Postulat Jung
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88.327 Postulat Wanner Spitalexterne Krankenpflege. Förderung Développement des soins à domicile
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Postulat Jung Neues Lebensmittelgesetz. Aenderung von alten Verordnungen Législation sur les denrées alimentaires
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Wortlaut des Postulates vom 2. März 1988
Nach der Ablehnung der Revision des Krankenversiche rungsgesetzes durch das Volk will der Bundesrat neue Vor- schläge in diesem Bereich erarbeiten lassen. Ich bitte den Bundesrat, in diesem Zusammenhang die Gleichstellung der Patienten zu Hause und im Spital vorzunehmen. Zu diesem Zwecke ist die Umlegung von Mitteln, die heute zur Deckung von Spitalkosten verwendet werden, auf die spital- externe Krankenpflege zu prüfen.
Texte du postulat du 2 mars 1988
Après le rejet par le peuple de la révision de la loi sur l'assurance-maladie, le Conseil fédéral part de son intention d'élaborer de nouvelles propositions en la matière.
Je prie le Conseil fédéral de prévoir à cette occasion des mesures permettant de mettre sur un pied d'égalité les malades à domicile et ceux qui sont à l'hôpital. Il faut examiner, dans ce but, la possibilité de transférer, pour les soins à domicile, une partie des fonds qui sont utilisés aujourd'hui pour couvrir les frais des hôpitaux.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aliesch, Bonny, Büttiker, Cincera, Fischer-Seengen, Giger, Loretan, Mühlemann, Scheidegger, Spoerry, Tschuppert, Zwingli (12)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Nach wie vor steigen die Gesundheitskosten in unserem Land. Zu einem guten Teil werden diese durch die hohen Spitalkosten mitverursacht. In vielen Fällen wäre es möglich, betagte und leicht pflegebedürftige Patienten in der gewohnten Umgebung zu belassen. Damit würden nicht nur Kosten in bedeutendem Ausmass gespart, sondern für die Betroffenen selber sind solche Lösungen aus sozialen Gründen zu befürworten.
In der Praxis stellen sich jedoch verschiedene Probleme. Sie sind finanzieller und organisatorischer Art. Die Betreuung solcher Patienten ist ein Teil unserer Gesundheitspolitik und muss so geregelt und unterstützt werden, dass weder dem Gemeinwesen noch den Betroffenen unzumutbare Lasten erwachsen. Dabei sind jene privaten und öffentlichen Orga- nisationen einzubeziehen, die sich schon heute dieser Auf- gabe widmen.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 4. Mai 1988 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 4 mai 1988 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
Wortlaut des Postulates vom 17. März 1988
Das Bundesgesetz betreffend den Verkehr mit Lebensmit- teln und Gebrauchsgegenständen vom 8. Dezember 1905 soll in nächster Zeit revidiert werden. Nun werden vor der Aenderung des Lebensmittelgesetzes die Revisionen der Verordnung betreffend die Anforderungen an die Lebens- mittelchemiker und der Verordnung über die kantonalen und städtischen Lebensmittelinspektoren zur Vernehmlas- sung gegeben.
Der Bundesrat wird daher eingeladen zu prüfen,
ob mit der Aenderung dieser Verordnungen eine Präjudi- zierung der Lebensmittelgesetzgebung vorgenommen wird; 2. ob nicht besser mit der Aenderung dieser Verordnungen zugewartet werden soll, bis die Revision des Lebensmittel- gesetzes in Kraft getreten ist;
ob der Fleischhygienedienst besser nicht auch inskünftig unter tierärztliche Leitung gestellt werden soll.
Texte du postulat du 17 mars 1988
La loi du 8 décembre 1905 sur le commerce des denrées alimentaires et de divers objets usuels sera révisée inces- samment. Auparavant, la procédure de consultation sera ouverte sur la révision de l'ordonnance concernant les chi- mistes pour l'analyse des denrées alimentaires et de celle concernant les inspecteurs cantonaux et municipaux des denrées alimentaires.
Le Conseil fédéral est invité à examiner 1. si la modification de ces ordonnances pourrait préjuger de la législation sur les denrées alimentaires;
Mitunterzeichner - Cosignataires: Berger, Bürgi, Cincera, Columberg, Daepp, Dormann, Eppenberger Susi, Fäh, Fi- scher-Sursee, Fischer-Seengen, Giger, Hess Otto, Hess Peter, Maitre, Müller-Wiliberg, Philipona, Reimann Maximi- lian, Ruckstuhl, Rutishauser, Rüttimann, Savary-Fribourg, Schnider, Stamm, Tschuppert, Wellauer, Wyss William, Zwingli (27)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die beiden Verordnungen über die Anforderungen an die Lebensmittelchemiker und über die kantonalen und städti- schen Lebensmittelinspektoren stützen sich auf das Bun- desgesetz betreffend den Verkehr mit Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen. Nun soll dieses Gesetz in näch- ster Zeit revidiert werden. Es wäre meiner Meinung nach eine Präjudizierung dieser Gesetzgebung, wenn jetzt noch rasch vor der Revision dieses Bundesgesetzes die beiden oben genannten Verordnungen abgeändert werden. Ein Zuwarten mit diesen Aenderungen bis nach dem Erlass des neuen Lebensmittelgesetzes wäre daher angezeigt.
Offenbar besteht die Absicht, den Fleischhygienedienst ins- künftig dem Kantonschemiker zu unterstellen. Der Lebens- mittelchemiker braucht als Analytiker für die Beurteilung der Endprodukte fixe Normen. Bei Fleisch handelt es sich aber um ein Lebensmittel, dessen Normierung schwierig ist. Der tierärztliche Fleischhygienedienst sieht die Probleme aus biologisch-medizinischer Sicht. Viele Befunde sind epide- miologisch zu interpretieren. Vorbeugenden Kontrollen und
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Postulat Wanner Spitalexterne Krankenpflege. Förderung Postulat Wanner Développement des soins à domicile
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Jahr
1988
Année
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Band
II
Volume
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Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
14
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 88.327
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum
23.06.1988 - 08:00
Date
Data
Seite
901-901
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20 016 428
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