Verwaltungsbehörden 17.12.1982 82.500
20011059Vpb17 déc. 1982Ouvrir la source →
Postulat Christinat
1798
N
17 décembre 1982
ganze Eidgenossenschaft (1981: 23,3 Millionen Franken). Nach einer neuesten Aufstellung im Rahmen der Behand- lung der Treibstoffzoll-Vorlage sind für 1985-1995 jährlich 20 Millionen Franken eingesetzt, was enttäuschend ist. Die schweren Unfälle an Niveauübergängen verlangen eine zusätzliche Anstrengung zur Verwirklichung dieser absolut vordringlichen Aufgabe. Dazu gehört auch die Erhöhung der Beiträge gemäss Bundesbeschluss über Beiträge an die Aufhebung oder Sicherung von Niveauübergängen vom 21. Februar 1964.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration du Conseil fédéral Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Überwiesen - Transmis
82.500 Postulat Affolter Niveauübergänge. Beschleunigte Sanierung Passages à niveau. Assainissement rapide
Wortlaut des Postulates vom 21. September 1982 Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen zu ergreifen, um das Sanierungsprogramm der Niveauübergänge (Schiene/Strasse) zu beschleunigen.
Dies soll insbesondere geschehen, indem:
Sofortmassnahmen, auch dort wo grössere Sanierungen in absehbarer Zeit vorgesehen sind, ergriffen werden;
die Sicherheit den Vorrang haben soll;
der Bund, wie beim Nationalstrassenbau, Geld vor- schiesst.
Texte du postulat du 21 septembre 1982
Le Conseil fédéral est prié de prendre des dispositions aux fins d'accélérer l'exécution du programme d'assainisse ment des passages à niveau (rail/route). Il s'agirait notamment:
de prendre des mesures immédiates aux endroits où d'importants travaux d'assainissement ont été prévus dans un avenir plus ou moins rapproché;
de donner la priorité aux travaux qui visent à assurer la sécurité des usagers de la route et du rail;
de faire en sorte que la Confédération avance des fonds, comme elle le fait au titre de la construction des routes nationales.
Mitunterzeichner - Cosignataire: Ammann-St. Gallen
Schriftliche Begründung - Développement par écrit 39 Todesopfer sind die schreckliche Bilanz eines schweren Unglücks auf einem Bahnübergang bei Pfäffikon ZH. Ein vollbesetzter Autocar ist auf dem bewachten Bahnüber- gang mit einem Regionalzug zusammengeprallt. Mit erschreckender und unfassbarer Härte wird schlagartig deutlich, dass die Sanierung von Bahnübergängen keines- wegs abgeschlossen ist. Leider ereignen sich auf den übri- gen Niveauübergängen Bahn/Strasse jährlich weitere Unfälle mit Verletzten und Todesopfern. Die Angehörigen der Opfer werden von schwerem Leid getroffen. Ebenfalls in starkem Mass betroffen sind die Eisenbahner in Aus- übung ihres Berufes.
Den verantwortlichen Instanzen ist die Schwere des Pro- blems zwar bekannt, deren ernsthafte Bemühungen zur Sanierung und Beseitigung von Bahnübergängen müssen jedoch verstärkt werden.
Als Sofortmassnahme muss die nötige Technik auch dort eingebaut werden, wo eine Sanierung oder Aufhebung vor- gesehen ist (signalabhängige Barrieren, Anzeigen für den Lokführer usw.).
Die komplizierten Kostenaufschlüsselungen und die lang- wierigen Einigungen der Kompetenzen zwischen Bahn, Kanton und Gemeinden sind Gründe, die zur schleppenden Sanierung von Bahnübergängen führen. Beim Bau der Nationalstrassen wollte man Verzögerungen nicht verant- worten, und so hat der Bund rund 3 Milliarden Franken Vor- schüsse für den Nationalstrassenbau geleistet. So soll auch hier der Bund, nebst zweckgebundenen Treibstoffgrundzöl- len, Vorschüsse leisten. Dies auch deshalb, weil die kosten- günstigen Sanierungen von Bahnübergängen weit fortge- schritten sind und inskünftig vor allem komplizierte und kostspielige Fälle an die Hand genommen werden müssen. Die Sicherheit des Strassen- und Bahnbenutzers wie des Personals muss an erste Stelle gerückt werden.
Zum Feldzug des Bundesrates zur Sanierung und Maximie- rung der Sicherheit bei Bahnübergängen gehört neben den technischen, finanziellen und administrativen Massnahmen auch eine Information über die bisherigen Bemühungen.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Er ist jedoch der Auffassung, dass der Zweck des Postula- tes ohne eine Bevorschussung der Sanierungsinvestitionen erfüllt werden sollte.
Überwiesen - Transmis
82.577 Postulat Christinat Privatbahnen. Abgeltung gemeinwirtschaftlicher Leistungen Chemins de fer privés. Indemnisation des prestations fournies dans l'intérêt de l'économie générale
Wortlaut des Postulates vom 7. Oktober 1982
Der Bundesrat wird gebeten, über die Berührungsflächen von SBB und Privatbahnen, insbesondere auf technischem, wirtschaftlichem und finanziellem Gebiet sowie über die Kri- terien für die Subventionierung der Privatbahnen einen Bericht vorzulegen.
Texte du postulat du 7 octobre 1982
Le Conseil fédéral est invité à présenter un rapport indi- quant les interférences entre les Chemins de fer fédéraux et les chemins de fer privés, tant du point de vue technique qu'économique et financier, ainsi que les critères de sub- ventions aux compagnies privées.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Affolter, Ammann-Saint- Gall, Borel, Bratschi, Carobbio, Deneys, Gloor, Jaggi, Leuenberger, Loetscher, Longet, Meier Werner, Meizoz, Neukomm, Pini, Reiniger, Riesen-Fribourg, Robbiani, Ruffy, Tochon, Vannay, Weber-Arbon (22)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Les difficultés financières de la Confédération ont porté à l'avant-scène politique le débat sur les différentes subven- tions que la Confédération verse à toutes sortes d'orga- nismes, d'institutions et autres associations.
La diminution de 10 pour cent de la subvention aux chemins de fer privés a fait l'objet de débats aussi bien au Conseil
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Postulat Affolter Niveauübergänge. Beschleunigte Sanierung Postulat Affolter Passages à niveau. Assainissement rapide
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Jahr
1982
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Band
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Wintersession
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Session d'hiver
Sessione
Sessione invernale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
13
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
82.500
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 17.12.1982 - 08:00
Date
Data
Seite
1798-1798
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20 011 059
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