Initiative parlementaire
102
E 14 mars 1984
Art. 15 Proposition de la commission
Al. 1
... d'entrée en vigueur des plans et des registres au sens de ...
AI. 2 Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Art. 16
Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Gesetzentwurfes Dagegen An den Nationalrat - Au Conseil national
25 Stimmen 1 Stimme
77.232
Parlamentarische Initiative Nationalstrassengesetz. Fuss- und Wanderwege (Dillier) Initiative parlementaire Loi sur les routes nationales. Chemins et sentiers (Dillier)
Wortlaut der Initiative vom 13. Dezember 1977
Das Bundesgesetz über die Nationalstrassen vom 8. März 1960 (SR 725.11) wird wie folgt ergänzt:
Art. 48bis
Titel
Abs. 1
Werden bestehende Fuss- und Wanderwege durch Anlagen von Nationalstrassen beeinträchtigt, so ist durch Unterfüh- rungen, Umleitungen oder andere Massnahmen für ihre Fortbenutzung zu sorgen.
Abs. 2
Die Kosten fallen zu Lasten der Nationalstrasse.
Texte de l'initiative du 13 décembre 1977
La loi fédérale du 8 mars 1960 sur les routes nationales (RS 725.11) est complétée comme il suit:
Art. 48b.
Titre
Al. 1
Lorsque la construction d'installations destinées aux routes nationales porte atteinte à des chemins pour piétons ou à des sentiers, il faut veiller à assurer leur utilisation future en aménageant des passages inférieurs en tunnel, en pré- voyant des déviations ou en prenant d'autres mesures.
Al. 2
Les frais sont à la charge des constructeurs de la route nationale.
Herr Belser unterbreitet namens der Kommission den fol- genden schriftlichen Bericht:
Am 13. Dezember 1977 reichte Ständerat Dillier eine parla- mentarische Initiative ein (Wortlaut siehe oben).
Eine Woche bevor diese parlamentarische Initiative einge- reicht wurde, hatte der Ständerat beschlossen, die Volksin- itiative «zur Förderung der Fuss- und Wanderwege» mit dem Antrag auf Verwerfung Volk und Ständen zu unterbreiten und keinen Gegenvorschlag auszuarbeiten.
Ständerat Dillier begründete anlässlich der Differenzenbe- reinigung über die Volksinitiative im Ständerat am 18. Sep- tember 1978 seine Initiative wie folgt:
«Wenn wir verfahrensmässig ganz frei wären, ... könnten wir die gleiche Unterstützung der Wanderwege ohne Verfas- sungsrevision durch Ergänzung einiger Bundesgesetze erreichen. In diesem Sinne habe ich im Dezember des letz- ten Jahres eine Initiative eingereicht, die eine solche Ergän- zung auf dem in diesem Zusammenhang wohl wichtigsten Gebiet bringen soll, eine Bestimmung im Nationalstrassen- gesetz, wonach auf das Wanderwegnetz bei den National- strassen Rücksicht zu nehmen sei. Diese Initiative soll erst nach der Erledigung der Verfassungsfrage behandelt wer- den, und ich habe dem zugestimmt. Aber nach meiner Überzeugung ist eine solche Ergänzung des Bundesgeset- zes über die Nationalstrassen notwendig, ob in die Verfas- sung ein neuer Artikel aufgenommen werde oder nicht. Wir werden auf diese Initiative später zurückkommen können oder müssen.» («Amt. Bull. Ständerat» 1978, S. 390.)
Der Ständerat beschloss am 19. September 1978, dem Nationalrat zu folgen und Volk und Ständen einen Gegen- vorschlag zur Volksinitiative zu unterbreiten. In der Volksab- stimmung vom 18. Februar 1979 wurde der Gegenvorschlag der Bundesversammlung zur Volksinitiative genehmigt.
Am 6. März 1979 trat die Kommission zur Vorberatung der parlamentarischen Initiative (77.232) zusammen. Aufgrund der Zusicherung des Vorstehers des Eidgenössischen Departementes des Innern, das Anliegen der parlamentari- schen Initiative werde im Ausführungsgesetz zum neuen Verfassungsartikel berücksichtigt, beschloss die Kommis- sion im Einverständnis mit dem Initianten, ihre Arbeit vorläu- fig zu sistieren.
Mit der Botschaft vom 28. September 1983 legt der Bundes- rat einen Entwurf zu einem Bundesgesetz über Fuss- und Wanderwege vor. Die vom Initianten vorgeschlagene Rege- lung für den Bereich der Nationalstrassen ist in Artikel 9 des Gesetzentwurfes des Bundesrates verwirklicht.
Die Kommission ist der Ansicht, dass der Gesetzentwurf des Bundesrates die Anliegen der Initianten berücksichtigt, und beantragt, gestützt auf Artikel 23 Absatz 5 des Geschäftsre- glementes des Ständerates, die Initiative abzuschreiben.
Belser, Berichterstatter: Ich habe dem schriftlichen Bericht nicht viel beizufügen. Mit Artikel 9 des verabschiedeten Gesetzes ist - wie bereits erwähnt - der Absicht dieser Initiative Genüge getan, so dass wir sie gestützt auf Artikel 23 Absatz 5 des Geschäftsreglementes unseres Rates abschreiben können.
Abgeschrieben - Classé
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Parlamentarische Initiative Nationalstrassengesetz. Fuss- und Wanderwege (Dillier) Initiative parlementaire Loi sur les routes nationales. Chemins et sentiers (Dillier)
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Jahr
1984
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Anno
Band
I
Volume
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Session
Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Ständerat
Conseil
Conseil des Etats
Consiglio
Consiglio degli Stati
Sitzung
07
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
77.232
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum
14.03.1984
Date
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Seite
102-102
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20 012 420
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