Interpellation Meyer-Bern
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sation des projets est envisagée à plus long terme en raison d'effectifs limités. Les besoins et, par conséquent, les possi- bilités de soutien varient d'un créateur à l'autre, selon son champ d'activité et son statut (indépendant ou salarié). Il y a par exemple le cas des techniciens du film qui ont désor- mais accès à l'assurance-chômage en raison de leur statut. Depuis la mise au point de ce programme d'extension des tâches qui constitue aujourd'hui encore un cadre permet- tant d'élaborer des plans d'action efficaces, l'Office fédéral de la culture n'est pas resté inactif. La quasi-totalité des domaines énumérés dans ce programme est à l'étude ou à l'état de projet: la formation artistique, la sécurité sociale des artistes, le soutien à apporter aux organisations de créateurs, l'information et la documentation ainsi que l'acti- vité extra-scolaire de la jeunesse. Selon une motion présen- tée par la commission du Conseil national qui a procédé à l'examen préalable - motion transmise par les deux Cham- bres -, le Conseil fédéral est chargé de préparer des propo- sitions prévoyant des avantages fiscaux de nature à inciter les particuliers à encourager la culture. Un message concer- nant la loi fédérale sur le droit d'auteur est paru le 29 août 1984. De plus, les efforts consentis en faveur des minorités linguistiques et culturelles connaissent un développement certain grâce à la mise sur pied partielle d'un poste spécia- lisé dans ce domaine au sein de l'OFC.
Comme cela a déjà été dit, l'issue de la votation qui portera sur l'inscription d'un article culturel dans la constitution influera également sur la réalisation des objectifs fixés en matière d'aide indirecte à la culture. Pour régler à l'échelon fédéral la question de la formation des artistes à différents niveaux, il faudrait encore procéder à d'autres révisions de la constitution (art. 27 et 34ter cst.). Selon l'article 34ter, 1er alinéa, lettre g, la Confédération a en effet le droit de légiférer sur la formation professionnelle dans l'industrie, les arts et métiers, le commerce, l'agriculture et le service de maison. Certaines professions, comme celles qui sont en rapport avec l'art, ne relèvent donc pas de sa compétence. C'est pour cette raison que la loi fédérale du 19 avril 1978 sur la formation professionnelle - dont l'application incombe à l'OFIAMT - précise à l'article 1er, 3e alinéa, qu'elle ne régit pas les professions artistiques. Aussi faudrait-il d'abord créer une base constitutionnelle spécifique abrogeant l'arti- cle 34ter, 1er alinéa, lettre g, qui figure actuellement dans la constitution, de manière à ce que la Confédération dispose de compétences élargies en matière de formation profes- sionnelle. Alors seulement, l'OFIAMT serait juridiquement en mesure de remplir la tâche que l'interpellation se propose de lui attribuer.
Quant à la prévoyance professionnelle, il est nécessaire de mettre sur pied des institutions privées à l'intention des artistes indépendants; la Confédération pourrait allouer une aide permettant de réduire les primes des assurés. Des contacts ont déjà été pris à cet effet. La sécurité sociale des créateurs peut également être améliorée par le soutien accru qu'il est prévu d'apporter aux organisations d'artistes existant à l'échelon national.
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates befriedigt.
85.519 Interpellation Meyer-Bern Asylbewerber. Arbeitseinsätze und Beschäftigungsprogramme Demandeurs d'asile. Activités lucratives et programmes d'occupations
Wortlaut der Interpellation vom 21. Juni 1985
Wirksamen Arbeitseinsätzen und Beschäftigungsprogram- men für Asylbewerber durch die Kantone stehen sehr oft die Bestimmungen der Sozialversicherung entgegen. Ist der Bundesrat bereit, in der kommenden Revision der Asylgesetzgebung diesem Umstand Rechnung zu tragen? Ist er bereit, eine globale Unfallversicherungsregelung für Asylbewerber mit der SUVA zu treffen?
Texte de l'interpellation du 21 juin 1985
Souvent, les cantons rencontrent des difficultés à proposer des activités lucratives aux requérants d'asile et à organiser pour eux des programmes d'occupations, en raison des dispositions concernant les assurances sociales.
Le Conseil fédéral est-il prêt à tenir compte de cette situa- tion lors de la prochaine révision de la législation sur le droit d'asile ?
Est-il disposé à élaborer, en collaboration avec la CNA, une réglementation globale sur l'assurance-accidents des demandeurs d'asile ?
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 11. September 1985
Rapport écrit du Conseil fédéral du 11 septembre 1985
In Übereinstimmung mit dem Interpellanten erachtet es der Bundesrat als sinnvoll, wenn Beschäftigungsprogramme für Asylbewerber, die auf dem normalen Arbeitsmarkt kaum eine Anstellung finden, organisiert werden. In Anbetracht der konkreten Bedingungen, unter denen solche Beschäfti- gungsprogramme durchgeführt werden, kann er jedoch die Auffassung des Interpellanten nicht teilen, dass sozialversi- cherungsrechtliche Bestimmungen deren Realisierung er- schweren.
Die Einsätze der Asylbewerber im Rahmen von Beschäfti- gungsprogrammen werden meistens nicht entlohnt; statt dessen bezahlt die Leitung des Flüchtlingszentrums den betreffenden Asylbewerbern ein erhöhtes Taschengeld aus. Unter diesen Umständen wird das Flüchtlingsheim sozial- versicherungsrechtlich als Arbeitgeber betrachtet. Zwischen dem Heim und dem effektiven Arbeitgeber (z. B. ein Land- wirt oder ein Waldbesitzer), bei welchem der Einsatz erfolgt, besteht ein Auftragsverhältnis. Dies bedeutet, dass allfällige Abrechnungen über Prämien für die Sozialversicherung durch die Heimleitung vorzunehmen sind, so dass dem Auftraggeber kein zusätzlicher administrativer Aufwand entsteht.
In den einzelnen Sozialversicherungszweigen verhält es sich bezüglich der Beitragspflicht von Asylbewerbern, die an Beschäftigungsprogrammen teilnehmen, wie folgt:
N
4 octobre 1985
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Interpellation Müller-Meilen
Schätzungen zum voraus entrichtet. Die definitive Abrech- nung erfolgt auf der Grundlage der wirklichen Lohnsumme. Allerdings sind für Arbeitgeber, die nur gelegentlich oder regelmässig nur für kurze Zeit Arbeitnehmer beschäftigen, auch pauschale Jahresprämien vorgesehen, eine Bestim- mung, die in unserem Zusammenhang zur Anwendung gelangen kann.
Alters- und Hinterlassenenversicherung; Invalidenversi- cherung; Arbeitslosenversicherung: Bezüglich der Beitrags- pflicht gelten für diese vier Sozialversicherungszweige grundsätzlich die gleichen Vorschriften. Es sind unter ande- rem alle Personen versichert und beitragspflichtig, die in der Schweiz eine Erwerbstätigkeit ausüben. In Anlehnung an eine langjährige Verwaltungspraxis gegenüber Invaliden in sogenannten geschützten Werkstätten wird jedoch die Aus- richtung eines Taschengeldes an beschäftigte Asylbewerber durch eine Betreuerorganisation nicht als Erwerbseinkom- men betrachtet. Voraussetzung ist, dass derartige Vergütun- gen weniger als 10 Franken (ab 1. Januar 1986: 12 Franken) im Tag ausmachen, wobei ein gewisser Ausgleich im Ver- laufe des Kalenderjahres zulässig ist. Für höhere Vergütun- gen sind die Beiträge auf dem ganzen Betrag geschuldet. Sofern das Asylantenheim das Beschäftigungsprogramm organisiert und durchführt, hat es die Beiträge in seiner Eigenschaft als Arbeitgeber mit der zuständigen AHV-Aus- gleichskasse abzurechnen.
Berufliche Vorsorge: Die obligatorische Versicherung besteht nur für Arbeitnehnmer, die ein bestimmtes Mindest- einkommen (gegenwärtig 16 560 Franken/Jahr) erzielen. Ausgenommen sind Arbeitnehmer, die einen auf höchstens drei Monate befristeten Arbeitsvertrag eingehen. Wegen die- sen beiden Bestimmungen unterstehen Asylbewerber, die nur im Rahmen von Beschäftigungsprogrammen arbeiten, der beruflichen Vorsorge meistens nicht.
Die nähere Untersuchung der Voraussetzungen für ein Ver- sicherungsobligatorium in den einzelnen Sozialversiche rungszweigen hat die Darlegungen des Interpellanten stark relativiert. Im Regelfall unterstehen Asylbewerber, die an Beschäftigungsprogrammen teilnehmen, nämlich nur der obligatorischen Unfallversicherung. Bezüglich der in dieser Sparte versicherten Risiken (Unfälle und Berufskrankheiten) ist ein Versicherungsschutz notwendig und sicher auch im Interesse der Asylbeweber. In den übrigen Sozialversiche rungszweigen sind Ausnahmeregelungen für Asylbewerber, die an Beschäftigungsprogrammen teilnehmen, wegen der geringen Relevanz des vom Interpellanten aufgeworfenen Problems nicht in Betracht zu ziehen. Sie liessen sich auch kaum mit den Zielsetzungen der einschlägigen Normen der Bundesverfassung und der gesetzlichen Ausgestaltung der einzelnen Sozialversicherungswerke vereinbaren, welche grundsätzlich umfassende Obligatorien vorsehen. Von der Einheit der Materie her wären solche Ausnahmen auch nicht ins Asylgesetz aufzunehmen, wie es der Interpellant vor- schlägt, sondern hätten ihren Platz im Gesetz bzw. in der Verordnung, die sich auf den jeweiligen Sozialversiche rungszweig beziehen. Zum Schluss sei noch darauf hinge- wiesen, dass der Bundesrat mit allen Mitteln eine Beschleu- nigung der Asylverfahren anstrebt, so dass in Zukunft Beschäftigungsprogramme für die Wahrung der psychi- schen Gesundheit der Asylbewerber nicht mehr so wichtig sein werden wie heute.
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates nicht befriedigt.
85.500
Interpellation Müller-Meilen Raumordnung, Agrarpolitik und Wohnbauförderung Aménagement du territoire, politique agricole et aide au logement
Wortlaut der Interpellation vom 20. Juni 1985
Das unvermehrbare Gut Boden wird auch von der eidgenös sischen Politik in verschiedenster Weise in Anspruch genommen. Vor kurzem hat der Bundesrat den Kantonen die Sicherung von 450000 Hektaren Fruchtfolgeflächen (Ackerland und Kunstwiesen) nahegelegt, wobei die fehlen- den 70000 Hektaren notfalls in unüberbauten Gebieten der Bauzonen ausgeschieden werden sollen. Gleichzeitig hat die Agrarpolitik vor allem mit Überschüssen in der Milch- und Fleischproduktion zu kämpfen. Schliesslich beantragt der Bundesrat einen Ausbau der Wohnbauförderung, ob- schon das geringe Angebot an erschlossenem Bauland in manchen Gegenden die Bodenpreise bereits in die Höhe treibt.
Ist der Bundesrat bereit, eine Gesamtsicht über die sinnvolle Nutzung des schweizerischen Bodens vorzulegen, in der vor allem die Anliegen der Ernährungssicherung, einer sich in vernünftigen Kostengrenzen haltenden Agrarwirtschaft und des immer noch steigenden Wohnraumbedarfes berück- sichtigt werden?
Hätte insbesondere die vorgesehene Festschreibung der 450000 Hektaren Fruchtfolgeflächen Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktion? Welche Wege sieht der Bundesrat, um die Sicherung der Fruchtfolgeflächen mit einem genügenden Angebot an erschlossenem Bauland zu kombinieren?
Texte de l'interpellation du 20 juin 1985
Le sol, un bien irremplaçable, a une grande importance politique pour diverses raisons. Récemment, le Conseil fédéral a recommandé aux cantons d'assurer la sauvegarde de 450000 hectares de terrain pouvant servir à la culture par assolement (terres cultivées et prairies artificielles); 70000 hectares manquants pourraient être prélevés à la rigueur sur les parties non encore utilisées des zones à construire. Pourtant, l'agriculture doit résoudre les problèmes que pose la surproduction notamment de lait et de viande. Le gouver- nement propose enfin de renforcer les mesures visant à encourager la construction de logements, bien que la pénu- rie de terrains de construction équipés contribue dans de nombreuses régions à la hausse des prix des parcelles.
Le Conseil fédéral est-il prêt à donner une vue générale des possibilités d'utiliser rationnellement le sol national, de façon à assurer le ravitaillement du pays, à soutenir une agriculture produisant à des coûts raisonables et à satisfaire les besoins croissants de logements ?
Quels effets notamment la recommandation gouvernemen- tale concernant la sauvegarde de 450000 hectares aurait- elle sur la production agricole, si elle était appliquée? Com- ment pourrait-on, de l'avis du Conseil fédéral, assurer la sauvegarde des terres pouvant servir à la culture par assole- ment, tout en mettant à disposition suffisamment de par- celles équipées pour la construction ?
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Bei der Verwendung des Bodens vor allem im schweizeri- schen Mittelland bestehen seit langem Zielkonflikte, die sich in letzter Zeit verschärft haben. Der Boden ist die Existenz- grundlage unserer Landwirtschaft; er dient für die Befriedi- gung eines immer noch steigenden Wohnraumbedarfs unserer Bevölkerung; er soll als natürliche Landschaft der Erholung dienen und nicht zuletzt auch der Wirtschaft und den Verkehrsbedürfnissen für die nötigen Bauten Raum
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Meyer-Bern Asylbewerber. Arbeitseinsätze und Beschäftigungsprogramme Interpellation Meyer-Bern Demandeurs d'asile. Activités lucratives et programmes d'occupations
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Jahr
1985
Année
Anno
Band
IV
Volume
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Session
Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
18
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
85.519
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 04.10.1985 - 08:00
Date
Data
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1841-1842
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