Interpellation der freisinnig-demokratischen Fraktion
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du principe de l'égalité de traitement entre les différentes branches de l'économie et met en péril le revenu d'une partie de la population vivant en région de montagne. Il est par ailleurs évident que cette réglementation va à l'encontre des efforts entrepris dans le cadre de la politique d'aide aux régions de montagne, efforts que la Confédération soutient par le biais des programmes de développement régionaux. Le Conseil fédéral est prie de bien vouloir répondre aux questions suivantes:
Est-il prêt à promouvoir et à soutenir toutes les mesures propres à sauvegarder les emplois des personnes vivant dans les régions de montagne ?
N'est-il pas lui aussi d'avis qu'il est. indispensable de maintenir et de multiplier les possibilités de gain accessoire dans le secteur touristique si l'on veut préserver les exploita- tions agricoles de montagne?
Ne pense-t-il pas qu'il serait opportun de renforcer la protection sociale des personnes dont la majeure partie ou une part importante du revenu provient d'une activité dans le secteur du tourisme ?
Le Conseil fédéral est-il prêt à créer des bases légales permettant d'intervenir dans les cas de rigueur excessive et de verser une indemnité pour cause d'intempéries aux per- sonnes travaillant dans le secteur touristique qui, sans qu'elles en soient responsables, ont subi un grave manque à gagner?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Blatter, Bühler, Daepp, Hari, Luder, Neuenschwander, Oester, Rutishauser, Rychen, Schmidhalter, Schwab, Wyss William, Zölch, Zwygart (14)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 25. Mai 1988
Rapport écrit du Conseil fédéral du 25 mai 1988
Für das Berggebiet verfügt der Bund über drei regional- politische Instrumente, nämlich das Bundesgesetz über die Investitionshilfe in Berggebieten, das Bundesgesetz über die Förderung des Hotel- und Kurortkredites sowie das Bundesgesetz über die Bürgschaftsgewährung und Zinsko- stenbeiträge in Berggebieten. Diese dienen unter anderem dazu, Arbeitsplätze für die einheimische Bevölkerung zu fördern und zu unterstützen. Der Bundesrat ist bereit, diese Massnahmen auch in Zukunft nach Massgabe der regiona- len Entwicklungskonzepte einzusetzen.
Die Bergbauern sind infolge der saisonal bedingten Beschäftigungsschwankungen und der technischen Fort- schritte zunehmend auf die teilzeitlichen Erwerbsmöglich- keiten ausserhalb der Landwirtschaft, die Abwanderungen ausschliessen, angewiesen. Insbesondere während der Win- tersaison bietet die Touristikbranche verschiedenste Erwerbsmöglichkeiten an, die sich relativ gut mit den land- wirtschaftlichen Tätigkeiten vereinbaren lassen. Der Bun- desrat unterstützt deshalb die Bestrebungen, die Bergland- wirtschaft stärker in die Bereiche des Tourismus zu integrie- ren; beide Erwerbsbranchen sind nämlich in grossem Aus- mass voneinander abhängig.
3./4. Zwar sind gewisse Erwerbsausfälle dieser Berufsgrup- pen bereits durch andere Leistungsarten der Arbeitslosen- versicherung abgedeckt. Dennoch ist der Bundesrat der Meinung, dass die Frage der Ausdehnung der Schlechtwet- terentschädigung auf ausgewiesene Härtefälle in der Touris- musbranche im Lichte der Ergebnisse des zurzeit laufenden Vernehmlassungsverfahrens zur Teilrevision des Arbeitslo- senversicherungsgesetzes überprüft werden muss.
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates befriedigt.
87.460
Interpellation der freisinnig-demokratischen Fraktion 700-Jahrfeier der Eidgenossenschaft
Interpellation du groupe radical-démocrate Célébration du 700e anniversaire de la Confédération
Wortlaut der Interpellation vom 16. Juni 1987
Der Bundesrat wird angefragt, wie er sich nach der Ableh- nung der CH 91-Vorlagen durch die fünf innerschweizeri- schen Kantone am Abstimmungssonntag vom 26. April 1987 und damit nach dem Scheitern des geplanten Projekts die Durchführung einer würdigen 700-Jahrfeier der Eidgenos- senschaft vorstellt.
Insbesondere interessieren die Schlussfolgerungen, die der Bundesrat aus dem kürzlich vom Stiftungsrat der CH 91 erstatteten Bericht zieht.
In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, ob das Jubiläum mit einer Landesausstellung verknüpft werden soll, oder ob nicht durch andere Veranstaltungen der Weg der Schweiz, ihre Geschichte und Aufgabe heute und in Zukunft sowie unsere Verbundenheit mit der Welt aufge- zeigt und die Gemeinschaft in unserem Bundesstaat geför- dert werden könnte.
Texte de l'interpellation du 16 juin 1987
Le Conseil fédéral est prié d'expliquer comment il se repré- sente la célébration, avec la dignité voulue, du 700e anniver- saire de la Confédération, après le rejet par les cinq cantons de Suisse centrale, lors du vote du 26 avril 1987, du projet CH 91 tel qu'il a été initialement formulé.
Il nous intéresse particulièrement de connaître les conclu- sions que le gouvernement tire du rapport récemment déposé par le conseil de fondation CH 91.
Il a y lieu de se demander si cet anniversaire doit être marqué par une exposition nationale ou s'il ne serait pas préférable de manifester par d'autres moyens la singularité de la Suisse, son histoire, son rôle présent et futur, ses rapports avec le reste du monde, d'une manière qui tende à renforcer les liens confédéraux.
Sprecher - Porte-parole: Auer
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 28. August 1987
Rapport écrit du Conseil fédéral du 28 août 1987
Nach der Ablehnung der CH 91-Vorlagen durch die Stimm- bürger der Kantone der Innerschweiz hat sich der Bundesrat mehrmals über die dadurch entstandene Situation und das weitere Vorgehen unterhalten. Er hat am 24. Juni 1987 die Kantonsregierungen und den Stiftungsrat CH 91 über seine Entschlüsse orientiert. Diese lassen sich wie folgt zusam- menfassen.
Vorerst ist einmal festzustellen, dass es infolge Ablehnung der CH 91-Vorlagen durch die Stimmbürger der Inner- schweizer Kantone nicht möglich ist, im Jahre 1991 eine Landesausstellung durchzuführen. Hingegen ist der Bun- desrat der Meinung, dass die hohe Tradition der Landesaus- stellungen erhalten bleiben soll. Die siebte Landesausstel- lung sollte deshalb noch vor Ende dieses Jahrhunderts stattfinden.
Bei dieser Sachlage ist es nun erforderlich, die 700-Jahrfeier umso würdiger und kraftvoller zu begehen. Dieser Anlass
Interpellation Hänggi
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N
23 juin 1988
war nicht Gegenstand der Abstimmungen und im Abstim- mungskampf auch nicht bestritten worden. Der Bundesrat hat mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, dass die Behörden des Kantons Schwyz und der Gemeinde Schwyz es begrüssen würden, wenn die 700-Jahrfeier - der Tradition entsprechend - wiederum in der Gemeinde Schwyz stattfin- den könnte.
Der Bundesrat übernimmt die Verantwortung für diesen für unser Land bedeutenden Anlass. Die bereits bestehende Vorstudie der Stiftung CH 91 war eng mit dem Landesaus- stellungsteil «Begegnung und Gemeinschaft» verbunden. Es war deshalb nötig, ein neues Projekt zu erarbeiten. Mit dieser Aufgabe hatte der Bundesrat am 12. August 1987 eine «Groupe de réflexion» betraut. Diese Arbeitsgruppe hat Ende 1987 ihren Bericht zuhanden des Bundesrates abzulie- fern.
Das Konzept sieht eine Fest-Triologie vor:
Das «Fest der Eidgenossenschaft» im Raum Schwyz- -Brunnen-Rütli,
das «Fest der vier Kulturen» in der Westschweiz,
das «Fest der internationalen Solidarität» in der rätoroma- nischen Schweiz.
Im weiteren schlägt die Arbeitsgruppe vor, im Jahre 1998 eine Landesausstellung im Tessin durchzuführen.
Der Bundesrat hat am 13. Januar vom Bericht der «Groupe de réflexion» Kenntnis genommen. In den nächsten Wochen ist das Konzept näher zu prüfen, vor allem bezüglich Mach- barkeit, Organisation und Finanzierung. Die Arbeiten sind so voranzutreiben, dass der Bundesrat Mitte April beschliessen kann. Den eidgenössischen Räten wird in der Sommerses- sion eine Botschaft betreffend Kredite für die 700-Jahrfeier zugehen.
Neben den zentralen Festlichkeiten werden zweifellos im ganzen Land Veranstaltungen aller Art durchgeführt wer- den, was wir sehr begrüssen. Alle diese Unternehmen sind natürlich Sache der jeweiligen Veranstalter.
Schliesslich ist noch der «Weg der Schweiz» um den Urner- see zu erwähnen. Ueber die Realisierung dieses stiftungsei- genen Projektes haben die Kantone zu entscheiden.
Präsident: Die Interpellanten sind von der Antwort des Bun- desrates befriedigt.
88.335
Interpellation Hänggi Nahrungsmittelexporte. Zusätzliche Belastungen Exportations de denrées alimentaires. Prélèvements accrus
Wortlaut der Interpellation vom 3. März 1988
Per 1. Januar 1988 wurde eine in den Gatt-Gremien erarbei- tete, neue Zollnomenklatur in Kraft gesetzt (Harmonisiertes System).
Nun hat aber die EG gleichzeitig per 1. Januar 1988 ihre Erhebungspraxis bei den beweglichen Teilbeträgen zwecks Rohstoffpreisausgleich korrigiert.
Dies führt teilweise zu ganz erheblichen Mehrbelastungen der Schweizer-Nahrungsmittelexporte und stellt die Konkur- renzfähigkeit in gewissen Branchen in Frage.
Ich bitte deshalb den Bundesrat um die Beantwortung fol- gender Fragen:
Warum wurde die schweizerische Nahrungsmittel-Indu- strie nicht informiert über dieses einseitige Vorgehen der EG?
Ist der Bundesrat bereit, bei den zuständigen EG-Gremien dahingehend zu intervenieren, dass diese neue Regelung aufgehoben oder mindestens überprüft wird?
Erachtet es der Bundesrat nicht als angebracht, das Schweizer Einfuhrsystem ebenfalls im Sinne der EG-Aende- rungen einer Prüfung zu unterziehen?
Texte de l'interpellation du 3 mars 1988
Une nouvelle nomenclature douanière (système harmonisé), élaborée par les organes du GATT, est entrée en vigueur le 1er janvier 1988.
Or, à la même date, la Communauté européenne a rectifié ses règles de prélèvements pour les éléments mobiles, dans le but de compenser les fluctuations des prix des matières premières.
Cela entraîne dans certains cas un accroissement très important des prélèvements sur les exportations suisses de denrées alimentaires et menace la compétitivité des entre- prises suisses dans certaines branches.
C'est pourquoi je prie le Conseil fédéral de bien vouloir répondre aux questions suivantes:
Pourquoi l'industrie suisse des denrées alimentaires n'a-t- elle pas été informée des décisions unilatérales de la CE? 2. Le Conseil fédéral est-il disposé à intervenir auprès des organes de la CE pour que la nouvelle réglementation soit abrogée ou pour le moins réexaminée ?
Le Conseil fédéral n'estime-t-il pas qu'il serait opportun de soumettre également à un réexamen le système suisse applicable aux importations pour aller dans le même sens que les modifications apportées par la CE?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bürgi, Büttiker, Dormann, Engler, Feigenwinter, Jung, Nussbaumer, Scheidegger, Schmidhalter, Wanner (10)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Interpellant verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 25. Mai 1988
Rapport écrit du Conseil fédéral du 25 mai 1988
Das neue Preisausgleichsystem, welches die EG für eine gewisse Anzahl Erzeugnisse der Nahrungsmittelindustrie eingeführt hat, ist Gegenstand der Verordnung (EWG) Nr. 4091/87 vom 22. Dezember 1987. Es wurde im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften Nr. L 382 vom 31. Dezember 1987 (S. 27 bis 38) veröffentlicht. Die Födera- tion der Schweizerischen Nahrungsmittel-Industrien (FIAL) erhält das Amtsblatt regelmässig. Die Länder der EFTA wurden im Herbst 1987 über die Absichten der EG kurz informiert. Sie haben eine ausführliche Erläuterung über die genaue Funktionsweise und insbesondere über die prakti- schen Auswirkungen dieses Systems verlangt. Diese Aus- kunft wurde uns erst im Rahmen eines Expertentreffens der EFTA-Staaten und der EG-Kommission erteilt, welches am 13. April 1988 stattfand. Die FIAL wurde über das Ergebnis dieser Zusammenkunft informiert.
Es ist in bezug auf die Erzeugnisse der Nahrungsmittelin- dustrie zuerst daran zu erinnern, dass nach Artikel 1 des Protokolls Nr. 2 des Abkommens Schweiz-EWG die Schweiz und die EWG das Recht haben, bei der Einfuhr bewegliche Teilbeträge (oder Pauschalbeträge) zu erheben «zur Berück- sichtigung der Preisunterschiede bei den in diesen Waren mitverarbeiteten Agrarerzeugnissen». Das neue, durch die EWG für gewisse Erzeugnisse der Nahrungsmittelindustrie eingeführte System gründet nicht mehr auf Standardrezep- turen je Tarifnummer, sondern auf Rezepturen je Waren- gruppe nach dem festgestellten Gehalt an Landwirtschafts- erzeugnissen. Dieses System sollte grundsätzlich erlauben, die zu erhebenden beweglichen Teilbeträge wirklichkeitsnä- her und genauer zu bestimmen. Letztere stimmen indessen in den meisten Fällen nicht mit dem effektiven Gehalt an mitverarbeiteten Agrarerzeugnissen überein.
Es hat sich in der Praxis gezeigt, dass dieses System für bestimmte Warengruppen der Nahrungsmittelindustrie (ins- besondere für Milch enthaltende Biscuits der Tarif-Nr. 1905) zu empfindlichen Erhöhungen der beweglichen Teilbeträge
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation der freisinnig-demokratischen Fraktion 700-Jahrfeier der Eidgenossenschaft Interpellation du groupe radical-démocrate Célébration du 700e anniversaire de la Confédération
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Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr Année Anno
1988
Band
II
Volume
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Session
Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
14
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
87.460
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 23.06.1988 - 08:00
Date
Data
Seite
937-938
Page
Pagina
Ref. No
20 016 473
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