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Interpellation Rothen
Or, quelques jours à peine après la publication de cette réponse, qui se voulait apaisante, l'ASUAG annonçait qu'elle se voyait dans l'obligation de licencier plusieurs dizaines de travailleurs. Ces derniers n'apprécieront certai- nement pas un renforcement de ce type de la branche hor- logère.
Mais je reviens à mon interpellation concernant une vérita- ble politique régionale de l'innovation. Dans cette interpella- tion, en effet, je demandais un bilan critique des actions entreprises dans le domaine de l'aide et de l'encourage- ment à l'innovation. On m'a donc servi - je l'ai dit - une liste de mesures législatives que tous les intéressés connais- sent sans se demander pourquoi ces mesures n'avaient pas été suivies des résultats escomptés, sinon program- més. On pouvait même lire dans la réponse du Conseil fédéral que, selon l'avis de ce dernier, les mesures adop- tées en l'occurrence par la Confédération étaient suffi- santes. On était alors en mai 1981, mais la fin de l'année 1981 et le début de celle-ci ont montré la légèreté des auto- rités fédérales dans leurs prévisions économiques, pour ne rien dire du manque dramatique de projets concrets qui auraient dû accompagner des lois et surtout certains rap- ports.
Je demande en conséquence si, vu l'aggravation de la situation, la Confédération va enfin engager une véritable politique régionale de l'innovation industrielle et artisanale, notamment dans les régions de montagne, en évitant pour une fois de se réfugier derrière les principes de l'économie libérale pour expliquer, voire pour justifier, la passivité actuelle et voulue ou l'impuissance chronique des pouvoirs publics dans ce domaine.
A situation extraordinaire, mesures extraordinaires. Les tra- vailleurs déjà touchés par la crise, ceux dont l'avenir profes- sionnel est aujourd'hui menacé, ont le droit de savoir si, oui ou non, la Confédération peut faire quelque chose, si, oui ou non, la Confédération veut faire quelque chose. Les régions et les entreprises concernées ont le droit de savoir si elles sont d'ores et déjà sacrifiées au nom de la moderni- sation de l'appareil de production de notre pays et au nom de la seule rentabilité des investissements déjà consentis dans des domaines industriels et dans des régions privilé- giées. Je suis en effet loin d'être persuadé de ce que répond le Conseil fédéral notamment à ma dernière inter- pellation du 1er mars 1982 concernant toujours l'aide à l'hor- logerie et à la métallurgie lorsqu'il dément catégoriquement avoir déjà abandonné à son triste sort l'horlogerie et la métallurgie jurassiennes. Les élus de la région - tous, je l'espère - et plus encore les travailleurs, aujourd'hui frap- pés douloureusement par la crise économique, ne se contenteront plus de promesses lénifiantes. Ils veulent de la part des pouvoirs publics des actes suivis d'effets non seulement dans l'assainissement des structures et des finances de ces branches industrielles, mais également pour la sauvegarde des emplois existants et la création de nouvelles possibilités de travail.
Bundespräsident Honegger: Ich bestreite nicht, Herr Cre- voisier, dass die Lage in der Uhrenindustrie uns einige Sor- gen bereitet. Die Schwierigkeiten in der Uhrenindustrie sind aber nicht ein rein schweizerisches, sondern ein weltweites Phänomen. Wenn Sie die Berichte aus Amerika, insbeson- dere aber auch aus Japan und Hongkong - weitere grosse Uhrenproduzenten - lesen, dann stellen Sie fest, dass auch in diesen Ländern, vor allem von der Konjunktur her betrachtet, beträchtliche Schwierigkeiten bestehen. So leid es mir tut, Herr Crevoisier, es wird der schweizerischen Uhrenindustrie nichts anderes übrig bleiben, als mit den Kräften, die uns zur Verfügung stehen, das Tief zu überwin- den.
Wir haben eine Arbeitsgruppe eingesetzt unter der Leitung des Direktors des Bundesamtes für Industrie, Gewerbe und Arbeit, die eng zusammenarbeitet mit den Volkswirtschafts- direktoren der betroffenen Kantone und auch mit den betroffenen Städten, zum Beispiel Grenchen, Neuenburg usw. Die zuständigen Chefs sind in dieser Gruppe ebenfalls
vertreten. Sie kommen laufend zusammen um zu überprü- fen, was getan werden soll. In unserer Antwort auf Ihre Interpellation vom 12. März des letzten Jahres haben wir eine Reihe von Massnahmen aufgeführt. Wir sind durchaus bereit, diese anzuwenden - auch mit einigem Erfolg. Wenn Sie zum Beispiel unsere Finanzierungsbeihilfen zugunsten wirtschaftlich bedrohter Regionen nehmen, dann darf man immerhin feststellen, dass es bis heute gelungen ist, 65 positive Verfügungen zu erlassen. Die Bürgschaften machen etwa .50 Millionen Franken aus. Mit diesen Bürg- schaften haben wir ein Investitionsvolumen von rund 200 Millionen Franken freigemacht und damit neue Arbeits- plätze in der Grössenordnung von etwa 1400 Leuten schaf- fen können. Das ist nicht nichts. Auf diesem Gebiete sind wir durchaus bereit, unsere Hilfe weiter zur Verfügung zu stellen. Die anderen Möglichkeiten haben wir in der Antwort ebenfalls erwähnt. Ich muss nicht darauf zurückkommen. Ich gebe auch zu, Herr Crevoisier, dass sich die Lage in der ASUAG in den letzten Wochen leider nicht verbessert, son- dern eher verschärft hat. Aber die Probleme der ASUAG können Sie nicht mit Bundeshilfe lösen; es geht hier um unternehmerische Probleme. Ich bin immerhin zuversicht- lich, vielleicht etwas zuversichtlicher als Sie, dass sich hier Lösungen abzeichnen. Sollte sich die Arbeitslosigkeit in der Uhrenbranche und in den Uhrenregionen drastisch erhö- hen, dann sind wir bereit, die Mittel, die uns im Arbeitslo- senversicherungsgesetz zur Verfügung gestellt sind, anzu- wenden. Wir haben deshalb auf den 1. Juli die Auszahlungs- fristen für die Arbeitslosenentschädigungen ausgedehnt. Wir sind also bereit, der Uhrenindustrie im Rahmen der uns zur Verfügung stehenden Mittel zu helfen. Aber wir können keine Wunder erwarten.
Präsidentin: Herr Crevoisier hat erklärt, dass er mit der Ant- wort des Bundesrates nicht zufrieden sei.
82.316 Interpellation Rothen Uhrenindustrie. Strukturbereinigung Industrie horlogère. Restructuration
Wortlaut der Interpellation vom 27. Januar 1982
Die Marktlage und die Zukunftsaussichten stellen die schweizerische Uhrenindustrie vor schwere Strukturpro- bleme. Um auf den ausländischen Märkten konkurrenzfähig bleiben zu können wird diese Branche rasch zweckmässige Strukturen schaffen müssen.
Welche Möglichkeiten sieht der Bundesrat, um
Impulse zur dringend notwendigen Strukturbereinigung zu vermitteln;
mittels steuerlicher Massnahmen Anreize zur Bildung zukunftsgerichteter Strukturen zu schaffen;
die wirtschaftliche Diversifikation in den Uhrenregionen verstärkt und gezielter zu fördern?
Texte de l'interpellation du 27 janvier 1982
L'état du marché et les perspectives d'évolution confron- tent l'industrie horlogère suisse à de difficiles problèmes structurels. Pour rester concurrentielle sur les marchés étrangers, cette branche de notre économie devra donc mettre en place rapidement de nouvelles structures plus rationnelles.
Quelles possibilités le Conseil fédéral entrevoit-il pour:
Interpellation du groupe du PdT/PSA/POCH
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N 24 juin 1982
stimuler par des mesures fiscales la formation de struc- tures d'avenir,
encourager une diversification accrue et judicieuse de l'économie dans les régions horlogères?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Baechtold, Chopard, Eggli, Hubacher, Jaggi, Kohler Raoul, Loetscher, Müller- Scharnachtal, Reimann, Stich, Uchtenhagen, Vannay (12)
Begründung
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Développement
L'auteur renonce au développement et désire une réponse écrite.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Rapport écrit du Conseil fédéral
Die Uhrenindustrie befindet sich in einem Prozess der grundlegenden Umstrukturierung, bedingt durch das Auf- kommen neuer Technologien sowie eine zunehmende Kon- kurrenzierung durch ausländische Produzenten, insbeson- dere aus den sogenannten Schwellenländern. Dieser Umstrukturierungsprozess ist mit der Rezession von 1975 offensichtlich geworden, er hat sich seither in wechselndem Tempo fortgesetzt und scheint noch nicht zum Abschluss gekommen zu sein. Die jüngsten Entwicklungen des Absat- zes in einzelnen Teilmärkten, hervorgerufen durch weltweite Überkapazitäten und konjunkturelle Flauten, dürften eher noch zu einer Beschleunigung des Strukturwandels beitra- gen.
Die Behörden haben sich seit 1975 mit den Problemen der Uhrenindustrie und der Uhrenregionen eingehend befasst. Im Rahmen der vom Eidgenössischen Volkswirtschaftsde- partement eingesetzten Arbeitsgruppe «Regionale Einbrü- che/Uhrenindustrie» sind Unterlagen und Studien erstellt worden, die allgemeine Hinweise über die Richtung des von der Uhrenindustrie einzuschlagenden Weges beinhalten. Die konkreten Lösungen müssen jedoch zur Hauptsache von den Unternehmungen selber aufgrund der Marktent- wicklungen gefunden werden. Die öffentliche Hand hinge- gen kann vor allem zur Verbesserung der allgemeinen Rahmenbedingungen beitragen sowie die Innovation und Diversifikation fördern.
Ob die Bildung zukunftsgerichteter Strukturen mit neuen steuerlichen Massnahmen wesentlich gefördert werden kann, erschient als fraglich. Mit der Gewährung von gene- rellen Steuervergünstigungen wäre wohl vielmehr zu befürchten, dass der Strukturerhaltung Vorschub geleistet würde. Die Möglichkeit von gezielten Steuererleichterungen für zukunftsgerichtete Investitionen in Form von Innova- tions- und Diversifikationsprojekten besteht bereits im Rah- men des Bundesbeschlusses vom 6. Oktober 1978 über Finanzierungsbeihilfen zugunsten wirtschaftlich bedrohter Regionen.
Zur Förderung der Diversifikation in den Uhrenregionen kann der erwähnte Bundesbeschluss nützliche Unterstüt- zung leisten. Gestützt auf diesen Erlass konnten in den Uhrenregionen bisher insgesamt 51 Pojekte mittels Bürg- schaften, teilweise auch mittels Zinskostenbeiträgen und Steuererleichterungen, gefördert werden. Mit der bisher zugesicherten Bürgschaftssumme von 47 Millionen Franken wird ein Investitionsvolumen von 185 Millionen Franken aus- gelöst; rund 1250 neue Arbeitsplätze können damit geschaffen werden.
Zu erwähnen sind aber auch Massnahmen der Forschungs- und Technologiepolitik. So ist im Rahmen des Impulspro- gramms ein Programmteil speziell auf die Uhrenindustrie zugeschnitten, das sogenannte Gemeinschaftsprogramm zur Förderung der Weiterentwicklung von Komponenten der elektronischen Uhr sowie der entsprechenden Produk- tionsmittel. Bis Ende 1981 wurden dafür von den Industrie- partnern über 13 Millionen Franken, vom Bund 6,6 Millionen Franken eingesetzt. Zur Förderung von zusammen mit Indu-
striepartnern an in Neuenburg domizilierten Forschungs- stätten (Schweizerische Stiftung für feintechnische For- schung, Centre électronique horloger, Laboratoire suisse de recherches horlogères) durchgeführten mikrotechni- schen Forschungsprojekten wurden im Laufe der letzten Jahre über 10 Millionen Franken Bundesbeiträge zugespro- chen.
Entscheidend ist letztlich die Initiative der betroffenen Wirt- schaftskreise und Regionen. Es gilt, die von Bund und Kan- tonen zur Verfügung gestellten Instrumente zu nutzen.
In Ausführung des Postulates Borel vom 7. Oktober 1981 ist vorgesehen, in nächster Zeit eine erste Zwischenbilanz über den Bundesbeschluss über Finanzierungsbeihilfen zugunsten wirtschaftlich bedrohter Regionen zu ziehen und allfällige Ausbaumöglichkeiten zu prüfen. Auch im Rahmen des kürzlich geschaffenen Koordinationsorganes «BIGA/ Uhrenkantone/Uhrenstädte» wird dieser Erlass einer kriti- schen Beurteilung unterzogen.
Präsidentin: Herr Rothen ist nicht hier. Wir nehmen deshalb an, dass er mit der Antwort des Bundesrates zufrieden ist.
81.389
Interpellation der Fraktion PdA/PSA/POCH Kredit für Marokko Interpellation du groupe du PdT/PSA/POCH Octroi d'un crédit au Maroc
Siehe Jahrgang 1981, Seit 1386 Voir année 1981, page 1386
Diskussion - Discussion
M. Carobbio: Je ferai tout d'abord une remarque d'ordre formel.
Notre groupe avait déposé son interpellation le 2 juin 1981 en demandant la clause d'urgence. En effet, selon le texte de l'interpellation, le Conseil fédéral devait ratifier l'accord concernant le crédit de 55 millions accordé au Maroc à la fin juin 1981. Notre demande était donc plus que justifiée mais le Bureau l'a repoussée contre toute évidence et toute logi- que. Cette attitude est critiquable car, sur le plan pratique, elle limite le sens et le rôle des interventions des parlemen- taires et des groupes de ce conseil.
Aujourd'hui, après cette décision et une année après la date à laquelle le Conseil fédéral devait se prononcer sur la ratification du crédit, nous sommes appelés à ouvrir une discussion qui a perdu beaucoup de son sens, d'autant plus qu'entre-temps le Conseil fédéral a pratiquement ratifié l'accord et octroyé au Maroc le crédit en question. C'est donc à une discussion a posteriori à laquelle nous allons nous livrer, qui n'aura malheureusement pas de portée pra- tique. Je remercie cependant le Conseil fédéral d'avoir répondu rapidement à mon interpellation, puisque la réponse date du 16 septembre 1981.
Cela dit, au nom du groupe du Parti du travail, du Parti socialiste autonome et du POCH, je ne puis évidemment pas me déclarer satisfait de la réponse du Conseil fédéral à cette interpellation, et ce, avant tout parce qu'il déclare ouvertement dans sa conclusion qu'il «ne considère pas nécessaire de différer la ratification de l'accord de crédits mixtes». Or, une telle attitude, compte tenu de la situation politique interne au Maroc, à savoir la guerre dans laquelle le Maroc est engagé contre le peuple sahrahoui, est, malgré toutes les résolutions des organisations internationales telles que l'ONU qui préconisait une consultation populaire sur l'avenir de la région, en opposition manifeste avec les
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Interpellation Rothen Uhrenindustrie. Strukturbereinigung Interpellation Rothen Industrie horlogère. Restructuration
In
Dans
In
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Jahr
1982
Année
Anno
Band
III
Volume
Volume
Session
Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
14
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
82.316
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 24.06.1982 - 15:30
Date
Data
Seite
947-948
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Pagina
Ref. No
20 010 548
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