Verwaltungsbehörden 07.10.1982 81.075
20010798Vpb7 oct. 1982Ouvrir la source →
Recherche spatiale. Lanceurs Ariane
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N
7 octobre 1982
message sera soumis très prochainement au Conseil fédé- ral.
Monsieur Butty, il n'est pas question de réserves nouvelles en ce qui concerne la Charte sociale européenne. Il s'agit simplement de savoir parmi le «noyau dur» des cinq dispo- sitions que nous devons obligatoirement accepter pour pouvoir la ratifier valablement, quels sont les articles qui pourront être soumis à l'approbation du Conseil fédéral, puis des Chambres fédérales. Ce sont les articles: 1 - droit au travail, 5 - droit syndical, 6 - droit de négociations col- lectives, 12 - droit à la sécurité sociale, 13 - droit à l'assis- tance sociale et médicale, 16 - droit de la famille à une pro- tection sociale, juridique et économique, et enfin 19 - droit des travailleurs migrants et de leur famille à la protection et à l'assistance.
En terminant, puisque je n'ai pas pu le faire en commission pour des raisons qui viennent d'être rappelées, j'insisterai sur l'importance qu'il convient d'attacher au respect des droits de l'homme dans notre politique d'aide publique au développement. Il importe à cet égard de reconnaître que les droits de l'homme, au sens où nous l'entendons sur le plan international, ne prennent leur pleine signification que lorsque la société et l'économie sont organisées de telle manière qu'elles permettent à l'ensemble de la population de couvrir ses besoins essentiels ou tout au moins de survi- vre. Le premier objectif de notre coopération au développe- ment et de notre aide humanitaire au sens de notre loi fédé- rale du 19 mars 1976 est bien de soutenir les efforts des pays en développement pour satisfaire les besoins les plus élémentaires de la population.
Quels sont les effets de la violation des droits de l'homme sur cette politique d'aide publique au développement? Nous examinons la politique suivie dans les pays bénéfi- ciaires de notre aide publique au développement. Lorsque la torture, les exécutions sommaires, les arrestations arbi- traires sont érigées en doctrines politiques, lorsqu'il y a vio- lations flagrantes des droits de l'homme, nous freinons, voire arrêtons nos programmes d'aide publique au dévelop- pement. Cela s'est déjà produit, par exemple en Bolivie. Toutefois, et suivant les principes de notre loi, nous esti- mons qu'il convient de ne pas toujours d'interrompre notre aide humanitaire ou certains de nos projets de coopération technique et d'aide financière qui profitent directement aux populations les plus défavorisées. Ces derniers sont un moyen, sinon de faire respecter les droits de l'homme, du moins de permettre - je reprends ici une phrase du mes- sage - «d'assurer la survie de gens qui ne sont pas respon- sables mais qui sont victimes du comportement de leurs autorités».
Je dirai enfin qu'en matière de protection des droits de l'homme, comme l'a relevé M. Duboule, les interventions directes et discrètes, par la voie diplomatique, nous ont permis d'obtenir des résultats plus probants qu'un vain tapage et que de nombreux communiqués de presse. Cette action diplomatique discrète n'empêche évidemment pas d'élever également la voix pour stigmatiser les violations massives des droits de l'homme.
Je vous remercie de l'accueil que vous avez réservé à ce rapport. C'est un encouragement pour le Conseil fédéral d'aller encore plus loin dans son action, dans la voie qu'il s'est tracée et que plusieurs d'entre vous ont eu l'amabilité de rappeler dans leurs propos d'aujourd'hui.
Präsidentin: Kommission und Bundesrat beantragen, vom Bericht Kenntnis zu nehmen. Ein anderer Antrag wird nicht gestellt; Sie haben vom Bericht Kenntnis genommen. Wir haben noch das Postulat von Frau Nanchen abzuschrei- ben. Auch hier wurde kein Gegenantrag gestellt; Sie haben so beschlossen.
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
81.075 Weltraumforschung. Trägerrakete Ariane Recherche spatiale. Lanceurs Ariane
Botschaft und Beschlussentwurf vom 18. November 1981 (BBI 1982 1, 1) Message et projet d'arrêté du 18 novembre 1981 (FF 1982 1, 1) Beschluss des Ständerates vom 17. März 1982 Décision du Conseil des Etats du 17 mars 1982
Antrag der Kommission
Eintreten und Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Proposition de la commission
Entrer en matière et adhérer à la décision du Conseil des Etats
Schnyder-Bern, Berichterstatter: Mit Bundesbeschluss vom 25. September 1974 genehmigten wir die Vereinbarung zwi- schen bestimmten europäischen Regierungen und der europäischen Weltraumforschungsorganisation über die Durchführung des Raumfahrzeugträgerprogrammes Ariane. Damit wurde die Schweiz Teilnehmer an einem Amerika- unabhängigen Forschungsprogramm für eine leistungsfä- hige europäische Trägerrakete.
Befriedigt dürfen wir heute feststellen, dass in den vergan- genen zehn Jahren der Rückstand auf die USA im Bereich der unbemannten Satelliten aufgeholt werden konnte. Heute ist die Forschungsphase der Dreistufenrakete Ariane (eine Rakete mit einem Startgewicht von 208 Tonnen und einer Höhe von 47,7 Meter, die in der Lage ist, bis zu 5 Ton- nen schwere Satelliten auf eine Geostationärbahn in einer Höhe von 36 000 Kilometern zu plazieren) erfolgreich abge- schlossen. Von vier Erprobungsstarts, die vom Versuchsge- lände Kourou in Französisch-Guayana aus erfolgten, miss- riet nur der zweite; die drei übrigen Starts verliefen erfolg- reich. Sie führten neben den Testsatelliten den neuen USA- Wettersatelliten Meteosat und den indischen Fernmelde- satelliten Apple mit.
Nachdem die Entwicklungsphase der Ariane-Rakete abge- schlossen wurde - sie kostete übrigens rund 2,2 Milliarden Franken, an welchen sich die Schweiz mit knapp 50 Millio- nen Franken, verteilt auf zehn Jahre, beteiligt hatte -, begann die erste Produktionsphase. Bei den Verhandlun- gen über diese erste Produktionsserie zeigte es sich, dass der Entscheidungs- und Finanzierungsmechanismus der ESA als internationaler zwischenstaatlicher Organisation nicht die wünschenswerte Flexibilität für eine kommerziell ausgerichtete Tätigkeit wie die Produktion von Trägerrake- ten garantierte. Es wurde deshalb vereinbart, die Serienpro- duktion dieser Rakete einer Aktiengesellschaft zu übertra- gen, deren wichtigste Aktionäre die französische Raum- fahrtorganisation CNES (Centre National d'Etudes Spatia- les) und die an der Produktion beteiligten Firmen sind .. Diese Aktiengesellschaft mit Namen Ariane-Space, am 26. März 1980 gegründet, hat ihren Sitz in Evry bei Paris. 59,25 Prozent des Aktienkapitals von 120 Millionen französi- schen Franken befinden sich in französischen Händen. Die schweizerische Beteiligung beträgt 2,7 Prozent und verteilt sich auf die vier schweizerischen Aktionäre Contraves, CIR (Compagnie Industrielle Radioéléctrique), das Flugzeug- werk Emmen und die Bankgesellschaft. Dank dieser Schweizer Beteiligung konnte sich die schweizerische Indu- strie namhafte Aufträge sichern. Ihr Umfang ist heute bereits bedeutend höher als die finanzielle Beteiligung an dieser Gesellschaft.
Es geht beim vorliegenden Geschäft darum, den Bundesrat zu ermächtigen, der Europäischen Weltraumorganisation ESA seine Zustimmung zur Erklärung europäischer Regie- rungen über die Produktionsphase der Ariane-Träger zu erteilen und damit die Ariane-Space mit der Produktion des
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Trägers Ariane zu betrauen. Folgende Staaten haben dies bereits getan: Frankreich, die Bundesrepublik Deutschland, Belgien, Italien, Spanien, England, Schweden, die Nieder- lande, Dänemark und Irland. Es mag Sie dabei interessie- ren, dass das Produktionsprogramm der Ariane-Raketen seit Frühjahr 1982 voll läuft. Das Auftragsvolumen beträgt gegen 2 Milliarden Franken; bis heute sind 26 Satelliten- starts fest gebucht, darunter fünf von amerikanischen Pri- vatfirmen, was zeigt, dass das Ariane-Programm eine echte Alternative zum amerikanischen Space-Shuttle-Programm darstellt.
In der Kommission wurde berechtigterweise die Frage auf- geworfen, ob der Vertrag mit der Ariane-Space garantiere, dass diese Raketen ausschliesslich friedlichen Zwecken dienen müssen und damit keine Gefahr bestehe, unsere Neutralität zu verletzen. Aufgrund der Konvention hat die Ariane-Space ihre Tätigkeit tatsächlich auf friedliche Zwecke zu beschränken. Dabei heisst «friedliche Zwecke» noch nicht unbedingt «nichtmilitärische Zwecke». Es gibt beispielsweise eine Kategorie militärischer Satelliten - ich denke an Fernmelde- und Beobachtungssatelliten -, die nicht offensiven Zwecken dienen und sogar eine eher stabi- lisierende Funktion haben. Die Kontrolle der Mitgliedstaaten besteht nun darin, dass Ariane-Space einem Ausschuss sämtliche Startaufträge von Dritten melden muss. Mit Zwei- drittelsmehrheit der Mitglieder kann der Ausschuss einen Start verhindern. Zudem ist es keineswegs im Interesse von Ariane-Space, sich kontroverse Aufträge zuzuziehen, weil das andere Aufträge kompromitieren würde. Unsere Vertre- ter haben zu diesen Fragen immer wieder zu bedenken gegeben, dass die Exportpolitik vielleicht noch strikter überwacht werden sollte. Leider fanden sie mit ihren Forde- rungen keinen Widerhall.
Trotz dieser Bedenken müssen wir dieser Konvention zustimmen. Wir können es uns nicht leisten, in diesem europäischen Gemeinschaftswerk nicht mitzuwirken. Der Technologietransfer auf diesem Gebiet ist bedeutend. Wichtigstes Know-how, das in Weltraumgeschäften erwor- ben werden kann, ist das Systemdenken und das Manage- ment von sehr komplexen Programmen innerhalb eines vor- gegebenen Kostenvolumens und einer Zeitlimite.
Am 10. September 1982 wurden wir vom Fehlschlag des ersten operationellen Starts einer Ariane-Rakete über- rascht. Dieses Missgeschick warf sofort die Frage auf, ob damit die Konzeption, die Serienproduktion oder die beste- henden Startaufträge in Frage gestellt würden. Nach einer Rückfrage bei der Sektion für internationale wissenschaftli- che Angelegenheiten des Departementes für auswärtige Angelegenheiten wird zu diesen Fragen wie folgt Stellung bezogen:
Die Konzeption des Ariane-Programms steht nicht in Frage, weil bei unbemannten Satellitenträgerraketen stati- stisch etwa ein Fehlschlag auf 20 operationelle Starts in Kauf genommen wird. Technische Vorkehren zur Erhöhung der Zuverlässigkeit auf ein bemanntes transportmittelver- gleichbares Mass würden die Kosten sehr verteuern. Die NASA geht vom gleichen Prinzip aus. Die Hauptkonkurren- ten von Ariane, Atlas Centaur und Delta, verzeichnen auch heute noch, nach zwei Jahrzehnten operationeller Verwen- dung, ab und zu Fehlstarts. Auch ist daran zu erinnern, dass zum Beispiel im Jahre 1977 gleich zwei europäische Satelliten Opfer von Fehlstarts der amerikanischen Delta wurden. Der eine gelangte in die falsche Umlaufbahn, der andere wurde durch die Explosion der Rakete kurz nach dem Start zerstört. Dass unter den vier Erprobungsstarts einer fehlschlug, entsprach gewissermassen den Erwartun- gen, hatte man doch vor Beginn der Flugerprobung mit maximal zwei Fehlstarts gerechnet. (Die amerikanische Atlas hatte seinerzeit mit 13 Fehlstarts hintereinander begonnen und die Version Atlas-Able versagte bei allen vier vorgesehenen Starts.)
Aber auch die Serienproduktion steht nicht in Frage, weil die Flugtauglichkeit und kommerzielle Einsatzbereitschaft mit drei von vier voll erfolgreichen Erprobungsstarts
demonstriert wurde. Die Ariane-Serienproduktion läuft seit drei Jahren, und es steht bereits heute fest, dass kein einzi- ges Hauptelement der Rakete als Folge des Fehlstarts geändert werden muss.
Die Ursache des Fehlstarts steht fest: Nach reibungslosem Funktionieren der ersten und zweiten Stufe, nach erfolgrei- chem Absprengen der schweizerischen Nutzlastverklei- dung und nach korrektem Zünden der Drittstufe versagte nach 5 Minuten 25 Sekunden die Treibstoffpumpe des Dritt- stufenmotors. Da die Drittstufe während 9 Minuten 10 Sekunden brennen muss, wurde die notwendige Umlaufge- schwindigkeit nicht erreicht und die Drittstufe mit den bei- den Satelliten Hochseefunksatellit Marecs B und Wissen- schaftsfernmeldesatellit Sirio 2 verglühten in der Erdatmo- sphäre. Die genaue Analyse des Versagens der Turbo- pumpe ist im Gang. Die nur fussballgrosse Pumpe fördert mit 61 000 Umdrehungen pro Minute Flüssigsauerstoff und Flüssigwasserstoff und entwickelt dabei 400 PS. Die Unter- suchungskommission soll bis zum 15. Oktober Bericht erstatten. Erst dann wird feststehen, ob das Versagen auf einen Materialfehler, mangelhafte Schmierung oder einen Montagefehler zurückzuführen ist. Es steht fest, dass aber die Turbopumpe als solche nicht umkonstruiert werden muss. Sie hat bei allen Qualifikationstests am Boden und bei drei Ariane-Flügen perfekt funktioniert. Der nächste Ariane-Start war auf den 23. November festgesetzt. Es besteht eine geringe Möglichkeit, den Start vor Ende Dezember durchzuführen. Wahrscheinlicher ist aber die Verschiebung auf Mitte Januar 1983.
Die finanziellen Konsequenzen des Fehlstarts sind noch nicht genau zu beziffern. Die Schweiz war am Marecs-Pro- gramm nicht finanziell beteiligt, und zudem war dieser Satellit gegen einen Fehlstart versichert. Sirio 2 haben wir mitfinanziert. Eine Benutzung des Satelliten durch schwei- zerische Experimentatoren war aber nicht vorgesehen, und der aus diesem Programm in die Schweiz gehende Indu- strieanteil betraf die Konstruktion von drei Bodenempfangs- stationen, die bereits abgeliefert sind. Soweit der Bericht des Departementes für auswärtige Angelegenheiten.
Der Ständerat hat in der Frühjahrssession dem Bundesbe- schluss ohne Gegenstimme zugestimmt. Unsere einstim- mige Kommission stellt Ihnen den gleichen Antrag. Ich bitte Sie ebenfalls, aufgrund meiner Darlegungen und dem Zusatzbericht des Departementes für auswärtige Angele- genheiten, den ich hier noch ganz speziell verdanken möchte, diesem Bundesbeschluss zuzustimmen.
Mme Deneys, rapporteur: Il faut d'emblée distinguer, à pro- pos du message concernant la phase de production des lanceurs européens Ariane, deux problèmes distincts. Le premier relève du développement technique et de la pro- duction du lanceur - j'y reviendrai brièvement tout à l'heure -; le second, dont nous avons précisément à nous occuper
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aujourd'hui, traite de l'arrangement juridique qui devra régler à l'avenir la production et la commercialisation des nouvelles séries d'Ariane.
L'Agence spatiale européenne ESA est responsable du programme de développement d'Ariane, ainsi que des autres programmes spatiaux européens depuis 1975. Cette organisation intergouvernementale, à laquelle la Suisse a décidé de participer, paraissait convenir tout à fait lorsqu'il s'agissait de la phase de recherche et de développement. Par contre, ses mécanismes de décision et de financement sont moins bien adaptés à la phase qui s'ouvre maintenant, celle de la production en série et de la commercialisation.
La Suisse et la France avaient d'abord défendu l'idée que l'appui des gouvernements renforcerait la position d'Ariane sur le plan international et souhaitaient trouver une solution incluant la participation des gouvernements au-delà de la phase de développement. En République fédérale d'Alle- magne, par contre, prévalait l'idée de déléguer la responsa- bilité première de la production aux entreprises intéres- sées. La France, principal promoteur de la recherche spa- tiale européenne, proposa alors de confier la production des nouvelles séries à une société anonyme, Ariane-Space, créée le 26 mars 1980. Près du 60 pour cent du capital- actions de cette société est français, environ 20 pour cent allemand; la participation suisse, elle, s'élève à peu près 2,7 pour cent. Vous trouverez d'ailleurs dans le message la liste complète des actionnaires. Le changement de gouverne- ment en France n'affecte évidemment en rien Ariane- Space.
Les activités de la nouvelle société se sont développées de façon réjouissante. Neuf fusées sont en train d'être pro- duites et les commandes en réserve sont substantielles; 26 lancements sont commandés et 15 réservés. La création d'Ariane-Space permet d'établir une séparation nette entre le développement, qui continue à être financé par des fonds publics dans le cadre de l'ESA, et la production en série qui relève maintenant du secteur privé. Les recettes d'Ariane- Space devront couvrir au moins le coût de fabrication de chaque lanceur, les ergols, l'équipe de lancement et l'utili- sation des installations de lancement. En revanche, les frais de développement ne sont pas répercutés sur les prix fac- turés aux clients et ne seront par conséquent pas amortis. L'Europe est contrainte de suivre, dans ce domaine, les Etats-Unis, sous peine de n'être pas concurrentielle. L'Europe est contrainte, pour les mêmes raisons, de pren- dre à sa charge les programmes de développements com- plémentaires d'Ariane et la construction du deuxième ensemble de lancement. La Suisse participe à ces nou- veaux développements.
En ce qui concerne la production proprement dite, le sys- tème choisi et soumis maintenant à votre approbation se fonde sur une large délégation de compétences à la socié- téprivée Ariane-Space. Les principes de cette délégation de compétences sont contenus dans une «Déclaration de cer- tains Etats membres de l'ESA,» les détails étant réglés par une convention entre l'ESA et Ariane-Space.
La formule juridique retenue a été étudiée avec beaucoup de soin par le Département des affaires étrangères, en par- ticulier parce qu'elle diminue le droit de regard des Etats sur la politique d'exportation des lanceurs Ariane. Le méca- nisme de contrôle prévu dans la déclaration permet d'inter- dire à Ariane-Space, à la majorité des deux tiers des mem- bres du comité, représentants des gouvernements, des lan- cements qui ne seraient pas de nature pacifique. L'enjeu d'une participation de la Suisse est important. L'indépen- dance de l'Europe occidentale en matière de lancements spatiaux, d'une part, d'autre part la participation d'entre- prises suisses à des développements scientifiques et tech- nologiques dans un domaine où les applications seront ensuite les plus diverses et toucheront toutes sortes d'acti- vités industrielles, sont les considérations principales qui ont conduit la Commission de la science et de la recherche à vous proposer, malgré la réserve faite précédemment, d'autoriser le Conseil fédéral à approuver la Déclaration.
Elle l'a fait à l'unanimité de ses membres, moins une abs- tention.
Sur le plan technique maintenant, il faut noter que l'échec du dernier lancement est certes un coup dur pour Ariane, mais il ne remet en cause ni la conception, ni la production en série, ni les commandes de lancements. Les lanceurs américains ont connu des déboires identiques. On admet d'ailleurs que les capacités techniques et commerciales d'Ariane ont démontrées avec trois lancements d'essai réussis et que les lanceurs non habités connaissent norma- lement une probabilité d'échec plus grande. En tout cas, la remise de la production et de la commercialisation à la société privée Ariane-Space n'est en rien touchée par cet échec. Une enquête approfondie est actuellement en cours pour déterminer les causes de l'échec du 10 septembre. Le prochain lancement d'Ariane, prévu pour le 23 novembre, sera probablement remis au 8 janvier. Les conséquences financières de cet échec ne peuvent pas encore être chif- frées, mais ne devraient pas avoir d'incidences particulières pour la Suisse.
Präsidentin: Wir haben einen Fraktionssprecher, Herrn Wil- helm.
M. Wilhelm: Ancien rapporteur sur les affaires spatiales au Conseil de l'Europe, je continue à être spécialement inté- ressé par tout ce qui se passe en matière spatiale, bien sûr, et par le rôle que joue et jouera la Suisse à l'avenir. Or, j'estime que notre pays, dans ce domaine, n'en fait pas assez, autant sur le plan public que sur le plan privé. Je constate, par exemple, que nos industriels suisses répon- dent bien trop peu aux appels d'offres relatives aux pro- grammes de recherche avancés. Les motifs en sont connus: c'est la difficulté d'obtenir les crédits nécessaires dans les banques, c'est la crainte devant le risque financier, c'est la concurrence internationale car les chances, pour un industriel suisse, d'arracher un contrat sont de l'ordre de 8 à 10 pour cent seulement et, évidemment, le coût de la recherche spatiale qui, d'après les industriels suisses, est trop élevé. Il y a le fait également que la préférence est accordée par les industriels en général aux projets donnant des résultats à court terme et non à long terme.
Or, les difficultés proviennent aussi des divergences de vues et des rivalités entre les pays membres de l'ESA, la France et l'Allemagne, d'une part, et les autres, d'autre part, ou entre les différents groupes d'intérêts concernés. Cela explique partiellement l'absence de coordination parmi nos industriels suisses qui hésitent à faire même de petits pas dans la technologie spatiale. Mais tout cela est dom- mage car la science spatiale constitue aujourd'hui l'un des éléments moteur de la recherche contemporaine dont les retombées sont vitales pour la technologie d'avant-garde et, partant, pour notre prospérité helvétique.
Si donc l'on peut critiquer, malgré de brillantes exceptions telles que la CIR, Contraves SA ou la Fabrique fédérale d'avions d'Emmen, l'aboulie spatiale de certains industriels suisses, sur le plan public, des media, il en va de même de nos autorités fédérales. Nos partenaires de l'ESA, par exemple, ou d'autres organisations scientifiques euro- péennes n'arrivent pas à comprendre pourquoi la Confédé- ration suisse, même si elle a des soucis financiers connus, s'en tient toujours à une participation financière minimale alors que la richesse générale de notre pays, le fameux PNB, et l'intérêt à long terme de la recherche spatiale devraient inciter, au contraire, notre pays à faire plus et même beaucoup plus que la stricte proportionnelle selon le nombre d'habitants. Cette critique est renforcée par le fait que la Suisse retrouve son compte déjà aujourd'hui, parfois largement, au gré des retombées économiques et finan- cières de ses investissements et de ses cotisations aussi bien publics que privés ainsi que l'ont relevé tout à l'heure nos deux excellents rapporteurs.
En conclusion, je dirai que si pour un individu, comme pour une société, l'humilité et le souci d'éviter tout gaspillage des deniers publics sont des vertus nécessaires, ces vertus
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Europarat. Wiedereingliederungsfonds
s'exaspèrent au point parfois d'aboutir à un renforcement d'un certain orgueil ou d'un faux orgueil et peuvent même se traduire par de la mesquinerie ou de la ladrerie. Il y a là. une exagération coupable, à mon sens, et une politique à courte vue. C'est pourquoi, en conclusion, j'acquiesce certes pleinement au projet d'arrêté qui nous est proposé. Mais j'espère que tant dans les milieux publics que privés, on fera preuve, en matière spatiale de plus de courage, de plus de volonté et de plus d'ouverture d'esprit en définitive.
Präsidentin: Die anderen Fraktionen stimmen der Vorlage zu und verzichten auf das Wort.
Gesamtberatung - Traitement global du projet
Titel und Ingress, Art. 1 und 2 Titre et préambule, art. 1 et 2
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes 102 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Bundesrat - Au Conseil fédéral
Begrüssung - Bienvenue
Präsidentin: Ich begrüsse auf der Tribüne Herrn Hilmar Ospelt, stellvertretender Regierungschef des Fürstentums Liechtenstein und seine Begleiter. (Beifall)
Die Delegation hält sich im Zusammenhang mit dem Abkommen über Jugend und Sport in unserem Lande auf. Ich heisse Sie in unserem Rat herzlich willkommen und wünsche Ihnen einen angenehmen Aufenthalt.
M. Aubert, conseiller fédéral: Je n'ai pas grand-chose à ajouter aux rapports extrêmement complets des deux rap- porteurs. J'aimerais cependant observer ce qui suit: Il est tout à fait regrettable que le premier lancement opération- nel d'Ariane ait été un échec. Cinq lancements doivent encore avoir lieu sous l'égide de l'ESA. A partir du sep- tième, Ariane-Space prendra le relève. C'est une société anonyme de droit privé dont les actionnaires sont les entre- prises citées en annexe au message. Echec regrettable certes, mais je crois qu'il ne faut pas perdre foi dans cet engin qui assure enfin une autonomie à l'Europe. Il ne faut pas oublier que, depuis vingt ans déjà, l'Europe construit des satellites mais n'est pas capable de les mettre sur orbites géostationnaires. Il a toujours fallu se servir de lan- ceurs acquis chez le concurrent américain. Ariane ouvre la possibilité d'une autonomie spatiale de l'Europe. Il est évi- dent que cette initiative doit être soutenue. Je rappellerai, au chapitre des échecs, que la fusée Atlas américaine a commencé sa carrière de lanceur après treize échecs; que la version Atlas-Able a connu quatre échecs consécutifs pour les quatre lancements prévus et qu'en 1977 deux satellites européens ont été perdus à la suite d'échecs des deux lanceurs américains Delta. La loi des probabilités s'applique à ces lancements. On table sur un échec pour vingt lancements.
Un dernier point qui a inquiété certains parlementaires cha- touilleux du rexpect de notre neutralité. Qu'en est-il si le lancement d'un satellite a un caractère politiquement dou- teux? Il y a trois possibilités pour la Suisse. La première, c'est de demander la convocation du comité. Celui-ci peut être réuni à la demande d'un tiers des membres. Deuxième possibilité: la Suisse peut unilatéralement se dissocier du lancement. Troisièmement, la Suisse peut suspendre son adhésion à la déclaration. Si elle fait usage de cette troi- sième et dernière possibilité, elle peut interdire la livraison d'équipements suisses, donc même de cette fameuse coiffe du lanceur, fabriquée par la maison Contraves. Les transports nucléaires sont, quant à eux, interdits par le Traité de l'Espace.
J'aimerais rappeler à M. Wilhelm que la Suisse dépense environ 27 millions de francs par an pour cette entreprise. C'est une somme qui n'est pas négligeable.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
82.042
Europarat. Wiedereingliederungsfonds Conseil de l'Europe. Fonds de réétablissement
Botschaft und Beschlussentwurf vom 26. Mai 1982 (BBL II, 805) Message et projet d'arrêté du 26 mai 1982 (FF II, 825)
Antrag der Kommission Eintreten und Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Proposition de la commission
Entrer en matière et adhérer au projet du Conseil fédéral
Herr Renschler unterbreitet namens der Kommission für auswärtige Angelegenheiten den folgenden schriftlichen Bericht:
Die Kommission für auswärtige Angelegenheiten behan- delte am 7. September 1982 die Botschaft über die Erhö- hung des Anteiles der Schweiz am Kapital des Wiederein- gliederungsfonds des Europarates.
Der Fonds befasste sich in den ersten Jahren seines Beste- hens mit der Wiedereingliederung von Flüchtlingen in Europa, daher sein Name. Bald erfuhr er aber eine Auswei- tung seiner Tätigkeit; heute ist er ein wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungsfonds, der den Mitgliederstaaten mit- tel- oder langfristige Darlehen für die Finanzierung von Ent- wicklungsvorhaben, namentlich in den Bereichen des sozia- len Wohnungsbaus, der Förderung des Handwerks und der beruflichen Schulung sowie der Modernisierung der Land- wirtschaft gewährt. Der Fonds gewährt zwei Arten von Dar- lehen. Einmal die ordentlichen Darlehen zu Marktbedingun- gen und dann Sozialdarlehen zu einem Zinssatz von 1 Pro- zent in Kombination mit einem ordentlichen Darlehen, was den mittleren Zinssatz beträchtlich vermindert.
Als Grund für die Kapitalerhöhung wird die Zunahme der Darlehensgesuche angegeben. Eine erste Erhöhung, an der auch die Schweiz beteiligt war, erfolgte 1978. Die heute vor- geschlagene Erhöhung beläuft sich für die Schweiz auf 421 000 US-Dollar. Davon wurden 137 000 Dollar liberiert. Dafür hat der Bund allerdings keine Zahlung zu leisten. Die Liberierung erfolgt durch die Umwandlung von Fondsreser- ven, die der Schweiz im Betrag von 137 000 Dollar zuste- hen, in Fondskapital. Die ganze oder teilweise Liberierung des Restbetrages von 284 000 Dollar kann zu einem späte- ren Zeitpunkt verlangt werden, wenn das zuständige Organ des Fonds die Mitgliederstaaten durch einen einstimmigen Beschluss auffordert, den Liberierungssatz ihrer Beteili- gung zu erhöhen.
Die einstimmige Kommission beantragt, auf die Vorlage ein- zutreten und dem Bundesbeschluss über die Erhöhung des Anteils der Schweiz am Kapital des Wiedereingliederungs- fonds des Europarates zuzustimmen.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
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1982
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Anno
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IV
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Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
14
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 81.075
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Datum 07.10.1982 - 08:00
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