Parliamentary petitions on brothels and Harald Naegeli extradition

20012053Jurisprudence administrative des autorités fédérales (JAAC)14 déc. 1983Partially Granted

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The National Council dealt with two petitions on 14 December 1983. It decided not to follow a petition demanding the reopening of brothels. It also held that Parliament was not competent to decide on the withdrawal of the extradition request concerning Harald Naegeli or on a pardon request, and it transmitted that matter to the competent cantonal authorities in Zurich.

Regeste Omnilex

Parliamentary petitions; competence and follow-up: a petition may be noted without action where the chamber declines to give it follow-up. Questions concerning withdrawal of an extradition request or clemency are not for Parliament when the competent cantonal authorities and pardon authority have jurisdiction; the petition is to be transmitted to the competent authority (consid. 4).

Texte intégral

Initiative parlementaire

1798

N

14 décembre 1983

83.274

Aymon Paul. Chippis. Wiedereröffnung der Freudenhäuser Réouverture des maisons closes

M. Oester présente, au nom de la Commission des pétitions et de l'examen des constitutions cantonales, le rapport écrit suivant:

  1. Par lettre du 28 août 1983 le pétitionnaire demande la réouverture immédiate des maisons closes aux fins de lutter contre le syndrome immunodéficitaire acquis (SIDA), l'ho- mosexualité, le viol et la criminalité passionnelle, et de favoriser par là la famille.

  2. La commission a appris que M. Aymon a par ailleurs lancé une initiative populaire poursuivant le même but. L'initiative vise à donner aux cantons la compétence de réouvrir les maisons de tolérance.

En cas d'aboutissement, les Chambres devraient examiner ladite initiative.

Antrag der Kommission

Die Kommission beantragt, von der Petition Kenntnis zu nehmen, ihr aber keine Folge zu geben.

Proposition de la commission

La commission propose de prendre acte de la pétition sans lui donner suite. Zustimmung - Adhésion

83.275

Zarius K. H., Düsseldorf. Harald Naegeli: Zurücknahme des Auslieferungsersuchens oder Begnadigung Harald Naegeli. Retrait d'une demande d'extradition ou octroi de la grâce

Herr Oester unterbreitet namens der Petitions- und Gewähr- leistungskommission den folgenden schriftlichen Bericht: 1. Mit Eingaben vom 21. September und vom 26. Oktober 1983 reichte Prof. Karl-Heinz Zarius eine von einer grossen Anzahl von Personen unterschriebene Erklärung ein. Die Unterzeichner drücken darin ihre Solidarität mit Harald Nae- geli aus und bitten die eidgenössischen Räte, das Ausliefe- rungsersuchen zurückzuziehen oder ihn zu begnadigen. Zum Teil verlangen die Petenten, «den Sprayer von Zürich unverzüglich freizulassen».

Der Exekutivausschuss der Internationalen Föderation der Europa-Häuser, sechs Mitglieder des Deutschen Bundesta- ges sowie andere Persönlichkeiten ersuchen ebenfalls die Räte, «das Auslieferungsersuchen zurückzuziehen oder Herrn Naegeli einen Gnadenerweis zu gewähren».

  1. Harald Naegeli ist am 19. Juni 1981 vom Obergericht des Kantons Zürich wegen wiederholter und fortgesetzter Sach- beschädigung zu neun Monaten Gefängnis unbedingt verur- teilt worden. Am 27. August 1983 wurde er in der Bundesre- publik Deutschland festgenommen und am 15. September 1983 gegen Kaution auf freien Fuss gesetzt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich hat das Bundesamt für Polizeiwesen am 6. September 1983 an das Justizministerium des Landes Schleswig-Holstein in Kiel ein Auslieferungsersuchen gestellt.

  1. Das Bundesgesetz vom 20. März 1981 über internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG, SR 351.1) regelt alle Ver- fahren der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit in Strafsa- chen, soweit internationale Vereinbarungen nichts anderes bestimmen (Art. 1 Abs. 1).

Die Schweiz hat am 20. Dezember 1966 das Europäische Auslieferungsübereinkommen (EAUe, SR 0.353.1) ratifiziert, das seit dem 20. März 1967 in Kraft ist. Am 13. November

1969 schloss die Schweiz mit der Bundesrepublik Deutsch- land einen Vertrag über die Ergänzung des EAUe und die Erleichterung seiner Anwendung (SR 0.353.913.61).

Nach Artikel 30 Absatz 2 IRSG ist das Bundesamt für Polizei- wesen für Ersuchen um Auslieferung zuständig. Es handelt auf Antrag der kantonalen Behörde. Eine Auslieferung wird auch gewährt, wenn das Mass einer noch zu vollstrecken- den Strafe oder sichernden Massnahmen (oder bei mehre- ren noch zu vollstreckenden Strafen oder sichernden Mass- nahmen deren Summe) mindestens drei Monate beträgt. Das Recht der Begnadigung wird in den Fällen, in denen eine kantonale Behörde aufgrund des Strafgesetzbuches oder eines anderen Bundesgesetzes geurteilt hat, durch die Begnadigungsbehörde des Kantons ausgeübt. (Art. 394 StGB).

  1. Die Kommission hat festgestellt, dass das Parlament für die Prüfung einer allfälligen Zurücknahme des Ausliefe- rungsersuchens oder eines allfälligen Begnadigungsgesu- ches nicht zuständig ist.

Antrag der Kommission

Die Kommission beantragt mit 4 Gegenstimmen und 1 Enthaltung, die Eingaben betreffend die Auslieferung von Harald Naegeli den zuständigen Behörden des Kantons Zürich zu überweisen.

Proposition de la commission

La commission propose par 7 voix contre 4 et une absten- tion de transmettre la demande concernant l'extradition de Harald Naegeli aux autorités compétentes du canton de Zurich.

Zustimmung - Adhésion

78.233 Parlamentarische Initiative. Parlamentsreform Initiative parlementaire. Réforme du Parlement

Siehe Seite 71 hiervor - Voir page 71 ci-devant

Beschluss des Ständerates vom 27. September 1983 Décision du Conseil des Etats du 27 septembre 1983

Differenzen - Divergences

Hubacher, Berichterstatter: Wir haben Differenzen zu berei- nigen. Dabei geht es um zwei, drei materielle und um viele redaktionelle Differenzen. Die Kommission hat bei redaktio- nellen Differenzen im Zweifelsfalle dem Ständerat zuge- stimmt, weil damit vielfach eine Qualitätsverbesserung in der sprachlichen Darstellung erzielt werden konnte. Mit Ausnahmen hat er auch in bezug auf die materiellen Diffe- renzen auf die Linie des Ständerates eingeschwenkt: Wir kommen von Fall zu Fall darauf zurück. Ich verzichte auf lange Einführungen.

Ziff. Ibis, Art. 3bis, 3quater Abs. 2, 3quinquies Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

Ch. (bh, art. 3bis 3quater al. 2, 3quinquies Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats

Angenommen - Adopté

Art. 3sexies Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

  1. Dezember 1983 N

1799

Parlamentarische Initiative

Antrag Biel Festhalten

Art. 3sexies Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats Proposition Biel Maintenir

Le président: La première divergence que nous devons traiter concerne l'article 3sexies. M. Biel, contrairement à la commission, nous propose de maintenir notre décision an- térieure.

M. Biel étant absent, un membre de son groupe désire-t-il défendre sa proposition à sa place? Son groupe renonce à le faire. Je donne la parole au président de la commission.

Hubacher, Berichterstatter: Es geht bei Artikel 3sexies darum, ob die vom Bundesrat in mit Entscheidungsbefugnis ausgestattete Organe der Zentralverwaltung und der Regie- betriebe des Bundes gewählten Personen in parlamentari- schen Kommissionen, die für Kontrollfunktionen in diesem Bereich allgemein zuständig sind, mitwirken oder nicht mit- wirken sollen.

Der Ständerat ist für Streichen der Auflage, dass es nicht zulässig sein sollte, wie wir sie vorschlagen. Herr Biel ist der Auffassung, dass der ursprüngliche Vorschlag der Kommis- sion und unser Beschluss sachlich richtig seien, und er möchte daran festhalten.

Der Ständerat schlägt eine Art Gentlemen's Agreement vor, indem er erklärt, das brauche eigentlich keinen Beschluss, sondern liege im Bereich des politischen oder persönlichen Anstandes. Man müsse da nicht Beschlüsse fassen, weil diese Interessenkollisionen in verschiedenen Gremien zwar bestehen, aber an und für sich notwendigerweise durch Selbsteinsicht zu vermeiden seien.

Die Kommission hat dann den Standpunkt vertreten, auf die Linie des Ständerates einzuschwenken. Sachlich hat Herr Biel recht, würde ich sagen, aber wir haben in den Materia- lien, dass das, was wir ursprünglich beschlossen haben, selbstverständlich sein soll und dass man sich darauf beru- fen kann. Wir wollen keine unnötige Differenz zwischen National- und Ständerat hin- und herschieben. Es ist nicht eine so gewaltige Sache; eigentlich vertritt Herr Biel das, was wir beschlossen haben, aber wir glauben, dass die Erklärungen, wie sie im Ständerat und nun bei uns protokol- larisch festgehalten sind, auch genügen können.

M. Butty, rapporteur: Le Conseil des Etats a décidé de biffer la disposition de l'article 3sexies qui pose le principe de l'in- compatibilité entre la charge de membre d'une commission parlementaire de gestion, des finances ou autre et l'apparte- nance à un conseil d'administration nommé par le Conseil fédéral, grandes régies fédérales comprises. Nous avions nous-mêmes admis ce principe. S'il est introduit dans la loi, le membre d'un conseil qui veut faire partie d'une commis- sion parlementaire devra renoncer à son mandat de membre d'un conseil d'administration nommé par le Conseil fédéral ou, inversément, s'il veut accepter un tel mandat, renoncer à faire partie d'une des commissions parlementaires mention- nées.

Le Conseil des Etats n'a pas admis le principe de l'incompa- tibilité des deux mandats, estimant qu'il s'agit là d'une question de déontologie qui ne doit pas être réglée sur le plan légal. D'autre part, et nous partageons l'avis selon lequel le Bureau devrait faire en sorte d'éviter des conflits d'intérêts en veillant, lorsqu'il forme une commission, à ne pas y désigner des députés qui sont également administra- teurs de grandes régies ou membres d'autres conseils d'ad- ministration du même type.

Votre commission vous propose, puisque le Conseil des Etats refuse de régler ce problème sur le plan légal, d'adhé- rer à la décision de la Chambre haute, quitte à ce que nous

introduisions, le cas échéant, le principe de cette incompati- bilité dans le règlement de notre propre conseil. La commision vous invite donc à biffer l'article 3sexies

Abstimmung - Vote Für den Antrag der Kommission Für den Antrag Biel

56 Stimmen 23 Stimmen

Art. 8ter Antrag der Kommission

Abs. 1 und 2 Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

Abs. 3

Beschlüsse bedürfen der Zustimmung der Fraktionspräsi- dentenkonferenz des Nationalrates und des Büros des Stän- derates. (Rest des Absatzes streichen)

Art. 8ter Proposition de la commission

Al. 1 et 2 Adhérer à la décision du Conseil des Etats

AI. 3

Les décisions doivent être approuvées par la Conférence des présidents de groupe du Conseil national et par le Bureau du Conseil des Etats. (Biffer le reste de l'alinéa)

Angenommen - Adopté

Art. 8quater, 8sexies, 8septies, 11 Abs. 2, 13 Abs. 1 und 2 und 17 Abs. 3

Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

Art. 8quater, 8ªexles, 8septles, 11 al. 2, 13 al. 1 et 2, et 17 al. 3

Proposition de la commission Adhésion à la décision du Conseil des Etats

Angenommen - Adopté

Art. 21bis Antrag der Kommission

Abs. 1 und 2 Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

Abs. 3

... mehr als ein Jahr ausgesetzt wurde.

Art. 21bis Proposition de la commission

Al. 1 et 2 Adhérer à la décision du Conseil des Etats

Al. 3 ... a été suspendu pour une durée ...

Angenommen - Adopté

Art. 21ter Antrag der Kommission

Abs. 1

Festhalten

Abs. 2 Bst. a. den Stand ...

Bst. b.

den Aufwand ...

Motion Hunziker

1800

N

14 décembre 1983

Bst. die Zweckmässigkeit ...

Abs. 3 Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

Art. 21 *** Proposition de la commission Al. 1

Maintenir

AI. 2

(Ne concerne que le texte allemand)

Al. 3 Adhérer à la décision du Conseil des Etats

Angenommen - Adopté

Art. 21quater Antrag der Kommission Abs. 1-4 Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Abs. 5 Festhalten

Art. 21 quater Proposition de la commission Al. 1-4 Adhésion à la décision du Conseil des Etats AI. 5

Maintenir

Angenommen - Adopté

Art. 21quinquies Abs. 2, 21sexies Abs. 2, 31 Abs. 5 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

Art. 21 quinquies al. 2, 21 ****** al. 2, 31 al. 5 Proposition de la commission Adhésion à la décision du Conseil des Etats Angenommen - Adopté

Art. 32 Abs. 3 Antrag der Kommission

. . so benachrichtigt sie die vorberatenden Kommissionen. Ist die Differenzbereinigung bereits beendet, so stellt sie den Räten rechtzeitig vor der Schlussabstimmung, im Einver- nehmen mit den Präsidenten der vorberatenden Kommissio- nen, die erforderlichen schriftlichen Anträge.

Art. 32 al. 3 Proposition de la commission

... , elle en informe les commissions chargées de l'examen préalable. Si la procédure d'élimination des divergences est déjà achevée, elle soumet, en accord avec les présidents de ces commissions, par écrit, les propositions nécessaires aux conseils, assez tôt avant le vote final.

Angenommen - Adopté

Art. 33 Abs. 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

Art. 33 al. 2 Proposition de la commission Adhésion à la décision du Conseil des Etats Angenommen -Adopté

Art. 37bis Abs. 1 Antrag der Kommission Festhalten

Art. 37bis al. 1 Proposition de la commission Maintenir Angenommen - Adopté

Art. 43 Abs. 1, 47quinquies Abs. 1, 49 Abs. 2, 54 Abs. 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

Art. 43 al. 1, 47quinquies al. 1, 49 al. 2, 54 al. 2 Proposition de la commission Adhésion à la décision du Conseil des Etats Angenommen - Adopté An den Ständerat - Au Conseil des Etats

80.581 Motion Hunziker Privatisierung staatlicher Tätigkeiten Privatisation de tâches publiques

Siehe Jahrgang 1981, Seite 1735 Voir année 1981, page 1735

Diskussion - Discussion

Hunziker: Der Bundesrat hat auf meinen Vorstoss eine sehr gründliche und aufschlussreiche Antwort erteilt. Er erklärt selber, dass sich die Frage nach den Grenzen der staatli- chen Tätigkeit vermehrt stelle, und dass Privatisierungen dort in Frage kommen können, wo die privatwirtschaftliche Erledigung sich als kostengünstiger erweise. Im weiteren nennt er etwa 20 Teilbereiche, wo solche Fragen zur Reali- sierung in Betracht fallen könnten. Die Monatszeitschrift «Die Volkswirtschaft», ein Periodikum, das aus dem Bun- deshaus kommt - nicht irgendeine private Publikation -, vom September 1982, zeigte, dass die Staatsaktivitäten seit 1960 übermässig expandiert haben.

Im weiteren hat sich der Bundesrat in einem Bericht zum Postulat Basler vom 25. August 1983 vernehmen lassen. In diesem bundesrätlichen Bericht sind sehr interessante Infor- mationen enthalten. Es heisst dort unter anderem, dass der Anteil der Produktionsleistung des öffentlichen Sektors am Bruttoinlandprodukt von 1970 bis 1980 von 12,5 auf nicht weniger als auf 16,5 Prozent angestiegen ist. Im gleichen Jahrzehnt, das ist auch eine Feststellung im bundesrätlichen Bericht, hat die Zahl der Erwerbstätigen in unserem Land von 3,12 auf 2,96 Millionen abgenommen, aber im öffentli- chen Sektor ist sie von 378 000 auf 465 000 angestiegen, Bund, Kantone und Gemeinden zusammengenommen. Schliesslich noch ein letztes Zitat aus dem interessanten Bericht des Bundesrates: «Es gilt, die normative Frage nach dem Staatszweck bzw. nach einer zumindestens vorläufigen

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

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1983

Année

Anno

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V

Volume

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Wintersession

Session

Session d'hiver

Sessione

Sessione invernale

Rat

Nationalrat

Conseil

Conseil national

Consiglio

Consiglio nazionale

Sitzung

10

Séance

Seduta

Geschäftsnummer

78.233

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 14.12.1983 - 10:00

Date

Data

Seite

1798-1800

Page

Pagina

Ref. No

20 012 053

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Mots-clés

petitionextraditionclemencycompetencebrothelsparliamentary procedure

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the petition requesting immediate reopening of brothels should be followed up by Parliament.

Solution extraite

Parliament took note of the petition but decided not to give it any follow-up.

Motifs extraits

The commission proposed that the petition be noted without action, and the chamber agreed.

Question juridique clé

Whether the petition concerning Harald Naegeli's extradition request or a pardon should be handled by Parliament or transmitted elsewhere.

Solution extraite

Parliament had no competence to decide on withdrawal of the extradition request or on a pardon; the matter was transmitted to the competent Zurich authorities.

Motifs extraits

The commission found that extradition requests are handled by the Federal Office of Police on application of the cantonal authority, and that clemency in such a case lies with the cantonal pardon authority, not Parliament.

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