Economie laitière. Arrêté 1987
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29 septembre 1988
Zehnte Sitzung - Dixième séance
Donnerstag, 29. September 1988, Vormittag Jeudi 29 septembre 1988, matin
08.00 h Vorsitz - Présidence: Herr Reichling
86.036
Milchwirtschaftsbeschluss 1987 Economie laitière. Arrêté 1987
Fortsetzung - Suite
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Differenzen - Divergences
Art. 5 Abs. 3 und 4 Antrag der Kommission Festhalten
Antrag Massy Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Antrag Rüttimann Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Art. 5 al. 3 et 4 Proposition de la commission Maintenir
Proposition Massy Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Proposition Rüttimann Adhérer à la décision du Conseil des Etats
M. Massy: J'aimerais donner quelques arguments en faveur de l'arrêté sur l'économie laitière en particulier à l'article 5, alinéas 3 et 4, arguments en faveur d'une limite fixée à 100 000 kilos à la place de 80 000 kilos.
Premièrement, on peut dire que le contingent de lait n'est pas un critère suffisant pour déterminer les conditions de revenu d'un exploitant ou la structure des coûts d'une exploitation. Un contingent de 80 000 kilos ne signifie pas que le producteur en question a un revenu important, notamment s'il exploite un domaine situé dans une région où il est difficile de faire autre chose que du lait. Un contin- gent de 30 000 ou 40 000 kilos ne signifie pas non plus que l'on a affaire à un petit exploitant se trouvant dans une situation difficile. Cela dépend de sa structure d'exploita- tion, de ce qu'il fait à côté de la production laitière (grande culture, culture spéciale, viande, oeufs, etc.). Une telle limite est par essence arbitraire. Il ne faut donc pas la fixer à 80 000 kilos, sans quoi on va frapper des exploitations fami- liales qui n'atteignent pas et de loin leur revenu paritaire. Deuxièmement: Les exploitations livrant plus de 80 000 kilos font vivre, comme le montre le rapport sur la structure des coûts de production établi par la Station de recherches d'économie d'entreprise et de génie rural de Tänikon , deux familles la plupart du temps. La limite de 80 000 kilos est donc trop basse, surtout pour les exploitations situées dans les régions herbagères.
Troisièmement: On peut dire qu'un contingent de 80 000 kilos est actuellement produit avec 15 à 20 vaches; cela n'est pas ce que l'on peut appeler une grande exploita- tion. Les coûts de production régressent sérieusement à partir de 130 000 kilos, c'est-à-dire environ 25 à 30 vaches. Il faudrait donc fixer la limite inférieure pour le prélèvement de la taxe à 120 000 kilos environ, mais à titre de compromis, on peut admettre 100 000 kilos.
Quatrièmement, si le soutien des petites et moyennes exploitations dynamiques et ayant un avenir est défendable, il ne faut pas pénaliser les exploitations familiales moyennes et celles, un peu plus grandes, qui sont raticnalisées. A l'heure où tout le monde critique le prix élevé de nos produits agricoles, par rapport à ceux de la CEE, une pru- dence certaine s'impose. On doit absolument éviter de han- dicaper nos exploitations familiales moyennes, or c'est ce que l'on fait en prélevant une taxe à partir de la limite de 80 000 kilos.
Cinquièmement: En instituant ce seuil à 80 000 kilos, on va pousser de nombreux paysans à partager leur exploitation et leur contingent, par exemple entre le père et le fils ou entre deux frères, pour ne pas être astreints à payer cette taxe. Est-ce le but de notre politique agricole que de défaire des structures rationnelles et familiales, pour en faire de plus petites irrationnelles et qui coûteront cher à la commu- nauté? Une telle évolution ne peut conduire qu'à une plus rapide augmentation du prix du lait, car les coûts de produc- tion sont nettement plus élevés dans les petites exploita- tions. Nos consommateurs sont-ils prêts à payer le prix d'une telle politique?
En conclusion, à titre de compromis et pour éviter de remet- tre en question l'existence d'exploitations paysannes qui ne sont pas grandes, il faut au minimum porter la limite infé- rieure, à partir de laquelle la taxe supplémentaire est préle- vée, de 80 000 à 100 000 kilos. Je vous prie par conséquent d'appuyer ma proposition et d'accepter l'article 5, alinéas 3 et 4, dans la version du Conseil des Etats.
Rüttimann: Auch ich beantrage Ihnen - wie Herr Massy -, bei den Absätzen 3 und 4 dem Ständerat zuzustimmen, dies nicht nur aus verhandlungsökonomischen, sondern ebenso- sehr aus sachlichen Gründen.
Sie erinnern sich vielleicht, dass ich in diesem Saal am 17. Juni 1987 in dieser Angelegenheit bereits vorgeschlagen habe, es seien lediglich den Nichtfamilienbetrieben zusätzli- che Abzüge am Milchpreis zu verpassen. Dieser Antrag wurde leider abgelehnt. Der Ständerat hat dann einen Mittel- weg gesucht und auch gefunden, indem er zusätzliche Abzüge erst ab der Kontingentsmenge über 100 000 kg statt über 80 000 kg festlegte. Sie werden daher verstehen, dass ich im Differenzbereinigungsverfahren dem Beschluss des Ständerates zwar schweren Herzens zustimme, es hingegen nicht verstehen kann, dass unsere Kommission wieder auf 80 000 kg zurückbuchstabiert hat.
Worum geht es bei dieser Grenze? Grundsätzlich bin ich der Auffassung, dass zusätzliche Abzüge bei Familienbetrieben unter keinem Titel gerechtfertigt sind. 80 000 kg entspre- chen einer Kuhzahl von 16 Stück, 100 000 kg 20 Kühen. Es wird wohl niemand behaupten, ein 20-Kühe-Betrieb im Gras- wirtschaftsgebiet entspreche nicht mehr einem Familienbe- trieb. Wenn er noch grösser ist, müssen sogenannte «fremde Arbeitskräfte» beschäftigt werden, cie entspre- chend zu honorieren sind.
Ich vermag deshalb nicht einzusehen, warum solche ausge- lasteten Familienbetriebe mit zusätzlichen Abzügen belastet werden sollen, während viele Betriebe mit kleinen Kontin- genten noch einen ausserlandwirtschaftlichen Erwerb erzie- len. Die Familien mit grösseren Kontingenten werden dadurch ein zweites Mal getroffen. Mit der Kontingentskür- zung erfolgte der erste Schlag, mit der Preisdifferenzierung der zweite.
Die Grösse eines Milchkontingents ist auch losgelöst von der sachlichen Problematik ein völlig ungeeignetes Krite- rium für eine Preisdifferenzierung. Es benachteiligt Betriebe, die auf die Milchproduktion angewiesen sind, und
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übersieht, dass im kleinen wie im grösseren Betrieb andere Kriterien für die Realisierung höherer Einkommen viel wich- tiger sind, zum Beispiel die Tüchtigkeit des Betriebsleiters und seiner Familienangehörigen. Doch ist Tüchtigkeit offen- bar nicht mehr gefragt, vielleicht erst wieder bei einem möglichen Versorgungsengpass.
Die Preisdifferenzierung mindert auch in den für die Ein- kommensbeurteilung massgebenden Buchhaltungsbetrie- ben das Einkommen und löst damit Preisforderungen aus. Gesamtwirtschaftliche Leistungen im Berggebiet können und dürfen nicht durch innerlandwirtschaftliche Umvertei- lungen abgegolten werden. Sie betreffen alle Bevölkerungs- kreise und müssen daher mit öffentlichen Mitteln finanziert werden. Wenn wir in diesem Stil weiterfahren, werden wir uns in einigen Jahren der heute gesunden, leistungsfähigen landwirtschaftlichen Familienbetriebe annehmen müssen, um sie in die Zukunft zu retten.
Ein Letztes: Preisabzüge für grössere Betriebe müssten logischerweise auch nach Lohnabzügen für grössere Ein- kommen rufen. Niemand hat sich aber bisher offensichtlich daran gestossen, dass der Teuerungsausgleich linear aus- gerichtet wird. Und niemand würde sich im übrigen mit einem realen Lohnabbau in unserer Wohlstandsgesellschaft abfinden. Auch das Berner Volk hat am vergangenen Wochenende die Initiative «100 000 Franken sind genug» wuchtig bachab geschickt. In diesem Zusammenhang erin- nere ich Sie daran, dass 100 000 kg Milchkontingent etwa 100 000 Franken Roheinnahmen oder ein Arbeitseinkom- men von etwa 40 000 Franken abwerfen.
Ich bitte Sie daher, wenigstens der weniger schlechten und weniger ungerechten Lösung des Ständerates zuzu- stimmen.
Bäumlin Richard: Herr Rüttimann, Sie beachten etwas nicht. Die Landwirtschaft braucht die Solidarität aller anderen Bevölkerungskreise. Ich bin immer dafür eingetreten und tue es weiterhin, dass sie diese Solidarität zu spüren bekommt. Aber was wir erwarten, ist, dass es auch eine gewisse «innerlandwirtschaftliche Solidarität» gibt, gewisse Verzichte der Grossen zugunsten der Kleinen.
Die SP-Fraktion hat sich seit längerer Zeit für differenzierte Preise eingesetzt. Das wurde immer abgelehnt. Jetzt kommt ein differenzierter Rückbehalt. In der Sache ist das das gleiche. Wir haben jedoch bei der erstmaligen Beratung weitergehendere Anträge gestellt, die jetzt nicht mehr zur Diskussion stehen. Was geblieben ist, ist ein Minimum. Wenn Sie jetzt von 80 000 kg auf 100 000 kg hinaufgehen, hat das zur Folge, dass ein Ausgleich über die Preise fast nicht mehr stattfindet. Es gibt dann nur noch ganz wenige, die betroffen sind. Halten Sie an unserem Beschluss fest; das ist mein dringender Rat.
Zum Schluss möchte ich Ihnen noch folgendes sagen: Die SP-Fraktion ist enttäuscht darüber, dass sie mit ihren Vor- stellungen nicht stärker durchgedrungen ist. Aber wenn Sie nach der Ablehnung des Konflikthandels auch jetzt an unse- rem bisherigen Beschluss festhalten, würde ich dafür eintre- ten, dass wir hinter dieser Vorlage stehen, diese als Kompro- miss akzeptieren, obschon wir nicht mit allem durchgedrun- gen sind. Das ist meine Meinung und das ist auch die Meinung der Fraktion.
Halten Sie also an unserem Beschluss fest. Alles andere ist politisch unklug.
Columberg: Ich muss Sie ebenfalls ersuchen, diese beiden Anträge abzulehnen und an unserem Beschluss festzuhal- ten. Die Festlegung der Menge für die zusätzliche Abgabe ist eine Ermessensfrage. In der Tat ändert sich nicht allzu viel, ob wir diese Limite bei 80 000 kg oder bei 100 000 kg festle- gen. Denn erstens wird der Bundesrat diese Abgabe nicht sofort einführen, sondern erst im Zusammenhang mit einer Milchpreiserhöhung, und zweitens geht es lediglich um eine graduelle Erschwerung der Ueberlieferung. Allerdings müs- sen wir dabei beachten, dass das durchschnittliche Kontin- gent pro Betrieb 53 000 kg beträgt. 80 000 kg sind immerhin 50 Prozent mehr als der Durchschnitt.
Wichtiger als die materiellen Auswirkungen sind die psycho- logischen und politischen Aspekte. Es ist eine ähnliche Situation wie beim Kontingentshandel. Die Milchmenge von 80 000 kg stellt einen gut schweizerischen Kompromiss dar. Es ist eine Verständigungslösung, die nach langen Ausein- andersetzungen in der nationalrätlichen Kommission endlich gefunden wurde. Unser Rat hat ihr mit eindrückli- chem Mehr zugestimmt. Bleiben wir dabei.
Die CVP-Fraktion hat sich nochmals mit dieser Frage befasst und mehrheitlich Festhalten an ihrem früheren Beschluss beschlossen.
Ich bitte Sie deshalb, unserer Kommission zuzustimmen, dies insbesondere auch im Hinblick auf die Kleinbauern- Initiative.
Hösli, Berichterstatter: Wie meistens in solchen Sachen hat auch diese Bestimmung wie eine Medaille ihre Kehrseite. Zuerst zur Kehrseite: Wie gesagt, trifft man mit dieser Mass- nahme, und das ist nicht wegzudiskutieren, die tüchtigen Bauern. Aus der Sicht der Landwirtschaft wäre vielleicht die Lösung des Ständerates richtiger. Wenn unsere Kommis- sion trotzdem dem Bundesrat zustimmt, und zwar ganz klar mit 13 zu 5 Stimmen, hat das andere, gewissermassen politi- sche Gründe. Die grossen und mittleren Bauern dürfen das nicht als Strafexpedition ansehen. Im Gegenteil. Wir bitten diese betroffenen Bauern - sie sind betroffen, denn Erlös- minderung ist Erwerbsminderung, ist Einkommensminde- rung, das schleckt keine Geiss weg -, es als einen Solidar- itätsbeitrag anzusehen. Die Tüchtigkeit erträgt solche Soli- daritätsbeiträge. Ich hoffe, dass so die Vater/Sohn Betriebe, die ja in diese Kategorie fallen, weiterhin erhalten bleiben. Der Ständerat hat denn auch nur mit 19 zu 17 Stimmen diese 100 000 kg beschlossen. Unsere Kommission bean- tragt mit 13 zu 5 Stimmen dem Bundesrat mit 80 000 kg zuzustimmen. Zur Sache: Das mittlere Kontingent, minde- stens in der Toni-Molkerei, ist etwa 53 000 kg. Gehen wir auf 80 000 kg, so sind es etwa 50 Prozent mehr als das mittlere Kontingent, gehen wir aber auf 100 000 kg, ist es fast das Doppelte, und es sind relativ wenig Betroffene dabei.
Ferner möchte ich Sie bitten, zu beachten, was bis jetzt nicht gesagt worden ist, dass es sich hier um Kann-Vorschriften handelt. Der Bundesrat kann höchstens bis fünf Rappen gehen, er muss nicht, bis 200 000 kg dann höchstens 10 Rappen. Hier ist also ein Spielraum für den Bundesrat, je nach Situation. Vor allem kann der Bundesrat laut Abschnitt 4 die Schwelle von 80 000 kg erhöhen und für die in der landwirtschaftlichen Gesetzgebung festgelegten Zonen verschieden ansetzen. Auch hier ist also noch ein Spielraum. Es geht nicht darum, dass wir eine starre Vor- schrift haben, sondern dass eine gewisse Flexibilität gewährleistet ist.
In diesem Sinne bitte ich Sie, dem Antrag Bundesrat und Kommissionsmehrheit zuzustimmen.
M. Etique, rapporteur: Nous sommes en présence ici de la seule divergence qui existe entre le Conseil national et la version adoptée par le Conseil des Etats. Je vous fais part de l'avis de la commission en ce qui concerne les propositions Rütimann et Massy, opinion que je ne partage pas. Nous avons eu l'occasion de nous prononcer sur une proposition identique au sein de la commission, proposition qui a été nettement rejetée par 13 voix contre 5 sans abstention. La commission vous propose de vous en tenir à la version adoptée par le Conseil national, qui correspond aussi à la proposition du Conseil fédéral et cela malgré la proposition du Conseil des Etats qui voudrait porter à 100 000 kilos la limite à partir de laquelle est prélevée la taxe supplémentaire de 5 centimes.
Rejoignant le Conseil fédéral, votre commission estime qu'il s'agit-là d'une contribution de solidarité exigée des gros producteurs, contribution par ailleurs compensée par les coûts de production inférieurs obtenus dans les grandes exploitations.
Deuxièmement, le nombre de producteurs touchés par cette taxe supplémentaire serait réduit de 50 pour cent environ, si
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la limite était portée à 100 000 kilos, comme le propose le Conseil des Etats ainsi que MM. Massy et Rüttimann. Dès lors, la portée psychologique et politique d'une telle disposition de la mesure s'en verrait considérablement réduite. On note aussi que l'opération est, dans une certaine mesure, partiellement compensée par l'augmentation des quantités franches, c'est-à-dire des quantités qui sont exo- nérées de toute taxe de base. Enfin - on l'a relevé - ces dispositions donnent au Conseil fédéral la compétence d'augmenter, s'il l'estime utile, cette limite des 80 000 kilos et de l'adapter, de l'ajuster, de l'échelonner selon les zones que délimite la législation agricole. Enfin, la décision ayant été prise à une nette majorité par le Conseil national, en son temps, alors qu'elle était prise par seulement par 19 voix contre 17 au Conseil des Etats, il apparaît à votre commis- sion d'autant plus opportun de maintenir la décision prise par notre conseil.
Puisque j'ai la parole j'en profite pour demander à M. le conseiller fédéral Delamuraz si l'on peut admettre que l'ali- néa 5 de ce même article 5, concernant les communautés d'exploitation peut être, dans son interprétation, étendu aux communautés d'exploitation de type familial.
M. Delamuraz, conseiller fédéral: M. Bäumlin, son groupe parlementaire ainsi que d'autres, étaient partisans de prix différenciés pour le lait. Ils n'ont pas eu gain de cause, le Conseil fédéral et la majorité du Parlement ayant préféré maintenir un prix unique valable pour l'ensemble du pays. Mais, et c'est ici que la modulation intervient, les taxes qui frappent les producteurs en particulier ne sont pas linéaires mais suivent un barème qui tient largement compte, en particulier, des exploitations petites et moyennes. C'est par le biais de ce barème variable des taxes que l'on parvient à cette différenciation du prix du lait qui, économiquement et socialement, est tout à fait justifiée.
Encore faut-il que l'on puisse disposer de barèmes assez souples, assez flexibles, et surtout assez ouverts pour per- mettre une politique de correction vers le bas ou vers le haut qui ait un minimum d'amplitude. C'est dans cet esprit que nous avons demandé, dès l'abord, de pouvoir fixer cette limite, en ce qui concerne la taxe supplémentaire, à 80 000 kilos et non pas à 100 000. Lors d'un premier débat, votre conseil adopta très nettement ce chiffre de 80 000 kilos. C'est également ce que vous propose votre commission pour ce deuxième débat, la solution des 100 000 kilos du Conseil des Etats ne fut prise qu'à une majorité précaire. Il faut en effet en rester à 80 000 kilos, car cela touche quelque 9500 producteurs alors qu'on n'en toucherait que 4000 et quelques avec 100 000 kilos. Or, les recettes qui en résulteraient pour le compte laitier - élément que l'on ne peut considérer comme secondaire - se situe- raient, pour la variante 80 000 kilos, à environ 15 millions de francs, et, dans la variante 100 000 kilos, nettement en des- sous de 8 millions de francs.
Il y a à mon avis une sorte de définition mal comprise de la taxe supplémentaire - certains la considèrent presque comme une punition -, alors que ce n'est pas du tout le cas. Cette taxe supplémentaire est tout simplement un acte de solidarité des plus grands à l'égard des plus petits. Situer le plafond des plus petits à 100 000, c'est prendre beaucoup de liberté avec les définitions du dictionnaire.
Je vous demande donc de confirmer votre décision du premier débat et de suivre votre commission.
Je répondrai encore à M. Etique, rapporteur de langue fran- çaise, qui m'a posé, à titre personnel, une question concer- nant les communautés d'exploitation. La communauté d'ex- ploitation est une association de deux ou de plusieurs paysans, ce qui permet une structure rationnelle de l'exploi- tation, mais il est clair que, dans de tels systèmes, si l'on faisait l'addition des contingents attribués à chaque famille, on disposerait de contingents supplémentaires si les familles exploitaient séparément. Afin d'éviter que le prin- cipe de la communmauté d'exploitation, qui, du point de vue économique est un bon principe, n'entraîne cette consé- quence négative d'une diminution globale des contingents,
poussant par conséquent les paysans à ne plus souhaiter l'association, on a introduit ce cinquième alinéa qui permet de moduler, dans une certaine mesure, et de ter ir compte de la situation particulière des communautés. Monsieur Etique, ce que je dis des communautés agricoles en général, je le dis en particulier des communautés familiales qui par exemple devraient, pour des motifs de rationalisation, met- tre en commun leurs deux exploitations sous la forme d'une communauté: il serait injuste de les frapper d'un contingent total inférieur à celui qu'ils auraient séparément, car cela les inciteraient à se séparer, à reprendre des structures moins performantes.
C'est pourquoi le Conseil fédéral fera usage de l'alinéa 5 pour les communautés familiales comme pour les autres communautés.
Abstimmung - Vote
Für den Antrag Massy/Rüttimann Für den Antrag der Kommission
32 Stimmen 112 Stimmen
Art. 6 Abs. 2 Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Art. 6 al. 2 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen - Adopté
Art. 9, 9a und 9b Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Art. 9, 9a et 9b Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Hosli, Berichterstatter: Auch bei Artikel 9 geht es im Grunde genommen um Präzisierungen, um neue Fassungen. Diese sind in der ständerätlichen Kommission übernommen und vom Ständerat stillschweigend genehmigt worden.
Auch die nationalrätliche Kommission hat darüber nicht lange diskutiert, sondern man hat diesen Aenderungen des Ständerates, die auf Anträge der Verwaltung zurückgehen, zugestimmt. Es betrifft die Verwertung von Magermilch und den Fettgehalt von Milch und Milchprodukten. Ich bitte Sie, diesen Aenderungen zuzustimmen.
M. Etique, rapporteur: Nous nous sommes laissé facilement séduire, aux articles 9, 9a et 9b, par les propositions présen- tées par le Conseil des Etats.
L'article 9 se rapporte à la taxe sur le lait écrémé et sur les produits de base de ce lait. Le Conseil des Etats propose de préciser les choses et de fixer le produit de cette taxe à un montant qui soit au moins égal aux dépenses occasionnées. Enfin, cette taxe ne doit pas excéder le surcroît de charges du compte laitier qui résulte de cet écrémage, compte tenu de la perte de recettes sur le beurre importé.
Cette modification tend en fait à réduire les dépenses de la Confédération - elle a donc un côté éminemment positif - tout en fixant la fourchette dans laquelle cette taxe devra se situer. Je vous propose donc de vous rallier à la version du Conseil des Etats.
Je fais la même remarque concernant les articles 9a et 9b. A l'article 9a, le Conseil des Etats prévoit d'encourager l'uti- lisation du lait écrémé à des fins d'affouragement, dans les exploitations paysannes notamment, mais pas ur iquement dans celles-ci. La version du Conseil national contraindrait la Confédération à augmenter sensiblement ses subven- tions, en raison de la multitude de transports qui en résulte- raient et qui ne pourraient pas être supportés par les agricu-
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teurs intéressés. La version du Conseil des Etats est donc meilleure que la nôtre.
A l'article 9b, le Conseil des Etats apporte une adjonction, en raison d'une abrogation possible des dispositions conte- nues dans l'ordonnance sur les denrées alimentaires. Il est dans l'intérêt des consommateurs de prévoir une réglemen- tation claire, permettant de prévenir l'apparition sur le marché d'une multitude de produits ne différant les uns des autres que par une faible variation de la teneur en graisse. On évitera ainsi ce genre de situation en adoptant la disposi- tion proposée par le Conseil des Etats.
Angenommen - Adopté
Art. 17 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Hösli, Berichterstatter: Hier haben wir über zwei Absätze zu diskutieren. In Absatz 1 geht es um eine mehr redaktionelle Präzisierung. Hingegen ist Absatz 3 mehr philosophischer Art. Die Fassung des Bundesrates und auch unsere Fassung nach der ersten Lesung bestimmt: «Der Bundesrat regelt .... ». Der Ständerat hat das geändert in: «Der Bundes- rat kann die Bezahlung der Milch nach dem Gehalt selbst regeln, wenn sie .... ». Hierüber wurde diskutiert. Auf Anfrage hin hat Herr Bundesrat Delamuraz erklärt, dass der Bundes- rat diese Regelungen vornehmen werde, sobald die nötigen Grundlagen vorlägen.
Unsere Kommission hat der Aenderung bei Artikel 17 Absatz 1 mit 9 zu 6 Stimmen, und bei Absatz 2 mit 11 zu 6 Stimmen zugestimmt.
Ich bitte Sie, der Lösung des Ständerates und damit auch der nationalrätlichen Kommission zuzustimmen.
M. Etique, rapporteur: L'article 17 qui traite du paiement du lait selon sa composition a suscité bien des débats au sein de notre commission, certes pas des débats passionnés comme à l'article 2a par exemple, mais des débats plus techniques, l'objectif étant de déterminer le meilleur moyen qui permet de tenir compte d'une certaine composition du lait, tout en évitant la mise sur le marché de produits ayant une trop forte concentration en graisse. A ce point de vue-là, la version du Conseil des Etats nous paraît nettement meil- leure que la nôtre, en particulier à l'article 17, 1er alinéa. Ce texte a le mérite de prévenir un accroissement constant de la teneur en graisse du lait, ce qui entraîne - on le sait - une augmentation de la production de beurre - on se souvient des fameuses montagnes de beurre qui nous ont coûté si cher - et, par voie de conséquence, des dépenses accrues pour la Confédération. A ce point de vue-là, cette version nous paraît moins risquée que la nôtre.
A l'article 17, alinéa 3, il s'agit de savoir si l'on va donner à la Confédération la possibilité de réglementer le paiement du lait ou si l'on va adopter une formulation plus impérative. Le Conseil des Etats prévoit une formule potestative à laquelle je vous propose de vous rallier pour la raison suivante. Cette version du Conseil des Etats est plus souple, elle permet en particulier d'accorder un délai supplémentaire à l'UCPL si celle-ci éprouve des difficultés importantes de mise en place du système de contrôle de la composition du lait. Il importe, en effet, que l'on ait suffisamment de temps à disposition pour que les idées en la matière se clarifient, que le système soit arrivé à maturité avant de l'introduire. Pour ces raisons donc, une formulation potestative, donc plus souple, nous permettra d'arriver vraisemblablement au résultat dans de meilleures conditions et à moindres risques.
Kühne: Ich möchte zuerst meine Interessen offenlegen. Ich bin Vorstandsmitglied jenes Milchverbandes, der freiwillig und demokratisch die Einführung der Gehaltsbezahlung beschlossen hat, und das zur vollen Zufriedenheit der Pro- duzenten und der Verwerterschaft.
Wir stehen ja - das hat Ihnen Herr Hösli gesagt - vor der merkwürdigen Situation, dass wir in erster Lesung einmütig beschlossen haben: «Der Bundesrat regelt die Bezahlung der Milch nach dem Gehalt, wenn sie nicht spätestens drei Jahre nach Inkrafttreten dieses Beschlusses eingeführt ist.» So lautete der Antrag des Bundesrates. Ebenso einmütig hat dann der Ständerat eine Kann-Formulierung gewählt.
In der vorberatenden Kommission hat der damalige Chef der Abteilung Milch, Herr Rudolf, vor der ersten Lesung ausge- führt: «Man diskutiert seit fast 15 Jahren, ob eine Gehaltsbe- zahlung einzuführen ist. Mir scheint nun die Zeit dafür gekommen zu sein, um so mehr als der Staat der Milchwirt- schaft die Möglichkeit offeriert hat, den Weg für eine Gehaltsbezahlung selber zu wählen.»
Im Vernehmlassungsverfahren sagten rund 90 Prozent der Befragten ja zur Gehaltsbezahlung, man solle aber dem Staat nicht vorschreiben, welches System gewählt werden soll.
Der Anteil der Konsummilch macht ungefähr 15 Prozent aus, die restlichen 85 Prozent sind Verarbeitungsmilch. Für diese Milch spielt der Gehalt eine Rolle.
Im Ausland wird die Milch längstens nach Gehalt bezahlt. Wir sollten diesen Schritt nun auch tun. Wir sind der Auffas- sung, dass man nicht dem Fett, sondern dem Eiweiss eine entscheidende Rolle beimessen sollte. Wie die Gehaltsbe- zahlung in der Praxis durchzuführen ist, wo die Limiten festzulegen sind, bestimmt zuerst der Zentralverband schweizerischer Milchproduzenten. Herr Biel, der sicher etwas davon versteht, hat gesagt: «Ich bin etwas überrascht, dass bäuerliche Parlamentarier gegen die Gehaltsbezahlung sind. Man könnte ja mit gutem Gehalt auch etwas mehr Geld holen. In unserem Betrieb in Estavayer wird die Milch seit Jahren nach Gehalt bezahlt. Viele Bauern erhalten dadurch einen Zuschlag und wissen diesen zu schätzen.»
Dies sollte Grund genug sein, um zu handeln. Wir haben in der vorberatenden Kommission im Differenzbereinigungs- verfahren wieder darüber gesprochen. Der neue Chef der Abteilung Milch, Herr Pellaux, hat zugesichert, dass mit der Kann-Formel verhindert werden soll, dass der Ball «Gehalts- bezahlung» vom Zentralverband Schweizerischer Milchpro- duzenten so einfach wieder an den Bundesrat zurückge- spielt werden kann. Eine Lösung muss Zuschläge und Abzüge ermöglichen. Herr Bundesrat, ich gehe davon aus, dass das auch Ihre Meinung ist, und verzichte deshalb darauf, an meinem Antrag festzuhalten.
M. Delamuraz, conseiller fédéral: En ce qui concerne le 1er alinéa de cet article 17, je dirais que le complément apporté par le Conseil des Etats est formel à certains égards, mais il a l'avantage de préciser, de manière utile, le but du paiement du lait selon sa composition et cela ajoute de la clarté à l'intention tant du Conseil fédéral que de l'Union centrale des producteurs de lait. Cela permet aussi de préve- nir, du moins dans une certaine mesure, un accroissement constant de la teneur en graisse qui aurait toutes les consé- quences énumérées par le président et le rapporteur de langue française.
En ce qui concerne le troisième alinéa, je dirai à Monsieur Kühne que la version du Conseil des Etats a pour avantage de laisser une plus grande marge de manoeuvres au Conseil fédéral. Ella va exactement dans le sens de la responsabili- sation de la profession par les travaux de recherche que doit conduire l'Union centrale des producteurs de lait. En effet, si la formule retenue par le Conseil national lors du premier débat était confirmée aujourd'hui, on courrait le risque de voir l'Union centrale des producteurs de lait ne pas aboutir dans ses recherches ou dans ses conclusions et s'empres- ser de remettre tout le paquet au Conseil fédéral, lui laissant la tâche ingrate d'avoir à trancher. Cela irait à contre- courant de notre volonté de responsabilisation de la profes- sion et c'est bien pour permettre encore cette soupape supplémentaire que nous vous proposons de retenir la for- mule du Conseil des Etats. Toutefois - cela est essentiel, Monsieur Kühne et cela répond à votre question - le Conseil fédéral, par un moyen ou par un autre, est bien décidé à
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parvenir à une formule permettant ce paiement du lait selon sa composition. Il y a pas mal d'années que l'on «planche» sur ce problème, il convient d'arriver maintenant à des solutions. Cette volonté politique du Conseil fédéral, je vous la confirme aujourd'hui.
Angenommen - Adopté
Art. 19 und 20 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Art. 19 et 20 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
M. Etique, rapporteur: Il faut revenir ici à l'article 2, alinéa 6, in fine, c'est-à-dire à la disposition rajoutée par le Conseil des Etats. Il y est prévu, pour favoriser le rachat d'animaux en zone de montagne par les agriculteurs de plaine, que le Conseil fédéral mette à disposition 200 000 décitonnes de lait au plus et que, si cette quantité ne suffit pas, l'UCPL procure les contingents s'avérant nécessaires. Pour couvrir le coût de ces rachats, elle peut percevoir auprès des pro- ducteurs une contribution s'élevant au plus à 0,25 centime par kilo de lait commercialisé. Dès lors, la disposition de l'article 19, alinéa 1bis, est dans la logique de l'article 2, alinéa 6, version du Conseil des Etats, qui traite de la per- ception de la taxe destinée à financer les rachats opérés par l'UCPL. Dans un but de pure équité, le Conseil fédéral doit être en mesure de prélever une taxe identique auprès des producteurs de lait non affiliés à l'UCPL.
Angenommen - Adopté
Art. 33 Antrag der Kommission Abs. 1
.... am 1. Mai 1990 folgende Abs. 2 Ein am 31. Oktober 1989 nach ...
Abs. 3
.... bis zum 30. April 1990. Abs. 4 (neu)
Bis zum Inkrafttreten der neuen Bestimmungen des Bundes- gesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege lau- ten die Artikel 26 Absatz 1, 28 und 29 Absätze 1 und 3 wie folgt:
Art. 26 Abs. 1
Das Bundesamt fordert unrechtmässig erworbene Vermö- gensvorteile zurück. Gegen seine Verfügung ist Beschwerde an das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement und danach Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesge- richt möglich.
Art. 28 Allgemeines
Das Beschwerdeverfahren richtet sich nach dem Bundesge- setz über das Verwaltungsverfahren und nach dem Bundes- gesetz über die Organisation der Bundesrechtspflege. Art. 29 Abs. 1 und 3
Abs. 1
Verfügungen über die Milchkontingentierung unterliegen der Beschwerde an eine Rekurskommission. Die Entscheide der Rekurskommission können an die Oberrekurskommis- sion weitergezogen werden; diese entscheidet endgültig. Abs. 3
Der Bundesrat ernennt die Oberrekurskommission. Deren Mitglieder müssen vom Zentralverband und seinen Sektio- nen unabhängig sein.
Art. 33
Proposition de la commission Al. 1
.... le 1er mai 1990, Al. 2 .... au 31 octobre 1989
Al. 3
.... jusqu'au 30 avril 1990.
Al. 4 (nouveau)
Les articles 26, 1er alinéa, 28 et 29, 1er et 3e alinéas ont la teneur suivante, jusqu'à l'entrée en vigueur des nouvelles dispositions de la loi fédérale d'organisation judiciaire: Art. 26 al. 1
L'Office fédéral exige la restitution des avantages pécu- niaires illicitement acquis. Les décisions qu'il prend peuvent être déférées au Departement fédéral de l'économie publi- que, puis, en dernier lieu, au Tribunal fédéral par la voie du recours de droit administratif.
Art. 28 En général
Les dispositions de la loi fédérale sur la procédure adminis- trative et celles de la loi fédérale d'organisation judiciaire s'appliquent à la procédure en matière de recours. Art. 29 al. 1 et 3
Al. 1
Les décisions qui ont trait au contingentement laitier peu- vent être déférées à une commission de recours, dont les décisions peuvent elles-mêmes être attaquées devant la Commission supérieure de recours qui statue en dernier ressort.
Al. 3
Le Conseil fédéral nomme la Commission supérieure de recours. les membres de celle-ci doivent être indépendants de l'Union centrale et de ses sections.
Art. 34 Abs. 2 und 3 Antrag der Kommission
Abs. 2
.... der Artikel 2, 2a und 3, am 1. November 1989 in Kraft und gilt bis zum 31. Oktober 1999.
Abs. 3
Die Artikel 2, 2a und 3 .... am 1. Mai 1990 in Kraft.
Art. 34 al. 2 et 3 Proposition de la commission Al. 2
Le présent arrêté entre en vigueur le 1er novembre 1989, à exception des articles 2, 2a et 3; il a effet jusqu'au 31 octo- bre 1999.
Al. 3
Les articles 2, 2a et 3 entrent en vigueur le 1er mai 1990.
Hösli, Berichterstatter: Ich möchte Artikel 33 und 34 gleich- zeitig behandeln, weil die Ursache dieser Aenderung die- selbe ist. Es lag eigentlich keine Differenz vor, man hätte also nicht darauf zurückkommen müssen. Es sind aber die rechtlichen Verhältnisse, die die Verwaltung bewogen haben, uns diese Zusatzanträge zu stellen. Das kommt daher, dass sich zurzeit zwei Gesetze in Revision befinden. Einerseits der Milchwirtschaftsbeschluss 1987, den wir jetzt behandeln und andererseits das Bundesgesetz über die Organisation der Bundesrechtspflege. Im neuen Gesetz über die Organisation der Bundesrechtspflege sind soge- nannte Rekurskommissionen für die Behandlung von Beschwerden auf EVD-Stufe vorgesehen. Die Fassung des Bundesrates beruht bereits auf dem neuen MWB 1987. Weil sich die Revision des Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege in die Länge zieht - es wird wahr- scheinlich erst nach Verabschiedung des MWB 1987 in Kraft gesetzt - muss in den Uebergangsbestimmungen festgelegt werden, wie die Rechtspflege bis zum Inkrafttreten des neuen Gesetzes geregelt ist. Das haben wir nun als zwin- gende Notwendigkeit vorgenommen. Ich bitte Sie, diesen neuen Artikeln 33 und 34, wie Sie sie auf der Fahne finden, zuzustimmen.
M. Etique, rapporteur: Je fais les mêmes observations pour les articles 33 et 34. Il faut reconnaître que nous n'aurons pas traité cet arrêté fédéral à une vitesse olympique. Le retard accumulé de deux ans entraîne un certain nombre de décalages, dont celui de l'entrée en vigueur du présent
Zolltarifarische Massnahmen 1988. I. Bericht
1295
arrêté. Décalage de deux ans également dans les dates fixées aux alinéas premier, 2 et 3 de cet article.
Il importe aussi de dire qu'au moment de la rédaction du message sur l'arrêté laitier, on pouvait croire que la nouvelle loi sur l'organisation judiciaire entrerait en vigueur avant l'arrêté laitier. Ce n'est pas le cas et dans ces conditions, il a fallu prévoir des dispositions transitoires. Ce sont celles prévues à l'alinéa 4, aux articles 26, 28 et 29, que je vous demande d'adopter selon la proposition qui nous a été faite ici par l'administration.
Angenommen - Adopté
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
88.054
Zolltarifarische Massnahmen 1988/ I. Bericht Mesures tarifaires 1988/1. Rapport
Botschaft, Bericht und Beschlussentwurf vom 17. August 1988 (BBI III, 129) Message, rapport et projet d'arrêté du 17 août 1988 (FF III, 117)
Herr Allenspach unterbreitet im Namen der Wirtschaftskom- mission den folgenden schriftlichen Bericht:
Am 1. Januar 1988 trat der auf dem sogenannten Harmoni- sierten System basierende Gebrauchstarif 1986 in Kraft. Die Umstellung auf die neue Zollnomenklatur verlief reibungs- Jos. Bei Tarifnummern, die mehrere, zum Teil recht unter- schiedliche Waren enthalten, war es jedoch nicht möglich, zum voraus festzustellen, welche Belastungen sich aus den neuen Zollansätzen für die einzelnen Waren tatsächlich ergeben werden. Man rechnete deshalb von Anfang an damit, dass später Anpassungen notwendig würden. Der Bundesrat wurde deshalb in Artikel 4 Absatz 3 des Zolltarif- gesetzes ermächtigt, nach Anhören der Zollexpertenkom- mission, Zollansätze angemessen herabsetzen, wenn es die Interessen der schweizerischen Wirtschaft erfordern.
Aufgrund von diversen Eingaben aus schweizerischen Wirt- schaftskreisen erwiesen sich gewisse punktuelle Korrektu- ren, mit denen der frühere Belastungsgrad wieder herge- stellt wurde, als unumgänglich und vordringlich. Von den Korrekturen betroffen sind Birnen und Steinobst
(ganz oder getrocknet), Dessertprodukte aus Milch, Fettmi- schungen, konfektionierte Textilien und Bettzeug.
Die Aenderung des Gebrauchszolltarifs 1986 für Dessertpro- dukte und Fettmischungen bedingt zudem eine entspre- chende Anpassung des Bundesgesetzes über die Ein- und Ausfuhr von Erzeugnissen aus Landwirtschaftsprodukten und der Verordnung über die Berechnung der beweglichen Teilbeträge bei der Einfuhr von Erzeugnissen aus Landwirt- schaftsprodukten. Durch diese Aenderung soll die frühere Gesamtbelastung wiederhergestellt werden.
Der Bundesrat hat auch die Verordnung über die Präferenz- Zollansätze zugunsten der Entwicklungsländer geändert, indem er neu auf den 1. April 1988 Mauretanien, Burma, Kiribati und Tuvalu in die Liste der am wenigsten fortge- schrittenen Entwicklungsländer, die zusätzliche Einfuhrer- leichterungen geniessen, aufnahm. Diese Liste umfasst nun- mehr 40 Länder.
Schliesslich musste die Verordnung über die Zollansätze für Waren aus der EFTA und den EG durch verschiedene Tarif- nummern ergänzt werden. Diese Ergänzungen sind bei der seinerzeitigen Transponierung des Protokolls Nr. 2 zum Abkommen Schweiz/EG bzw. des Anhangs zum EFTA-Uebe- reinkommen in das Harmonisierte System irrtümlicherweise
unterblieben. Sie stellen für die betroffenen Waren aus dem EG- bzw. EFTA-Raum den vorherigen Zustand wieder her.
M. Allenspach présente au nom de la Commission des affaires économiques le rapport écrit suivant:
Le tarif d'usages des douanes 1986, basé sur le système harmonisé, est entré en application le 1er janvier 1988. Le passage à la nouvelle nomenclature douanière s'est déroulé sans accroc. Toutefois, en ce qui concerne les numéros du tarif qui désignaient des types de marchandises divers, parfois fort différents, il n'était pas possible de prévoir quelles charges découleraient effectivement des nouveaux taux pour certaines marchandises. On s'attendait donc à ce que des ajustements ultérieurs soient nécessaires. C'est du reste pourquoi l'article 4, alinéa 3, de la loi sur le tarif des douanes habilite le Conseil fédéral après consultation de la Commission des experts douaniers à abaisser les taux lors- que les intérêts de l'économie suisse l'exigent.
Diverses requêtes des milieux économiques ont rendu urgentes et indispensables des corrections tendant à rame- ner la charge au niveau antérieur. Ces ajustements concer- nant les poires, les fruits à noyau (frais ou séchés), les produits pour desserts à base de lait, les mélanges de graisses, les textiles confectionnés, et la literie.
La modification du tarif d'usage 1986 pour les produits de desserts et les mélanges de graisses nécessite en outre un ajustement de la loi sur l'importation et l'exportation de produits agricoles transformés et de l'ordonnance concer- nant le calcul des éléments mobiles applicables à l'importa- tion de produits agricoles transformés. Cette modification tend aussi à rétablir le niveau antérieur des charges glo- bales.
Le Conseil fédéral a aussi révisé l'ordonnance fixant les droits de douane préférentiels en faveur des pays en déve- loppement en incluant dès le 1er avril 1988, dans la liste de pays les moins avancés bénéficiant de facilités d'importa- tion supplémentaires les Etats suivants: Mauritanie, Birma- nie, Kiribati et Tuvalu. La liste comprend ainsi désormais 40 pays.
Enfin, il a fallu compléter l'ordonnance sur les droits de douane applicables aux marchandises provenant des Etats membres de l'AELE et de la CE en lui ajoutant plusieurs numéros de tarif. Ces compléments avaient été omis par inadvertance lors de la transposition du protocole 2 de l'accord Suisse/CE, et de l'annexe D de la Convention AELE, dans le système harmonisé. La situation antérieure est ainsi rétablie pour les marchandises touchées provenant de la CE ou de l'AELE.
Antrag der Kommission
Die Kommission beantragt mit 17 Stimmen bei zwei Enthal- tungen Eintreten auf die Vorlage und Zustimmung zum Bundesbeschluss über die Genehmigung von zolltarifari- schen Massnahmen.
Proposition de la commission
La commission propose au plénum par 17 voix sans opposi- tion, avec deux abstentions, d'entrer en matière sur l'arrêté portant approbation des mesures tarifaires, et d'adopter cet arrêté.
Präsident: Die Fraktionen der CVP, der SVP, der freisinnig- demokratischen Partei und der sozialdemokratischen Partei lassen mitteilen, dass sie für Eintreten und Zustimmung zum Bundesbeschluss stimmen werden.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Art. 1 und 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Milchwirtschaftsbeschluss 1987 Economie laitière. Arrêté 1987
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Dans
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Jahr
1988
Année
Anno
Band
III
Volume
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Herbstsession
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Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
10
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 86.036
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 29.09.1988 - 08:00
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Data
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1290-1295
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