1909
Motion Zölch
dans le projet de révision des conséquences que lesdites né- gociations pourraient avoir sur les droits populaires.
Bien qu'il y ait de nombreuses raisons de s'opposer à des interventions du législateur dans le déroulement des campa- gnes de votation, on pourra cependant réexaminer la question attentivement dans le cadre de la révision de la loi sur les droits politiques.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Le Conseil fédéral recommande de transformer la motion en postulat.
Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat
90.402 Motion Zbinden Paul Sessionsdauer und -häufigkeit Durée et fréquence des sessions parlementaires
Wortlaut der Motion vom 12. März 1990
Das Büro wird beauftragt, dem Parlament Antrag und Bot- schaft zur Aenderung des Geschäftsverkehrsgesetzes derart zu unterbreiten, dass der National- und der Ständerat sich künftig anstatt zu vier dreiwöchigen neu zu zehn einwöchigen ordentlichen Sessionen pro Jahr versammeln. Die Sessionen beginnen in der Regel am Montag der zweiten Woche eines Monats und dauern bis zum Freitag.
Texte de la motion du 12 mars 1990 Le Bureau est chargé de soumettre au Parlement une proposi- tion de modification de la loi sur les rapports entre les conseils, accompagnée d'un message, de sorte que le Conseil national et le Conseil des Etats soient désormais appelés à se réunir non plus pour 4 sessions ordinaires de trois semaines par an, mais pour 10 sessions d'une semaine. Les sessions commen- ceraient en principe le lundi de la deuxième semaine du mois et dureraient jusqu'au vendredi compris.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bremi, Hubacher, Nebiker (3)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Das Schweizerische Parlament ist ein Milizparlament. Sowohl im Zivilleben wie auch als Parlamentarier stehen die National- und Ständeräte zunehmend unter einer grösseren Belastung. Für viele ist eine viermalige dreiwöchige Abwesenheit wäh- rend der ordentlichen Sessionen von ihrem Arbeitsplatz heute und künftig immer weniger verkraftbar. Eine höhere Anzahl Sessionen mit einer kürzeren Dauer würde dieser Entwicklung Rechnung tragen.
In der heutigen hektischen Zeit kommen zudem die beiden Kammern zu wenig oft zusammen, und die Zeiträume zwi- schen den Sessionen sind zu lange, um zu aktuellen Entwick- lungen zeitgerecht Stellung zu nehmen.
Durch eine zehnmal stattfindende Session von einer Woche Dauer würde keine zeitliche Mehrbelastung erfolgen, da so die Anzahl Sitzungstage in etwa der heutigen Regelung entspre- chen würde.
Eine häufigere und kürzere Sessionsdauer würde letztlich so- wohl der Volksverbundenheit der Parlamentarier als auch der Stärkung des Parlamentes dienen.
Schriftliche Stellungnahme des Büros vom 1. Juni 1990 Rapport écrit du Conseil fédéral du 1er juin 1990
Die Idee, die vier dreiwöchigen Sessionen durch zehn einwö- chige Sessionen zu ersetzen, ist schon im Bericht Zukunft des Parlaments vom 29. Juni 1978 erörtert worden (siehe Seiten 43 bis 45).
Dieser Bericht erwähnt in Ziffer 245 eine Umfrage unter den Fraktionen aus dem Jahre 1972, die zu keinen eindeutigen Er- gebnissen geführt hat. Er nennt die Argumente für und gegen die Neuerung, enthält jedoch keinen Antrag.
Das Büro ist mit dem Urheber der Motion und den drei Mitun- terzeichnern der Ansicht, es sei angezeigt, die Frage erneut aufzugreifen.
Ueber die Erwägungen des Berichts hinaus macht das Büro darauf aufmerksam, dass es schwierig wäre, in einer Woche die Staatsrechnung und den Geschäftsbericht des Bundesra- tes zu behandeln. Das gleiche gilt für den Voranschlag.
Die Fragestunde müsste auf Ende Woche verschoben wer- den, und der Bundesrat wäre gezwungen, über seine Antwor- ten während den Beratungen des Parlaments zu beschlies- sen.
Das Differenzbereinigungsverfahren könnte durch das neue System verzögert werden.
Ein Vergleich mit dem Ausland zeigt, dass von 81 Ländern 39 eine jährliche Session, 27 zwei Sessionen, 10 drei oder mehr Sessionen und 5 ein ständig tagendes Parlament kennen. Das Europäische Parlament tagt während je einer Woche pro Monat (keine Sitzung im August, zwei Wochen im Oktober).
Schriftliche Erklärung des Büros Déclaration écrite du Bureau
Das Büro beantragt, die Motion in der Form des Postulats an- zunehmen und die Untersuchung dieses Problems der Kom- mission «Parlamentarische Initiative Petitpierre. Parlamentsre- form» (90.228) zu überweisen.
Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat
90.589 Motion Zölch Schaffung eines parlamentarischen Führungsorgans Organe de gestion parlementaire
Wortlaut der Motion vom 20. Juni 1990
Das Büro wird beauftragt, Bericht und Antrag zur Schaffung ei- nes parlamentarischen Führungsorgans vorzulegen, welches im Verhältnis der Fraktionsstärken zusammengesetzt ist und über Kompetenzen verfügt, die es ihm ermöglichen, die Ge- schäfte der Räte in politischer und zeitlicher Hinsicht zu ge- wichten.
Texte de la motion du 20 juin 1990
Le Bureau est chargé de présenter un rapport et une proposi- tion visant à la création d'un organe parlementaire de gestion, dont la composition reflétera l'importance des différents grou- pes et qui disposera des compétences lui permettant de déci- der du degré d'urgence et de la portée politique des affaires traitées par les Chambres.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aliesch, Basler, Berger, Blo- cher, Bühler, Burckhardt, Bürgi, Büttiker, Columberg, Daepp, David, Déglise, Dietrich, Dormann, Dreher, Engler, Eppenber- ger Susi, Fäh, Fischer-Hägglingen, Fischer-Sursee, Fischer- Seengen, Frey Walter, Hänggi, Hari, Hess Otto, Hess Peter,
71-N
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion Zbinden Paul Sessionsdauer und -häufigkeit Motion Zbinden Paul Durée et fréquence des sessions parlementaires
In
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Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1990
Année
Anno
Band
IV
Volume
Volume
Session
Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 90.402
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 05.10.1990 - 08:00
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Seite
1909-1909
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20 019 051
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