National Council converts two motions into postulates

20015248Jurisprudence administrative des autorités fédérales (JAAC)20 mars 1987Modified

Ouvrir la source

Résumé

The National Council dealt with two motions in the 1987 spring session. The motion by Weder-Basel on improving the working conditions of dance professionals was not accepted as a motion but transmitted as a postulate. The motion by Früh seeking to lower the age of majority to 18 was likewise transmitted as a postulate. In both matters, the Federal Council indicated willingness to examine the issues but preferred the lighter parliamentary instrument.

Regest

Parliamentary motion procedure; conversion of a motion into a postulate. Where the Federal Council accepts the substance of a parliamentary initiative only in principle or in a limited form, the chamber may transmit it as a postulate rather than as a motion. Such transmission reflects that further examination or preparatory work is requested, without binding the executive to the more stringent obligations of a motion.

Texte intégral

  1. März 1987 N

509

Motion Früh

contradictoires et jettent le trouble sur la validité de cer- taines décisions. Une telle situation ne saurait durer sans porter préjudice à la politique menée par les autorités et sans mettre dans l'embarras les administrations chargées de leur application.

Pour être crédibles, ces statistiques devront reposer sur une information qui soit homogène, prélevée à des fréquences qui correspondent aux impératifs d'une politique suivie et cohérente et selon une trame couvrant l'ensemble du terri- toire suisse.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 25. Februar 1987 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 27 février 1987 Le Conseil fédéral est prêt à accepter la motion.

Ueberwiesen - Transmis

86.172

Motion Weder-Basel . Tanzkunst. Verbesserung der Rahmenbedingungen Motion Weder-Bâle Art de la danse. Conditions d'activité plus propices

Wortlaut der Motion vom 16. Dezember 1986

Der Bundesrat wird beauftragt, im Bereich der Tanzkunst (Tänzer, Choreographen, Tanzpädagogen usw.) zusätzliche Anstrengungen zu unternehmen, um die Rahmenbedingun gen zu verbessern, etwa durch die Berufsanerkennung durch das Biga, die Normierung der Ausbildung, die Verbes- serung der sozialen Sicherheit freier Kulturschaffender sowie durch die Unterstützung der Fachorganisationen.

Texte de la motion du 16 décembre 1986

Le Conseil fédéral est chargé de veiller à ce que les condi- tions d'activité des professionnels de la danse (danseurs, chorégraphes, professeurs de danse, etc.) soient amélio- rées, notamment en demandant à l'OFIAMT de reconnaître la profession, en uniformisant les méthodes de formation, en accordant de meilleurs avantages sociaux aux artistes indépendants et en soutenant les organisations profession- nelles.

Mitunterzeichner - Cosignataires: Bäumlin, Biel, Braunschweig, Dünki, Fankhauser, Fetz, Grendelmeier, Günter, Gurtner, Hubacher, Jaeger, Lanz, Maeder-Appen- zell, Mauch, Meyer-Bern, Morf, Müller-Aargau, Oehen, Oester, Rechsteiner, Renschler, Steffen, Weber Monika (23)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Tanzberuf ist gekennzeichnet durch Schwerarbeit vom Beginn des Studiums bis zum letzten Tag der zeitlich stark beschränkten Karriere. Eine frühzeitige Aufgabe kann täg- lich durch Unfall oder Krankheit eintreten. Ein Schutz des Tänzers gegen sein berufliches Risiko oder die Möglichkeit der Umschulung besteht nicht. Dem freien Schweizer Tanz- schaffen ist wie anderen Kunstsparten die ihm zukommende Präsenz in der öffentlich subventionierten Kunstpflege zu gewähren. Eine Förderung, wie sie in den meisten Kulturlän- dern eine Selbstverständlichkeit darstellt, sollte auch von der Schweiz diesem Berufszweig zugestanden werden.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 2. März 1987 Rapport écrit du Conseil fédéral du 2 mars 1987

Die Schwierigkeiten und Risiken, denen die im Bereich der

Tanzkunst tätigen Kulturschaffenden begegnen, sind aus verschiedenen Gründen tatsächlich grösser als in anderen künstlerischen Berufen. Die Organisationen der Fachkräfte des künstlerischen Tanzes bemühen sich daher heute inten- siv um eine Verbesserung der Rahmenbedingungen. Die Zuständigkeit für konkrete Massnahmen liegt dabei fast ausschliesslich bei den Kantonen sowie im privaten Bereich. Verfassungsrechtliche Schranken hindern den Bund weit- gehend an einer direkten Mitwirkung. So liegt namentlich die Ausbildung von Tanzkünstlern ausserhalb der Reich- weite des Berufsbildungsgesetzes. Dennoch steht der Bund nicht ganz abseits: Durch jährliche Beiträge wird der Dach- verband der Fachkräfte des künstlerischen Tanzes in seinen Bemühungen um ein wirkunsvolles Dienstleistungsangebot zugunsten seiner Mitglieder unterstützt. Der Bundesrat wird die Entwicklungen in diesem Bereich weiter verfolgen, kann jedoch den Vorstoss in Anbetracht der fehlenden Verfas- sungsgrundlagen nur in der Form eines Postulats entgegen- nehmen.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu- wandeln.

Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat

86.906

Motion Früh Herabsetzung des Mündigkeitsalters Abaissement de l'âge de la majorité

Wortlaut der Motion vom 2. Oktober 1986

Der Bundesrat wird eingeladen, das ZGB in dem Sinne zu revidieren, dass das Mündigkeitsalter auf 18 Jahre festge- legt wird.

Texte de la motion du 2 octobre 1986

Le Conseil fédéral est chargé de préparer une révision du code civil, fixant l'âge de la majorité à 18 ans.

Mitunterzeichner - Cosignataires: Aliesch, Allenspach, Aregger, Eppenberger-Nesslau, Giger, Hunziker, Künzi, Lüchinger, Mühlemann, Müller-Meilen, Nef, Wanner, Wyss, Zwingli (14)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 25. Februar 1987

Rapport écrit du Conseil fédéral du 25 février 1987

Der Bundesrat hat sich schon bei der Beantwortung frühe- rer Vorstösse bereit erklärt, die Frage einer Herabsetzung des zivilrechtlichen Mündigkeitsalters zu prüfen, und zwar im Rahmen der letzten Etappe der grossen Familienrechts- revision, der Revision des Vormundschaftsrechts. Indessen hat sich die Familienrechtsrevision aus verschiedenen Gründen verzögert, so dass es noch eine gute Weile dauern wird, bis die Vorbereitungen für eine Neuordnung des Vor- mundschaftsrechts an die Hand genommen werden kön- nen. Der Bundesrat ist deshalb bereit, den Problemkreis des Mündigkeitsalters bereits im Zusammenhang mit der laufen- den Revision des Eheschliessungs- und Scheidungsrechts zu untersuchen.

Im übrigen beantragt der Bundesrat aber eine Umwandlung der Motion in ein Postulat. Zwar entspricht das Mündigkeits-

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Motion Weder-Basel Tanzkunst. Verbesserung der Rahmenbedingungen Motion Weder-Bâle Art de la danse. Conditions d'activité plus propices

In

Dans

In

Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr

1987

Année

Anno

Band

I

Volume

Volume

Session

Frühjahrssession

Session

Session de printemps

Sessione

Sessione primaverile

Rat

Nationalrat

Conseil

Conseil national

Consiglio

Consiglio nazionale

Sitzung

17

Séance

Seduta

Geschäftsnummer

86.172

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum

20.03.1987 - 08:00

Date

Data

Seite

509-509

Page

Pagina

Ref. No

20 015 248

Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.

Mots-clés

parliamentary motionpostulatefederal councildance policyage of majority