Interpellation Bühler-Tschappina
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studiano, nelle loro scuole, in primo luogo le tre lingue nazionali e poi l'inglese.
Se ciò è possibile allo studente ticinese e, dal profilo orga- nizzativo-didattico, - alla Scuola ticinese, non si vede per- chè ciò non sarebbe possibile nelle scuole medie di tutta la Svizzera.
È per questa ragione che chiedo al Consiglio federale di studiare la revisione della OMR in modo da introdurre l'ita- liano quale lingua obbligatoria.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Rapport écrit du Conseil fédéral
Risposta scritta del Consiglio federale
La Commissione Burckhardt preposta allo studio delle que- stioni riguardanti la formazione superiore degli Svizzeri di lingua italiana e romancia, istituita nel 1969 a seguito di un postulato del consigliere nazionale Galli, si è occupata essenzialmente della situazione universitaria nel Ticino, ma ha poi anche proposto sei provvedimenti volti a una più ampia diffusione della cultura italiana nella Svizzera tedesca e in quella romanda. Nel 1975 il Dipartimento federale dell'interno ha preso noto delle proposte e le ha trasmesse ai servizi competenti delle università svizzere.
Nessuna alta scuola dispone di un servizio d'orientamento per studenti di lingua madre italiana; tuttavia la presenza rilevante di docenti e d'assistenti d'espressione italiana dà modo agli studenti d'esser consigliati nella loro lingua.
Sia infine ricordato che, secondo quanto risulta da un'inchiesta condotta dal Centro svizzero di documenta- zione nel settore dell'insegnamento e dell'educazione, le scuole normali offrono oggi maggiori possibilità che non in passato di studiare l'italiano.
La riforma dei nostri licei è oggetto presentemente d'ampie discussioni, e si parla pure di una revisione dell'ordinanza federale sul riconoscimento dei certificati di maturità. Il ri- esame di tale ordinanza comprenderà anche quello dello spazio riservato alla lingua italiana.
Präsidentin: Frau Bacciarini erklärt sich von der Antwort des Bundesrates als teilweise befriedigt.
82.324 Interpellation Bühler-Tschappina 'Raststätten an der N 13 Restoroutes de la N 13
Wortlaut der Interpellation vom 1. März 1982
Gemäss Verordnung des Departements des Innern, betref- fend technische Richtlinien für den Bau und Betrieb von Nebenanlagen der Nationalstrassen vom 3. Dezember 1973 sind auf Kantonsgebiet von Graubünden längs der N 13 vier Raststätten vorgesehen. Diese Anlagen werden zurzeit geplant und sollen in den nächsten Jahren gebaut werden. In diesem Zusammenhang bitten wir den Bundesrat um Beantwortung folgender Fragen:
a. Teilt der Bundesrat unsere Auffassung, wonach
der durch Artikel 1 der erwähnten Verordnung als ver- bindlich erklärte Plan ungenügend Rücksicht auf Land- schafts- und Umweltschutz nimmt?
das in den Alpentälern ohnehin nur spärlich vorhandene gute Kulturland im Interesse des gesamten Landes ver- mehrt geschützt werden muss?
vier Raststätten mit Restaurant, Parkplätzen, Tankstel- len- und WC-Anlagen, die je einen Landbedarf von 5 bis 7 Hektaren aufweisen, als eindeutig überdimensioniert zu betrachten sind?
nicht nur auf die Bedürfnisse des Verkehrs Rücksicht zu nehmen ist, sondern vor allem auch auf die elementaren Lebensinteressen der betroffenen Regionen und ihrer Bevölkerung?
die San-Bernardino-Route gemäss dem technischen Ausbaustandard (starke Steigung) als Touristenstrasse und nicht als Schwerverkehrsstrasse erstellt wurde und daher auch die Nebenanlagen nicht in erster Linie auf den Schwerverkehr auszurichten sind?
b. Ist der Bundesrat bzw. das Departement bereit, die Ver- ordnung vom 3. Dezember 1973 einer gründlichen Prüfung zu unterziehen und so zu revidieren, dass die heute allge- mein als richtig anerkannten Grundsätze in bezug auf Lebensqualität sowie Landschafts- und Umweltschutz angemessen berücksichtigt werden und die als verbindlich erklärten Pläne eine entsprechende Redimensionierung erfahren?
Texte de l'interpellation du 1er mars 1982
Selon l'ordonnance du Département fédéral de l'intérieur du 3 décembre 1973 concernant les directives techniques et recommandations relatives à la construction et à l'exploita- tion des installations annexes des routes nationales, il est prévu de construire quatre restoroutes le long de la N 13 sur le territoire du canton des Grisons. Ces installations sont actuellement en projet et doivent être construites dans les années qui viennent.
A ce sujet, nous prions le Conseil fédéral de répondre aux questions suivantes:
a. Le gouvernement pense-t-il, pour sa part également,
Que le plan qui a acquis force obligatoire en vertu de l'article 1er de l'ordonnance mentionnée ne tient pas suffi- samment compte de la protection du paysage et de l'envi- ronnement?
Que les bonnes terres cultivables qui sont déjà rares dans les vallées des Alpes doivent être mieux protégées dans l'intérêt général du pays?
Que quatre aires de repos comprenant restaurant, places de stationnement, station-service et toilettes et de ce fait nécessitant chacune une superficie de 5 à 7 hec- tares, doivent manifestement être considérées comme sur- dimensionnées?
124 - N
Interpellation Schüle
978
N
25 juin 1982
Qu'il ne faut pas tenir compte uniquement des besoins du trafic mais bien plus des intérêts vitaux élémentaires des régions concernées et de leur population?
Que la route du San Bernardino, au vu de ses caractéris- tiques techniques (forte déclivité), a été construite pour le tourisme et non pour le trafic lourd et que, par conséquent, ses installations annexes ne doivent pas être conçues en premier lieu pour celui-ci?
b. Le Conseil fédéral, en l'occurrence le Département de l'intérieur, est-il disposé à réexaminer soigneusement et à réviser l'ordonnance du 3 décembre 1973 en sorte que l'on tienne compte dans une juste mesure des principes concernant la qualité de la vie ainsi que la protection du paysage et de l'environnement, principes que tout le monde s'accorde aujourd'hui à reconnaître? Est-il d'accord de réduire à de plus justes proportions les plans qui ont acquis force obligatoire.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bundi, Geissbühler, Hari, Müller-Scharnachtal, Reichling, Schalcher, Schnyder-Bern (7)
Begründung
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Développement
L'auteur renonce au développement et demande une réponse écrite.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Rapport écrit du Conseil fédéral
Nationalstrassen sind die wichtigsten Strassenverbindun- gen von gesamtschweizerischer Bedeutung. Dementspre- chend weisen sie in der Regel einen grossen Verkehr auf. Da ein Anhalten auf diesen Strassen verboten ist, müssen in angemessenen Abständen Rastplätze und, zur Versor- gung und Verpflegung der Strassenbenützer sowie zum Betanken der Fahrzeuge, Raststätten errichtet werden. Das Bundesgesetz vom 8. März 1960 über die Nationalstrassen sieht eine entsprechende rechtliche Regelung vor. Im Jahre 1971 musste das Nationalstrassengesetz unter dem Druck der öffentlichen Meinung und parlamentarischer Vorstösse in dieser Materie geändert werden, um einer grosszügige- ren Gestaltung der Tankstellen und Verpflegungsstätten längs Autobahnen und Autostrassen die erforderliche Rechtsgrundlage zu geben. Auf dieser Revision des Natio- nalstrassengesetzes beruht die Verordnung des Departe- ments des Innern vom 3. Dezember 1973 über technische Richtlinien und Empfehlungen für den Bau und Betrieb von Nebenanlagen an Nationalstrassen erster und zweiter Klasse.
Im Lichte dieser Vorbemerkungen lassen sich die vom Interpellanten gestellten Fragen wie folgt beantworten.
a. 1. Im Richtplan über Nebenanlagen an Nationalstrassen 1. und 2. Klasse werden nicht die genauen örtlichen Stand- orte der Raststätten auf dem Nationalstrassennetz bezeich- net. Diese ergeben sich erst aus der näheren Projektierung und unter Berücksichtigung der raumplanerischen Aspekte des Landschafts- und des Umweltschutzes.
Rastplätze und Raststätten sind Bestandteil der Natio- nalstrasse. Die Landbeanspruchung für diese notwendigen Nebenanlagen hält sich in angemessenem Rahmen. Rast- plätze, die nur zum Ausstellen, Ausspannen und zum Pick- nicken dienen, benötigen weniger Raum.
Die Anordnung von Rastplätzen in bestimmten Abstän- den (30 bis 40 Kilometer) ist aus Gründen der Verkehrssi- cherheit ein unbedingtes Erfordernis. Da das Anhalten auf Autobahnen und Autostrassen strikte verboten ist, muss dem Automobilisten Gelegenheit gegeben werden, abseits der Fahr- und Pannenstreifen einen Halt einzuschalten. Die Anordnung von Raststätten in bestimmten Abständen ist erwünscht, jedoch nicht unbedingt erforderlich. Für die Verpflegung und das Betanken der Fahrzeuge ist es zumut-
bar, die Autobahnen und Autostrassen zu verlassen. Den Bau von Raststätten überlässt der Bund deshalb weitge- hend der Initiative der Kantone.
Raststätten an Nationalstrassen berühren die Lebensin- teressen der betroffenen Regionen und ihrer Bevölkerung. Neben den negativen Auswirkungen, beispielsweise Flä- chenverluste, bestehen aber auch positive, wie neu geschaffene Arbeitsplätze und wirtschaftliche Aktivitäten. Die Auswirkungen solcher raumwirksamer Tätigkeiten dar- zustellen ist Aufgabe der Behörden; Interessenkonflikte können zum Beispiel im Rahmen der kantonalen Richtpla- nung behandelt werden.
Die Raststätten bzw. Rastplätze an der Bernhardinroute wurden nicht auf den Schwerverkehr, sondern auf den Gesamtverkehr ausgerichtet. Wird dem Schwerverkehr nicht Gelegenheit gegeben, an der Nationalstrasse auszu- stellen, werden diese Verkehrsteilnehmer gezwungen, ihre Fahrzeuge in die von der Nationalstrasse umfahrenen Dör- fer und Ortschaften zu lenken und diese dort abzustellen. Das liegt kaum im Interesse der dortigen Bevölkerung.
b. Weil es weitgehend im Ermessen der kantonalen Behör- den liegt, ob Raststätten oder Rastplätze zu errichten sind, erachten wir es nicht als erforderlich, die Verordnung vom 3. Dezember 1973 über technische Richtlinien und Empfeh- lungen für den Bau und Betrieb von Nebenanlagen in Revi- sion zu ziehen. Die .Verordnung entspricht den heutigen Gegebenheiten und Bedürfnissen. Nach geltender Praxis ist es Sache der Kantone, darüber zu befinden, an welchen im Richtplan vorgesehenen Standorten in welcher Prioritä- tenfolge Nationalstrassenraststätten oder Rastplätze er- stellt werden sollen. In der Anwendung der Verordnung kann somit allen wünschbaren Erfordernissen Rechnung getragen werden.
Präsidentin: Der Interpellant erklärt sich von der Antwort des Bundesrates teilweise befriedigt.
82.345
Interpellation Schüle Schweizer im Ausland. Versicherung der Ehefrau Suisses à l'étranger. AVS de l'épouse
Wortlaut der Interpellation vom 9. März 1982
Mit Kreisschreiben vom 13. März 1981 und 14. August 1981 hat das EDA erstmals zum Problem der unvollständigen Versicherung der Ehefrau des EDA-Bediensteten im Aus- land klar Stellung genommen und eine Empfehlung zum Beitritt zur freiwilligen Versicherung abgegeben. Mit dieser Auffassung steht die bisherige Praxis mindestens zum Teil in Widerspruch. Verschiedentlich sind in früheren Jahren von Bundesstellen aus Mitteilungen ergangen, wonach Ehe- frauen von obligatorisch versicherten Schweizer Bürgern im Ausland, die der Sozialversicherung des Wohnsitzstaates nicht angehören, den in der Schweiz wohnhaften Ehefrauen von Schweizer Bürgern gleichgestellt seien. Durch fehler- hafte Auskünfte oder mangelhafte Information haben es viele Ehefrauen unterlassen, wenigstens der freiwilligen Versicherung (FV) beizutreten.
Es stellen sich in dieser Situation kurz- und längerfristige Fragen:
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Bühler-Tschappina Raststätten an der N 13 Interpellation Bühler-Tschappina Restoroutes de la N 13
In
Dans
In
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Jahr
1982
Année
Anno
Band
III
Volume
Volume
Session
Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
82.324
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 25.06.1982 - 08:00
Date
Data
Seite
977-978
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Pagina
Ref. No
20 010 579
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