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Interpellation Stucky
l'indemnité en cas d'insolvabilité (LACI) permettent de sub- ventionner des cours de perfectionnement et de reconver- sion professionnels ainsi que des programmes d'occupation temporaire de chômeurs organisés par des collectivités publiques ou des institutions privées sans but lucratif. Il est aussi possible de soutenir individuellement les personnes qui suivent une telle formation et celles qui acceptent un emploi à l'extérieur de la région (notamment, contribution aux frais pour les travailleurs séjournant hors de leur domi- cile durant la semaine et ceux qui font la navette entre leur domicile et leur lieu de travail).
L'initiative de telles mesures incombe en premier lieu aux cantons, aux partenaires sociaux et aux institutions privées. Vu la situation, il paraît souhaitable d'utiliser le plus complè- tement possible ces mesures préventives de la LACI. Les autorités fédérales sont prêtes à accepter les demandes s'inscrivant dans ce cadre. Des contacts ont d'ailleurs déjà été pris dans ce sens avec les instances cantonales et les organisations concernées.
Instruments de la politique régionale
Arrêté fédéral instituant une aide financière en faveur des régions dont l'économie est menacée (AF)
L'aide financière sous forme de cautionnement et de contri- bution au service de l'intérêt ainsi que les allégements fiscaux prévus par l'AF sont des aides subsidiaires. Elles présupposent l'existence d'un projet de l'économie privée qui aboutisse à une innovation, à la création d'une nouvellle entreprise ou à la diversification de l'activité d'une entre- prise existante.
Quoique précises, les dispositions de l'AF permettent déjà une application souple, modulée en fonction des caractéris- tiques régionales. C'est ainsi que 17 projets au Val-de- Travers ont déjà pu bénéficier de l'appui de l'AF. L'Office fédéral de l'industrie, des arts et métiers et du travail pour- suivra sa collaboration avec les instances cantonales et examinera avec l'attention et la souplesse nécessaires les . projets que lui soumettra le canton de Neuchâtel.
Le développement des infrastructures est une politique à long terme qui n'agit pas immédiatement sur l'emploi. Les communes du Val-de-Travers ont entrepris de grands efforts dans ce domaine, notamment en viabilisant des zones industrielles. De tels projets on pu être soutenus dans le cadre de la LIM. La Confédération est prête à poursuivre dans cette voie et continuera d'accorder son aide aux inves- tissements qui favorisent le développement de la région.
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates teilweise befriedigt ..
87.961
Interpellation Stucky Projekt Grafico der PTT Projet GRAFICO des PTT
Wortlaut der Interpellation vom 14. Dezember 1987
Teilt der Bundesrat die Meinung, dass die PTT, beschränkt auf ihre eigenen Zwecke, die Grundbuchpläne nur so weit digitalisieren und scannen sollen, als die Kompa- tibilität mit dem öffentlichen Vermessungswerk sicherge- stellt ist und diese die Unterlagen liefern kann?
Ist der Bundesrat bereit, das Bundesamt für Organisation mit der Sicherstellung zur Koordination zu beauftragen? 3. Ist der Bundesrat bereit, die amtliche Vermessung gemäss Programm 2000 und RAV voranzutreiben und die vorüber- gehende Mehrarbeit möglichst durch Heranziehen privater Büros ausführen zu lassen?
Texte de l'interpellation du 14 décembre 1987
Le Conseil fédéral est-il également d'avis que les PTT ne doivent procéder à la numérisation et à la lecture des plans du registre foncier pour leurs propres besoins que dans la mesure où la compatibilité avec la mensuration officielle est assurée et que celle-ci livre les données?
Le Conseil fédéral est-il prêt à charger l'Office de l'organi- sation d'assurer la coordination ?
Est-il prêt à faire avancer la mensuration cadastrale selon le programme 2000 et REMO et à avoir recours, autant que faire se peut, à des bureaux privés pour exécuter le travail supplémentaire auquel il faudra faire face momentané- ment?
Mitunterzeichner - Cosignataire: Keine - Aucun
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die PTT beabsichtigen unter dem Stichwocht Grafico (Gra- fisch interaktives Informationssystem mit Computer) die vollnumerische Verarbeitung der Grundbuchdaten für ihre eigenen Zwecke, insbesonders für ihre Leitungsnetze.
Bei der Vermessungsdirektion des EJPD besteht das Projekt «Reform der amtlichen Vermessung (RAV)», veröffentlicht im Bericht «Die Zukunft des Bodens». Als zentrale Stelle der amtlichen Vermessung beabsichtigt die Direktion das Grundbuch zu modernisieren, namentlich den Dateninhalt wesentlich zu erweitern und zu computerisieren. Zwischen dem PTT-Projekt und der RAV besteht auf oberster Ebene zwar eine gewisse Absprache, aber praktisch keine echte Koordination, indem die PTT mit einem sehr ehrgeizigen Zeitplan ihr Projekt durchziehen wollen, das neben einem beachtlichen Personalbedarf erhebliche Kosten bringt. Die Vermessungsdirektion kann diesem geplanten Rhythmus nicht folgen (beschränktes Personal und Budget), sollte aber über die Kantone bzw. insbesonders die Auftragsverge- bung an Dritte, in die Lage versetzt werden, die vorüberge- hende Mehrarbeit, d. h. die Beendigung des Eidgenössi- schen Vermessungswerkes und der RAV zu bewältigen.
Sind die recht teuren Geräte (Scanner usw.) von den PTT einmal angeschafft bzw. das Personal eingestellt, so ist anzunehmen, dass sie auch die Nachführung in eigener Regie, also im Wettbewerb zu den amtlichen Stellen bzw. den privaten Büros übernehmen wird. Im übrigen sind die Kosten selbst für die PTT hoch. Rechnet man mit 2000 Mannjahren, Scannerkosten von 135 Franken pro Stunde (unbedient) und Zeichenautomaten von 80 Franken pro Stunde, ergibt sich eine Grössenordnung von 500 Millionen Franken.
Einen entsprechenden Auftrag hat unseres Wissens die PTT nie erhalten. Ist es bei dieser Sachlage nicht eher angezeigt, die vorhandenen Mittel für eine zügige Vermessung gemäss Programm 2000 und RAV einzusetzen, bei der die privaten Vermessungsbüros möglichst weitgehend herangezogen werden sollten, statt ein Subsystem bei den PTT aufzu- bauen?
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 24. Februar 1988
Rapport écrit du Conseil fédéral du 24 février 1988
Was die Kosten betrifft, war das Projekt Grafico Gegenstand detaillierter Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen. Die Berech- nungen wurden von einem neutralen Experten überprüft und gutgeheissen. Mehrkosten und Einsparungen werden sich gegen Ende der 90er-Jahre die Waage halten. Danach sind wesentliche Einsparungen zu erwarten.
:
N
18 mars 1988
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Interpellation Büttiker
Das Bundesamt für Organisation koordiniert seit zwei Jahren die Projekte RAV (Reform der Amtlichen Vermes- sung) und Grafico. Seit Anfang 1988 wird diese Koordina- tion auf die SBB ausgedehnt.
Bis heute konnte das Programm 2000 durch eine jährliche Erhöhung der Bundeskredite planmässig realisiert werden, wobei die mögliche maximale jährliche Vermessungslei- stung noch nicht erreicht ist. Der Bundesrat ist nach wie vor bereit, im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten des Bun- des die erforderlichen Mittel bereitzustellen.
Die Durchführung der amtlichen Vermessung ist Sache der Kantone, wobei diese die Aufgabe zum überwiegenden Teil an die vorhandenen etwa 250 privaten Ingenieur-Geometer- büros übertragen haben.
Diese bewährten dezentralen Srukturen werden zwangs- weise dazu führen, dass der Grossteil der mit der RAV anfallenden Arbeiten ebenfalls durch private Büros (Geome- ter- und andere Vermessungsbüros) ausgeführt werden.
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates teilweise befriedigt.
87.938
Interpellation Büttiker «Bahn 2000». Neubaustrecken im Kanton Solothurn RAIL 2000. Nouveaux tronçons prévus dans le canton de Soleure
Wortlaut der Interpellation vom 7. Dezember 1987 Nicht ganz unerwartet hat das Solothurner Volk, im Gegen- satz zum Schweizervolk, das Konzept «Bahn 2000» abge- lehnt. Der Grund der Ablehnung liegt wohl in der weitver- breiteten Skepsis der Solothurner Bevölkerung gegenüber den Neubaustrecken im Solothurner Wasseramt. Auch die schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 13. November 1987 an die Regierungsräte der Kantone Bern und Solothurn konnte die angemeldeten Bedenken nicht zerstreuen, und der Solothurner Baudirektor hat denn auch auf eine dringliche Interpellation im Solothurner Kantonsrat seiner Enttäuschung über die ungenügenden Zusicherun- gen des Bundesrates bezüglich Linienführung der Neubau- strecken Ausdruck gegeben.
Ich frage deshalb den Bundesrat an:
Ist er bereit, vermehrt auf die Wünsche der Solothurner Bevölkerung und der Solothurner Behörden einzugehen und eine möglichst landschaftsschonende Linienführung der Neubaustrecken zu garantieren?
Ist er nicht auch der Ansicht, dass die Probleme des Landverlusts nicht durch die Subtraktionsmethode bei den Fruchtfolgeflächen gelöst werden können?
Ist er nicht auch der Meinung, dass die Probleme des Waldverlusts nicht durch die weite Auslegung des Begriffs «in der gleichen Gegend» bei den Ersatzaufforstungen gelöst werden können?
Ist er bereit, für landschaftsschonende Linienführungen (Tunnelvarianten) zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen?
Ist er bereit, als Entscheidungsgrundlage für die Linien- führung der Neubaustrecken eine umfassende Umweltver- träglichkeitsprüfung durchzuführen?
Texte de l'interpellation du 7 décembre 1987
Il n'est guère surprenant qu'à la différence du peuple suisse, les citoyens soleurois aient rejeté le projet RAIL 2000. En effet, ceux-ci sont fort sceptiques en ce qui concerne les nouveaux tronçons prévus dans le Solothurner Wasseramt. Même la lettre du Conseil fédéral du 13 novembre 1987,
adressée aux Conseil d'Etat des cantons de Berne et de Soleure, n'a pas réussi à dissiper les craintes exprimées. Aussi, le chef du Département des travaux publics du canton de Soleure a-t-il, dans une interpellation urgente déposée au Grand Conseil, fait part de sa déception au sujet des assu- rances insuffisantes données par le Conseil fédéral quant au tracé des nouveaux tronçons.
Je pose donc au Conseil fédéral les questions suivantes:
Est-il prêt à tenir compte dans une plus large mesure des désirs de la population soleuroise et de ses autorités en garantissant un tracé des nouveaux tronçons qui porte le moins possible atteinte au paysage?
N'est-il pas d'avis que les problèmes soulevés par la perte de terres agricoles ne sauraient être résolus par l'application de la méthode de la déduction aux surfaces d'assolement? 3. N'estime-t-il pas qu'on ne saurait résoudre les problèmes soulevés par la diminution de l'aire forestière en étendant aux reboisements de compensation la notion de «même région» ?
Est-il prêt à mettre à disposition des moyens supplémen- taires en faveur de tracés respectant le paysage (variantes prévoyant des tunnels) ?
Est-il prêt à faire procéder à une étude approfondie de l'impact sur l'environnement devant servir de base de déci- sion pour le tracé des nouveaux tronçons ?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Scheidegger, Wanner (2)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 17. Februar 1988
Rapport écrit du Conseil fédéral du 17 février 1988
Die Arbeiten für die Projektierung der Neubaustrecke Mattstetten-Rothrist erfolgen in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Kantonen und Regionen. Es wurde dafür eine besondere Projektorganisation geschaffen, in welcher die SBB mit den kantonalen, regionalen und kommunalen Stellen sowie mit den Fachinstanzen des Bundes zusam- menarbeiten. Bei der Ausführungsprojektierung soll und kann auf eine möglichst landschaftsschonende Linienfüh- rung der Neubaustrecke Rücksicht genommen werden.
Die Kantone stellen im Rahmen ihrer Richtplanung das als Fruchtfolgeflächen geeignete ackerfähige Kulturland detailliert nach Gemeinden fest. Der Bundesrat wird sich bei der Festsetzung des Sachplans Fruchtfolgeflächen an die- sen Angaben und an den veröffentlichten Richtwerten orien- tieren. Bei der abschliessenden, definitiven Zuteilung der Fruchtfolgeflächen auf die Kantone wird der Bundesrat die durch Aufgaben von nationaler Bedeutung beanspruchten Flächen mitberücksichtigen.
Für Ersatzaufforstungen sollen keine wertvollen landwirt- schaftlichen Vorrangflächen beansprucht werden. Anzustre- ben sind folgende Lösungen:
Schaffung von Feldgehölzen, Windschutzstreifen, Uferbe- stockungen in nahen Gebieten, die bei früheren Melioratio- nen ganz ausgeräumt wurden;
Schaffung von waldähnlichen Biotopen;
Anerkennung von Forstwegen und Freihaltestreifen zwi- schen Bahn und solchen Wegen als Wald.
Der Bundesrat ist bereit, für die noch verbleibenden Ersatz- aufforstungen den Begriff «in der gleichen Gegend» weit auszulegen und entsprechende Aufforstungen als Ersatz anzunehmen.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Stucky Projekt Grafico der PTT Interpellation Stucky Projet GRAFICO des PTT
In
Dans
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1988
Année
Anno
Band
I
Volume
Volume
Session
Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 87.961
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 18.03.1988 - 08:00
Date
Data
Seite
459-460
Page
Pagina
Ref. No
20 016 247
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