National Council accepts Dünki's two postulates

20017516Jurisprudence administrative des autorités fédérales (JAAC)23 juin 1989Granted

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Résumé

In the National Council session of 23 June 1989, Dünki's two postulates were transmitted. The first asked the Federal Council to examine, with the canton of Schaffhausen, whether the Schaffhausen–Trasadingen/Erzingen road should be included in the main-road network and how it could be linked to the N4, including a possible Galgenbuck tunnel. The second requested a reduction of the permissible noise limits for motorboats under the navigation ordinance. In both matters, the Federal Council stated that it was ready to accept the postulate.

Regest

Parliamentary postulate; transmission to the Federal Council depends on the chamber's acceptance, and the Council's declaration of readiness to accept is sufficient for transmission. A postulate merely obliges the Federal Council to examine and report on the requested measure; it does not prejudge the substantive outcome of the examination.

Texte intégral

Postulat Dünki

1159

  1. Juni 1989 N

89.313 Postulat Schule Hauptstrassennetz, Ergänzung Réseau des routes principales. Nouveau tronçon

Wortlaut des Postulates vom 1. Februar 1989

Der Bundesrat wird eingeladen, im Einvernehmen mit dem Kanton Schaffhausen zu prüfen, ob der Strassenzug Schaff- hausen - Landesgrenze Trasadingen/Erzingen (Klettgauer- strasse) in die Verordnung über die Hauptstrassen und damit ins schweizerische Hauptstrassennetz aufgenommen werden kann. Dabei sind insbesondere die Möglichkeiten der ver- kehrs- und umweltgerechten Anbindung dieses Strassenzu- ges an die in Realisierung begriffene Nationalstrasse N4 im Bereiche des Anschlusswerkes Mühlenen zu prüfen, so vor al- lem der Bau eines Galgenbucktunnels als Voraussetzung für eine wirksame Entlastung der Gemeinde Neuhausen am Rheinfall vom überregionalen Verkehr.

Texte du postulat du 1er février 1989

Le Conseil fédéral est invité à examiner, de concert avec le canton de Schaffhouse, s'il est possible de mentionner le tron- çon de route allant de Schaffhouse à Trasadingen et Erzingen, localités sises à la frontière (Klettgauerstrasse), dans l'ordonnance sur les routes principales et de l'intégrer ainsi au réseau national de ces routes. En l'occurrence, il importe no- tamment d'étudier la possibilité de relier cette voie, d'une façon qui tienne compte des exigences du trafic et des impéra- tifs de la protection de l'environnement, à la route nationale N4 actuellement en chantier, aux environs de la jonction de Müh- lenen, notamment par la construction d'un tunnel du Galgen- buck, indispensable pour détourner le trafic suprarégional de la commune de Neuhausen am Rheinfall.

Mitunterzeichner - Cosignataire: Keine - Aucun

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Im Bereiche des öffentlichen Verkehrs hat sich der Bundesrat unlängst bereit erklärt, die Einbindung der Region Schaffhau- sen in die gesamtschweizerische Verkehrsplanung zu prüfen und zu verbessern. Im Bereich des privaten Motorfahrzeug- verkehrs führt der Bau der Nationalstrasse N 4 als Stadttan- gente zu tiefgreifenden Veränderungen, wobei insbesondere eine Entlastung der Stadt Schaffhausen vom Durchgangsver- kehr angestrebt wird. Noch ungelöst bleibt damit die verkehrs- und umweltgerechte Anbindung des Klettgaus an das schwei- zerische National- und Hauptstrassennetz, wovon vor allem die Gemeinde Neuhausen am Rheinfall betroffen ist. Langfri- stig könnte verkehrs- wie umweltmässig die beste Lösung ein Galgenbucktunnel bringen, der eine direkte Verbindung zwi- schen dem Anschlusswerk Mühlenen der N 4 und dem Klett- gau ermöglichen würde. Diese Frage eines Galgenbucktun- nels ist dabei unter Einbezug der Bahnlinie der Deutschen Bundesbahn zu prüfen.

Durch die Aufnahme der Klettgauerstrasse von der National- strasse N 4 bis zur Landesgrenze bei Trasadingen/Erzingen ins schweizerische Hauptstrassennetz würde der verkehrspo- litischen Bedeutung dieses Strassenzuges Rechnung getra- gen. Es geht hier zum einen um die Lösung des Problems des Agglomerationsverkehrs wie auch und vor allem um den An- schluss des Klettgaus und des benachbarten deutschen Ge- bietes an das schweizerische Nationalstrassennetz. Die in Arti- kel 12 des Treibstoffzollgesetzes (TZG) erwähnten Kriterien für den Einbezug ins Hauptstrassennetz sind vollumfänglich er- füllt.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 26. April 1989 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 26 avril 1989 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

Ueberwiesen - Transmis

89.352

Postulat Dünki Reduktion der Lärmimmission von Motorbooten Canots à moteur. Réduction du bruit

Wortlaut des Postulates vom 2. März 1989

Der Bundesrat wird eingeladen, Artikel 109 der Verordnung über die Schiffahrt auf schweizerischen Gewässern vom 8. November 1978 in dem Sinne zu ändern, dass die Dezibel- werte bezüglich der zulässigen Betriebsgeräusche angemes- sen herabgesetzt werden.

Texte du postulat du 2 mars 1989 Le Conseil fédéral est prié d'abaisser la limite de bruit (en déci- bels) des bateaux fixée à l'article 109 de l'ordonnance du 8 no- vembre 1978 sur la navigation dans les eaux suisses.

Mitunterzeichner - Cosignataires: Biel, Diener, Dormann, Fetz, Grendelmeier, Günter, Hafner Rudolf, Jaeger, Leutenegger Oberholzer, Maeder, Meier-Glattfelden, Müller-Aargau, Oester, Schmid, Seiler Rolf, Stocker, Thür, Weder-Basel, Wid- mer, Wiederkehr, Zbinden Hans, Züger, Zwygart (23)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Gemäss Artikel 109 der Verordnung über die Schiffahrt auf schweizerischen Gewässern vom 8. November 1978 darf der in seitlichem Abstand von 25 m gemessene Lärm eines Schif- fes 73 dB (A) nicht übersteigen.

Im Laufe der letzten Jahre musste eine erhebliche Zunahme von Motorbooten auf unseren Seen und Flüssen festgestellt werden. Der damit im Zusammenhang stehende Lärm wird in den angrenzenden Wohngebieten und Erholungszonen als lästig und störend empfunden. Ein bundesinterner Vorstoss, den Pegel auf 72 dB (A) herabzusetzen, ist erfolglos verlaufen und wäre in Anbetracht der geringfügigen Reduktion ohne praktische Auswirkungen geblieben.

Im Interesse des Ruhebedürfnisses der Anwohner/innen und des Uferschutzes ist eine wirksame Herabsetzung des Lärm- pegels, womit gleichzeitig eine Beschränkung der Geschwin- digkeit verbunden ist, anzustreben.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 3. Mai 1989 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 3 mai 1989 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

Ueberwiesen - Transmis

1

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Postulat Dünki Reduktion der Lärmimmission von Motorbooten Postulat Dünki Canots à moteur. Réduction du bruit

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Dans

In

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1989

Année

Anno

Band

III

Volume

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Sommersession

Session

Session d'été

Sessione

Sessione estiva

Rat

Nationalrat

Conseil

Conseil national

Consiglio

Consiglio nazionale

Sitzung

16

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 89.352

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 23.06.1989 - 08:00

Date

Data

Seite

1159-1159

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20 017 516

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Mots-clés

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