Postulat Zwygart
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N 21 mars 1986
cantonaliser, voire de supprimer l'Office central d'Affoltern a. Albis pour l'uilisation domestique des fruits sans distilla- tion.
Le Conseil fédéral est invité à prendre en considération, lorsqu'il examinera cette question à fond, que ladite institu- tion fournit de précieux services et notamment pour ce qui est de:
la mise en valeur d'excédents des récoltes fruitières, sans qu'il soit nécessaire de les faire distiller;
la promotion de l'hygiène publique (lutte contre l'alcoo- lisme);
la conservation de l'infrastructure, garante de l'auto- approvisionnement en période où le ravitaillement serait perturbé;
l'entretien et la sauvegarde d'une culture rurale;
la protection du paysage et des espèces d'oiseaux (ver- gers formés d'arbres fruitiers «haute tige»).
Mitunterzeichner - Cosignataires: Blunschy, Bühler- Tschappina, Dünki, Fehr, Fischer-Hägglingen, Geissbühler, Hösli, Jung, Kühne, Maeder-Appenzell, Müller-Bachs, Mül- ler-Wiliberg, Nebiker, Neuenschwander, Oester, Reichling, Risi-Schwyz, Robert, Rüttimann, Uhlmann, Weber Monika, Wick, Zwingli, Zwygart (24)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die wertvollen Dienstleistungen der ZO dürfen im Interesse der Konsumenten, Produzenten und der gesamten Volks- wirtschaft nicht eingeschränkt werden.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 19. Februar 1986
Déclaration écrite du Conseil fédéral du 19 février 1986 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
85.995 Postulat Zwygart Alkoholverwaltung und Bundesamt für Gesundheitswesen. Aufgabenneuverteilung Redistribution des tâches entre la Régie des alcools et l'Office de la santé publique
.
Wortlaut des Postulates vom 19. Dezember 1985 Der vom Eidgenössischen Finanzdepartement in Auftrag gegebene Bericht zur Reorganisation der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (Bericht Germann) sieht unter anderem die Transferierung des Dienstes für Volksgesundheit und Statistik von der Eidgenössischen Alkoholverwaltung zum Bundesamt für Gesundheitswesen vor.
Der Bundesrat wird gebeten, bei der Prüfung dieses Trans- fers nicht nur administrative und finanzielle Konsequenzen, sondern vor allem die Auswirkungen auf die volksgesund- heitlich orientierte Alkoholpolitik des Bundes in Betracht zu ziehen. Insbesondere sollte der Frage nachgegangen wer- den, ob der vorgeschlagene Transfer die Erreichung dieses Hauptzieles nicht beeinträchtigt. Da der Bericht Germann diesen wesentlichen Aspekt nicht berücksichtigt, ist eine zusätzliche Prüfung dringend notwendig.
Texte du postulat du 19 décembre 1985
Le rapport sur la réorganisation de la Régie fédérale des alcools (rapport Germann), commandé par le Département des finances, envisage notamment de faire transférer à l'Office fédéral de la santé publique le service de santé
publique et de statistique qui dépend de la Régie des al- cools.
Le gouvernement est prié, lors de l'examen de ce rapport, de prendre en considération non seulement les conséquences administratives et financières d'un tel transfert, mais aussi et surtout, les répercussions qu'il pourrait avoir sur la politique fédérale en matière d'alcools, politique qui a pour objectif la sauvegarde de la santé publique. Il devrait examiner en particulier si le transfert proposé ne compromet pas la réalisation de cet objectif primordial. Le fait que le rapport Germann ne tienne nul compte de cet aspect essentiel rend un nouvel examen de la question d'autant plus nécessaire.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann-St. Gallen, Blunschy, Candaux, Dünki, Grendelmeier, Günter, Hösli, Mauch, Müller-Aargau, Neukomm, Oester, Rutishauser, Stamm Judith, Steffen, Weber Monika, Weder-Basel (16)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Die Zielsetzung der Eidgenössischen Alkoholverwaltung ist gemäss Artikel 32bis BV klar auf die Förderung der Volksge- sundheit ausgerichtet. Die auf den gebrannten Wassern erhobenen Fiskalabgaben haben primär zum Ziel, den Kon- sum zu senken und nicht dem Bund respektive der AHV zu vermehrten Einnahmen zu verhelfen. Wenn nun die engeren gesundheitspolitischen Funktionen von der EAV zum BAG transferiert werden, so wird der EAV ein wichtiges Instru- ment der Selbstdarstellung und der Förderung der Volksge- sundheit weggenommen. Die Alkoholverwaltung würde der- art zur Fiskal- und Agrarinterventions-Behörde. Dies wider- spricht klar dem Auftrag der Bundesverfassung.
Nachdem auch im Bericht Germann der Alkohol als die «wichtigste und schädlichste Droge» bezeichnet wird, scheint es alles andere als sinnvoll, der EAV ein Arbeitsin- strument zur Verhütung von Alkoholproblemen wegzuneh- men. Dies schliesst eine Verstärkung der Gesundheitsförde- rung durch das BAG keineswegs aus. Allfällige Aufgabenü- berschneidungen werden schon heute in der Eidgenössi- schen Kommission für Alkoholfragen zufriedenstellend ver- mieden.
Die Schaffung einer Sektion für Prävention im BAG mit dem Ziel einer verstärkten Gesundheitsförderung ist natürlich sehr zu begrüssen. Es stellt sich jedoch die Frage, ob diese Sektion ihr Hauptziel der Gesundheitsförderung bei der Bevölkerung tatsächlich optimal durchführen kann, wenn - wie im Bericht Germann vorgeschlagen - zum vorneherein zahlreiche Stellen mit Sekretariats- und Verwaltungsaufga- ben, wie Ueberwachung des Alkoholzehntels usw., betraut werden.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 19. Februar 1986 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 19 février 1986 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
85.944 Postulat Zwygart Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktion. Abgaben Agriculture intensive. Prélèvements fiscaux
Wortlaut des Postulates vom 5. Dezember 1985 Der Bundesrat wird eingeladen, Massnahmen in die Wege zu leiten, um Abgaben auf intensitätssteigernden Produk- tionsmitteln zu erheben. Im 6. Landwirtschaftsbericht wird
Postulat Revaclier
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die Besteuerung von Dünge-, Pflanzenschutzmitteln und Kraftfuttern als «naheliegende Forderung» aufgeführt. Ziel der Massnahme soll der umwelt- und kostenbewusstere Einsatz solcher Produktionsmittel sein.
Texte du postulat du 5 décembre 1985
Le Conseil fédéral est invité à préparer des mesures en vue d'opérer des prélèvements fiscaux sur les moyens de pro- duction propres à l'agriculture intensive. Rappelons que le sixième rapport sur l'agriculture recommande vivement l'im- position des engrais, des produits phytosanitaires et des aliments concentrés. On cherchera ainsi à sensibiliser davantage les producteurs aux problèmes d'environnement et de coûts dus à l'utilisation de tels moyens.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Dünki, Oester (2)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Ueberproduktion in manchen landwirtschaftlichen Bereichen belastet nicht nur die Bundeskasse, sondern erschwert eine konstruktive, zukunftsbewusste Landwirt- schaftspolitik. Eine Möglichkeit, Probleme der Ueberpro- duktion und der Umweltbelastung gleichzeitig etwas in den Griff zu bekommen, wird im 6. Landwirtschaftsbericht unter. 322.4 angegeben:
«Auf der Produktionsseite bewirken mehrere Faktoren eine Erhöhung des landwirtschaftlichen Angebots. Durch biolo- gische, technische und organisatorische Fortschritte wer- den die Produktivität und das Angebot erhöht: neue Produk- tionsmethoden und Produktionsmittel ermöglichen zudem eine stärkere Intensivierung. Unter dem Druck der Markt- kräfte werden diese Methoden rasch verbreitet. Sie haben in der Regel eine Kostensenkung und damit preisgünstigere Nahrungsmittel zur Folge. Angebotssteigernd wirken aber auch eine Reihe anderer Faktoren: so verschiedene Formen von Investitionen im Agrarsektor, sei es mit oder ohne staat- liche Förderung, sowie der Einsatz von Dünger, Kraftfutter, Pflanzenschutzmitteln und anderem mehr.
Unter diesen Umständen liegt die Forderung nahe, es sei der Einsatz von Produktionsmitteln, die zu dieser verstärkten Intensivierung und damit zum Ueberangebot beitragen, mit staatlichen Mitteln zu reduzieren. Gedacht wird dabei primär an Düngemittel und importierte Futtermittel, aber auch an die verschiedenen chemischen Hilfsstoffe sowie an ertrags- steigernde Investitionen. Die Verminderung des Produk- tionsmitteleinsatzes würde nicht nur den Trend zur Intensi- vierung bremsen, sondern auch dem Ziel der umweltgerech- ten Produktion dienen: die Produktionsweise der Landwirt- schaft würde sich jener nähern, die vom sogenannten biolo- gischen Landbau praktiziert wird.«
Die Einnahmen aus einer solchen Massnahme könnten vom Bund zur notwendigen Verstärkung von Direktzahlungen an die Landwirte verwendet werden.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 26. Februar 1986
Déclaration écrite du Conseil fédéral du 26 février 1986 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
85.946
Postulat Revaclier Schweizer Weine mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung Vins suisses d'appellation d'origine contrôlée
Wortlaut des Postulates vom 10. Dezember 1985
Der Bundesrat wird ersucht, die Rechtsgrundlagen dafür zu schaffen, dass die Kantone die Bezeichnung «vin d'appella- tion d'origine contrôlée» (AOC) in ihre Gesetzgebung auf- nehmen können.
Texte du postulat du 10 décembre 1985
Le Conseil fédéral est invité à créer les bases juridiques nécessaires afin que les cantons puissent introduire dans leur législation la notion de «vin d'appellation d'origine contrôlée» (AOC).
Mitunterzeichner - Cosignataires: Candaux, de Chastonay, Couchepin, Darbellay, Dirren, Dubois, Dupont, Eggly- Genève, Frey-Neuchâtel, Giudici, Kohler Raoul, Maitre- Genève, Martin, Massy, Petitpierre, Pini, Savary-Fribourg, Thévoz (18)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
En avril 1985, le Conseil fédéral avait soumis en procédure de consultation, aux cantons et organisations intéressées, un projet de révision anticipée de l'arrêté fédéral sur la viticulture.
Ce projet rencontrant une forte opposition, le Conseil fédé- ral renonça à aller de l'avant. Cantons et organisations professionnelles ne demeurent cependant pas inactifs. Cer- tains d'entre eux souhaitent que les vins qui se distinguent par la qualité particulièrement bonne de la vendange et les critères de sélection dont ils sont issus puissent bénéficier d'une dénomination promotionnelle et officielle analogue aux produits importés de France et d'Italie, nos principaux fournisseurs.
Ainsi la France connaît le régime des «appellations d'origine contrôlée» (AOC) et l'Italie la «Denominazione di origine controllata» (DOC).
Le Conseil de la CEE a édicté le 5 février 1979 un règlement, No 338/79, établissant des dispositions particulières rela- tives aux vins de qualité produits dans des régions détermi- nées (VOPRD).
Pour obtenir la dénomination AOC ou DOC, les vins doivent répondre aux critères suivants (art. 2 règlement 338/79 CEE):
Délimitation de la zone de production
Encépagement
Pratiques culturales
Méthodes de vinification
Titre alcoométrique volumétrique minimal naturel
Rendement à l'hectare
Analyse et appréciation des caractéristiques organolepti- ques.
L'application pratique et le contrôle de ces exigences de qualité incombent aux pays membres et aux organisations professionnelles nationales. Et dès 1986, ensuite de l'élar- gissement de la CEE, les vins d'Espagne et du Portugal seront soumis à ce règlement. Dans certaines régions de notre pays, de nombreux vins sont produits selon les cri- tères ci-dessus. Ils ne peuvent être désignés comme AOC ou DOC faute de bases légales et d'un contrôle approprié.
Cette absence de toute désignation d'authenticité officielle constitue également un gros handicap pour les vins suisses à l'exportation. Elle est aussi source de confusion pour le consommateur.
La révision annoncée du chapitre «vin» de l'Ordonnance fédérale sur les denrées alimentaires permettrait de combler
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Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Zwygart Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktion. Abgaben Postulat Zwygart Agriculture intensive. Prélèvements fiscaux
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Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1986
Année
Anno
Band
I
Volume
Volume
Session
Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 85.944
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 21.03.1986 - 08:00
Date
Data
Seite
456-457
Page
Pagina
Ref. No
20 014 211
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