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8 juin 1982
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Budget 1982. Supplément I
82.024 Alkoholzehntel 1979/80 Dïme de l'alcool 1979/1980
Bericht des Bundesrates vom 15. März 1982 (BBI I, 1000) Rapport du Conseil fédéral du 15 mars 1982 (FF I, 1000)
Antrag der Kommission Kenntnisnahme vom Bericht
Proposition de la commission
Prendre acte du rapport
M. Gassmann, rapporteur: En vertu des dispositions constitutionnelles de l'article 32bis, 9e alinéa, la moitié des recettes nettes de la Régie doit être versée aux cantons, ceux-ci étant tenus d'employer au moins le 10 pour cent de leur part à lutter contre les causes et les effets de l'alcoo- lisme. Ces dispositions ayant été remplacées à la suite d'une révision constitutionnelle, c'est la dernière fois qu'elles étaient appliquées à la répartition du bénéfice pour la période 1979/1980. Au total, les cantons avaient ainsi à procéder à la répartition de 13 793 523 francs.
Tous les cantons ont accompli leur tâche constitutionnelle et ont fait parvenir au Conseil fédéral un rapport circonstan- cié. 41 pour cent des sommes provenant de la dîme ont été affectés à la lutte contre les causes de l'alcoolisme, alors que 56 pour cent étaient utilisés pour en combattre les effets. De nombreuses organisations, sociétés, homes, foyers, bibliothèques, asiles etc ... reçoivent ainsi chaque année une aide précieuse et bienvenue, qui leur permet d'accomplir toute une série de tâches de prévention ou de lutte contre l'alcoolisme. Et ce combat reste absolument indispensable.
Rappelons que la part de la Confédération aux recettes de la Régie est affectée au financement de l'AVS et de l'Al.
La commission unanime vous invite à prendre acte des rap- ports du Conseil fédéral et des cantons sur l'emploi, à la lutte contre l'alcoolisme, du dixième de leur part aux recettes nettes de la Régie pour la période du 1er juillet 1979 au 30 juin 1980
Le président: La commission vous propose d'adopter le rapport.
Zustimmung - Adhésion
An den Nationalrat - Au Conseil national
Ad 81.052 Voranschlag 1982. Nachtrag I Budget 1982. Supplément I
· Botschaft und Beschlussentwurf vom 5. Mai 1982 Message et projet d'arrêté du 5 mai 1982
Bezug bei der Eidgenössischen Drucksachen- und Materialzentrale, Bern
S'obtiennent auprès de l'Office central fédéral des imprimés et du maté- riel, Berne
Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Bürgi, Berichterstatter: Mit einem ersten Nachtrag zum Voranschlag 1982 ersucht der Bundesrat um Zahlungskre- dite in der Höhe von 44,5 Millionen Franken und um Ver- pflichtungskredite von 26,3 Millionen. Zunächst einige Worte zu den Zahlungskrediten. Dieses Begehren setzt sich wie folgt zusammen: Kreditübertragungen aus dem Jahre 1981 für 11 Positionen im Betrage von 2,3 Millionen Franken und eigentliche Nachtragskredite für 26 Positionen im Betrag von 42,2 Millionen Franken.
Bei Kreditübertragungen handelt es sich lediglich um die Ermächtigung, bereits für das Vorjahr bewilligte Zahlungs- kredite ganz oder teilweise für den gleichen Zweck im lau- fenden Jahr verwenden zu können, nachdem die Abwick- lung im letzten Jahr nicht mehr möglich war.
Bei den eigentlichen Nachtragskrediten geht es um eine erstmalige Kreditbewilligung in Ergänzung des Voranschla- ges. Ich weise darauf hin, dass dieser Voranschlag für das Jahr 1982 Ausgaben von 18,9 Milliarden Franken bewilligt. Die Nachtragskredite betragen 42,2 Millionen Franken, das sind also 0,2 Prozent des budgetierten Ausgabenbetrages. In diesem Zusammenhang erwähne ich zwei Vergleichszah- len. Der erste Nachtragskredit von 1981 betrug 40,7 Millio- nen Franken, derjenige des Jahres 1980 57,2 Millionen. Der zur Diskussion stehende Betrag liegt also im Rahmen der Vorjahre.
Ausschlaggebend sind einige wenige Kreditbegehren für erhöhte Ausgaben, die bei der Budgetierung nicht voraus- zusehen waren. Ich erwähne unter anderem die folgenden: 22 Millionen Franken für die Flüchtlingshilfe wegen der Auf- nahme von etwa 1000 Polen-Flüchtlingen aus Österreich, zunehmender Schwierigkeiten bei Wohnungs- und Stellen- vermittlung sowie längerer Unterstützungsdauer während des Asylverfahrens. Die Finanzkommission beabsichtigt, bei der Behandlung der Staatsrechnung eingehend auf das Problem der Flüchtlingshilfe und der damit verbundenen zunehmenden Kosten des Bundes zurückzukommen.
10 Millionen Franken sollen für die restlichen, ausschliess- lich teuerungsbedingten Mehrkosten beim Bau des Eisen- bahntunnels Oberwald-Realp gesprochen werden.
3,8 Millionen Franken sind für eine Schadenvergütung im Zusammenhang mit dem Absturz eines Militärhelikopters im Mai 1980 nördlich von Château-d'Oex notwendig.
Diese erwähnten Positionen umfassen zusammen 36 Millio- nen Franken oder 80 Prozent des Gesamtbetrages.
Mit 1 Million Franken muss die Defizitgarantie eingelöst werden, die der zweiten Ausstellung für Garten- und Land- schaftsbau «Grün 80» zugesichert worden war.
Ein Nachtragskreditbegehren von 225 540 Franken muss für einen linear gekürzten Kredit gestellt werden. Es geht um die Schlusszahlung des Bundes an die vertragliche Ent- schädigung für Enteignungen in der Silser-Ebene im Ober- engadin. Ursprünglich rechnete der Bund mit Zahlungen von 6 Millionen Franken, nunmehr ist mit 4,3 Millionen Fran- ken auszukommen.
Einige Bemerkungen zum Problem der Vorschüsse. 8,3 Mil- lionen Franken sind bereits bewilligt worden, davon 1,7 Mil- lionen Franken mit Zustimmung der Finanzdelegation. Über Nachträge, inbegriffen Kreditübertragungen von 36,2 Millio- nen, kann erst nach der Beschlussfassung durch beide Räte verfügt werden.
Die anbegehrten Verpflichtungskredite von 26,3 Millionen Franken setzen sich wie folgt zusammen:
Es geht zunächst um zwei Objektkredite für eine Totalrevi- sion des Flugfunkvermessungsflugzeuges des Bundesam- tes für Zivilluftfahrt von 3,1 Millionen Franken und für den Bau einer Dragon-Schiessanlage auf dem Schiessplatz Hin- terrhein im Betrage von 1,9 Millionen Franken; sodann um einen Zusatzkredit zum militärischen Forschungs-, Entwick- lungs- und Versuchsprogramm für das Projekt zur Kampf- krafterhaltung der Centurion-Panzer im Betrag von 20 Mil- lionen Franken, und schliesslich um einen Zusatzkredit für teuerungsbedingte Mehrkosten bei früher bewilligten zivilen und militärischen Bauvorhaben im Betrage von 1,3 Millionen Franken.
Ich weise abschliessend darauf hin, dass sich die Finanz-
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Interpellation Donzé
kommission besonders dafür interessiert hat, dass mit die- sem Nachtragskreditbegehren die lineare Kürzung im Hin- blick auf Erzielung eines Spareffektes in der Bundesrech- nung nicht unterlaufen wird. Ich kann Ihnen mitteilen, dass der Gesamtbetrag der linearen Kürzung immer noch mehr als 360 Millionen Franken betragen wird.
Im Namen der einstimmigen Finanzkommission beantrage ich Ihnen Zustimmung zu den anbegehrten Nachtragskredi- ten.
Eintreten ist obligatorisch L'entrée en matière est acquise de plein droit
Gesamtberatung - Traitement global du projet
Titel und Ingress, Art. 1-3 Titre et préambule, art. 1-3
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes Dagegen An den Nationalrat - Au Conseil national
34 Stimmen 1 Stimme
81.415 Interpellation Donzé Verwaltungsgebäude. Koordinationskommission Bâtiments de l'administration fédérale. Commission de coordination
Wortlaut der Interpellation vom 16. Juni 1981
Das EDI und das EFD veröffentlichten 1978 eine Verord- nung über die Koordination im Bereich der Verwaltungsge- bäude des Bundes. Die Verordnung sieht namentlich die Schaffung einer Koordinationskommission vor. Ich möchte nun wissen:
Ist der Bundesrat in der Lage, den Rat über die Tätigkeit und die Ergebnisse der Koordinationskommission zu infor- mieren?
Hat der Bundesrat die Frage der Umsiedlung und Zusammenlegung von Verwaltungsdiensten untersucht? Wenn ja, kann er die Schlussfolgerungen dieser Untersu- chung bekanntgeben?
Ist der Bundesrat bereit, die Umsiedlung und Zusam- menlegung von Verwaltungsdiensten auch im Sinn der Dezentralisation in Betracht zu ziehen und dabei die sprachlichen Aspekte wie die Verhältnisse auf dem Liegen- schaftsmarkt (Bodenpreise) und im Mietwesen (Mietpreise) zu berücksichtigen?
Ist der Bundesrat nicht der Meinung, er sollte den Raum- bedarf der Bundesverwaltung in ein nächstes Impulspro- gramm einbeziehen?
Texte de l'interpellation du 16 juin 1981
En 1978, le DFI et le DFF publiaient une ordonnance sur la coordination dans le domaine des locaux de l'administration fédérale. L'ordonnance prévoit notamment la création d'une commission de coordination. A cet effet, je prie le Conseil fédéral de répondre aux questions suivantes:
Le Conseil fédéral est-il en mesure d'informer le Conseil sur l'activité et les résultats de la commission de coordina- tion?
Le Conseil fédéral a-t-il déjà étudié le problème du regroupement des services de l'administration? Si oui; peut-il indiquer les conclusions de l'étude?
Le Conseil fédéral est-il prêt à envisager le regroupe- ment des services de l'administration fédérale sous l'angle
de la décentralisation de l'administration en considérant les aspects linguistique, foncier (prix des terrains) et du loge- ment (coût des locations)?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Belser, Bührer, Gass- mann, Miville, Piller, Weber (6)
M. Donzé: C'est à la suite de l'inspection, par la sous-com- mission du Département de l'intérieur de la Commission de gestion, que j'ai conçu l'idée de cette interpellation concer- nant les bâtiments de l'administration fédérale. En effet, nous avions inspecté l'Office fédéral des assurances sociales et constaté certaines carences d'organisation. En même temps, j'ai pu me rendre compte à quel point la dis- sémination des bureaux dans six maisons locatives aux nos 31, 33, 35, 39, 43 et 55 de l'Effingerstrasse devait ajouter aux difficultés de coordination et d'efficacité. Je dirai encore en passant qu'aujourd'hui, en tout cas, on se rend compte que les appartements en plein centre de ville que comportaient ces immeubles seraient les bienvenus pour des familles ou des personnes âgées, mais évidemment les circonstances du développement n'ont pas permis d'y pen- ser à ce moment-là et c'est pourquoi il est vraiment néces- saire que la commission travaille dans un esprit de pré- voyance.
Je me suis bien entendu renseigné sur la manière de travail- ler de la Commission des bâtiments administratifs fédéraux. Je me suis rendu compte des grandes difficultés auxquelles se heurtent aujourd'hui les travaux de regroupement. A leur actif, une réussite pourtant: le Département militaire.
J'ai appris que l'un des services logés de la manière la plus «malpratique» et très disséminés dans tous les coins de Berne était l'Office de la statistique et qu'à ce propos un projet de regroupement dans une construction neuve était déjà étudié. Une réponse à une question écrite de notre président, M. Dreyer, à ce sujet est parvenue à la commis- sion de gestion, elle est très encourageante. Elle ne semble toutefois pas conclure à un autre aspect que je voudrais développer ici, c'est-à-dire une possibilité de décentralisa tion.
D'autres problèmes se posent certainement, de regroupe- ments, de possibles décentralisations; comme M. Gass- mann l'a dit, les locaux abritant la Régie des alcools sont très vétustes, celle-ci souhaiterait se loger dans de meil- leures conditions. Là aussi, pourquoi pas - car il faut l'envi- sager assez tôt - une décentralisation pourrait s'effectuer. Ceci dit, je sais bien tous les obstacles qu'il y a à la décen- tralisation de l'administration. Et. pourtant dans de très nombreux pays européens de notre dimension, on est en train de mettre ce problème véritablement à l'ordre du jour et au centre de nombreux débats.
En Suisse, les expériences faites avec les tribunaux, à Lau- sanne et Lucerne, avec l'assurance-vieillesse à Genève, d'autres encore, ont été réussies. C'est pourquoi le moment me semble être venu de préparer avec soin une nouvelle décentralisation et je voudrais donner pour cela quelques raisons: l'aspect linguistique qui permettrait l'engagement à terme, bien sûr, d'une équitable proportion de fonctionnaires latins à tous les échelons de l'administra- tion; l'aspect foncier en décentralisation dans une plus petite ville un service relativement important, en équilibrant aussi en même temps la pression sur le coût des loge- ments, et même l'aspect de la défense nationale car une certaine dissémination serait utile en cas de conflit.
Enfin, reste l'argument économique. Certaines régions de notre pays sont frappées par la crise plus que d'autres, c'est particulièrement le cas du Jura et du haut-pays neu- châtelois. La population de ces régions diminue très rapide- ment et les difficultés économiques y sont réelles. Pourtant ces régions ont de bonnes écoles commerciales, adminis- tratives et techniques. La Chaux-de-Fonds, ma ville natale, a un équipement scolaire et culturel reconnu comme exem-
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Voranschlag 1982. Nachtrag I Budget 1982. Supplément I
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Sessione estiva
Rat
Ständerat
Conseil
Conseil des Etats
Consiglio
Consiglio degli Stati
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02
Séance
Seduta
Geschäftsnummer Ad 81.052
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum
08.06.1982 - 08:00
Date
Data
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20 010 664
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