Verwaltungsbehörden 18.09.1985 84.436
20013698Vpb18 sept. 1985Ouvrir la source →
Motion du Conseil des Etats (Lauber)
1404
N
18 septembre 1985
passé un dont le contenu est pratiquement le même avec la République fédérale d'Allemagne. Dans son message du 22 mai 1985, le gouvernement demande aux Chambres fédé- rales d'approuver cet accord et de l'autoriser à le ratifier. Lors de sa séance du 2 septembre 1985, la Commission de la science et de la recherche a examiné ce document et propose, à l'unanimité, au Conseil national d'approuver le projet d'arrêté fédéral.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Art. 1, 2 Titre et préambule, art, 1, 2 Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes 88 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
85.034 Jugendsportzentrum Tenero. Zusatzkredit Centre de sport pour la jeunesse de Tenero. Crédit additionnel
Botschaft und Beschlussentwurf vom 15. Mai 1985 (BBI II, 1) Message et projet d'arrêté du 15 mai 1985 (FF II, 1)
Antrag der Kommission Eintreten und Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Proposition de la commission Entrer en matière et adhérer au projet du Conseil fédéral
Herr Müller-Scharnachtal unterbreitet namens der Kommis- sion den folgenden schriftlichen Bericht:
Mit Bundesbeschluss vom 26. September 1979 hat das Par- · lament einen Objektkredit von 28 100 000 Franken (wovon 6 800 000 Franken für Landerwerb) für den Ausbau des Nationalen Jugendsportzentrums in Tenero bewilligt. Der Kostenvoranschlag wurde aufgrund der am 1. April 1978 geltenden Preise erstellt (Index 103,1). Der Zusatzkredit ist der seit dem Herbst 1979 auf dem Bausektor eingetretenen Teuerung zuzuschreiben (Index 1. April 1985: 132,9). Die Bauarbeiten wurden 1980 begonnen und stehen vor ihrem Abschluss. Es war möglich, den erforderlichen teuerungsbe- dingten Zusatzkredit auf 5 500 000 Franken zu begrenzen, weil bei den Vergebungen günstige Bedingungen ausge- handelt werden konnten und im Laufe der Arbeiten Verein- fachungen beschlossen wurden. Dieser Zusatzkredit ist im Budget 1985 und im Finanzplan des Amtes für Bundesbau- ten enthalten.
Die Kommission hat in Tenero getagt. Sie konnte dabei feststellen, dass die Bauten einfach und zweckmässig sind und dass die schon fertiggestellten Einrichtungen optimal genutzt werden. Damit dieses regionale Sportzentrum die ihm zugedachte Aufgabe voll und ganz wahrnehmen kann, sollte seine Infrastruktur jedoch ergänzt werden. Im Vorder- grund stehen namentlich Unterkunftsräume sowie zusätz- liche Anlagen für die Leichtathletik. Die Kommission erach- tet es deshalb als wünschenswert, dass schon bald die zweite Etappe in Angriff genommen wird.
Sie empfiehlt Ihnen einstimmig, auf die Vorlage einzutreten und den Entwurf zu einem Bundesbeschluss gutzuheissen.
Robbiani: Indipendentemente dalla richiesta di approva- zione dei crediti supplementari, che sottoscrivo, venerdì 27 settembre, il Centro sportivo nazionale della gioventù di Tenero verrà inaugurato alla presenza anche del Consigliere federale Egli. Il Municipio di Tenero-Contra, l'esecutivo comunale, ha minacciato di boicottare la cerimonia ufficiale, poiché la popolazione locale, giovani in particolare, e l'asso- ciazione calcistica non potrebbero più utilizzare le strutture sportive.
Il Municipio di Tenero-Contra ha inviato una lettera di prote- sta al Consiglio federale. Vorrei a mia volta invitare il Consi- gliere federale Egli ad intervenire presso la Direzione affin- che il Centro di Tenero sia un campo aperto e non un campo chiuso. Sono sicuro dell'intervento e della mediazione del- l'on. Egli che, nella regione fra Tenero e Tegna, è di casa.
Egli, consigliere federale: Vi assicuro che sono già interve- nuto in questo senso presso il Direttore della scuola di Macolin. Credo che si troverà una soluzione. Al momento, il Sindaco di Tenero è negli Stati Uniti. Dopo il suo rientro continueremo le trattative e troveremo senz'altro una solu- zione.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Detailberatung - Discussion par articles Titel und Ingress, Art. 1, 2 Titre et préambule, art. 1, 2 Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes 89 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
84.436 Motion des Ständerates (Lauber) Pflege der Gebirgswälder Motion du Conseil des Etats (Lauber) Entretien des forêts de montagne
Beschluss des Ständerates vom 6. Dezember 1984 Décision du Conseil des Etats du 6 décembre 1984
Wortlaut der Motion
Die Pflege vieler Gebirgswälder ist seit Jahren nicht mehr kostendeckend (vgl. Gesamtkonzeption 1975). Die Waldeigentümer sind nicht in der Lage, die defizitäre Waldpflege sicherzustellen."
Wo die örtlichen Gebietskörperschaften die notwendigen Massnahmen nicht oder ungenügend unterstützen, wird der Wald wegen ungenügenden Betriebsmitteln vernachlässigt. Die Erhebungen über den Gesundheitszustand der Wälder zeigen, dass unsere Gebirgswälder dringend einer besseren Pflege bedürfen. Angesichts ihrer Bedeutung für die Sicher- heit der Siedlungen und Verkehrswege darf mit den erfor- derlichen Massnahmen nicht nochmals während Jahren zugewartet werden. Der Bundesbeschluss vom 4. Mai 1984 ermöglicht nur die Unterstützung der Nutzung des bereits geschädigten Holzes. Ein entsprechender Antrag zur Erwei-
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Motorfahrzeug-Typenprüfzentrum Bösingen FR
terung des Beschlusses auf Massnahmen zur «Sicherung und Wiederherstellung von Schutzwäldern» (Nationalrat Bundi) wurde abgelehnt mit dem Argument, dass das Forst- polizeigesetz die nötigen Grundlagen bereits enthalte und dafür sogar höhere Subventionen vorsehe. Die bisher gemachten Feststellungen und Erkenntnisse haben gezeigt, dass dies nicht genügt.
Der Bundesrat wird deshalb eingeladen,
a. die im eidgenössischen Forstpolizeigesetz enthaltenen Subventionsbestimmungen für die «Wiederinstandstellung von Schutzwaldungen» (Art. 37bis und 42bis) im Sinne des Verfassungsauftrages (Art. 24 II BV) weit zu interpretieren und durch entsprechende Ausführungsbestimmungen so zu ergänzen, dass die Schutzwälder gepflegt werden können, bevor sie sichtbar geschädigt sind und mit noch grösseren Kosten wieder aufgeforstet werden müssen;
b. die nötigen Mittel im Budget vorzusehen;
Texte de la motion
L'entretien de nombreuses forêts de montagne n'est depuis plusieurs années plus rentable (cf. conception globale 1975), de sorte que leurs propriétaires ne peuvent plus l'assurer. Pour peu que les collectivités locales ne soutien- nent pas adéquatement les travaux nécessaires, les forêts tombent à l'abandon.
Les observations relatives à l'état de nos peuplements fores- tiers montrent que les bois de montagne ont un urgent besoin de soins culturaux. Vu l'importance de ces forma- tions végétales pour la sécurité des localités et des voies de communication, il serait inadmissible d'attendre encore des années avant d'entreprendre les travaux nécessaires. L'ar- rêté fédéral du 4 mai 1984 ne sert qu'à faciliter l'utilisation de bois déjà atteint. La proposition du conseiller national Bundi visant à inclure dans l'arrêté des mesures de sauvegarde et de restauration des forêts de protection a été rejetée. Il a été argué que la loi sur la police des forêts contient les bases nécessaires et qu'elle prévoit même une hausse des subven- tions à ces fins. Pourtant, l'expérience montre que ces dispositions ne suffisent pas.
En conséquence, le Conseil fédéral est prié:
a. d'appliquer de manière large les dispositions de la loi sur la police des forêts relatives aux subventions pour la restau- ration des forêts protectrices (art. 37bis et 42bis de la loi) conformément au mandat constitutionnel (art. 24 Il cst.), et de les compléter par des dispositions d'exécution permet- tant de sauvegarder les forêts de protection avant qu'elles soient visiblement atteintes et qu'elles doivent alors être reboisées à des coûts encore plus élevés;
b. d'inscrire les crédits nécessaires dans le budget;
Frau Blunschy unterbreitet namens der Kommission für Gesundheit und Umwelt den folgenden schriftlichen Be- richt:
Am 5. Juni 1984 hat Ständerat Lauber eine Motion einge- reicht (Text siehe oben - Texte voir ci-dessus).
Der Bundesrat erklärte sich bereit, die Motion entgegen- zunehmen. Oppositionslos überwies der Ständerat am 6. Dezember 1984 den Vorstoss.
Der Nationalrat hat in der Februar- und in der Märzsession 1985 Motionen der gleichen Zielrichtung überwiesen. Die
Motion des Ständerates wurde der Kommission für Gesund- heit und Umwelt zur Vorberatung überwiesen. Diese hat den Vorstoss am 28. Mai 1985 eingehend beraten. Sie beantragt Zustimmung, erwartet aber, dass die Massnahme auch für Wälder im Jura und im Mittelland wirksam werde.
Aufgrund von Artikel 2 der Vollziehungsverordnung vom 1. Oktober 1965 zum Bundesgesetz betreffend die eidgenös sische Oberaufsicht über die Forstpolizei sind praktisch alle Wälder auch im Jura und im Mittelland Schutzwälder im Sinne des Gesetzes. Der Text der Motion des Ständerates gestattet deshalb diese Interpretation.
Präsident: Zu diesem Geschäft haben Sie einen schriftli- chen Bericht erhalten. Die Kommission für Gesundheit und Umwelt beantragt Zustimmung, erwartet aber, dass die Massnahme auch für Wälder im Jura und im Mittelland wirksam werde. Der Text der Motion gestatte diese Interpre- tation.
Antrag Grendelmeier (zurückgezogen) Ziffer 1 Bst. b Streichen
Proposition Grendelmeier (retirée) Chiffre 1 let. b Biffer
Abstimmung - Vote Für Annahme der Motion
74 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Bundesrat - Au Conseil fédéral
84.054
Motorfahrzeug-Typenprüfzentrum Bösingen FR Centre d'homologation des véhicules automobiles à Bösingen FR
Botschaft und Beschlussentwurf vom 12. Juni 1984 (BBI II, 859) Message et projet d'arrêté du 12 juin 1984 (FF II, 887)
Antrag der Kommission Mehrheit Nichteintreten
Minderheit (Ruckstuhl) Die Variante mit Standort Frutigen wird weiter bearbeitet. Antrag Ruckstuhl (ersetzt den Antrag der Kommissionsminderheit)
Rückweisung an den Bundesrat mit dem Auftrag, die Variante mit Standort Frutigen in Zusammenarbeit mit der EMPA weiterzubearbeiten.
Proposition de la commission Majorité
Ne pas entrer en matière
Minorité (Ruckstuhl) L'étude de la variante Frutigen doit être poursuivie.
Proposition Ruckstuhl
(remplace la proposition de la minorité)
Renvoi au Conseil fédéral avec le mandat de poursuivre l'étude de la variante Frutigen en collaboration avec le laboratoire fédéral d'essai des matériaux.
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Motion des Ständerates (Lauber) Pflege der Gebirgswälder Motion du Conseil des Etats (Lauber) Entretien des forêts de montagne
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Jahr
1985
Année
Anno
Band
IV
Volume
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Session
Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
04
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
84.436
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 18.09.1985 - 16:00
Date
Data
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1404-1405
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Ref. No
20 013 698
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