Verwaltungsbehörden 17.12.1982 82.488
20011058Vpb17 déc. 1982Ouvrir la source →
Postulat Huggenberger
1797
Texte du postulat du 22 septembre 1982
Le Conseil fédéral est prié de faire en sorte que la recherche en matière d'emploi et la statistique du chômage soient développées plus rapidement et avec toute l'effica- cité voulue, et que les résultats de cette recherche ainsi que les chiffres de cette statistique soient publiés périodi- quement. Pour obtenir des indicateurs importants sur la situation économique, il faut notamment:
établir une sorte de compte de l'ensemble des transferts de main-d'œuvre (par régions, branches, etc.);
introduire une obligation d'annoncer les postes vacants;
établir des statistiques plus précises concernant le chô- mage.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann-St. Gallen, Bäumlin, Borel, Bratschi, Braunschweig, Bundi, Chopard, Eggenberg-Thun, Ganz, Gerwig, Hubacher, Jaggi, Lang, Leuenberger, Longet, Mauch, Meier Werner, Meizoz, Merz, Morel, Morf, Muheim, Nauer, Ott, Reiniger, Renschler, Rie- sen-Freiburg, Robbiani, Rothen, Rubi, Ruffy, Uchtenhan- gen, Vannay, Zehnder, Ziegler-Genf (35)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Es ist unbestritten, dass unsere Wirtschaft einem steten Wandel unterworfen ist. Aber Wachstum oder Schrump- fungsprozess verlaufen nach Branchen und Regionen uneinheitlich. Ein Ausbau der Arbeitsmarktforschung, ins- besondere eine Art Gesamtrechnung der Arbeitskräftever- schiebungen, würde dazu beitragen, strukturelle Schwä- chen und Verschiebungen der Wirtschaft möglichst frühzei- tig aufzuzeigen. Das könnte eine wichtige Hilfe für die Pla- nung wirtschaftlicher Entscheide, aber auch für die Situa- tion des Arbeitnehmers in seiner beruflichen Entwicklung bedeuten.
Die Qualität der Arbeitsmarktstatistik könnte verbessert werden. Bislang fehlt eine Meldepflicht für offene Stellen, wie sie erst einzelne Kantone kennen. Ebenso sollte die Arbeitslosigkeit statistisch besser erfasst werden. Anzu- streben wären kantonal einheitliche Kriterien, wonach auch nicht stempelberechtigte Arbeitnehmer, arbeitslose Teilzeit- beschäftigte oder in Beschäftigungs- und Umschulungspro- grammen Tätige ausgewiesen werden. Jedenfalls haben verschiedene Kantone eine unterschiedliche Praxis entwik- kelt. Die erwähnten Mängel schlagen sich nicht nur in einer tieferen Arbeitslosigkeit aus, als sie tatsächlich besteht, sondern verhindern auch eine aussagekräftige Berichter- stattung und Statistik.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Präsident: Herr Bremi beantragt Ablehnung des Postulates. Die Diskussion wird verschoben.
82.508 Postulat Deneys Büro-Automation. Arbeitsbedingungen Bureautique. Conditions de travail
Wortlaut des Postulates vom 22. September 1982
Der Bundesrat wird eingeladen, für Angestellte, die bei ihren Büroarbeiten EDV-Einrichtungen bedienen müssen, möglichst bald Schutzmassnahmen zu erlassen, insbeson- dere indem die Arbeitszeit am Bildschirm begrenzt und regelmässige ärztliche Kontrollen vorgeschrieben werden.
Texte du postulat du 22 septembre 1982
Le Conseil fédéral est invité à prendre dans les plus brefs délais, des mesures de protection des employé(e)s occupé(e)s dans le secteur de la bureautique, notamment en prescrivant une limitation du temps de travail passé devant les écrans d'ordinateur, ainsi que des contrôles médicaux réguliers.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Affolter, Ammann-Saint- Gall, Baechtold, Baumlin, Bircher, Borel, Bratschi, Braunschweig, Bundi, Eggenberg-Thoune, Eggli, Ganz, Gerwig, Hubacher, Jaggi, Lang, Leuenberger, Longet, Mauch, Meier Werner, Meizoz, Merz, Morf, Muheim, Müller- Berne, Nauer, Neukomm, Ott, Reiniger, Renschler, Riesen- Fribourg, Robbiani, Rubi, Ruffy, Uchtenhagen, Vannay, Weber-Arbon, Zehnder, Ziegler-Genève (39)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit L'auteur renonce au développement et désire une réponse écrite.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Le Conseil fédéral est prêt à accepter le postulat.
Präsident: Herr Ammann-Bern beantragt Ablehnung des Postulates. Die Diskussion wird verschoben.
82.488 Postulat Huggenberger Niveauübergänge. Aufhebung oder bessere Sicherung Suppression ou amélioration des passages à niveau
Wortlaut des Postulates vom 20. September 1982
Der Bundesrat wird eingeladen, nach Inkrafttreten der Neu- regelung bei den Treibstoffzöllen mindestens den doppel- ten Betrag für die Aufhebung oder bessere Sicherung von Niveauübergängen als bisher zur Verfügung zu stellen und auch die Subventionssätze wesentlich zu erhöhen. Sodann ist das Programm für diese Aufgabe entsprechend zu über- prüfen und neu zu gewichten.
Texte du postulat du 20 septembre 1982
Le Conseil fédéral est invité, après l'entrée en vigueur de la nouvelle réglementation concernant les droits de douane sur les carburants, à affecter le double au moins des crédits prévus actuellement à la suppression et à l'amélioration des passages à niveau, ainsi qu'à augmenter considérablement les taux des subventions. En outre, il conviendra de revoir en conséquence le programme arrêté pour cette tâche et de fixer de nouvelles priorités.
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Die sukzessive Verwirklichung der Aufhebung oder besse- ren Sicherung von Niveauübergängen nimmt ihren gewohn- ten Verlauf. Jährlich werden die Fortschritte ausgewiesen, die sich sehen lassen dürfen. Dennoch geht es viel zu lange, bis viele dringend notwendige Aufhebungen oder aber bessere Sicherungen (Automation usw.) verwirklicht werden können. Das bestätigen die Erfahrungen in den Kantonen und Gemeinden.
Seit langem ist der Anteil gemäss Verordnung über die Ver- wendung des für den Strassenbau bestimmten Anteils am Treibstoffzollertrag vom 22. Februar 1978 konstant und ergibt etwas mehr als 20 Millionen Franken jährlich für die
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Postulat Christinat
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ganze Eidgenossenschaft (1981: 23,3 Millionen Franken). Nach einer neuesten Aufstellung im Rahmen der Behand- lung der Treibstoffzoll-Vorlage sind für 1985-1995 jährlich 20 Millionen Franken eingesetzt, was enttäuschend ist. Die schweren Unfälle an Niveauübergängen verlangen eine zusätzliche Anstrengung zur Verwirklichung dieser absolut vordringlichen Aufgabe. Dazu gehört auch die Erhöhung der Beiträge gemäss Bundesbeschluss über Beiträge an die Aufhebung oder Sicherung von Niveauübergängen vom 21. Februar 1964.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration du Conseil fédéral Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Überwiesen - Transmis
82.500 Postulat Affolter Niveauübergänge. Beschleunigte Sanierung Passages à niveau. Assainissement rapide
Wortlaut des Postulates vom 21. September 1982 Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen zu ergreifen, um das Sanierungsprogramm der Niveauübergänge (Schiene/Strasse) zu beschleunigen.
Dies soll insbesondere geschehen, indem:
Sofortmassnahmen, auch dort wo grössere Sanierungen in absehbarer Zeit vorgesehen sind, ergriffen werden;
die Sicherheit den Vorrang haben soll;
der Bund, wie beim Nationalstrassenbau, Geld vor- schiesst.
Texte du postulat du 21 septembre 1982
Le Conseil fédéral est prié de prendre des dispositions aux fins d'accélérer l'exécution du programme d'assainisse ment des passages à niveau (rail/route). Il s'agirait notamment:
de prendre des mesures immédiates aux endroits où d'importants travaux d'assainissement ont été prévus dans un avenir plus ou moins rapproché;
de donner la priorité aux travaux qui visent à assurer la sécurité des usagers de la route et du rail;
de faire en sorte que la Confédération avance des fonds, comme elle le fait au titre de la construction des routes nationales.
Mitunterzeichner - Cosignataire: Ammann-St. Gallen
Schriftliche Begründung - Développement par écrit 39 Todesopfer sind die schreckliche Bilanz eines schweren Unglücks auf einem Bahnübergang bei Pfäffikon ZH. Ein vollbesetzter Autocar ist auf dem bewachten Bahnüber- gang mit einem Regionalzug zusammengeprallt. Mit erschreckender und unfassbarer Härte wird schlagartig deutlich, dass die Sanierung von Bahnübergängen keines- wegs abgeschlossen ist. Leider ereignen sich auf den übri- gen Niveauübergängen Bahn/Strasse jährlich weitere Unfälle mit Verletzten und Todesopfern. Die Angehörigen der Opfer werden von schwerem Leid getroffen. Ebenfalls in starkem Mass betroffen sind die Eisenbahner in Aus- übung ihres Berufes.
Den verantwortlichen Instanzen ist die Schwere des Pro- blems zwar bekannt, deren ernsthafte Bemühungen zur Sanierung und Beseitigung von Bahnübergängen müssen jedoch verstärkt werden.
Als Sofortmassnahme muss die nötige Technik auch dort eingebaut werden, wo eine Sanierung oder Aufhebung vor- gesehen ist (signalabhängige Barrieren, Anzeigen für den Lokführer usw.).
Die komplizierten Kostenaufschlüsselungen und die lang- wierigen Einigungen der Kompetenzen zwischen Bahn, Kanton und Gemeinden sind Gründe, die zur schleppenden Sanierung von Bahnübergängen führen. Beim Bau der Nationalstrassen wollte man Verzögerungen nicht verant- worten, und so hat der Bund rund 3 Milliarden Franken Vor- schüsse für den Nationalstrassenbau geleistet. So soll auch hier der Bund, nebst zweckgebundenen Treibstoffgrundzöl- len, Vorschüsse leisten. Dies auch deshalb, weil die kosten- günstigen Sanierungen von Bahnübergängen weit fortge- schritten sind und inskünftig vor allem komplizierte und kostspielige Fälle an die Hand genommen werden müssen. Die Sicherheit des Strassen- und Bahnbenutzers wie des Personals muss an erste Stelle gerückt werden.
Zum Feldzug des Bundesrates zur Sanierung und Maximie- rung der Sicherheit bei Bahnübergängen gehört neben den technischen, finanziellen und administrativen Massnahmen auch eine Information über die bisherigen Bemühungen.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Er ist jedoch der Auffassung, dass der Zweck des Postula- tes ohne eine Bevorschussung der Sanierungsinvestitionen erfüllt werden sollte.
Überwiesen - Transmis
82.577 Postulat Christinat Privatbahnen. Abgeltung gemeinwirtschaftlicher Leistungen Chemins de fer privés. Indemnisation des prestations fournies dans l'intérêt de l'économie générale
Wortlaut des Postulates vom 7. Oktober 1982
Der Bundesrat wird gebeten, über die Berührungsflächen von SBB und Privatbahnen, insbesondere auf technischem, wirtschaftlichem und finanziellem Gebiet sowie über die Kri- terien für die Subventionierung der Privatbahnen einen Bericht vorzulegen.
Texte du postulat du 7 octobre 1982
Le Conseil fédéral est invité à présenter un rapport indi- quant les interférences entre les Chemins de fer fédéraux et les chemins de fer privés, tant du point de vue technique qu'économique et financier, ainsi que les critères de sub- ventions aux compagnies privées.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Affolter, Ammann-Saint- Gall, Borel, Bratschi, Carobbio, Deneys, Gloor, Jaggi, Leuenberger, Loetscher, Longet, Meier Werner, Meizoz, Neukomm, Pini, Reiniger, Riesen-Fribourg, Robbiani, Ruffy, Tochon, Vannay, Weber-Arbon (22)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Les difficultés financières de la Confédération ont porté à l'avant-scène politique le débat sur les différentes subven- tions que la Confédération verse à toutes sortes d'orga- nismes, d'institutions et autres associations.
La diminution de 10 pour cent de la subvention aux chemins de fer privés a fait l'objet de débats aussi bien au Conseil
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Postulat Huggenberger Niveauübergänge. Aufhebung oder bessere Sicherung Postulat Huggenberger Suppression ou amélioration des passages à niveau
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Jahr
1982
Année
Anno
Band
V
Volume
Volume
Session
Wintersession
Session
Session d'hiver
Sessione
Sessione invernale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
13
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
82.488
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 17.12.1982 - 08:00
Date
Data
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20 011 058
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