinnerung rufen, nach dem die direkten Steuern eher den Kantonen, die indirekten eher dem Bund zukommen sollten. Die direkte Bundessteuer wird allerdings nicht von einer zentralen Verwaltung, sondern von den kantonalen Steuerverwaltungen veranlagt und bezo- gen. Die unterschiedlichen Verhältnisse in den einzelnen Kan- tonen müssen deshalb auch bei der direkten Bundessteuer in Betracht gezogen werden. Der Kanton Aargau denkt dabei auch an alle anderen Kantone, denen durch die Erhöhung der Eigenmietwerte für die direkte Bundessteuer ein grosser Mehraufwand entstanden ist. Er vertritt die Ansicht, dass die beantragte Konkretisierung von Artikel 21 durch einen Ab- satz 3 im Interesse aller Kantone liegt und die Veranlagung der direkten Bundessteuer vereinfacht.
Erwägungen der Kommission
1.1 Mit dem Geschäft «Steuerharmonisierung. Bundesge- setze (83.043, Teil B)» wurde am 14. Dezember 1990 das neue Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer (DBG) von den Räten verabschiedet (es tritt am 1. Januar 1995 in Kraft). Arti- kel 21 Absatz 2 DBG lautet:
«Die Festsetzung des Eigenmietwertes erfolgt unter Berück- sichtigung der ortsüblichen Verhältnisse und der tatsächli- chen Nutzung der am Wohnsitz selbstbewohnten Liegen- schaft.»
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Die Formulierung «Berücksichtigung der ortsüblichen Ver- hältnisse» wurde in der Differenzbereinigung im Nationalrat am 7. Juni 1989 dahin gehend erläutert, dass der Bund nicht gehalten ist, die Eigenmietwertfestsetzungen der Kantone ein- fach zu akzeptieren. Wenn krasse Unterbewertungen vorkom- men, kann der Bund zur Durchsetzung seines Steuergesetzes durchaus selbst einen Eigenmietwert festsetzen. Ausgangs- punkt ist immer der Marktwert in der entsprechenden Ge- meinde, im entsprechenden Kanton.
1.2 Eine vom aargauischen Steueramt auf die Steuerperiode 1989/90 durchgeführte generelle Neubewertung brachte, ent- gegen der ursprünglichen Absicht, keine Anpassung an den von der Eidgenössischen Steuerverwaltung als unterste Li- mite betrachteten Bemessungsgrad. Nachdem eine Erhe- bung der Eidgenössischen Steuerverwaltung ergeben hatte, dass die geltenden Mietwerte rund die Hälfte der auf dem freien Markt erzielten Mieten betragen, verfügte sie am 17. September 1990 eine Erhöhung der aargauischen Ei- genmietwerte um 40 Prozent für die Veranlagung der direkten Bundessteuer ab 1991. Damit dürften die Mietwerte für die di- rekte Bundessteuer im Kantonsdurchschnitt rund 70 Prozent der 1989 erzielten Marktmieten betragen.
1.3 Was das verwandte Thema des fehlenden Abzuges eines Mietzinsteils vom Einkommen und dessen Einführung im Steuerrecht in Analogie zu den Abzügen der Eigenheimbesit- zer bei der Versteuerung des Eigenmietwertes betrifft, hat die Kommission ebenfalls am 8. Januar 1992 der parlamentari- schen Initiative 91.421 «Gleiche steuerliche Belastung für Mie- ter und Eigenheimbesitzer» (Aguet) keine Folge gegeben (vgl. hierzu den Bericht vom 8. Januar 1992 der WAK-NR). Sie ist der Meinung, beide Initiativen sollten im Plenum gleichzeitig behandelt werden.
Der Nationalrat wird sich in der Herbstsession zu dieser Stan- desinitiative äussern. Unabhängig von seiner Entscheidung wird das Geschäft vom Zweitrat behandelt.
Ein am 8. Januar 1992 eingereichter Antrag wollte die Mängel der heutigen Eigenmietwertbesteuerung mit einer Motion kor- rigieren. Zwei Möglichkeiten seien offen:
die Abzüge für Hypothekarzinsen und Unterhaltskosten dür- fen nicht höher sein als die Eigenmietwertbemessung;
sowohl die Aufrechnung eines Eigenmietwertes als auch der Abzug von Zinsen und Unterhaltskosten werden beseitigt.
Die Kommission erkannte, dass mit einem Vorstoss dieser Richtung die Unzulänglichkeiten der Mietwertbesteuerung an- gegangen werden könnten. Sie befürchtete jedoch eine Dis- kussion zur Unzeit, weil das DBG noch nicht einmal in Kraft ist und eine Volksinitiative zum Thema angekündigt wurde.
In zwölf Kantonen sind zusätzlich von den Mieterverbänden In- itiativen für einen Mietkostenabzug bei den Steuern hängig. In drei Kantonen ist dieser Abzug eingeführt.
Die Mehrheit der Kommission zweifelt nicht am Zustandekom- men der Volksinitiative und ist der Auffassung, dass das an- lässlich der Steuerharmonisierung diskutierte Problem nicht im Rahmen der Standesinitiative, sondern im Zusammenhang mit der Volksinitiative zu diskutieren ist.
Vor der Kommission setzte sich der Chef des Rechtsdienstes des aargauischen Steueramtes, Herr Hunziker, für die Schaf- fung eines einheitlichen Eigenmietwertes für Bund und Kan-
tone auf der Grundlage der Standesinitiative ein. Er machte ei- nen zu berücksichtigenden Unterschied in den Artikeln des bisherigen BdBSt und des ab 1. Januar 1995 in Kraft tretenden neuen DBG geltend. Er beschuldigte Bundesrat Stich, sich zu weigern, diesen Unterschied anzuerkennen, das DBG nicht gemäss dem Willen des Gesetzgebers anwenden zu wollen, und folgerte: «Die Standesinitiative bezweckt, diese Absicht zu durchkreuzen. Durch die Konkretisierung von Artikel 21 DBG kann das Parlament verbindlich festlegen, in welchem Bereich die kantonalen Eigenmietwerte zu akzeptieren sind. Die Initia- tive soll dem Gesetzgeber die Möglichkeit geben, sich noch vor Inkraftsetzung des DBG gegenüber dem späteren Geset- zesanwender durchzusetzen.»
Die Kommission war sich einig, dass die unterschiedlichen Ei- genmietwerte für die Bundessteuer und die kantonalen Steuern unerwünscht sind. In der Frage aber, ob die Kantone ihre Werte den Vorstellungen des Bundes angleichen sollen oder umgekehrt, war sie sich nicht einig. Vizedirektor Jung von der Eidgenössischen Steuerverwaltung erwähnte, dass sich die Differenzen zwischen dem besteuerten Mietwert und den tatsächlich bezahlten Mieten in einem Streubereich von 60 Prozent bis 95 Prozent für alle Kantone bewegen. Im Falle von Einfamilienhäusern kommt es zu noch grösseren Streube- reichen als bei Eigentumswohnungen. Letztere sind leichter mit den Mietwohnungen vergleichbar. In der Praxis lässt der Bund den Kantonen einen gewissen Ermessensspielraum. Er interveniert erst, wenn die durchschnittlichen Mietwerte unter die 70-Prozent-Grenze sinken.
Der Kanton Aargau stützte sich für seine Initiative auf einige Bundesgerichtsentscheide und stellte fest, dass die 70-Pro- zent-Grenze rechtskräftig, die 27-Prozent-Grenze aber unan- gemessen ist. Er suchte jenen Kompromiss, welcher ihm die Beibehaltung seines aktuellen Mietwertes von 55 Prozent er- laubte. Weil die Mehrheit der übrigen Kantone nicht unter der 50-Prozent-Grenze liegen, sieht der Kanton Aargau in seiner Initiative das ohne Erhöhung der direkten Bundessteuer er- reichbare Ziel.
In der Diskussion wurde die mit Blick auf die bundesgerichtli- che Praxis als rechtsgleich vertretbar bezeichnete 50-Pro- zent-Abweichung vom Marktmietwert als reine Behauptung abgetan. Es sei fragwürdig, ob diese Abweichung politisch klug und richtig sei. Damit werde eine Angleichung nach un- ten angezielt. Die Eidgenössische Steuerverwaltung dürfe den Fächer der Streuung der Eigenmietwerte nicht zu breit werden lassen. So scheine ein Schwankungsbereich von 30 Prozent noch berechtigt, einer von 50 Prozent aber als zu hoch. Die In- itiative wurde als Reaktion auf den Verdacht der künftigen Gleichmacherei verstanden. Die Eidgenössische Steuerver- waltung ist verpflichtet, dafür zu sorgen, dass eidgenössi- sches Recht überall gleich angewendet wird. Die Kommission beantragte dem Nationalrat vorerst, der Standesinitiative mit 13 zu 9 Stimmen Folge zu geben.
Nachdem die Kommission einen Bericht der Eidgenössischen Steuerverwaltung über die Besteuerung der Eigenmietwerte bei der direkten Bundessteuer konsultiert hatte, wurde in der Sitzung vom 25. Mai 1992 ein Rückkommensantrag gestellt und mit 18 zu 1 Stimmen gutgeheissen.
In der Sitzung vom 8. Januar 1992 wurde der Initiative Folge gegeben, weil die Kommission es für falsch hielt, dass sehr viele Kantone unterschiedliche Eigenmietwerte im Vergleich zum Bund aufweisen.
Der vom Kanton Aargau verlangte Abzug von 50 Prozent ging ihr zwar viel zuweit, hätte aber in den nachfolgenden legislato- rischen Arbeiten herabgesetzt werden können. Sie wollte auch der Auffassung Ausdruck geben, dass die Anweisungen der Eidgenössischen Steuerverwaltung nicht dem entspre- chen, was im Rat hinsichtlich der Auslegung von Artikel 21 Ab- satz 2 DBG gesagt wurde.
Der Bericht über die Besteuerung der Eigenmietwerte zeigt auf, dass in den Kantonen ein Spielraum der Eigenmietwertbe- messung zwischen 48 Prozent und 92 Prozent besteht. Die Mehrheit der Kommission war in der Folge der Ansicht, der Bund sei mit dem neuen DBG beauftragt, in der Regel die Ei- genmietwerte der Kantone zu übernehmen. Nachdem nun aber bekannt ist, dass mehr als die Hälfte der Kantone stark
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unterschiedliche Eigenmietwerte haben, lässt sich eine Unter- stützung der Standesinitiative nicht mehr rechtfertigen. Dazu kommt, dass in der Zwischenzeit der Hauseigentümer- verband eine Volksinitiative angesagt hat, welche dem Parla- ment die Gelegenheit zu einer erneuten Diskussion des The- mas geben wird. Vorstösse in Richtung der Volksinitiative sol- len zurückgestellt und dann mit dieser zusammen diskutiert werden. Zurückhaltung ist auch angezeigt, weil die Standesin- itiative eine Aenderung eines neuen Gesetzes verlangt, das erst 1995 in Kraft tritt.
M. Matthey présente au nom de la commission le rapport écrit suivant:
Nous vous soumettons, conformément à l'article 44 du règle- ment du Conseil national, le rapport de la commission char- gée de donner un préavis sur l'initiative présentée le 15 octobre 1991 par le canton d'Argovie. Cette initiative pro- pose que les valeurs locatives fixées par les cantons soient dé- terminantes, pour autant qu'elles correspondent au moins à la moitié de leur valeur calculée au prix du marché. A cet effet, il faudrait compléter l'article 21 de la loi sur l'impôt fédéral direct.
Développement des auteurs de l'initiative
Le Grand Conseil du canton d'Argovie a eu connaissance, lors de sa séance du 23 octobre 1990, du fait que les valeurs locatives fixées par les autorités argoviennes n'étaient plus admises pour calculer l'impôt fédéral direct. La majoration de 40 pour cent dès le 1er janvier 1991 décidée par l'Adminis- tration fédérale des contributions a provoqué de l'inquiétude notamment parce que les valeurs locatives cantonales avaient déjà été majorées lors des deux périodes de taxation précé- dentes. Après avoir subi une adaptation linéaire de 15 pour cent au 1er janvier 1987, tous les biens-fonds avaient fait l'ob- jet d'une réévaluation générale au 1er janvier 1989 dans le canton. De ce fait, les valeurs locatives cantonales ont été ma- jorées de 26,5 pour cent en moyenne entre 1985 et 1989. S'il est exact que ces valeurs restent encore inférieures à la valeur calculée au prix du marché, de nombreux propriétaires ont été irrités de devoir accepter une nouvelle augmentation impor- tante à cause de l'impôt fédéral direct peu après avoir subi deux majorations considérables des valeurs locatives canto- nales. On ne comprend notamment guère que les contribua- bles doivent déclarer deux valeurs locatives différentes pour les mêmes objets.
L'Assemblée fédérale a renoncé, à l'article 21 de la nouvelle loi fédérale du 14 décembre 1990 sur l'impôt fédéral direct (LIFD), à exiger que la valeur locative soit égale à la valeur des immeubles calculée au prix du marché. En précisant que la va- leur locative doit être déterminée «compte tenu des conditions locales», on a voulu au contraire permettre que les valeurs cantonales servent aussi au calcul de l'impôt fédéral direct. Le rapporteur au Conseil national a d'ailleurs déclaré qu'à son avis la commission voulait inciter la Confédération à ne s'écar- ter qu'exceptionnellement des valeurs fixées par les cantons, à savoir lorsque l'on constaterait de véritables inégalités (BO 1989 N 732).
Le chef du Département fédéral des finances et l'Adminis- tration fédérale des contributions ont en revanche déclaré à plusieurs reprises que la pratique développée sous l'empire de l'AIFD continuerait à être appliquée après la mise en vi- gueur de la nouvelle loi. Ils se fondent en l'occurrence sur l'article 16 alinéa 2 de cette loi, selon lequel les prestations en nature sont estimées à leur valeur marchande, de sorte que l'article 21 alinéa 2 aurait simplement pour effet l'obligation de déterminer cette valeur en tenant compte des conditions loca- les. La valeur marchande intégrale resterait déterminante en général, les fluctuations tolérées pouvant atteindre comme au- paravant 30 pour cent. On doit donc s'attendre à ce que l'Ad- ministration fédérale des contributions ordonne des majora- tions des valeurs locatives fixées par les cantons également après l'entrée en vigueur de la nouvelle loi.
Le Grand Conseil argovien est d'avis que l'interprétation ainsi donnée par l'Administration fédérale des contributions est contraire à la volonté du législateur fédéral, le Parlement. Aussi
estime-t-il qu'il est nécessaire que l'article 21 de la loi soit pré- cisé au niveau législatif avant son entrée en vigueur. La teneur proposée prend en considération les récents arrêts du Tribu- nal fédéral du 9 novembre 1990 concernant l'imposition de la valeur locative. Dans l'arrêt ayant trait au canton de Berne, le tribunal a considéré que l'article 4 de la constitution était violé lorsque la valeur locative fiscale ne correspondait qu'à 27 pour cent du loyer calculé selon les conditions du marché, alors que la loi exige que la valeur calculée au prix du marché soit déterminante. Dans l'arrêt concernant le canton de Zurich, il a en revanche déclaré que l'imposition à 70 pour cent de la va- leur calculée au prix du marché était licite. L'article 4 de la constitution n'était pas violé lorsque le législateur choisissait ou permettait des solutions qui soulèvent des questions ou qui ne correspondent pas en tous points aux considérations éco- nomiques ou juridiques qui exigeraient que la valeur locative corresponde à la valeur calculée au prix du marché. Il n'est donc pas inadéquat de justifier une évaluation modérée de la valeur locative par le fait que l'utilisation d'un logement par le propriétaire ne permet pas de constituer un revenu en numé- raire. Egalement, le fait que le locataire puisse choisir un loge- ment plus librement qu'un propriétaire, lequel est étroitement lié à son domicile, n'a pas été considéré comme un critère ina- déquat.
Déjà dans un arrêt du 20 novembre 1987 (publié dans «Revue fiscale», 1988, p. 598ss.), le Tribunal fédéral a expliqué en dé- tail que le législateur dispose d'un pouvoir formateur étendu lorsqu'il détermine la valeur locative, raison pour laquelle le tri- bunal constitutionnel doit faire preuve d'une grande retenue quand il exerce son pouvoir d'examen sur des actes législatifs en la matière. L'égalité devant la loi n'est violée dans de tels cas que si on prévoit un traitement différent pour deux cas identiques. Or, la situation des propriétaires et celle des loca- taires ne sont pas identiques. Les premiers sont titulaires d'un droit réel sur l'immeuble qu'ils occupent, alors que les se- conds ont conclu un contrat de bail pour obtenir l'usage de leur logement (ibid., p. 600 ch. 3 let. b). Une comparaison n'est guère possible, puisque le locataire ne réalise aucun re- venu à raison de son logement, alors que la valeur locative est évaluée comme un revenu en nature. Le législateur est donc habilité à traiter différemment le locataire et le propriétaire puisque leurs situations sont différentes. En l'occurrence, il peut se laisser guider par des considérations relevant de la po- litique sociale. Le juge constitutionnel ne peut intervenir que si la solution retenue aboutit à une inégalité insoutenable (ibid.). Dans l'arrêt précité, le Tribunal fédéral a mentionné encore d'autres raisons qui justifient une imposition modérée de la va- leur locative évaluée comme un revenu en nature: les loge- ments et les maisons habités par leurs propriétaires sont gé- néralement utilisés très longtemps à cette fin.
Le loyer des logements en location dont les locataires ne changent pas souvent n'augmente pas non plus dans la même mesure que sur le marché du logement comme lors de changements fréquents. Le propriétaire occupant son propre logement ne réalise aucun revenu en espèces dont il pourrait prélever une partie pour payer un impôt par exemple. Il ne peut disposer des fonds propres investis dans l'immeuble, ni per- cevoir des intérêts sur ces fonds. La rentabilité de son place- ment n'apparaît qu'au moment d'un éventuel changement d'affectation (ibid., p. 600ss. ch. 3 let. c). Ce montant est ce- pendant soumis à l'impôt foncier.
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poir que leur situation s'améliorera à l'avenir, leur emprunt res- tant nominalement constant ou étant progressivement amorti. La perspective d'un traitement fiscal plus favorable peut donc exercer un rôle sur leur décision et répond ainsi à l'intérêt pu- blic. Même si le résultat attendu reste assez difficile à appré- cier, la mesure adoptée en l'espèce relève essentiellement d'un choix politique et n'excède pas les limites du pouvoir concédé au législateur dans le cadre du principe de l'égalité de traitement.» En français dans le texte. Ibid., p. 601 ch. 3 let. d.) L'article 21 alinéa 3, LIFD, proposé permettrait de tenir compte des particularités des réglementations cantonales au- torisées par la Constitution fédérale lors du calcul de l'impôt fédéral direct.
Le Grand Conseil argovien s'est résolu à déposer la pré- sente initiative parce que la décision portant sur la majoration des valeurs locatives concerne l'ensemble du canton. Les charges supplémentaires qui en découlent affectent une grande partie des contribuables argoviens et toutes les autori- tés fiscales qui procèdent à l'imposition. La pratique de l'Admi- nistration fédérale des contributions ne favorise pas la bonne entente entre la Confédération et les cantons. Actuellement, plus de la moitié des cantons (ils étaient 14 le 1er janvier 1991) doivent calculer séparément les valeurs locatives pour les im- pôts cantonaux et pour l'impôt fédéral direct. Ce double em- ploi désoriente une partie des citoyens et ne contribue pas à rationaliser l'administration.
Dans cette situation, convient-il que la Confédération adapte sa législation à celle des cantons ou vice versa? Les autorités argoviennes tiennent à rappeler en l'occurrence le principe bien établi selon lequel les impôts directs reviennent généralement aux cantons, les indirects à la Confédération. D'autre part, l'impôt fédéral direct est calculé et perçu non par une administration centralisée, mais par les autorités fiscales cantonales. Les différences entre les cantons doivent donc également être prises en considération pour cet impôt. L'Argo- vie agit aussi en faveur de tous les autres cantons auxquels la majoration des valeurs locatives pour le calcul de l'impôt fédé- ral direct impose également des charges supplémentaires im- portantes. Il est d'avis que la précision proposée par l'adjonc- tion d'un alinéa 3 à l'article 21 est dans l'intérêt de tous les can- tons et simplifie le calcul de l'impôt fédéral direct.
Considérations de la commission
1.1 En même temps que l'objet «Harmonisation fiscale. Lois (83.043 partie B)>>, les Chambres ont adopté le 14 décembre 1990 la nouvelle loi sur l'impôt fédéral direct (LIFD) qui entrera en vigueur le 1er janvier 1995. Aux termes de l'article 21 alinéa 2 LIFD, «la valeur locative est déterminée compte tenu des conditions locales et de l'utilisation effective du logement au domicile du contribuable».
Lors de l'élimination des divergences au Conseil national, le 7 juin 1989, il est apparu que la formulation «compte tenu des conditions locales» devait être expliquée de la manière suivante: la Confédération n'est pas tenue d'accepter pure- ment et simplement les valeurs locatives fixées par les can- tons. Si la valeur locative est visiblement sous-estimée, elle peut en fixer une autre de son propre chef, sur laquelle elle fon- dera l'impôt fédéral direct. C'est toujours la valeur des immeu- bles calculée au prix du marché dans la commune ou le can- ton concerné qui sera déterminante.
1.2 L'administration argovienne des impôts a opéré une réé- valuation générale pour la période fiscale 1989/90. Celle-ci, contrairement aux intentions premières, n'a pas permis d'adapter les valeurs locatives à ce que l'Administration fédé- rale des contributions considère comme le minimum. L'Admi- nistration fédérale des contributions, ayant procédé à une en- quête, s'est rendu compte que les valeurs locatives en vigueur atteignent à peine la moitié de la valeur du marché. Elle a donc décidé, le 17 septembre 1990, de majorer de 40 pour cent les valeurs locatives admises dans le canton d'Argovie pour cal- culer l'impôt fédéral direct, à partir de 1991. Ainsi, les valeurs locatives atteindront en moyenne, dans ce canton, 70 pour cent de la valeur du marché de 1989.
1.3 Par analogie avec la déduction accordée aux propriétaires sur l'imposition des valeurs locatives, la commission a décidé le même 8 janvier 1992 de ne pas donner suite à l'initiative par- lementaire 91.421 «Pour une égalité de traitement fiscal entre le locataire et le propriétaire» (Aguet) (cf. le rapport de la CER-CN du 8 janvier 1992). Cette initiative traite le thème connexe d'une déduction d'une partie du loyer du revenu et son introduction dans le droit fiscal. Nous pensons que les deux initiatives devraient être traitées en même temps en séance plénière.
Le Conseil national se prononcera durant la session d'au- tomne sur cette initiative cantonale. Quelle que soit sa déci- sion, l'objet sera traité par le deuxième conseil.
Une proposition du 8 janvier 1992 visait à corriger les imper- fections du régime actuel d'imposition de la valeur locative. Il existait deux solutions possibles:
les déductions des intérêts hypothécaires et des frais d'entretien ne peuvent pas excéder la valeur locative fixée;
tant la prise en compte de la valeur locative que la déduction des intérêts et des frais d'entretien sont supprimés.
La commission a reconnu qu'une intervention allant dans ce sens permettrait d'apporter un remède aux insuffisances de l'imposition de la valeur locative. Elle a craint cependant qu'il ne soit pas opportun d'entamer une discussion sur ce point alors que la LIFD n'est pas encore entrée en vigueur et qu'une initiative populaire à ce sujet est annoncée.
La Société suisse des propriétaires fonciers a annoncé une ini- tiative populaire portant sur ce sujet («Propriété du logement pour tous», annoncée le 1er juin 1992; délai pour la récolte des signatures: le 30 décembre 1993, FF 1992 III 984). Cette initia- tive demande que la Confédération, les cantons et les commu- nes aménagent le système de l'impôt direct: il s'agit de dé- duire du revenu l'épargne destinée à l'acquisition d'un loge- ment à usage personnel, d'imposer à un taux préférentiel les fonds de la prévoyance professionnelle, de réduire la valeur lo- cative du logement à usage personnel pendant dix ans, de la fixer de manière modérée et de l'adapter uniquement en cas de changement de propriétaire.
En outre, des initiatives déposées par des associations de lo- cataires et demandant une déduction des coûts de location sont pendantes dans douze cantons. Trois cantons ont déjà institué une telle déduction. La commission ne doute pas que l'initiative populaire aboutisse et pense que ce problème, traité dans le cadre de l'harmonisation fiscale, ne doit pas être dis- cuté sur la base de l'initiative du canton d'Argovie, mais dans le contexte de l'initiative populaire.
M. Hunziker, chef du service juridique de l'Administration ar- govienne des impôts, a défendu l'initiative du canton d'Argo- vie devant la commission en plaidant pour l'uniformisation des valeurs locatives appliquées par la Confédération et le canton. Il voit une différence notable entre les dispositions de l'AIFD et la LIFD qui remplacera cet arrêté le 1er janvier 1995. Il a accusé M. Stich de refuser de reconnaître cette différence et de ne pas vouloir suivre la volonté du législateur dans l'ap- plication de la LIFD. Selon ses propres termes, l'initiative du canton d'Argovie a pour but de s'opposer à cette manière de voir. En concrétisant l'article 21 LIFD, le Parlement peut fixer de manière obligatoire dans quelle mesure les valeurs locati- ves des cantons doivent être acceptées. L'initiative donnerait donc au législateur la possibilité de faire valoir sa volonté face à ceux qui exécuteront la loi, avant que celle-ci n'entre en vi- gueur.
Les membres de la commission se sont accordés à penser qu'il est inopportun d'avoir des valeurs locatives différentes pour l'impôt fédéral et pour l'impôt cantonal. Les avis ont ce- pendant divergé quant à savoir si les cantons doivent adapter leurs valeurs à celles de la Confédération ou le contraire.
Miete. Steuern. Initiativen
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M. Jung, sous-directeur de l'Administration fédérale des contributions, a rappelé que les différences entre la valeur lo- cative imposée et les loyers effectivement payés se situent entre 60 pour cent et 95 pour cent selon les cantons. Pour les maisons individuelles, l'écart peut être encore plus grand que pour les appartements en propriété. Ces derniers sont plus fa- cilement comparables aux logements en location. En prati- que, la Confédération laisse aux cantons une certaine marge d'appréciation. Elle n'intervient en effet que si les valeurs loca- tives moyennes sont inférieures à 70 pour cent des valeurs du marché.
Le canton d'Argovie fonde son initiative sur quelques arrêts du Tribunal fédéral. Il constate qu'une valeur fixée à 70 pour cent de la valeur du marché est licite alors qu'elle ne l'est pas à 27 pour cent. Il a cherché un compromis qui lui permette de conserver sa valeur locative actuelle qui est de 55 pour cent. Comme la plupart des autres cantons ne connaissent pas des valeurs locatives inférieures à 50 pour cent, le canton d'Argo- vie considère son initiative comme un objectif réalisable sans augmentation de l'impôt fédéral direct.
Au cours de la discussion, on a considéré comme une pure hypothèse le fait que l'écart de 50 pour cent puisse être quali- fié d'équitable compte tenu de la jurisprudence du Tribunal fé- déral. On peut en effet se demander si cet écart est politique- ment juste et acceptable. Il risque d'entraîner un nivellement par le bas. L'Administration fédérale des contributions ne de- vrait pas laisser l'écart des valeurs locatives se creuser davan- tage. Une variation de 30 pour cent semble encore justifiée, mais pas de 50 pour cent. Cette initiative est mue par la crainte d'une future uniformisation. Or, l'Administration fédérale des contributions est tenue de veiller à ce que le droit fédéral soit appliqué uniformément dans toute la Suisse.
La commission avait décidé, dans un premier temps, de pro- poser au Conseil national, par 13 voix contre 9, de donner suite à l'initiative du canton d'Argovie.
Après avoir pris connaissance d'un rapport de l'Administration fédérale des contributions sur l'imposition de la valeur locative au titre de l'impôt fédéral direct, la commission a formulé, lors de la séance du 25 mai 1992, une proposition de nouvel exa- men qu'elle a approuvée par 18 voix contre 1.
Lors de la séance du 8 janvier 1992, la commission avait donné suite à l'initiative parce qu'elle trouvait injuste que de nombreux cantons aient des valeurs locatives très différentes de celles de la Confédération.
La marge de 50 pour cent demandée par le canton d'Argovie lui semblait certes trop importante, mais elle aurait pu être abaissée lors des travaux législatifs. La commission voulait également souligner que les directives de l'Administration fé- dérale des contributions ne correspondent pas à ce qui avait été dit au conseil sur l'interprétation de l'article 21 alinéa 2 LIFD.
Le rapport de l'Administration fédérale des contributions sur l'imposition de la valeur locative montre que les cantons fixent des valeurs locatives avec une marge qui se situe entre 48 et 92 pour cent. La commission est dès lors d'avis que la Confé- dération est chargée, au titre de la nouvelle loi, de reprendre en règle générale les valeurs locatives des cantons. Mais maintenant que l'on sait que plus de la moitié des cantons ont des valeurs locatives très différentes de celles de la Confédéra- tion, il n'est plus possible de soutenir l'initiative du canton d'Ar- govie.
S'y ajoute le fait, déjà mentionné, que la Société suisse des propriétaires fonciers a annoncé une initiative populaire qui donnera au Parlement une nouvelle occasion de débattre de ce problème. Il faut reporter les interventions allant dans le sens de l'initiative populaire pour les discuter en même temps que celle-ci. Il convient également de faire preuve d'une cer- taine réserve, du fait que l'initiative du canton d'Argovie de- mande la modification d'une nouvelle loi qui n'entrera en vi- gueur qu'en 1995.
Antrag der Kommission
Die Kommission beantragt mit 19 zu 1 Stimmen, der Initiative keine Folge zu geben.
Antrag Poncet
Der Initiative Folge geben und sie zur Realisierung dem Bun- desrat überweisen.
Antrag Fischer-Seengen/Mauch Rolf
Der Initiative Folge geben und sie dem Bundesrat zum Bericht überweisen und zusammen mit der am 30. Juni 1992 lancier- ten Volksinitiative «Wohneigentum für alle» sowie dem Postulat (Widrig-)Allenspach zum gleichen Sachkomplex zur Behandlung bringen.
Schriftliche Begründung
Die Standesinitiative Aargau verlangt eine Neubeurteilung der Frage, in welchen Fällen der Bund die nach kantonalem Recht festgelegten Eigenmietwerte auch für die direkte Bun- dessteuer zu übernehmen habe. Die Neubeurteilung ist erfor- derlich geworden, weil die Eidgenössische Steuerverwaltung klargemacht hat, dass sie Artikel 21 Absatz 2 DBG anders zu vollziehen gedenkt, als sich der Gesetzgeber das vorgestellt hat. So hat die Eidgenössische Steuerverwaltung in ihrem Kreisschreiben Nr. 1/Steuerperiode 1995/96 vom 30. Oktober 1992 betreffend Neuerungen bei der direkten Bundessteuer aufgrund des DBG folgendes festgehalten: «Die Berücksichti- gung der ortsüblichen Verhältnisse ist dem Marktwertprinzip inhärent und deshalb materiell nichts Neues gegenüber dem geltenden Recht». Genau dies trifft nicht zu. Der Gesetzgeber wollte mit dieser Bestimmung etwas Neues schaffen und von der gegenwärtigen Praxis der Steuerverwaltung abkommen. Zwar ist ein Antrag, der Bund habe durchgehend die kantona- len Eigenmietwerte zu übernehmen, in der nationalrätlichen Kommission abgelehnt worden, doch geht aus den Materia- lien eindeutig hervor, dass der Gesetzgeber mit der Pflicht zur Berücksichtigung der ortsüblichen Verhältnisse eine Zurück- bindung der Zuschlagspraxis der Eidgenössischen Steuerver- waltung anstrebte. Sowohl mit der Ablehnung der vom Stän- derat beschlossenen 70-Prozent-Regel als auch mit der Inter- pretation des nachmaligen Gesetzestextes durch den Kom- missionspräsidenten am 7. Juni 1989 wurde ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass die vom Departementsvorsteher ver- tretene Linie nicht der Auffassung der Kommission entsprach. Nachdem der von der Kommission vorgeschlagene Text zum verbindlichen Gesetzestext geworden ist, darf nicht nachträg- lich eine ausdrücklich abgelehnte Auslegung zur Vollzugsleit- linie gemacht werden.
Der aufgezeigte Auslegungsstreit macht sichtbar, dass hier eine analoge Situation zur Frage der Einmalprämienversiche- rung (Art. 20 Abs. 1 DBG) vorliegt. Dort ist bekanntlich die Schlussfolgerung gezogen worden, dass es einer Gesetzesre- vision bedürfe, um dem klaren Willen des Gesetzgebers Nach- achtung verschaffen zu können. Auch hier darf deshalb die Standesinitiative nicht einfach abgeschrieben werden. Da ge- gen die erklärte Vollzugsabsicht der Eidgenössischen Steuer- verwaltung keine praktikablen Rechtsmittel zur Verfügung ste- hen, muss der Gesetzgeber selbst zum Rechten sehen.
Inhaltlich stehen dem Gesetzgeber verschiedene Möglich- keiten zu Gebote, dem Grundsatz, wonach «der Bund im Ab- weichen von den kantonalen Eigenmietwertfestsetzungen sehr zurückhaltend sein» sollte, Nachachtung zu verschaffen. Die Standesinitiative Aargau ist eine sehr einfache und födera- listisch konzipierte Lösung. Eine dem Gedanken der rechts- gleichen Behandlung aller Wohneigentümer stärker Rech- nung tragende Regelung wird im Postulat (Widrig-)Allens- pach, Geschäft 90.933 vorgeschlagen. Die Frage verdient deshalb eine vertiefte Prüfung, die mit einer definitiven Ableh- nung der Standesinitiative vereitelt würde.
Der ganze Fragenkomplex der Eigenmietwertbesteuerung wird anlässlich der Behandlung der am 30. Juni 1992 ange- meldeten Volksinitiative «Wohneigentum für alle» neu aufzu- rollen sein. Auch aus diesem Grunde rechtfertigt sich eine defi- nitive Ablehnung der Standesinitiative nicht. Schon in früheren Fällen hat der Nationalrat Standesinitiativen an den Bundesrat mit dem Auftrag überwiesen, darüber gleichzeitig mit hängi- gen Volksinitiativen Bericht zu erstatten. Ein Beispiel für ein solches Vorgehen bildet die Standesinitiative Zürich betref- fend Mieterschutz vom 12. Juni 1974, die mit Beschluss beider Räte vom 20. Juni 1974 dem Bundesrat zum Bericht überwie-
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Loyer. Impôts. Initiatives
sen worden und erst am 12. März 1986 zusammen mit dem Beschluss über Volksinitiative und Gegenvorschlag abge- schrieben worden ist. Auch hier gebietet der Respekt vor einer Standesinitiative, hinter der die klare Mehrheit eines kantona- len Parlamentes steht, dass eine solche Initiative nicht ohne vertiefte Prüfung auch durch den Bundesrat von der Hand ge- wiesen wird.
Proposition de la commission
La commission propose, par 19 voix contre 1, de ne pas don- ner suite à l'initiative.
Proposition Poncet
Donner suite à l'initiative et la transmettre au Conseil fédéral pour sa concrétisation.
Développement par écrit
L'initiative propose une solution judicieuse à la fois du point de vue politique, économique et en termes de simple logique. Du point de vue politique, il suffit de se référer aux travaux pré- paratoires de la loi sur l'impôt fédéral direct pour constater que l'intention du législateur était bien que ce soient les autorités cantonales qui fixent les valeurs locatives, y compris aux effets de l'IFD. Il serait donc politiquement inopportun de substituer une sorte de «Diktat» fédéral à des calculs faits avec soin par l'autorité locale. Par ailleurs, particulièrement dans le contexte qui suit le vote du 6 décembre 1992, cette espèce d'«Oberauf- sicht» de l'administration fédérale ne peut qu'être mal ressen- tie dans les cantons romands, dont les autorités seraient ainsi implicitement soupçonnées de faire des cadeaux à certains contribuables. Rien ne justifie de tels soupçons et l'initiative de nos confédérés argoviens et donc politiquement opportune. Au plan économique, l'attitude surprenante de l'AFC aboutit à augmenter les charges fiscales qui pèsent sur de petits pro- priétaires. Ceux-ci ont souvent de la peine à joindre les deux bouts et il serait préférable - si les valeurs locatives doivent être revues à la hausse, ce qui n'est pas certain - de le faire en coordination avec les cantons concernés, plutôt que d'aggra- ver soudainement la charge fiscale de petits propriétaires qui rencontrent déjà de sérieuses difficultés économiques. L'adoption de l'initiative se justifie donc de ce point de vue également.
Sous l'angle de la simple logique enfin, il est tout simplement absurde que le même immeuble soit imposé de deux maniè- res différentes, non pas parce que l'impôt est différent, mais uniquement en raison de deux estimations différentes du même objet. Les taux devraient d'ailleurs être les mêmes dans les deux cas - s'agissant, il faut le rappeler, d'un revenu théori- que -, mais en tout cas la Suisse, quel que soit son désir d'ori- ginalité, devrait éviter de donner deux valeurs au même im- meuble selon que le fonctionnaire concerné travaille à Berne ou à Aarau!
Proposition Fischer-Seengen/Mauch Rolf
Donner suite à l'initiative du canton d'Argovie et la transmettre au Conseil fédéral pour rapport. De plus, l'initiative du canton devra être traitée dans le même contexte que l'initiative popu- laire «La propriété pour tous», lancée le 30 juin 1992, ainsi que le postulat (Widrig-)Allenspach.
Frau Spoerry, Berichterstatterin: Wir behandeln zwei Vor- stösse zu einem verwandten Thema: zum einen die Standesin- itiative Aargau mit Bezug auf die Eigenmietwertbesteuerung durch den Bund und zum anderen die parlamentarische Initia- tive Aguet mit Bezug auf die gleiche steuerliche Behandlung für Mieter und Eigenheimbesitzer.
Zu beiden Initiativen liegt ein schriftlicher Bericht vor. Zu bei- den Initiativen gibt es aber auch schriftlich begründete Einzel- anträge und einen Minderheitsantrag aus der Kommission. Aus diesem Grund möchten die Kommissionssprecher noch ein paar Ergänzungen anbringen.
In siebenjähriger Beratungsdauer im Parlament haben die bei- den Kammern Ende 1990 das Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer verabschiedet. Es wird auf den 1. Januar 1995 in Kraft treten. Ein Thema, das während der Gesetzesberatung intensiv diskutiert wurde, ist die angemessene Besteuerung
des Eigenmietwertes und damit im Zusammenhang die ge- rechte fiskalische Behandlung von Mietern und Eigenheimbe- sitzern. Nach der Prüfung diverser Varianten ist man zum Schluss gekommen, dass das bisher angewandte System der Besteuerung des Eigenmietwertes einerseits und der Nichtge- währung eines Mietzinsabzuges andererseits dem Gebot der Gleichbehandlung von Mietern und Eigenheimbesitzern am besten entspricht. Der Grundsatz hat auch im Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (Steuerharmonisierungsgesetz) Eingang ge- funden, das seit dem 1. Januar 1993 in Kraft steht und dem die Kantone innerhalb von acht Jahren in ihren kantonalen Steuer- gesetzen Nachachtung verschaffen müssen, soweit die for- male Uebereinstimmung noch nicht besteht.
Während die Standesinitiative Aargau am oben erwähnten Sy- stem im Grundsatz festhalten will und nur das Ausmass des eidgenössisch festgelegten Eigenmietwertes betrifft, tangiert die parlamentarische Initiative Aguet die im neuen Bundesge- setz über die direkte Bundessteuer und im Steuerharmonisie- rungsgesetz festgelegte Steuerveranlagung. Sie will den von den Räten vor wenigen Jahren beschlossenen Verzicht auf ei- nen Mietzinsabzug aufheben, noch bevor dem entsprechen- den Gesetz Rechtskraft erwachsen ist Folgerichtig müsste dann in der Eigenmietwertbesteuerung ebenfalls eine Aende- rung vorgenommen werden.
Nach eingehender Diskussion ist Ihre vorberatende Kommis- sion zum Schluss gelangt, dass dies zurzeit nicht opportun ist. Sowohl ein Mietzinsabzug gemäss parlamentarischer Initia- tive Aguet als andererseits auch die Möglichkeit, den Verzicht auf die Besteuerung eines Eigenmietwertes unter gleichzeiti- gem Verzicht auf die Möglichkeit, die Hypothekarzinsen zum Abzug zuzulassen, kann Ungerechtigkeiten schaffen und auch zu Steuerausfällen führen.
Die Kommission beantragt Ihnen deshalb mit 13 zu 7 Stimmen, der parlamentarischen Initiative Aguet keine Folge zu geben und damit dem Minderheitsantrag Thür und dem gleichlautenden Einzelantrag de Dardel nicht zuzustimmen.
Mehr zu reden gab in der Kommission für Wirtschaft und Abga- ben (WAK) die Standesinitiative Aargau. Die Kommission wollte dieser Initiative zunächst Folge geben; Sie können das dem schriftlichen Bericht entnehmen. Warum? Bei den Bera- tungen des neuen Bundesgesetzes über die direkte Bundes- steuer brachten die Kommissionssprecher klar zum Aus- druck, dass der Gesetzgeber wünscht, der Bund solle bei der Abweichung von den kantonal festgesetzten Eigenmietwerten so zurückhaltend wie möglich sein. Die Festsetzung von Ei- genmietwerten ist in allen Kantonen ein politisch brisantes Thema. Wenn die Kantone diese Aufgabe in Rücksichtnahme auf ihre lokale wohnpolitische Situation wahrnehmen, so soll der Bund ohne Not keine Korrekturen vornehmen. Damit soll dem Bund nicht verboten sein, zu krasse Abweichungen von der Marktmiete zu korrigieren, aber es stimmt nachdenklich, wenn in mehr als der Hälfte aller Kantone zwei verschiedene Eigenmietwerte zur Anwendung kommen.
Dieser Auftrag des Gesetzgebers an den Bundesrat fand sei- nen Niederschlag in einer neuen Formulierung des einschlä- gigen Artikels 21 Absatz 2 DBG, wonach bei der Festlegung der Eigenmietwerte die ortsüblichen Verhältnisse zu berück- sichtigen sind. Weil in der Praxis der Steuerverwaltung dem Gehalt der neuen Bundesvorschrift zuwenig Rechnung getra- gen wird, hatte die Kommission viel Verständnis für die Stan- desinitiative Aargau. Sie ist jedoch schliesslich auf ihren Ent- scheid, der Initiative Folge zu geben, zurückgekommen. Dies vor allem deshalb, weil in der Zwischenzeit eine Volksinitiative des Schweizerischen Hauseigentümerverbandes zum Thema Eigenmietwertfestsetzung lanciert worden ist. Man kann da- von ausgehen, dass diese Initiative zustande kommt und sich die Räte in diesem Zusammenhang ohnehin mit dem gerech- ten Verhältnis zwischen ortsüblichen Mietzinsen und dem an- gemessenen Eigenmietwert neu auseinandersetzen müssen. In diesem Sinne deckt sich der schriftlich begründete Antrag Fischer-Seengen/Mauch Rolf mit den Ueberlegungen der Kommission.
Wenn die Kommission beantragt, der Standesinitiative Aargau keine Folge zu geben, so nicht deshalb, weil sie meint, es
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gebe in diesem Bereich keine offenen Fragen mehr, sondern deshalb, weil sie den ganzen Problemkreis im Zusammen- hang mit der angekündigten Volksinitiative besprechen will. Gestatten Sie mir noch eine kurze persönliche Bemerkung. Seit die WAK die beiden vorliegenden Initiativen behandelt hat, ist im Kanton Zürich der Eigenmietwert auf den 1. Januar 1993 um einen Drittel erhöht worden. Diese massive Erhö- hung in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit hat zu einer gros- sen Beunruhigung und auch zu Entrüstung geführt. Die Regie- rung ist massiv unter Beschuss gekommen und hat keinen leichten Stand gehabt. Was ist aber passiert? Das Eidgenössi- sche Finanzdepartement hat diesen Kraftakt der zürcheri- schen Regierung nicht als ausreichend anerkannt, sondern die Eidgenössische Steuerverwaltung hat zusätzlich die zür- cherischen Eigenmietwerte für die Berechnung der direkten Bundessteuer um weitere 20 Prozent angehoben und dies, sofern ich richtig orientiert bin, ohne dem Kanton die Gelegen- heit zur Stellungnahme eingeräumt zu haben.
Aus diesem Grunde muss man verstehen, wenn die FDP-Frak- tion die Anträge Poncet und Fischer-Seengen/Mauch Rolf un- terstützt. Als Kommissionssprecherin jedoch verweise ich Sie auf den schriftlichen Bericht der Kommission und auf die dort angeführten Gründe für die Kommissionsanträge, es sei so- wohl die parlamentarische Initiative Aguet als auch die Stan- desinitiative Aargau abzulehnen bzw. beiden Initiativen keine Folge zu geben.
M. Gros Jean-Michel, rapporteur: Tant en ce qui concerne l'initiative parlementaire Aguet que celle du canton d'Argovie, que la commission a prévu de traiter ensemble, vous avez reçu des rapports écrits. Je me bornerai donc à n'apporter que quelques précisions.
Les débats en commission au sujet de ces deux initiatives ont en fait prolongé ceux qui avaient eu lieu pendant sept ans pour mettre au point les lois fédérales sur l'impôt fédéral direct et sur l'harmonisation des impôts directs des cantons et des communes. Au terme de ces discussions approfondies dans les deux Chambres, le Parlement s'en était tenu dans les deux lois: premièrement, à l'imposition de la valeur locative; deuxiè- mement, à la non-déduction des frais de loyer. Les Chambres avaient alors considéré - c'était le 14 décembre 1990 - que ces deux principes étaient à même d'assurer l'égalité de traite- ment entre propriétaires et locataires.
Ces deux lois n'étant pas encore entrées en vigueur, la ques- tion qui s'est posée à votre commission était de savoir s'il était opportun de revenir sur ce sujet. C'est en particulier l'initiative parlementaire Aguet qui l'y invitait, puisqu'elle propose que les locataires puissent déduire de leur revenu une part de leur loyer. La commission a tenu, à l'unanimité, à maintenir ce prin- cipe de l'égalité du propriétaire et du locataire devant le fisc. Cette unanimité s'est quelque peu fissurée lorsqu'il s'est agi de dire si cette égalité était ou n'était actuellement pas respec- tée. C'est pour cela qu'elle a traité simultanément l'initiative du canton d'Argovie, qui pose le problème de la valeur locative. Dans les faits, il s'agit de dire si les déductions au titre des cré- dits hypothécaires et des frais d'entretien, qui sont autorisées pour le propriétaire, créent une inégalité de traitement par rap- port au locataire qui, lui, n'est pas autorisé à déduire son loyer de son revenu. Pour déterminer sa réponse, la commission a étudié plusieurs scénarios: premièrement, l'initiative parle- mentaire Aguet, permettant au locataire de déduire une part de son loyer du revenu; deuxièmement, limiter les déductions pour les intérêts hypothécaires et les coûts d'entretien au montant de la valeur locative; troisièmement, renoncer à la mise en compte d'une valeur locative et simultanément à la déduction d'intérêts et des coûts d'entretien.
Si cette troisième variante a retenu longtemps l'attention de la commission, celle-ci a finalement renoncé à vous proposer un quelconque changement, parce que, d'une part, l'abandon de la déduction des intérêts hypothécaires serait source de dif- ficultés considérables pour plusieurs récents acquéreurs, et que, d'autre part, la proposition Aguet, outre le fait qu'elle ris- querait de créer de nouvelles inégalités entre locataires, pro- voquerait des pertes de recettes fiscales tout à fait indésirables par les temps qui courent.
C'est donc par 13 voix contre 7 que la Commission de l'écono- mie et des redevances vous demande de ne pas donner suite à l'initiative parlementaire Aguet.
L'initiative du canton d'Argovie a donné plus de fil à retordre à notre commission. Elle ne met en effet pas en cause le prin- cipe même de la valeur locative, mais demande que cette va- leur, fixée par les cantons, soit déterminante pour le calcul de l'impôt federal direct. Le Grand Conseil du canton d'Argovie s'est fait, il faut bien le dire, le porte-parole de plusieurs can- tons qui se sont vu l'année dernière intimer l'ordre par l'Admi- nistration fédérale des contributions de majorer l'estimation des valeurs locatives au titre de l'impôt fédéral direct. Ces ma- jorations, quelquefois considérables, n'ont pas manqué d'in- quiéter certains propriétaires, souvent modestes, qui se sont trouvés face à un bordereau d'impôt disproportionné par rap- port à leurs capacités financières.
L'argumentation du canton d'Argovie insiste sur le fait qu'à son avis l'Administration fédérale des contributions ne res- pecte pas l'esprit dans lequel l'Assemblée fédérale a élaboré la loi sur l'impôt fédéral direct. En précisant à l'article 21 que «la valeur locative doit être déterminée compte tenu des condi- tions locales», l'Assemblée fédérale voulait, et les débats en font foi, que les valeurs fixées par les cantons servent au calcul de l'impôt fédéral direct, ne s'en écartant que lorsque l'on constaterait de véritables inégalités. Or, d'après le canton d'Argovie, le Département fédéral des finances ne tient compte que de la valeur marchande du bien, moyennant une marge de 30 pour cent, lesdites conditions locales ne servant qu'à moduler cette marge.
La commission a été perplexe, je l'ai dit, et dans un premier temps elle a donné suite à cette initiative. Certes, elle n'ap- prouvait pas la marge de 50 pour cent proposée par le canton d'Argovie, mais elle voulait souligner que les directives de l'Ad- ministration fédérale des contributions ne correspondaient pas au voeu du législateur concernant les conditions locales décrites à l'article 21 de la loi sur la perception de l'impôt fédé- ral direct. C'est à la suite de la lecture d'un rapport de l'admi- nistration, montrant que les cantons fixent des valeurs locati- ves avec des marges très différentes de celles de la Confédé- ration, que la commission a décidé de ne plus soutenir l'initia- tive du canton d'Argovie.
La commission est néanmoins d'avis, comme cela est dit à la page 4 du rapport écrit, que «la Confédération est chargée, au titre de la nouvelle loi, de reprendre les valeurs locatives des cantons». Elle a cependant rejeté l'initiative également pour des motifs formels, exprimant des réserves quant au fait de modifier une loi qui n'est pas encore en vigueur, d'une part, prenant acte, d'autre part, qu'une initiative populaire a été lan- cée par la Société suisse des propriétaires fonciers, qui don- nera à ce Parlement l'occasion de débattre à nouveau de ce problème.
En conclusion, la commission vous demande de ne pas don- ner suite à ces deux initiatives. Comme Mme Spoerry, je m'ex- primerai, à titre personnel, pour ces quelques mots, et au nom du groupe libéral; je pense qu'il est urgent de donner un signal à l'administration fédérale pour qu'elle respecte complète- ment la volonté parlementaire, et je suivrai les diverses propo- sitions, notamment de MM. Poncet et Fischer-Seengen, qui demandent de donner suite à l'initiative du canton d'Argovie.
M. Aguet: Tous les Suisses sont égaux devant la loi, dit-on! Ce n'est pas vrai, et vous le savez bien. Peut-on admettre le main- tien d'une législation qui traite de façon aussi différente nos concitoyens parce que les uns sont locataires et parce que les autres sont propriétaires? Chaque fois que les tribunaux ont à se prononcer sur ces questions d'imposition, ils refusent d'ap- pliquer les lois iniques. Ils corrigent l'imposition. Quoiqu'il ne le souhaite pas - il a tellement besoin d'argent -, même le chef du Département fédéral des finances estime qu'une remise à tous les locataires serait de nature à recréer l'équité.
Dans une douzaine de cantons des initiatives populaires es- sayent d'établir la justice pour les locataires. La valeur locative est à ce point protégée de l'imposition - malgré ce que vien- nent de dire nos rapporteurs et ce qui vient de se passer dans le canton de Zurich - que lorsque les taux hypothécaires ont
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augmenté - et de manière massive ces dernières années -, c'est en fait l'Etat qui, par les baisses d'impôts accordées aux propriétaires, a payé une bonne partie des nouvelle charges hypothécaires aux banques.
Pourquoi les locataires de ce pays ne viennent-ils pas casser les vitres du Palais fédéral comme les paysans le 9 janvier 1992, au moment précis où je présentais cette initiative à la Commission de l'économie et des redevances? C'est qu'ils ne sont pas nombreux à bien connaître cette injustice. C'est parce qu'ils savent trop bien qu'ils sont taillables et corvéables à merci. C'est parce qu'ils montrent volontiers du doigt leur propriétaire, sans savoir le rôle injuste que l'Etat joue dans ce domaine.
Un citoyen bernois a été appuyé par le Tribunal fédéral le 9 novembre 1990. Il n'est pas le seul. Ce citoyen loue une villa 1850 francs. Il ne peut rien déduire pour cette charge, pas un centime. Son propriétaire - pour le même objet - détermine une valeur locative de 505 francs. Il peut déduire les intérêts hypothécaires, l'assurance-incendie, l'impôt foncier, les di- vers contrats d'entretien, la prime d'assurance responsabilité civile, les taxes, le ramonage, les frais d'entretien spécifique, les travaux d'isolation, les matériaux divers ajoutés et beau- coup d'autres choses encore s'il a de l'imagination. Le loca- taire lui aussi a de l'imagination, mais il ne peut rien déduire. Le Tribunal fédéral a accordé au citoyen cité en exemple une dé- duction de 16 000 francs, ce qui représente une différence de l'ordre de 30 pour cent. La différence de traitement dans les deux cas qui illustrent mon propos est de l'ordre de 350 pour cent. Elle est souvent de cet ordre pour un nombre important de locataires par rapport à des propriétaires qui se trouve- raient dans la même situation.
La commission ne conteste pas qu'il y a injustice - encore que les deux rapports que je viens d'entendre sont plus nuancés. Elle admet qu'il faudrait faire quelque chose. Elle se réjouit que nous revenions sur le sujet après le dépôt de l'initiative popu- laire annoncée. Mais, elle dit qu'il ne faut pas entrer en matière, peut-être simplement parce que les locataires sont environ 80 pour cent des contribuables et rapportent beaucoup d'ar- gent aux collectivités publiques, alors que les propriétaires sont environ 20 pour cent et rapportent beaucoup moins d'ar- gent. Les caisses publiques ont besoin d'argent. Tant pis si l'on prend toujours à la même place, dit la majorité!
L'entrée en matière sur cette initiative ne représente en fait que la volonté de rechercher le plus rapidement possible une solu- tion. M. Stich, conseiller fédéral, a admis devant la commis- sion qu'une déduction devrait être possible pour les loyers. Il n'a cependant pas été jusqu'au bout de cette bonne disposi- tion d'esprit, car le manque à gagner pour les collectivités pu- bliques le conduirait peut-être à modifier les taux d'imposition à la hausse. Et on sait - lui surtout - que c'est particulièrement difficile. Cette éventualité ne m'effraie pas. Il faut d'abord viser la justice, l'équité, l'égalité des citoyens devant la loi. Ce n'est que lorsque ce but sera atteint que l'on pourra demander à tous les citoyens de payer les impôts nécessaires à la bonne marche du pays.
La justice doit primer. C'est en son nom que je vous invite à soutenir cette initiative parlementaire, pour que le dossier soit ouvert et qu'une solution soit trouvée.
Ledergerber: Als Kommissionssprecherin hat Frau Spoerry ihre Rolle insofern etwas eigenwillig ausgelegt, als sie zu ei- nem grossen Teil ihres Referates als Sprecherin der freisin- nig-demokratischen Fraktion gesprochen hat. Nun ist es durchaus nicht so, dass uns die Meinung der freisinnig-demo- kratischen Fraktion nicht interessieren würde, aber da dieses Geschäft in Kategorie IV eingestuft ist, haben die anderen Fraktionen keine Möglichkeit, in einer Frage, die relativ kontro- vers ist, ihre eigene Position klarzumachen und zu erläutern; darum meine ich, dass das so nicht geht, Frau Spoerry. Ich möchte Sie daran erinnern, dass die Kommission mit 19 zu 1 Stimmen empfiehlt, die Standesinitiative Aargau abzuleh- nen. Es war nur ein Vertreter, der für diese Initiative eingetreten ist; dieser kommt aus dem Kanton Aargau und hat u. a. aus kantonaler Loyalität so gestimmt.
Die Standesinitiative Aargau fordert etwas, was selbst jene, die mit der Bewertung der Eigenmietwerte nie zufrieden sind, ei- gentlich ablehnen müssen: Der Kanton Aargau möchte, dass die Kantone bei der Festlegung des Eigenmietwertes in einem grossen Ausmass frei sein sollen und dass die Bundessteuer die kantonale Einschätzung übernehmen müsste, falls diese nicht mehr als die Hälfte unter der Bundesschatzung liegt. Das haben wir nun wirklich alle in der Kommission - mit Ausnahme dieses einzigen Aargauer Vertreters - abgelehnt. So geht es wirklich nicht.
Ich bitte Sie, die Standesinitiative Aargau abzulehnen.
Initiative 91.421
Abstimmung - Vote Für den Antrag der Kommission (keine Folge geben) 71 Stimmen
Für den Antrag de Dardel (Folge geben)
32 Stimmen
Initiative 91.311
Fischer-Seengen: Der Antrag Fischer-Seengen/Mauch Rolf ist eingereicht worden für den Fall, dass der Antrag Poncet un- terliegt. Es ist also ein Antrag ergänzender Art.
Erste Abstimmung - Premier vote Für den Antrag der Kommission 61 Stimmen Für den Antrag Poncet 45 Stimmen
Zweite Abstimmung - Deuxième vote
Für den Antrag Fischer-Seengen/Mauch Rolf 48 Stimmen
Für den Antrag der Kommission 46 Stimmen
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
Schluss der Sitzung um 17.25 Uhr La séance est levée à 17 h 25
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Standesinitiative Aargau Direkte Bundessteuer. Ergänzung des Bundesgesetzes Initiative du canton d'Argovie Impôt fédéral direct. Complément à la loi fédérale
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Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
Année
1993
Anno
Band
III
Volume
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Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
91.311
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 17.06.1993 - 15:00
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Data
Seite
1354-1362
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20 022 864
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