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Postulat Reymond
87.350
Postulat Arnold Grundbuchvermessung Mensurations cadastrales
Wortlaut des Postulates vom 17. März 1987
Der Bund hat in den letzten zehn Jahren gegen 200 Millio- nen Franken für die Grundbuchvermessung ausgegeben. Bis die erstmalige Vermessung in der ganzen Schweiz abge- schlossen sein wird, dürfte sie auf eine halbe Milliarde Franken an öffentlichen und privaten Mitteln zu stehen kommen. Dieser Aufwand ist nur sinnvoll, wenn die laufen- den Veränderungen im Vermessungswerk nachgeführt wer- den. Wenn es aber nicht gelingt, die Kosten für die Nachfüh- rungen bedeutend zu senken, besteht keine Gewähr dafür. Der Bundesrat wird daher ersucht zu prüfen,
a. ob einfachere und kostengünstigere Vermessungsverfah- ren einzuführen seien;
b. ob insbesondere im Berggebiet auf eine kostspielige Per- fektion, die nicht mehr im Verhältnis zu den privaten und öffentlichen Interessen steht, zu verzichten sei;
c. ob die Kostentragung bei der Nachführung der Grund- buchvermessung neu zu regeln sei;
d. ob mehr Wettbewerb zu einer Kostensenkung beitragen könnte.
Texte du postulat du 17 mars 1987
La Confédération a dépensé ces dernières décennies près de 200 millions de francs pour les mensurations cadastrales. Jusqu'à ce que le premier plan cadastral complet de la Suisse soit achevé, il faut compter un demi-milliard de francs de débours publics et privés. Cette dépense n'a de sens que si le cadastre est tenu à jour. Or, si on ne parvient pas à abaisser le coût de la mise à jour, on peut se demander si elle pourra être menée à bien.
Le Conseil fédéral est prié d'examiner les moyens de: a. trouver une procédure d'établissement du cadastre plus simple et moins coûteuse;
b. renoncer, en particulier en montagne, à un perfection- nisme coûteux qui ne répond plus aux intérêts privés ou publics;
c. organiser le financement de la mise à jour du cadastre selon de nouvelles règles;
d. faire intervenir la concurrence économique pour abaisser les frais.
Arnold: Die Grundbuchvermessung ist ein technisch gross- artiges Werk. Es ist ein kühnes, ambitiöses Projekt, jeden Zentimeter unseres Landes genau zu vermessen und plan- lich darzustellen. Man neigt dazu, von typisch helvetischer Perfektion zu sprechen. Wir lassen uns diese auch etwas kosten. Mit «Wir> sind der Bund und die Kantone, aber auch die Bodeneigentümer gemeint. Ich schätze in meinem schriftlichen Postulat die Kosten der erstmaligen Grund- buchvermessung auf eine halbe Milliarde Franken.
Dem letzten Geschäftsbericht des Bundesrates ist zu entnehmen, dass 96,5 Prozent der Uebersichtspläne erstellt sind und dass bei der Parzellarvermessung noch 23,7 Pro- zent zu vermessen seien.
Das grossartige und kostspielige Werk der Grundbuchver- messung verändert sich nun aber jeden Tag wieder. Tagtäg- lich werden in der ganzen Schweiz Tausende von faktischen Veränderungen an Gebäuden und Grundstückgrenzen vor- genommen. Die Verbreiterung einer einzigen Gemeinde- strasse kann Dutzende von Eigentumsgrenzen verändern. Alle diese Veränderungen - Geometer und Urkundsperso- nen sprechen von «Mutationen» - sollten in den Grund- buchplänen nachgetragen werden; sonst wird das Vermes- sungswerk lückenhaft und entwertet.
Hier, bei der sogenannten Nachführung, knüpft mein Postu-
lat an. Ist es überhaupt möglich, die Nachführung des Ver- messungswerkes innert nützlicher Frist technisch zu bewäl- tigen, oder sind schon mit Blick auf die vielen laufenden Veränderungen andere Vermessungsverfahren nötig? Neben dem technischen Problem stellt sich auch die Kostenfrage. Jede Mutation kostet Geld, und zwar nicht wenig. Wer trägt die Kosten? Der Bund erwägt, sich bei der Nachführung zu entlasten, nachdem er bei der erstmaligen Vermessung die Hauptlast getragen hat. Kommt hier auf die Kantone und die Bodeneigentümer eine neue, grosse Dau- erbelastung zu? Meine Folgerung aus dieser Situation: Es müssen kostengünstigere Vermessungsverfahren entwik- kelt werden.
Mein Postulat möchte noch die Lösung eines anderen Pro- blems, das den zuständigen Stellen sicher bekannt sein dürfte, anregen: Ich meine, die Grundbuchvermessung in entlegenen Berggebieten. Im städtischen Baugebiet ist die ganz genaue Vermessung technisch sicher gerechtfertigt. Die daraus entstehenden Kosten sind mit Blick auf die hohen Bodenwerte auch vertretbar. Die Frage nach der Verhältnismässigkeit stellt sich aber, wenn in entlegenen Bergtälern und Alpen alle Veränderungen in den Vermes- sungsplänen nachgetragen werden sollen, Veränderungen an kleinen und kleinsten Alpgebäuden, Verlegung von Alp- wegen, Aenderungen, weil die Lawine einen kleinen Heu- stall weggefegt hat, und so weiter. Vielerorts besteht keine Strasse. Die Geräte müssen mit dem Helikopter eingeflogen werden, oder man macht Flugaufnahmen. Die entstandenen Kosten sind in keinem Verhältnis zum Wert der zu vermes- senden Objekte. Dies ist für mich zusätzlich ein Grund, kostengünstigere Vermessungsverfahren zu postulieren. Wenn man nach Kosteneinsparungen sucht, stösst man auf die monopolartige Stellung der Vermessungsbüros und auf die staatlich fixierten und garantierten Honorare. Diese Berufs- und Kostenstruktur geht wahrscheinlich auf die Zeit zurück, wo der Staat den Anstoss zur Grundbuchvermes- sung gab, die technischen Anforderungen vorschrieb und den Löwenanteil der Kosten übernahm.
Bei der zukünftigen Nachführung der Vermessung ist die Frage eines gewissen Wettbewerbes zu prüfen.
Die Ueberweisung meines Postulates wird den Bundesrat darin unterstützen, sachgemässe Lösungen zu finden. Ich bitte Sie um die Ueberweisung.
Bundesrätin Kopp: Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
87.416
Postulat Reymond
Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs. Anpassung an das neue Eherecht
Modification de la loi sur la poursuite pour dettes et faillite. Introduction du nouveau régime matrimonial
Wortlaut des Postulates vom 1. Juni 1987
Das neue Eherecht bringt ziemlich tiefgreifende Aenderun- gen, was die Betreibung der Ehefrau und des verheirateten Schuldners sowie allgemein die Betreibung zwischen Ehe- gatten anbetrifft.
Dies gilt namentlich für die Abschaffung des Betreibungs- verbots unter Ehegatten und hinsichtlich der Lücke des neuen Rechts im Bereich der Betreibung für Miet- und Pachtzinse.
Um Unklarheiten oder sogar Unsicherheiten auf seiten der Schuldner und Gläubiger sowie der Betreibungs- und Kon-
Postulat Reymond
514
E
1er octobre 1987
kursämter zu verhüten, ersuche ich den Bundesrat, mög- lichst rasch zu prüfen, ob das SchKG geändert werden muss, und wenn nötig folgende Aenderungsvorschläge zu unterbreiten:
Aenderung des Artikels 43 SchKG gemäss Vorschlag der Expertenkommission für die Revision des SchKG, d. h. die Konkursbetreibung für periodische familienrechtliche Unterhalts- und Unterstützungsbeiträge sowie für Sicher- heitsleistungen abzuschaffen oder sogar die Betreibung auf Konkurs zwischen Ehegatten überhaupt auszuschliessen;
Die Bestimmungen über die Betreibung für Miet- und Pachtzinse dahingehend zu ergänzen, dass der Zahlungsbe- fehl mit der Ausweisungsandrohung nach Artikel 265 OR (Art. 282 SchKG) auch dem Ehegatten des Mieters oder Pächters zugestellt werden muss und dem Ehegatten die Möglichkeit eingeräumt wird, Rechtsvorschlag zu erheben, allerdings mit der Verpflichtung, diesen zu begründen, wenn er behauptet, die Wohnung diene nicht als Familienwoh- nung (diese Begründung hätte wenigstens den Vorteil, dass dem Gläubiger die Lage klargemacht wird).
Texte du postulat du 1er juin 1987
Le nouveau droit matrimonial va modifier assez profondé- ment les règles de la poursuite contre la femme mariée et contre un débiteur marié, ainsi que les règles de la poursuite entre époux en général.
Ainsi en sera-t-il, notamment, de la suppression de l'interdic- tion des poursuites entre époux, de même que de la lacune du nouveau droit en matière de poursuite pour loyers et fermages.
Afin d'éviter des situations ambiguës, voire une certaine insécurité des débiteurs, des créanciers et des offices de poursuites et faillites, je prie le Conseil fédéral d'examiner au plus vite, et, au besoin, de faire des propositions de modification de la LP comme suit:
modifier l'article 41 LP dans le sens proposé par la Com- mission d'experts chargée de réexaminer globalement la LP, c'est-à-dire exclure la poursuite par voie de faillite pour les créances périodiques d'entretiens et d'aliments décou- lant du droit de la famille et pour les créances en constitu- tion de sûretés, voire étendre cette exclusion à toutes les poursuites entre époux;
compléter les dispositions en matière de poursuite pour loyers et fermages, d'une part par l'obligation de notifier au conjoint du preneur le commandement de payer comportant l'avis comminatoire de l'article 265 CO (art. 282 LP) d'autre part en donnant la possibilité au conjoint de faire opposi- tion, tout en l'obligeant à motiver cette dernière, s'il prétend que le logement n'est pas un logement de famille (cette motivation aurait au moins l'avantage de mettre le créancier au clair sur la situation).
M. Reymond: Le nouveau droit matrimonial va modifier assez profondément les règles de la poursuite contre la femme mariée et contre un débiteur marié ainsi que les règles de la poursuite entre époux en général. Ainsi en sera- t-il notamment, primo, de la suppression de l'interdiction des poursuites entre époux et, secondement, de la lacune du nouveau droit en matière de poursuite pour loyers et fermages. En ce qui concerne la suppression de l'interdic- tion des poursuites entre époux, il faut constater qu'elle aura trois conséquences: une augmentation du nombre global des poursuites, une augmentation du nombre des poursuites en constitution-sûreté parce que le nouveau droit prévoit plusieurs cas où des sûretés pourraient être dues entre époux et une augmentation des cas de faillites qui n'est évidemment que la conséquence de l'augmentation des poursuites de tout genre.
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L'augmentation des cas de faillites n'est pas particulière- ment réjouissante. Elle pourrait même apparaître comme contraire au but des articles 203, alinéa 2, 235 alinéas 2 et 11 du titre final du code civil. La seule manière d'éviter ce résultat peu réjouissant, serait de réviser très rapidement l'article 43 de la loi sur la poursuite dans le sens envisagé par l'avant-projet de la commission d'experts, chargée du
réexamen global de la LP. Cet avant-projet prévoit, en effet, d'exclure la poursuite par voie de faillite pour les créances périodiques d'entretien et d'aliments découlant du droit de la famille et pour les créances en constitution de sûreté. Il serait même souhaitable, selon moi, d'étendre cette exclu- sion à toutes les poursuites entre époux.
Le deuxième point concerne les lacunes du nouveau droit en matière de poursuite pour loyers et fermages. Le nou- veau droit du mariage a introduit dans le CO un article 271a ainsi libellé: «lorsque les locaux loués au preneur servent de logement à la famille, le bailleur ou l'acquéreur doit signifier séparément au preneur et à son conjoint la résiliation du bail, ainsi que toute déclaration qui tente à y mettre fin.». Ce texte me semble exiger, lui aussi, une modification de la loi sur la poursuite en matière de poursuite pour loyers et fermages, modification que le législateur a oubliée et qui devrait porter sur deux points, d'abord obligation de notifier au conjoint du preneur le commandement de payer compor- tant l'avis comminatoire de l'article 265 du code des obliga- tions, article 282 LP; possibilité enfin pour le conjoint de faire opposition et obligation de motiver cette dernière s'il prétend que le logement n'est pas un logement de famille. Cette motivation aurait au moins l'avantage de mettre le créancier au clair sur sa situation.
Je remercie le Conseil fédéral par la bouche de Mme Kopp, conseillère fédérale, de bien vouloir me donner son avis sur les deux points de ce postulat.
Bundesrätin Kopp: Zur Revision von Artikel 43 SchKG: Zwar kennt das geltende Eherecht ein Zwangsvollstreckungsver- bot unter Ehegatten, doch ist die Betreibung unter Ehegat- ten nach Artikel 176 ZGB schon heute unter gewissen Vor- aussetzungen zulässig, insbesondere wenn der Richter einem Ehegatten gegenüber dem anderen bei Aufhebung des gemeinsamen Haushaltes Beiträge auferlegt hat.
Das auf den 1. Januar 1988 in Kraft tretende neue Eherecht kennt kein Zwangsvollstreckungsverbot mehr. In der Folge wird also die Zwangsvollstreckung unter Ehegatten ohne Einschränkung möglich sein. Selbst wenn sie in gemeinsa- mem Haushalt leben, können sich also die Ehegatten für ihre Verbindlichkeiten gegenseitig betreiben. Dies dürfte jedoch bei intakten Ehen - so hoffe ich wenigstens - ein Ausnahmefall bleiben.
Für die Betreibung unter Ehegatten sieht das geltende Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz (SchKG) keine Son- derregelung vor. Sie wird wie jede andere Betreibung auf Konkurs fortgesetzt, wenn der Betriebene in einer der in Artikel 39 SchKG genannten Eigenschaften im Handelsregi- ster eingetragen ist. Daran ändert auch das neue Eherecht nichts. Dagegen schlägt die Expertenkommission für die Revision des SchKG vor, Artikel 43 SchKG dahingehend zu ergänzen, dass periodische familienrechtliche Unterhalts- und Unterstützungsbeiträge inskünftig nur noch auf dem Weg der Betreibung auf Pfändung geltend gemacht werden können. Es erscheint in der Tat zweckwidrig, einen Schuld- ner für derartige Beiträge auf Konkurs zu betreiben: Der Alimentengläubiger kann kein Interesse daran haben, dass die wirtschaftliche Existenz des Alimentenschuldners durch Konkurs vernichtet wird. Dem Alimentengläubiger stehen andere, wirkungsvollere Mittel zur Verfügung, um seine Ansprüche durchzusetzen. Ich verweise etwa auf Artikel 171 ZGB bzw. Artikel 177 ZGB (neue Fassung gemäss revidier- tem Eherecht) sowie Artikel 291 ZGB. Danach kann der Richter die Schuldner eines Unterhaltspflichtigen anweisen, ihre Zahlungen ganz oder teilweise dem anderen Ehegatten beziehungsweise dem gesetzlichen Vertreter des Kindes zu leisten.
Ich möchte daran erinnern, dass mit der Botschaft zur Revision des SchKG auf Anfang des nächsten Jahres zu rechnen ist. Die vorzeitige und separate Revision einer Bestimmung wäre unverhältnismässig. Andere sozialpoliti- sche Anliegen müssten dann ebenfalls zur vorzeitigen punk- tuellen Revision des SchKG führen. Ich möchte Ihnen jedoch eine umfassende Revision mit einem Gesamtkonzept unterbreiten können und nicht jetzt einzelne Artikel vorweg-
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Empfehlung Flückiger
nehmen. Dies rechtfertigt sich meines Erachtens um so mehr, als wie gesagt die Botschaft bereits im Jahre 1988 erscheinen wird.
Ich bitte deshalb den Postulanten um Verständnis, wenn wir seinem Anliegen nicht vollumfänglich entsprechen können, zumindest was dessen zeitliche Vorstellung betrifft. Mate- riell wird der Bundesrat dem Postulat dagegen weitgehend Rechnung tragen.
Zur Revision von Artikel 282 SchKG: Aus Artikel 271a OR (neue Fassung gemäss revidiertem Eherecht) ergibt sich, dass die Kündigung oder andere auf Beendigung des Miet- verhältnisses zielende Erklärungen an beide Ehegatten zu richten sind, wenn das Mietobjekt als Familienwohnung dient. Diese Bestimmung wurde seinerzeit bei der Beratung des neuen Eherechtes neu ins Obligationenrecht eingefügt. Die Ausweisung aus einer Familienwohnung muss somit beiden Ehegatten angedroht werden. Folgerichtig ist ein entsprechender Zahlungsbefehl beiden Ehegatten zuzustel- len, damit der andere Ehegatte allenfalls gegen den Zah- lungsbefehl Beschwerde führen und die Ausweisung anset- zen kann. Eine Aenderung von Artikel 282 SchKG ist dazu nicht nötig. Es genügt, wenn der neuen Rechtslage mit der Anpassung des Betreibungsformulars Nr. 41 - «Zahlungsbe- fehl, für die Betreibung von Miet- und Pachtzinsforderungen nebst Androhung der Ausweisung» - Rechnung getragen wird. Das Bundesgericht wird ein entsprechend ergänztes Formular auf den 1. Januar 1988 bereitstellen.
Ich fasse zusammen: Für die Betreibung von Miet- und Pachtzinsforderungen (Artikel 282 SchKG) wird auf den 1. Januar 1988 ein neues Formular dafür sorgen, dass auch die Ehegatten von Mietern und Pächtern ihre Rechte wahr- nehmen können. In diesem Punkt könnte das Postulat als erfüllt abgeschrieben werden.
Der Frage der Konkursbetreibung unter Ehegatten wird in der Botschaft zur Revision des SchKG (Artikel 43 SchKG) im Sinne des Postulanten weitgehend Rechnung getragen. Aus diesem Grund könnte das Postulat an sich auch in diesem Punkt abgeschrieben werden. Ich verschliesse mich jedoch einer Annahme nicht, nachdem die Botschaft noch nicht in Ihren Händen ist.
Ueberwiesen - Transmis
87.381
Empfehlung Flückiger Langholztransport. Erhöhung der Nutzlast Recommandation Flückiger Transport de grumes. Augmentation du poids utile
Wortlaut der Empfehlung vom 19. März 1987 Die Richtlinien betreffend die zulässigen Gewichte beim Langholztransport auf der Strasse gehen auf den 26. Juni 1963 zurück. Seit diesem Datum hat sich die Bauart der Transportfahrzeuge wesentlich verändert, indem deren Sicherheit erhöht und die Ausrüstung entwickelt wurde. Die Lastwagen sind insbesondere mit einem Kran und einer elektrischen Bremsanlage versehen worden. Der Bundesrat wird ersucht, Massnahmen zu treffen, damit das Gewicht des Krans und der elektrischen Bremsanlage nicht mehr zur Nutzlast des Lastwagens gezählt wird.
Texte de la recommandation du 19 mars 1987
Les directives relatives aux tolérances de poids pour les transports de bois par la route datent du 26 juin 1963. Depuis cette date, la conception des véhicules transporteurs s'est considérablement modifiée, dans le sens d'une amélio-
ration de la sécurité et du perfectionnement de l'équipement d'appoint.
Les camions ont notamment été équipés d'un engin de levage (grue) ainsi que d'un dispositif de freinage électrique. Le Conseil fédéral est chargé d'édicter des mesures pour que le poids de la grue et du système de freinage électrique n'entre plus dans le calcul de la charge utile du camion.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Arnold, Bauer, Bürgi, Debétaz, Dreyer, Ducret, (Genoud), Gerber, Hänsenberger, Jelmini, Lauber, Reymond, Schaffter, Steiner, Zumbühl (15)
M. Flückiger: Le problème vous est bien connu. Les trans- porteurs de bois en grumes sont confrontés à des normes de charge utile les plus restrictives qui soient en Europe. Plusieurs tentatives pour modifier les dispositions légales dans le sens d'une prise en compte des progrès techniques apportés à la construction des camions et pour augmenter de ce fait la limite de charge autorisée n'ont pas abouti. Or, aux termes de l'article 9 de la LCR, le Conseil fédéral est compétent pour édicter des instructions en ce qui concerne l'équipement et les poids par essieu des véhicules destinés à un usage spécial. Manifestement, les camions transporteurs de grumes - marchandise indivisible - entrent dans la caté- gorie de l'usage spécial prévu au chiffre 8 de l'article pré- cité. La compétence du Conseil fédéral étant dès lors mani- feste, mon intervention devait prendre la forme prévue à l'article 25, alinéa 2, du règlement du Conseil des Etats que j'ai par ailleurs l'honneur d'inaugurer.
Ma démarche vise donc à demander au Conseil fédéral d'incorporer le poids des engins de levage et celui du système spécial de freinage à la tare du véhicule transpor- teur et non plus de considérer ces équipements auxiliaires comme matière ou marchandise transportée. Cette dernière pratique, actuellement en usage, a pour effet de diminuer encore de quelque 2 tonnes la charge utile de camions dont la conception, la robustesse et la sécurité permettraient de transporter un poids total équivalent aux 40 tonnes autori- sées à l'étranger sans mise en danger du trafic.
Je rappelle par ailleurs que ce poids maximum est toléré en Suisse en trafic international pour autant que le bois soit chargé à l'étranger dans la zone frontière d'un rayon d'envi- ron 15 km sur territoire suisse. Cette dérogation, pour logi- que et admise qu'elle soit, ne manque pas de provoquer la perplexité, pour ne pas dire plus, de nos transporteurs suisses qui voient passer leurs concurrents du pays voisin charges à 40 tonnes, alors qu'ils doivent se limiter aux 28 tonnes de la loi sur la circulation routière. Il est vrai qu'une tolérance de 15 pour cent de ce poids est accordée, non pas en tant que mesure exceptionnelle de bienveillance, mais en raison des variations du poids spécifique du bois, survenant suivant les espèces et les conditions atmosphéri- ques au moment du chargement.
L'incidence économique de la mesure technique que je me permets de préconiser n'est pas négligeable en cette période où l'économie forestière - composante importante de l'économie en région de montagne - passe par une conjoncture difficile. Abaisser le coût du transport d'un produit dont le marché est saturé serait particulièrement bien accueilli dans les cantons forestiers de notre pays. A mon avis, il n'existe pas de motifs suffisants - que ce soit en regard de la sécurité routière ou d'une forme déguisée de protectionnisme en faveur des transports publics - pour refuser la modeste concession que je demande au Conseil fédéral de consentir aux propriétaires de forêts privés, mais surtout aux collectivités publiques, aux professionnels de l'industrie du bois, et bien entendu aux transporteurs eux- mêmes. Je crois que le moment est particulièrement bien choisi de reconnaître le caractère spécifique du transport de grumes par la route et d'adapter en conséquence les normes applicables aux camions destinés à ce genre de transport. Il devrait être d'autant plus facile au Conseil fédéral de souscrire à la proposition que j'ai l'honneur de formuler qu'elle ne touche pas directement la sacro-sainte limitation de poids dont la modification, elle, exigerait de réviser la loi sur la circulation routière.
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Postulat Reymond Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs. Anpassung an das neue Eherecht
Postulat Reymond Modification de la loi sur la poursuite pour dettes et faillite. Introduction du nouveau régime matrimonial
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Consiglio
Consiglio degli Stati
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Datum 01.10.1987 - 08:00
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