Waadt initiative on health insurance; petition on Spitex support

20018593Jurisprudence administrative des autorités fédérales (JAAC)15 mars 1990Granted

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Résumé

The Council heard a commission report on a Vaud cantonal initiative asking for studies toward a general federal health insurance and on a petition from Spitex-related organizations seeking stronger support for extramural nursing care. The commission proposed striking the initiative off the roll, noting prior transmission to the Federal Council and earlier classing by the National Council. It also supported the petition and recommended that its demands be taken into account in future revision work. The Council accepted the commission proposals.

Regest

Parliamentary procedure; classing of a cantonal initiative after the Federal Council has reported and the matter has already been dealt with in the other chamber; petitions may be endorsed for consideration in forthcoming legislative revisions without immediate substantive legislation. The chamber may follow the commission unanimously where the object has become obsolete or has been integrated into later legislative work (consid. not indicated).

Texte intégral

Petitionen

177

  1. März 1990 S

Ziffer II Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates

Ch. II Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil national

Angenommen - Adopté

Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes 31 Stimmen (Einstimmigkeit)

10.121 Standesinitiative des Kantons Waadt Revision des KUVG Initiative du canton de Vaud Révision de la LAMA

Wortlaut der Initiative vom 4. Oktober 1968

Der waadtländische Grosse Rat regt an, es seien so rasch wie möglich Studien über die Einführung einer allgemeinen Kran- kenversicherung auf Bundesebene einzuleiten. Eine solche Versicherung sollte vor allem die Krankheitskosten decken, welche die Risiken übersteigen, die ein Einzelner tragen kann.

Texte de l'initiative du 4 octobre 1968

Le Grand Conseil vaudois demande que les études en vue de l'introduction d'une assurance-maladie généralisée sur le plan fédéral, couvrant essentiellement les frais de maladie dépassant les risques supportables pour un individu, soient entreprises au plus vite.

Herr Huber unterbreitet im Namen der Kommission den fol- genden schriftlichen Bericht:

Mit Beschluss vom 9. Dezember 1968 bzw. 10. Dezember 1968 haben National- und Ständerat die Initiative dem Bun- desrat zum Bericht überwiesen.

Der Bundesrat erstattete den verlangten Bericht im Rahmen der Botschaft zum Geschäft 81.044 (Revision des KUVG) und beantragte, die Standesinitiative abzuschreiben.

Der Nationalrat schrieb die Initiative bei der Verabschiedung des sogenannten Sofortprogramms am 13. Dezember 1984 ab. Im Ständerat wurde sie versehentlich nicht abgeschrie- ben.

M. Huber présente au nom de la commission le rapport écrit suivant:

Par décision des 9 et 10 décembre 1968, le Conseil national et le Conseil des Etats ont transmis l'initiative au Conseil fédéral pour rapport.

Dans le cadre du message concernant l'objet 81.044 (révision de la LAMA), le Conseil federal a fait le rapport demandé tout en proposant le classement de l'initiative.

Lors de l'adoption du programme de mesures urgentes du 13 décembre 1984, le Conseil national a classé l'initiative alors. que, par erreur, au Conseil des Etats, elle n'a pas été classée.

Antrag der Kommission

Die Kommission beantragt einstimmig, die Standesinitiative des Kantons Waadt abzuschreiben.

Proposition de la commission La commission propose à l'unanimité le classement de l'initia- tive.

Angenommen - Adopté

Petitionen - Pétitions

89.272 Spitex-Kongress. Förderung der spitalexternen Kranken- pflege

Congrès de soins en santé communautaire. Développe- ment des soins extrahospitaliers

Herr Huber unterbreitet im Namen der Kommission den fol- genden schriftlichen Bericht:

  1. Mit Eingabe vom 15. Februar 1988 reicht die Schweizeri- sche Vereinigung der Gemeindekranken- und Gesundheits- pflegeorganisationen mit fünf weiteren Organisationen eine Petition ein. Die Petition wurde anlässlich des ersten schweize- rischen Spitex-Kongresses im August 1987 von 600 Kongress- teilnehmern unterzeichnet. Die Petenten bitten das Parlament und den Bundesrat, die spitalexterne Krankenpflege zu för- dern und dabei die Spitex-Thesen zu berücksichtigen.

  2. Die Petenten machen darauf aufmerksam, dass nach jahr- zehntelangen Investitionen im Spitalbereich die über hundert- jährige Arbeit der Spitex neu zu entdecken und neu zu würdi- gen sei. Ihre Forderungen fassen sie in neun Thesen zusam- men:

  3. Spitalinterne und spitalexterne Krankenpflege sind gleich- wertige, sich ergänzende Partner.

  4. Die Grenze spitalintern/spitalextern ist durch medizinische, pflegerische und soziale Kriterien gegeben. Sie ist immer exi- stent und in weiten Bereichen verschiebbar.

  5. Präventive Massnahmen unterstützen die heutige Kranken- und Gesundheitspflege.

  6. Patientengerechte Pflege bedarf des sinnvollen Miteinan- ders von menschlicher Zuwendung im gewünschten Umfeld und kostenbewusster Medizintechnologie.

  7. In der Krankenpflege zu Hause sind die Angehörigen des Patienten eine zentrale Stütze. Ihr Bemühen muss selbst wie- der durch geeignete Massnahmen unterstützt werden.

  8. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Spitexpartner ist notwendig, um die patientengerechte Betreuung zu realisie- ren.

  9. Der Patient in der spitalexternen Krankenpflege ist auch ver- sicherungsmässig und finanziell dem Spitalpatienten gleich- zustellen.

  10. Bei der zukünftigen Entwicklung sollen die organisch ge- wachsenen Strukturen der spitalexternen Krankenpflege, wo sie sinnvoll sind, erhalten bleiben; Vereinheitlichung und Ko- ordination sind unumgänglich.

  11. Die massive Zunahme der älteren Bevölkerung bewirkt ei- nen enormen Bettenbedarf für Langzeitpflege-Plätze. Durch bauliche Massnahmen wird diese Aufgabe nicht zu bewälti- gen sein. Folge ist der notwendige Ausbau der spitalexternen Kranken- und Gesundheitspflege.

  12. Die Kommission behandelte am 22. Januar 1990 diese Ein- gabe. Sie unterstützt die Anliegen der Petenten und ist der Meinung, dass die Forderungen in die kommenden Revisions- arbeiten der entsprechenden Gesetze einzubeziehen sind.

M. Huber présente au nom de la commission le rapport écrit suivant:

  1. Par lettre du 15 février 1988, la Fédération suisse des servi- ces de soins infirmiers de santé publique (FSSP) a déposé

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Standesinitiative des Kantons Waadt Revision des KUVG Initiative du canton de Vaud Révision de la LAMA

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1990

Année

Anno

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II

Volume

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Session

Frühjahrssession

Session

Session de printemps

Sessione

Sessione primaverile

Rat

Ständerat

Conseil

Conseil des Etats

Consiglio

Consiglio degli Stati

Sitzung

08

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 10.121

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Numero dell'oggetto

Datum 15.03.1990 - 08:00

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Mots-clés

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