Politique de paix et de sécurité. Rapport
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quelques images à la télévision pour s'en rendre compte. Que ce soient les conflits armés, les catastrophes naturelles ou celles dues à des ouvrages construits par les hommes, tout cela menace la vie ou la survie de millions de personnes et touche plus particulièrement les pays les plus pauvres de la planète, les populations les plus défavorisées. Dans la plupart des cas, crises et catastrophes ne sont pas des incidents isolés mais les manifestations d'un problème grave de sous-développement. C'est pourquoi, dans ce mes- sage, le Conseil fédéral a tenté de souligner l'importance du lien qui existe entre l'aide humanitaire d'une part, qui est l'aide d'urgence en cas de catastrophe, et l'aide au dévelop- pement d'autre part, qui est une aide a long terme afin d'éviter la reproduction de nouvelles catastrophes. Une concertation plus étroite des différents instruments de l'aide publique qui sont à la disposition du Conseil fédéral en est la conséquence.
Comme vous l'avez constaté, dans son message le Conseil fédéral a jugé souhaitable de soulever un certain nombre de questions de principe. En procédant ainsi, notre souci a été de mieux répondre, par le biais des divers instruments dont nous disposons, aux besoins prioritaires des populations concernées, et nous pouvons ainsi améliorer la qualité de notre aide humanitaire et son efficacité.
La question de l'aide alimentaire a été soulevée par quel- ques-uns d'entre vous, et je me limiterai à faire quelques remarques à ce sujet. Vous aurez constaté dans le message qu'une partie importante de nos réflexions y a été consa- crée. C'est un élément nouveau. La complexité de l'aide alimentaire, et le fait aussi qu'elle représente pratiquement la moitié des dépenses que nous effectuons au titre de notre aide humanitaire, outre les expériences faites ces dernières années, nous ont amenés à la conclusion qu'une telle réflexion était aujourd'hui nécessaire et indispensable, non seulement pour mieux répondre aux besoins des bénéfi- ciaires de notre aide, mais encore pour garantir une utilisa- tion judicieuse des fonds publics mis à notre disposition. Vous l'avez souligné, il est certain que nous devons procé- der d'abord à des évaluations et ensuite à des contrôles de l'utilisation des fonds dont nous disposons.
L'immensité des besoins sur le plan humanitaire et nos moyens financiers - qui restent malgré tout limités - rendent d'autant plus importants l'amélioration de notre aide, l'effi- cacité de notre action et le contrôle de nos moyens. C'est pourquoi nous allons poursuivre nos activités d'évaluation des actions d'aide humanitaire.
La répartition que nous proposons des moyens financiers entre les différentes formes d'aide est aussi le fruit d'une réflexion approfondie qui nous a convaincus que l'aide doit être adaptée le mieux possible aux besoins de la population. Il s'agit pour nous d'avoir une très grande souplesse lors de l'engagement des différents moyens et instruments à notre disposition. Cette flexibilité est nécessaire, non seulement dans l'emploi des formes que nous préconisons - l'aide alimentaire en est une - mais aussi dans le choix entre l'aide humanitaire et la coopération au développement.
Je vous remercie de bien vouloir accepter le crédit que nous vous demandons.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Art. 1 - 3 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates
Titre et préambule, art. 1 - 3 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil national
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Beschlussentwurfes 33 Stimmen (Einstimmigkeit)
Abschreibung - Classement
Präsident: Der Bundesrat beantragt gemäss Seite 1 der Botschaft die Abschreibung des Postulates 85.394.
Zustimmung - Adhésion
An den Bundesrat - Au Conseil fédéral
88.063
Friedens- und Sicherheitspolitik. Bericht Politique de paix et de sécurité. Rapport
Bericht vom 29. Juni 1988 Rapport du 29 juin 1988
Bezug beim Dokumentationsdienst der Bundesversammlung S'obtient auprès du Service de documentation de l'Assemblée fédérale
Antrag der Kommission Kenntnisnahme vom Bericht
Proposition de la commission Prendre acte du rapport
Frau Meier Josi, Berichterstatterin: Der traktandierte Bericht ist auf ein Postulat unseres ehemaligen Kollegen Franz Muheim zurückzuführen. Es lud den Bundesrat ein, seine friedenspolitischen Massnahmen und Tätigkeiten als Teil seiner Gesamtpolitik und besonders seiner Sicherheitspoli- tik darzustellen.
Ihre Kommission für auswärtige Angelegenheiten hat davon Kenntnis genommen und wollte ursprünglich nur im Rah- men des Geschäftsberichtes im nächsten Sommer die im Bericht behandelten Postulate als erledigt abschreiben lassen.
Wenn der Bericht heute traktandiert ist, dann hat das zwei Gründe: Er verdient es nämlich, nicht einfach stillschwei- gend aus Abschied und Traktanden zu fallen, sondern aus- drücklich erwähnt zu werden, und es ist angezeigt, dass wir das jetzt tun: nämlich vor und nicht erst nach der Debatte und der Abstimmung über die Initiative «Schweiz ohne Armee».
Der Bericht zeigt eindrücklich und in sehr geraffter Form einmal mehr auf, dass in unserem Sicherheitskonzept - neben dem auf internationalen Verpflichtungen beruhenden bewaffneten Neutralitätsschutz - die verschiedensten Mittel, besonders solche der Aussen- und der Wirtschaftspolitik, eine unersetzliche Rolle spielen.
Unsere Bemühungen zur Spannungsminderung auf der ganzen Welt, zur Hilfe bei Elend und bei Abbau von Krisen gehören dazu ebenso wie unsere Menschenrechtspolitik, unsere Mitarbeit am Ausbau des Völkerrechtes - besonders auch des humanitären Völkerrechtes -, die Förderung von Verfahren zur friedlichen Konfliktregelung oder unser Ein- satz in weltweiten und regionalen internationalen Organisa- tionen, besonders jenen, die auf eine gerechte Weltwirt- schaftsordnung hinzielen.
Sie haben eben die kurze Kritik von Herrn Miville gehört: Er hätte gerne noch mehr zum letzten Thema gelesen. Es ist selbstverständlich erwähnt im Bericht - es wird dort schon auf der zweiten von 50 Seiten ausdrücklich darauf hingewie- sen -, dass dazu neben den aufgezählten defensiven Mitteln unserer Friedens- und Sicherheitspolitik natürlich auch die
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Bemühungen zum Aufbau einer stabileren und gerechteren Weltwirtschaftsordnung gehören, einer Weltwirtschaftsord- nung, die sowohl der Unabhängigkeit und Freiheit aller Staaten als auch der Würde des Menschen Rechnung trägt. Es wird dann weiter im Bericht - ich erwähne ausdrücklich die Seiten 28 und 29 - noch einiges gesagt über die drin- gende Notwendigkeit der internationalen Zusammenarbeit zur Reduktion der Ungleichheiten in dieser Welt, und es wird erwähnt, was die Schweiz tut. Aber das wird natürlich in dieser Gesamtdarstellung genauso kurz abgehandelt wie die übrigen Mittel. Die Anfrage von Kollege Miville zeigt, dass wir bei den zukünftigen Berichten, die über die Aussen- und Aussenwirtschaftspolitik erstellt werden, erneut und ausführlich auf diesen Aspekt zu sprechen kommen sollten. Der Bericht stellt wohl in erster Linie Altbekanntes dar, aber er verweist zum Beispiel auch auf die neueren Formen unserer Politik der Guten Dienste, etwa auf unsere Beiträge an die Schulung von Abrüstungsexperten. Die aktuelle Ana- lyse hatte denn auch zur Folge, dass der Bundesrat noch einen weiteren Bericht herausgegeben hat, nämlich jenen, in dem er den Ausbau unserer Beteiligungen an den frie- denserhaltenden Operationen der Vereinten Nationen schil- dert. Ich hoffe, dass wir diesem zweiten Bericht durch unsere Beschlüsse im Budget folgerichtig auch zur Wirkung verhelfen.
Gegenwärtig finden z. B. intensive Gespräche statt über den Einsatz von schweizerischen Sanitätskontingenten im Rah- men der Vorbereitung der Unabhängigkeit von Namibia. Ich verweise Sie für Einzelheiten dazu auf die beiden erwähnten Unterlagen.
Der traktandierte Bericht behandelt am Schluss noch einen Vorstoss von Nationalrat Pini zur Schaffung eines internatio- nalen Friedenskorps. Der Bundesrat verneint dessen Not- wendigkeit im Hinblick auf die übrigen geschilderten Mass- nahmen.
Ich habe Ihnen - wie es von uns vorgesehen war - nur einen «telegraphischen» Ueberblick über den Bericht des Bundes- rates zu den Postulaten Muheim und Pini gegeben.
Ich empfehle Ihnen, diesen Bericht nicht nur formell zur Kenntnis zu nehmen und gestützt darauf die darin enthalte- nen Postulate als erledigt abzuschreiben. Darüber hinaus sollten Sie die Papiere auch wirklich anfordern. Sie sollten sie aufmerksam lesen und in der bevorstehenden Armeede- batte jenen Leuten entgegenhalten, die noch nicht erfasst haben, dass es bei unserer Sicherheitspolitik um Frieden und nicht um Krieg geht.
Dobler: Die Kommissionspräsidentin hat es erwähnt: Der heute zur Diskussion stehende Bericht des Bundesrates geht auf eine Anregung zurück, die seinerzeit Herr Ständerat Franz Muheim gegeben hat. Er wollte friedenspolitische Massnahmen und Aktivitäten als Teil der Gesamtpolitik des Bundesrats und insbesondere im Zusammenhang der, Sicherheitspolitik dargestellt wissen.
Der Bericht des Bundesrates könnte unter Umständen den falschen Eindruck erwecken, zwischen Friedenspolitik und Sicherheitspolitik bestehe ein Unterschied. Nun verstand sich aber die schweizerische Sicherheitspolitik stets als. Friedenspolitik. In einem konzeptionellen Teil erinnert zwar der Bericht daran, dass Sicherheitspolitik die Gesamtheit der Mittel umfasst, die unser Land einsetzt, um seine Unab- hängigkeit zu sichern. Neben den eher defensiven Mitteln der Aussenpolitik, der Armee, des Zivilschutzes, der Aussen- handelspolitik, der wirtschaftlichen Landesversorgung, der psychologischen Abwehr und des Staatsschutzes werden aber auch die Bemühungen zum Aufbau einer stabileren und gerechteren Weltordnung genannt.
Im einzelnen werden als Ziele die Unabhängigkeit und Frei- heit aller Staaten und die Würde des Menschen formuliert. Der zweite Teil definiert sodann die aktive Aussenpolitik der Schweiz auf universeller Ebene: die Entwicklungszusam- menarbeit, die humanitäre Hilfe, Aktionen zugunsten der Menschenrechte und des Völkerrechts, Gute Dienste, Bei- träge an friedenserhaltende Operationen, das humanitäre Kriegsvölkerrecht, Rüstungskontrolle und Abrüstung,
Bekämpfung des Terrorismus, friedliche Beilegung von Streitigkeiten sowie multilaterale wirtschaftliche Zusam- menarbeit.
Bei diesem doch breiten Spektrum von Aktivitäten bleibt der Schweiz und insbesondere dem Bundesrat nichts anderes übrig, als sich auf eine nüchterne Besinnung auf unsern Standort in der internationalen Welt zu beschränken.
Als vor zwei Jahren eine offizielle Delegation unseres Parla- ments in Russland weilte, hielt der damalige Staatspräsident der UdSSR, Herr Gromyko, uns entgegen, wir könnten aus unserer Neutralität bedeutend mehr herausholen. Nachdem er aber wohlweislich nicht konkret sagte, was er unter diesem Mehr verstand, unterblieb auch eine diesbezügliche Auseinandersetzung. . 0
Das Fazit für heute: Wir tun gut daran, uns vor hohen Erwartungen und Höhenflügen zu hüten und realistisch auf dem Boden zu bleiben.
M. Felber, conseiller fédéral: Je m'exprime très brièvement pour répondre plutôt à l'interpellation et aux questions posées par M. Miville qui a fait une déclaration d'insatisfac- tion partielle à propos de ce rapport.
Ce rapport, comme l'ont dit la présidente de la Commission des affaires étrangères du Conseil des Etats et M. Dobler, est naturellement une réponse très directe aux questions posées par votre ancien collègue, M. Muheim. Il nous disait: Qu'avez-vous fait?
Je crois qu'il serait assez intéressant, comme vient de le dire M. Dobler, d'énumérer tout ce qui se fait. Et, en réponse à M. Miville, je dirais que la plupart de ces actions sont en cours. Elles sont loin d'être terminées et l'on peut imaginer qu'elles vont se poursuivre encore pendant des années: Il ne s'agit donc pas d'une action entreprise en 1970 qui a été oubliée et nous ne sommes pas obligés d'inventer quelque chose de nouveau aujourd'hui. Les problèmes sont prati- quement toujours les mêmes et je remercie M. Dobler de rappeler cette intervention du président de l'URSS qui disait: Nous pourrions faire plus! Chacun a le droit d'imagi- ner que l'on peut faire plus, mais jusqu'à présent, peu de propositions concrètes ont été faites. Le Conseil fédéral, nous tenons à l'affirmer, en même temps qu'il publiait ce rapport, annonçait sa volonté - visible dans le budget, comme l'a dit Mme Meier - d'intervenir en soutenant d'une manière plus exemplaire, plus forte, les opérations de main- tien de la paix de l'Organisation des Nations Unies. Les effectifs que nous enverrons vraisemblablement dès l'année prochaine en Namibie, ce que nous faisons déjà au Liban comme au Moyen-Orient, les avions que nous avons mis à disposition des Nations Unies pour les objectifs de paix en Afghanistan dans la guerre Iran/Irak, tout cela ne figure pas dans le rapport dont nous discutons; ce sont des éléments nouveaux en faveur de la paix qui prouvent bien que le Conseil fédéral ne tient pas à se soustraire à ce qu'il consi- dère comme des obligations morales de la Suisse.
Huber: Ich war der irrtümlichen Meinung, dass die Kommis- sionsmitglieder zuerst das Wort hätten und nachher die übrigen Mitglieder des Rates, und dort wollte ich mich melden, und zwar aus verschiedenen Gründen:
Ich möchte zuerst sagen, dass ich diesen Bericht aus Ueber- zeugung begrüsse und dass ich der Meinung bin, dass ein künftiger Bericht über die schweizerische Sicherheitspolitik zusätzliche Elemente aus diesem Bericht übernehmen muss, um unserer Oeffentlichkeit klarzumachen, dass diese Sicherheitspolitik - zeitgemäss verstanden - aus einer defensiven inneren und aus einer offensiven äusseren Kom- ponente bestehen muss.
Ich bin sehr dankbar darüber, dass dieser Bericht publiziert wurde. Ich habe einen Kommentar am Schweizer Radio gehört, worin der Kommentator sich dahin geäussert hat, er habe bis jetzt immer gewusst, dass es eine Armee gebe, aber dass es eine Friedens- und Sicherheitspolitik in diesem Lande gebe, habe er nicht gewusst. Und wenn Herr Miville meinte, ihm sei das alles bekannt, dann ehrt ihn das, aber in der Oeffentlichkeit ist nichts bekannt. Darum muss es wie-
Postulat Jelmini
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derholt werden, und darum müssen wir darauf eintreten. Dieser Bericht ist für mich hochinteressant, weil er eine bemerkenswerte Uebereinstimmung mit der neusten En- zyklika von Papst Johannes Paul II., mit der Antwort auf das Elend in der heutigen Welt, aufzeigt. Es wird dort von den moralischen Bedingungen für die Entwicklung einer men- schengerechten Welt gesprochen, die materiellen Belange werden nicht als die einzigen und die abschliessenden bezeichnet. Dieser Bericht stimmt tendenziell mit diesem Appell an die Weltöffentlichkeit überein, und darum hat er für mich eine besondere Stellung.
Schliesslich impliziert der Bericht, dass man zu einer so verstandenen Friedens- und Sicherheitspolitik aus voller Ueberzeugung ja sagen und gleichzeitig ein glaubwürdiges Bekenntnis zur Armee und zum Zivilschutz abgeben kann. Das sind unterschiedliche Mittel, die innerlich zusammenge- hören und gemeinsamen Zielen dienen.
Ich danke daher dafür, dass dieser Bericht vorgelegt wurde. Ich stimme ihm aus voller Ueberzeugung zu, und ich wün- sche ihm eine grosse Verbreitung, nicht nur im Zusammen- hang mit der Auseinandersetzung über die GSoA-Volksin- itiative, sondern für einen Weg zur ganzheitlichen Betrach- tung unserer Sicherheits- und Friedensproblematik.
Le président: La commission vous propose de prendre acte du rapport, il n'y a pas d'opposition. Il est ainsi décidé.
Zustimmung - Adhésion
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Postulat Jelmini Europäische Integration. Soziale und kulturelle Dimensionen Intégration européenne. Aspects sociaux et culturels
Wortlaut des Postulates vom 19. September 1988 Der Bericht des Bunderates über die Stellung der Schweiz im europäischen Integrationsprozess krankt in bezug auf das Abwägen der Vor- und Nachteile eines EG-Beitritts bzw. Nichtbeitritts daran, dass lediglich die wirtschaftlichen Kon- sequenzen untersucht werden, während andere Bereiche insbesondere die Sozial- und Kulturpolitik kaum berücksich- tigt werden. Nach meinem Verständnis müsste die «Groupe de réflexion Schweiz und Europa» auch die gesellschaftli- che Dimension des für 1992 geplanten europäischen Bin- nenmarktes in ihre Ueberlegungen einbeziehen.
Der Bundesrat wird eingeladen in den weiteren Abklärungen unseres Verhältnisses zur Europäischen Gemeinschaft die soziale und kulturelle Dimension mitzuberücksichtigen.
Texte du postulat du 19 septembre 1988
Le Conseil fédéral a récemment publié un rapport sur la position de la Suisse dans le processus d'intégration euro- péenne. Dans ses considérations sur les avantages et les inconvénients de l'adhésion ou de la non-adhésion aux Communautés européennes le Conseil fédéral se limite à examiner les incidences économiques, sans vraiment tenir compte d'autres aspects tels que les politiques sociale et culturelle. A mon avis, le «Groupe de réflexion sur la Suisse et l'Europe» devrait également inclure dans sa réflexion les aspects sociaux que revêtira le marché unique qui s'ouvrira en 1992.
Le Conseil fédéral est invité à mieux prendre en considera- tion les aspects sociaux et culturels dans la définition future de nos rapports avec les Communautés européennes.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Cottier, Delalay, Huber, Roth
(4)
M. Jelmini: Le rapport publié cet automne par le Conseil fédéral a contribué à élargir le débat sur la position de la Suisse dans le processus d'intégration européenne, entre- pris déjà dans l'opinion publique et surtout dans les milieux intéressés. Les Commissions parlementaires des affaires étrangères et du commerce extérieur se sont aussi occu- pées de ce problème au cours de quelques séances à l'occasion desquelles les questions soulevées dans mon postulat ont été, dans une certaine mesure, discutées. Ainsi, le Conseil fédéral a eu l'occasion de présenter par anticipa- tion son point de vue et ses intentions au sujet des questions et des propositions que je me suis permis de formuler. Mon postulat joue donc, dans un certains sens, la fonction de l'interpellation. Néanmoins, l'invitation que j'adresse au gouvernement garde, à mon avis, toute sa valeur.
Le premier impact, avec l'achèvement du marché intérieur européen à l'horizon de 1992, était de nature économique. Le développement des potentialités de croissance devait passer par une plus grande efficacité de l'appareil de pro- duction et par un renforcement des bases scientifiques et technologiques. La Suisse devait et doit aussi se préoccuper de garder son rythme de croissance au niveau des pays de la Communauté et d'éviter un isolement dangereux même dans l'hypothèse, probable au moins au début, d'une renon- ciation à l'adhésion complète, économique et politique, au Traité de Rome, complété par l'Acte unique européen. Il faut donc réfléchir sur tous les aspects de ce nouveau rapport qui est en train de se créer entre la Suisse, au travers de l'AELE, et la Communauté. C'est justement ce que le Conseil fédéral a commencé de faire, mais en concentrant, si on lit le rapport, son attention sur les aspects politiques et économi- ques.
Il faut reconnaître que même au sein des autorités de la Communauté, l'étude des problèmes de caractère politique et économique a été privilégiée, spécialement sous la pres- sion des syndicats des pays intéressés et de la Confédéra- tion européenne des syndicats. La Commission de la Com- munauté européenne a publié au mois de septembre dernier un document sur la dimension sociale du marché intérieur. La commission admet que cette dimension sociale est une composante fondamentale du projet de marché intérieur car: «Il ne s'agit pas seulement de renforcer la croissance économique et d'augmenter la compétitivité extérieure des entreprises européennes, mais aussi d'aboutir à une utilisa- tion plus efficace et plus complète de toutes les ressources disponibles et à une juste répartition des bénéfices qui en découlent. Le grand marché n'aurait pas de chance, en effet, si le niveau de vie et la protection sociale atteints par le citoyen européen, étaient mis en cause.»
Le document considère la nécessité de mettre en oeuvre les mesures de politique sociale pour la réalisation du marché intérieur et la promotion de l'emploi ainsi que pour assurer la solidarité et le développement du dialogue social. Mais il adopte une conception de la politique sociale, considérée comme un moyen de traitement des conséquences sociales du marché intérieur et non comme un moyen d'anticipation et de prévention de ces conséquences. La sous-évaluation des risques du dumping social, l'absence de méthodes de priorité et de calendrier pour réaliser l'espace social euro- péen, laissent entrevoir que les problèmes véritables sont encore loin d'être explorés et envisagés.
La législation sur le droit, les conditions de travail et de la sécurité sociale, la protection du consommateur, les problè- mes de l'environnement, le droit des sociétés et de l'entre- prise, la libre circulation de la main-d'oeuvre à tous les niveaux doivent être considérés dans cette nouvelle dimen- sion. Mais cette évolution qui sera inévitable et irréversible, doit être observée aussi de nos hublots et pris au sérieux avant que des déséquilibres se produisent. Les partenaires sociaux pourront et devront être appelés à contribuer à l'étude et à la solution des problèmes qui se posent. Voilà l'importance d'élargir la réflexion sur ces aspects.
Il faut y ajouter aussi les aspects culturels qui s'annoncent dans ce contexte. L'équilibre existant entre les différentes cultures de notre pays ne serait-il pas menacé par le renfor-
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Friedens- und Sicherheitspolitik. Bericht Politique de paix et de sécurité. Rapport
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Sessione invernale
Rat
Ständerat
Conseil
Conseil des Etats
Consiglio
Consiglio degli Stati
Sitzung
03
Séance
Seduta
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Datum 30.11.1988 - 08:00
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