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Motion Hafner Rudolf
Damit diese vom Bund bereits realisierten Massnahmen kon- sequent weitergeführt werden können, ist die Schaffung die- ser Stelle unbedingt zu begrüssen.
Ich bitte Sie im Namen der grünen Fraktion, dem Postulat Eg- genberger zuzustimmen.
Mme Dreifuss, conseillère fédérale: Le Conseil fédéral vous propose de rejeter le postulat, non pas qu'il ne soit pas sen- sible aux arguments qui ont été évoqués, et en particulier aux progrès réalisés - qui viennent d'être rappelés - dans différen- tes administrations cantonales et communales et qui ont effec- tivement permis, après avoir passé au crible les choix et les motivations de leurs services par des experts étrangers exté- rieurs à l'administration, de réduire ou d'améliorer le caractère écologique de leurs activités. C'est une voie qui a été choisie par la plupart des administrations qui se sont lancées dans cette tentative. La voie proposée par le postulat Eggenberger serait de créer, à l'intérieur même de l'administration, un ser- vice qui serait chargé spécifiquement, et durablement, de ces différentes questions. Ces deux voies possibles sont certaine- ment utiles et intéressantes. La question se pose de savoir quel est le degré de priorité qu'on peut leur accorder, étant donné à la fois les difficultés financières et le manque d'effec- tifs de l'administration fédérale, ainsi que la volonté du Parle- ment de rationaliser les dépenses et de réduire ou de mainte- nir le personnel, sauf tâches nouvelles qui seraient reconnues comme absolument indispensables.
Je voudrais simplement souligner ici que le Conseil fédéral fait reposer son doute, quant à la possibilité d'investir les moyens qui seraient nécessaires pour réaliser effectivement cet objec- tif, sur les chiffres suivants: les études qui ont été faites dans certaines administrations par des bureaux d'experts privés se chiffrent à un quart ou à un demi-million de francs pour les ex- périences que nous en avons. La création d'un poste d'infor- mation devrait compter plusieurs personnes par année et se chiffrerait annuellement à plusieurs centaines de milliers de francs.
L'étude dont nous vous avons parlé dans la réponse du Con- seil fédéral à ce postulat, sur les conditions d'application de mesures de protection de l'environnement et d'économies d'énergie qui est dévolue à l'Office fédéral de l'environnement, des forêts et du paysage et à l'Office des constructions fédéra- les, se poursuit. Je crois que le choix de ces deux offices pour procéder à une telle étude est particulièrement opportun puis- que tous deux occupent des positions charnières pour trans- mettre aux autres offices de l'administration les résultats de cet examen attentif des possibilités dans ces deux offices.
Dans ce sens-là, le Conseil fédéral pense qu'il fait l'optimum de ce qu'il peut faire avec les moyens limités dont il dispose.
Abstimmung - Vote Für Ueberweisung des Postulates Dagegen
37 Stimmen 45 Stimmen
91.3431
Motion Hafner Rudolf Tierschutz. Verbot der Ein-, Aus- und Durchfuhr von lebenden Tieren zu Jagdzwecken Interdiction d'importer, d'exporter et de faire transiter des animaux vivants destinés à la chasse
Wortlaut der Motion vom 13. Dezember 1991
1.1 Ein-, Aus- und Durchfuhr von lebenden Tieren zu Jagd- zwecken;
1.2 das Aussetzen von Tieren zu Jagdzwecken.
Ausnahmebewilligungen können erteilt werden für jagdbare Tiere, die in der Schweiz bereits vorkommen und in ihrem Be- stand bedroht sind, wenn im Aussetzungsgebiet ein Jagdver- bot auf diese Tierart verfügt wird.
Texte de la motion du 13 décembre 1991
1.1 l'importation, l'exportation et le transit d'animaux vivants destinés à la chasse;
1.2 le lâcher d'animaux destinés à la chasse.
Des autorisations exceptionnelles pourront être délivrées pour des animaux pouvant être chassés qu'on rencontre déjà en Suisse et qui sont menacés d'extinction, si une interdiction de chasser cette espèce est décrétée dans la région où les ani- maux ont été lâchés.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bär, Baumann, Bäumlin, Da- nuser, Dormann, Dünki, Eggenberger, Fankhauser, Gonseth, Grendelmeier, Hollenstein, Jäggi Paul, Leemann, Luder, Mae- der, Mauch Rolf, Meier Hans, Meier Samuel, Misteli, Rebeaud, Robert, Schmid Peter, Sieber, Thür, Weder Hansjürg, Wieder- kehr, Züger, Zwygart (28)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Das Aussetzen von eingefangenen oder speziell gezüchteten Tieren allein zum Zweck einer völlig unwaidmännischen Ab- knallerei ist in hohem Masse verwerflich und verstösst gegen die Grundsätze des Tierschutzgesetzes und auch gegen die Schlachtbestimmungen. Die Schweizer Jägerschaft verur- teilte diese Praktiken im November 1991 in einer öffentlichen Stellungnahme mit folgenden Worten: «Zu den am schärfsten zu verurteilenden 'Jagd'-Praktiken gehört sicher das Kaufen und Aussetzen von Wild zur unmittelbaren jagdlichen Nut- zung. Nun wird offenbar auch die Schweiz mit dieser Sauerei erster Grössenordnung konfrontiert, wenn auch 'nur' als Tran- sitland. 'Uns geht es darum, dass die Tiere den Transport un- beschadet überstehen', sagt offenbar 'Bern'. Juristisch mag das einwandfrei sein, um moralische Aspekte hat sich ein Transitland wie die Schweiz ja offenbar nicht zu kümmern. Ein- zige Sorge ist offenbar die, dass Abertausende von armen Kreaturen bei möglichst bester Gesundheit zur Hinrichtungs- stätte gelangen .... Der Dachverband der Schweizerischen Jagdverbände (CHJV) verurteilt dieses Transportieren und Aussetzen von Wildtieren zum reinen Schiessvergnügen auf das schärfste. Die Schweizer Jäger distanzieren sich in aller Form von solchen Methoden, welche mit der Jagd nichts zu tun haben und von einer beschämenden Mentalität zeugen.» In gleichem Sinne äussert sich auch der Verein gegen Tierfabri- ken: «Transporte über lange Strecken stellen auch unter (nicht existierenden) optimalen Bedingungen einen grossen Stress für die Tiere dar. Unter den realen, üblichen Verhältnissen müs- sen sie sehr oft unvorstellbare Leiden erdulden. Es ist unverant- wortlich und entbehrt jeder vernünftigen Rechtfertigung, wenn Schlacht- oder 'Jagd'-Tiere über lange Strecken transportiert, anstatt im nächstgelegenen Schlachthof human getötet wer- den. Es istauch unverantwortlich, dass die Schweiz Hand bietet zu solchen unwaidmännischen Sportveranstaltungen. Die Ge- fahr, dass die Schweiz mit solchen Transporten auf noch länge- ren Wegen umfahren wird, ist kein Grund, dieser Unsitte mit Durchfuhrbewilligungen entgegenzukommen. Die Schweizer Regierung sollte vielmehr alles daran setzen, dass in den Nach- barländern ähnliche Vorschriften erlassen werden. Mit dem bei- spielhaften Vorangehen der Schweiz wird eine Entwicklung in die richtige Richtung eingeleitet. »
N
2 juin 1993
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Motion Hafner Rudolf
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 29. April 1992
Rapport écrit du Conseil fédéral du 29 avril 1992
«Art. 6
Aussetzen von Tieren der jagdbaren Arten Abs. 1
Die Kantone können jagdbare Tiere aussetzen, sofern geeig- neter Lebensraum vorhanden und genügende Schonung ge- währleistet ist.
Abs. 2
Tiere, die grossen Schaden anrichten oder die einheimische Artenvielfalt bedrohen, dürfen nicht ausgesetzt werden. Der Bundesrat bezeichnet die entsprechenden Tierarten.»
Im Gegensatz zur Forderung des Motionärs sieht diese Lö- sung eine föderalistische Struktur vor, indem es den Kantonen überlassen wird, für die Einhaltung der bundesrechtlichen Voraussetzungen beim Aussetzen von jagdbaren Tieren zu sorgen, was dem Grundkonzept des JSG (Schutz: Sache des Bundes; Jagd: Sache der Kantone) entspricht. Folglich muss auch die Ein-, Durch- und Ausfuhr von jagdbaren Tieren mög- lich sein.
Die Anzahl ausgesetzter Tiere und die Kantone, welche die Aussetzung noch praktizieren, sind in den letzten Jahren stark zurückgegangen. In den Kantonen, in denen Tiere noch zu Jagdzwecken ausgesetzt werden (BE, FR, VS, TI), bestehen gewisse Schwierigkeiten, die Auflagen gemäss Artikel 6 Ab- satz 1 JSG einzuhalten. Zudem gibt beispielsweise die Praxis, in besonderen Zuchten aufgezogene halbzahme Fasane mehr oder weniger kurz nach dem Aussetzen bejagen zu las- sen, zu ernsthaften Bedenken ethischer Art Anlass.
Ein Grund, weshalb auch heute noch Hasen, Fasane und Reb- hühner ausgesetzt werden, ist der allgemein schlechte Zu- stand der Lebensräume dieser Tiere als Folge der Ausräumung der Landschaft, der zunehmenden Erschliessung und der in- tensiven und maschinellen Bewirtschaftung unter Einsatz von Düngern, Pestiziden, Insektiziden usw. Das Rebhuhn bei- spielsweise ist in der Schweiz mit Ausnahme von zwei Restvor- kommen in den Kantonen Genf und Schaffhausen ausgestor- ben; die Zahl der Feldhasen, früher eine weit verbreitete und häufige Tierart der offenen Feldflur, nimmt immer mehr ab.
Ziel dieser Aussetzungen ist es, eine Bestandesstützung zu er- reichen, was sich jedoch in der Praxis nicht bestätigt. Ausset- zungen würden hingegen dann wieder aktuell, wenn sich bei- spielsweise dank der Bemühungen zur Extensivierung der Landwirtschaft die Situation der Lebensräume entscheidend verbessern sollte. In diesem Fall wird eine Wiederbesiedlung nur durch gezielte Aussetzaktionen möglich sein.
Der Bundesrat ist bereit, bei einer allfälligen Revision des JSG die Frage eines Verbots des Aussetzens von Tieren zu Jagd- zwecken zu prüfen. Ein solches Verbot würde auch die Grund- lage für eine Einschränkung der Einfuhr von jagdbaren Tieren bilden. Allerdings müsste auch hier eine Ausnahmebestim- mung für den Fall vorgesehen werden, dass im Rahmen von Bemühungen zur Wiederansiedlung selten gewordener Arten Tiere aus dem Ausland beschafft werden müssten.
Für die Durchfuhr jagdbarer Tiere, die zum Aussetzen be- stimmt sind, gelten die Bestimmungen der Verordnung vom 20. April 1988 über die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Tieren und Tierprodukten sowie des Kapitels 6 der Tierschutzverord- nung vom 27. Mai 1991. Tiertransporte werden bei ihrem Ein- tritt in die Schweiz kontrolliert. Ein generelles Verbot ist nicht möglich, da die Durchfuhr durch internationale Abkommen geregelt wird.
Aussetzaktionen zu Jagdzwecken sind im umliegenden Aus- land die Regel, insbesondere in Italien, Frankreich und Spa- nien, aber auch in Deutschland und Oesterreich. Der Bundes- rat ist bereit, sich bei den europäischen Nachbarstaaten im Rahmen der internationalen Konventionen für einen zweck- mässigen Tierschutz einzusetzen.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral
Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu- wandeln.
Hafner Rudolf: Die Antwort des Bundesrates zeugt von Offen- heit und einem Interesse an der Problematik der Tiertrans- porte und des Aussetzens von Tieren zu Jagdzwecken. Der Bundesrat führt in seiner Antwort aus: «Der Bundesrat ist be- reit, bei einer allfälligen Revision des JSG die Frage eines Ver- bots des Aussetzens von Tieren zu Jagdzwecken zu prüfen.» Ich danke Ihnen, Frau Bundesrätin, für diese respektable Haltung.
Etwas weniger befriedigend ist die Antwort betreffend Durch- fuhr von Tieren da, wo es um Jagdzwecke geht. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass in anderen Ländern (Italien usw.) relativ grosse Mengen an Tieren zu Jagdzwecken ausgesetzt werden, um dann abgeknallt zu werden - man kann es nicht anders sagen. Es handelt sich um etwas, dem man nur mit Kopfschütteln begegnen kann. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass diese Durchfuhr gestützt auf internationale Ab- kommen noch möglich sei und deswegen weiterhin möglich sein müsse.
Ich habe, Frau Bundesrätin Dreifuss, hier eine Frage zu stel- len. Internationale Abkommen muss man ja nicht einfach so hinnehmen, sondern man kann Vorbehalte anbringen. Man kann allenfalls gewisse Punkte in Frage stellen und künden. Im Hinblick darauf, dass man die Tiere mit solchen Transpor- ten eigentlich quält, weil sie über sehr lange Distanzen trans- portiert werden müssen, sollte man handeln. Man könnte an- hand von Bildern dieser gequälten Tiere international diese Si- tuation veranschaulichen. Wenn Sie mir versichern können, dass Sie in diesem Sinne tätig werden wollen, kann ich mich bereit erklären, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.
Mme Dreifuss, conseillère fédérale: Effectivement, la réponse du Conseil fédéral révèle sa préoccupation et la convergence qu'il ressent avec les motivations qui sont à l'origine de la mo- tion Hafner Rudolf. Dans ce sens-là, la proposition de transfor- mer cette motion en postulat n'est pas une prise de distance face à ces préoccupations de nature éminemment morale, mais repose sur le fait qu'il est difficile d'exécuter telle quelle la motion proposée, et, en même temps, est l'affirmation de la volonté d'examiner la question lors des prochaines révisions de lois et de conventions internationales qui peuvent se pré- senter.
En ce qui concerne le premier point de la motion, je remercie M. Hafner Rudolf d'avoir souligné encore une fois la conver- gence de nos vues, et je puis l'assurer que le Conseil fédéral est disposé à examiner la question du lâcher d'animaux pou- vant être chassés, au moment de la prochaine révision de la loi sur la chasse. En outre, le Conseil fédéral est d'avis que les cantons ne réussissent que de manière peu satisfaisante actu- ellement à créer des populations stables, ce qui montre bien que ces lâchers d'animaux ne sont pas autre chose que la mise à disposition d'êtres vivants pour un sport qui s'appelle la chasse, mais qui a pour effet de tuer ces animaux mis à dispo- sition.
En ce qui concerne le point 2 de la motion, je ne puis que pren- dre l'engagement d'examiner dans le détail les conventions in- ternationales qui sont évoquées ici pour savoir si la Suisse doit prendre des initiatives dans le sens de révisions ou de réser- ves apportées à l'application de ces conventions internationa- les. Je ne suis pas en mesure de donner une réponse plus pré- cise quant aux démarches qui seront entreprises. Il est clair que, dans la mesure où nous ne pouvons pas les révoquer uni- latéralement, ne restent ouvertes que les deux voies suivan- tes: soit modifier ces conventions et proposer à la com-
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Postulat Vollmer
munauté concernée d'accepter d'entrer en négociations au sujet d'une révision, soit envisager que la Suisse émette des réserves.
Je propose donc, au nom du Conseil fédéral, que la motion soit transformée en postulat et vous assure que ce postulat in- spirera les activités du département.
Hafner Rudolf: Aufgrund Ihrer Erklärungen habe ich doch den Eindruck gewonnen, dass Sie das Problem weiterverfolgen und die notwendigen Schritte unternehmen werden. In die- sem Sinne wandle ich meinen Vorstoss in ein Postulat um.
Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat
92.3000
Postulat Vollmer Finanzierungsmodus der IV-Heime durch das BSV Homes pour handicapés. Mode de financement pratiqué par l'Ofas
Wortlaut des Postulates vom 27. Januar 1992
Aufgrund der geltenden Verordnung über die Invalidenversi- cherung (IVV) und der Praxis des BSV werden die den IV-Hei- men gesetzlich zustehenden Subventionen erst nach Ab- schluss der revidierten Jahresrechnung, also mit sehr grosser Verzögerung, ausgerichtet. Dadurch entstehen diesen Institu- tionen hohe Zinskosten für Bankkredite, die sie zur Deckung von - IV-subventionsberechtigten Ausgaben - aufnehmen müssen! Mit dieser Praxis erwachsen unserem Sozialver- sicherungssystem unnötigerweise zusätzliche immense Ausgaben.
Der Bundesrat wird angesichts dieser Tatsachen gebeten, die Verordnung über die Invalidenversicherung (IV) und die Pra- xis des BSV so anzupassen, dass die regelmässigen Subventi- onsbezüger, wie IV-Heime und ähnliche Institutionen, die Bun- desbeiträge zukünftig frühzeitiger ausbezahlt erhalten und nicht mehr gezwungen werden, sich dafür - verbunden mit ho- hen Kosten - bei den Banken verschulden zu müssen.
Texte du postulat du 27 janvier 1992
Sur la base du Règlement sur l'assurance-invalidité (RAI) en vigueur et selon la pratique de l'Ofas, les subventions auxquel- les ont droit les homes pour handicapés en vertu de la loi ne sont versées qu'après la clôture du compte annuel révisé, donc avec un très important retard. Il en résulte que ces institu- tions doivent payer des intérêts élevés pour des crédits ban- caires qu'elles sont obligées de prendre pour couvrir des dé- penses donnant droit à des subventions de l'Al! Cette façon de procéder occasionne inutilement à notre système d'assuran ces sociales d'importantes dépenses supplémentaires.
Compte tenu de ce fait, le Conseil fédéral est invité à modifier le Règlement sur l'assurance-invalidité (RAI) et la pratique de l'Ofas de telle sorte que les homes pour handicapés et institu- tions analogues, qui ont régulièrement droit à des contribu- tions fédérales, reçoivent à l'avenir plus tôt ces subventions et ne soient plus obligés de s'endetter et de payer des intérêts élevés aux banques.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Bäumlin, Béguelin, Bircher Silvio, Bodenmann, Borel François, Brügger Cyrill, Brunner Christiane, Bundi, Carobbio, Caspar, de Dardel, Du- voisin, Fankhauser, von Felten, Goll, Haering Binder, Hafner Ursula, Haller, Hämmerle, Herczog, Hubacher, Jeanprêtre,
Jöri, Ledergerber, Leemann, Leuenberger Ernst, Marti Wer- ner, Matthey, Mauch Ursula, Meyer Theo, Rechsteiner, Stei- ger, Strahm Rudolf, Tschäppät Alexander, Züger (36)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 29. April 1992 Rapport écrit du Conseil fédéral du 29 avril 1992
Die Invalidenversicherung gewährt aufgrund von Artikel 73 IVG Betriebsbeiträge an die invaliditätsbedingten Mehrkosten von öffentlichen und gemeinnützigen privaten Werkstätten für die Dauerbeschäftigung Invalider, an Beschäftigungsstätten und Wohnheime sowie an Tagesstätten. Die Betriebsbeiträge gelten die zusätzlichen Betriebskosten ab, die diesen Institu- tionen aus der Beschäftigung, Unterbringung bzw. Betreuung von Invaliden erwachsen. Die Institutionen haben innert sechs Monaten nach Abschluss ihrer Jahresrechnung dem Bundes- amt für Sozialversicherung (BSV) ein Gesuch einzureichen. Erfahrungsgemäss treffen rund 80 Prozent der 1350 jährlichen Gesuche jeweils erst im Juni im BSV ein, welches diese Bei- tragsgesuche mit 8 Stellen innert Jahresfrist zu bewältigen hat. Die Ermittlung der invaliditätsbedingten Mehrkosten erfor- dert in diesen verschiedenartigen Institutionen ein relativ auf- wendiges Verfahren.
Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen werden die Bei- träge nachschüssig gewährt. Um den Institutionen die Finan- zierung der Betriebskosten zu erleichtern, werden jedoch be- reits zu Beginn des neuen Rechnungsjahres auf Gesuch hin Vorschüsse in der Höhe von 80 bis 90 Prozent des Vorjahres- beitrages ausbezahlt. Von dieser Möglichkeit machen rund 80 Prozent der Institutionen Gebrauch.
Eine Erledigung der Beitragsgesuche innert kürzerer Frist (z. B. innerhalb eines halben Jahres) würde die Verdoppelung des Bestandes des mit diesen Aufgaben betrauten Personals bedeuten, was infolge der ausgesprochenen Spezialisierung die Beschäftigung dieser Leute während der übrigen Zeit in Frage stellen müsste.
Zudem ist das BSV seit einem Jahr in einer paritätischen Ar- beitsgruppe mit dem Schweizerischen Verband von Werken für Behinderte daran, neue Subventionsmodelle zu erarbei- ten, welche eine raschere Berechnung der IV-Beiträge ermög- lichen und durch mehr Transparenz den Institutionen eine bessere Budgetierungsmöglichkeit bieten sollten.
Die vorübergehenden finanziellen Schwierigkeiten einzelner Institutionen könnten ausserdem wesentlich entschärft wer- den, wenn auch die Kantone analog zur IV Akontozahlungen leisten würden.
Die mit diesem Postulat anvisierten Verbesserungen sind so- mit bereits weitgehend realisiert. Weitere Schritte stehen kurz vor der Verwirklichung.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzuschreiben.
Vollmer: Ich bin mit dem Antrag des Bundesrates einverstan- den, dieses Postulat sei abzuschreiben. Ich möchte aber doch eine Bemerkung dazu machen.
Wenn Sie die Antwort des Bundesrates lesen, stellen Sie fest, dass damit das Begehren, welches im Postulat aufgenommen worden ist, noch nicht vollumfänglich erfüllt worden ist. Der Bundesrat sichert zu, dass weitere Schritte zur Erfüllung die- ses Anliegens kurz vor der Verwirklichung stehen. Ich vertraue in diesem Punkt auf den Durchsetzungswillen auch des Bun- desrates gegenüber der Verwaltung; ich habe auch festge- stellt, dass auf seiten der Verwaltung der Wille offenbar vorhan- den ist, diese heute sehr unschöne Situation möglichst rasch zu bereinigen.
In diesem Sinne bin ich mit der Abschreibung des Postulates einverstanden und hoffe, dass diese heutige Situation dann tatsächlich bereinigt wird, denn es ist unwürdig, dass sich
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Motion Hafner Rudolf Tierschutz. Verbot der Ein-, Aus- und Durchfuhr von lebenden Tieren zu Jagdzwecken Motion Hafner Interdiction d'importer, d'exporter et de faire transiter des animaux vivants destinés à la chasse
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1993
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Anno
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III
Volume
Volume
Session
Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
02
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 91.3431
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 02.06.1993 - 08:00
Date
Data
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913-915
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Pagina
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