Reserves de crise. Loi
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N 19 mars 1985
Präsident: Hier empfehlen Ihnen Kommission und Bundes- Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen rat eine Änderung: ab 1986 einen jährlichen Beitrag von 200 000 Franken. Herr Soldini stellt den Antrag, am ursprünglichen Text des Bundesrates festzuhalten.
Abstimmung - Vote Für den Antrag der Kommission Für den Antrag Soldini
94 Stimmen 1 Stimme
Art. 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes 101 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
84.084 Soziale Sicherheit. Abkommen mit Israel Sécurité sociale. Convention avec Israël
Botschaft und Beschlussentwurf vom 7. November 1984 (BBI III, 1009) Message et projet d'arrêté du 7 novembre 1984 (FF III, 1085)
Antrag der Kommission Eintreten und Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Proposition de la commission Entrer en matière et adhérer au projet du Conseil fédéral
M. Darbellay présente au nom de la Commission de la sécurité sociale le rapport écrit suivant:
Il n'existait jusqu'ici en matière de sécurité sociale aucune réglementation conventionnelle entre la Suisse et Israël, situation peu satisfaisante pour les ressortissants de l'un des Etats qui avaient accompli des périodes d'assurance dans l'autre.
Des contacts ayant été établis dans une première phase en 1974, le texte qui vous est soumis a été paraphé à la suite de négociations menées en 1979 et 1980. La signature de la convention fut cependant retardée jusqu'au 23 mars 1984 en raison des difficultés qui suivirent l'accession de Jérusa- lem réunifiée au rang de capitale d'Israël.
Quant au fond, la convention ne s'applique qu'aux assu- rances vieillesse et invalidité des deux Etats. L'accord con- clu prévoit le versement des prestations d'assurance de l'un des deux Etats en faveur des ressortissants de l'autre qui résident dans ce dernier pays et une égalité de traitement aussi complète que possible des ressortissants des deux parties contractantes. Les frais découlant de cet accord seront plutôt modestes, étant donné que le nombre de personnes intéressées est assez faible.
A l'unanimité, notre commission recommande à la Chambre d'adopter le projet d'arrêté fédéral approuvant la convention de sécurité sociale avec Israël.
Präsident: Sie haben einen schriftlichen Bericht der Kom- mission für soziale Sicherheit erhalten. Die Kommission beantragt dem Rat einstimmig, dem Beschlussentwurf zuzu- stimmen.
Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Gesamtberatung - Traitement global du projet
Titel und Ingress, Art. 1 und 2 Titre et préambule, art. 1 et 2
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes 95 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
84.014 Arbeitsbeschaffungsreserven. Bundesgesetz Reserves de crise. Loi
Botschaft und Gesetzentwurf vom 29. Februar 1984 (BBI 1, 1129) Message et projet de loi du 29 février 1984 (FF I, 1147)
Antrag der Kommission Eintreten
Proposition de la commission Entrer en matière
Präsident: Ich darf Sie daran erinnern, dass die Fraktions- präsidenten-Konferenz Ihnen vorschlägt, die Eintretensde- batte auf die Kommissionsberichterstatter und die Frak- tionssprecher zu beschränken. - Das ist so beschlossen.
Blocher, Berichterstatter: Seit es eine wirtschaftliche Tätig- keit des Menschen gibt, weiss man, dass es nie nur gute Zeiten gibt. Auch in der wirtschaftlich stark entwickelten Neuzeit tritt der biblische Zyklus der fetten und mageren Jahre auf. Zu allen Zeiten wurde daher - wie im Ägypten Josefs - darnach getrachtet, in den fetten Jahren für die mageren Jahre Reserven zu bilden. Das vorliegende Gesetz will in Wirklichkeit nichts anderes, als die Vorsorge für magere Jahre zu erleichtern, d. h. die Reservebildungen in Unternehmen zu ermöglichen. Es will die Unternehmen ver- anlassen, Reserven zu bilden: Die Meinung ist, dass in den fetten Jahren weniger Mittel ausgegeben werden sollen, sei es durch Gewinnausschüttung oder durch allzu starke Inve- stitionstätigkeit. Dafür soll ein Teil der erwirtschafteten Mit- tel gezielt in die Reserven gelegt werden, um in mageren Zeiten oder vor mageren Zeiten als Investitionen wieder ausgegeben zu werden. Damit soll ein Beitrag für eine ausgeglichene Beschäftigung in den Unternehmen geleistet werden. Bemühungen, solche Reservebildungen zu erleich- tern, sind nicht etwa neu. Die Zulassung der steuerfreien Bildung von stillen Reserven in unseren Steuergesetzen oder von steuerfreien Rückstellungen entspringt dieser Ein- sicht. Das heute bestehende Bundesgesetz von 1951, das nun durch dieses neue Gesetz abgelöst werden soll, war ebenfalls Ausdruck dieser Einsicht.
Was sind denn die Mängel der geltenden Regelung und was sind die Schwerpunkte der Neuregelung? Das heute gel- tende Gesetz zur Bildung von Arbeitsbeschaffungsreserven in privaten Unternehmen von 1951 vermag leider sein Ziel nur ungenügend zu erreichen. Vor allem sind folgende beiden Bedingungen unbefriedigend geregelt: Erstens ein- mal: Bildet heute jemand solche Arbeitsbeschaffungsreser- ven, so müssen diese Mittel bei der Bildung wie offene Reserven versteuert werden. Erst im Zeitpunkt der Auflö- sung solcher Reserven wird dann die Steuervergünstigung wieder zurückerstattet. Und zweitens: Die gesetzlich
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Soziale Sicherheit. Abkommen mit Israel Sécurité sociale. Convention avec Israël
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1985
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II
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Frühjahrssession
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Session de printemps
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Nationalrat
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Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
12
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Seduta
Geschäftsnummer 84.084
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Numero dell'oggetto
Datum
19.03.1985 - 08:00
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580-580
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