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ZK2 2017 47 ΓÇó Appeal withdrawn in testament opening case
ZK2 2017 47Autre juridiction29 mai 2017Withdrawn
The appellant withdrew her appeal against a first-instance order concerning testament opening. The Kantonsgericht Schwyz therefore discontinued the appeal proceedings. It ordered the second-instance costs of CHF 200 against the appellant and denied any party compensation because the respondents had incurred no compensable expense. The order was issued by the cantonal court president, who was competent to strike the case off under cantonal law.
Art. 241 Abs. 3 ZPO; withdrawal of the appeal leads to discontinuance of the appellate proceedings. Upon discontinuance after withdrawal, the appellate court strikes the matter off the roll; court costs are allocated according to the outcome under Art. 106 Abs. 1 ZPO. Party compensation is not awarded where the opposing parties incurred no compensable expenses. Competence to issue the discontinuance order may follow cantonal procedural law (consid. 1–3).
Kantonsgericht Schwyz
1
Verfügung vom 29. Mai 2017
ZK2 2017 47
Mitwirkend
Kantonsgerichtspräsident Dr. Urs Tschümperlin.
In Sachen
A.________
Berufungsführerin,
gegen
**1.**B.________
Berufungsgegnerin, **2.**C.________
Berufungsgegnerin, **3.**D.________
Berufungsgegnerin,
betreffend
Testamentseröffnung
(Berufung gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht March vom 10. Mai 2017, ZET 2017 123);-
hat der Kantonsgerichtspräsident,
nachdem sich ergeben und in Erwägung:
dass die Berufungsführerin ihre Berufung vom 15. Mai 2017 gegen die Verfügung vom 10. Mai 2017 (ZET 2017 123) mit Schreiben vom 23. Mai 2017 (KG-act. 7) zurückgezogen hat, weshalb das Verfahren gestützt auf Art. 241 Abs. 3 ZPO abzuschreiben ist;
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtskosten gestützt auf Art. 106 Abs. 1 ZPO der Berufungsführerin aufzuerlegen sind;
dass den Gegenparteien durch die Berufung noch keine Aufwendungen entstanden sind und deshalb keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind;
dass die Abschreibung des Verfahrens gestützt auf § 40 Abs. 2 JG in die Kompetenz des Präsidenten fällt;-
verfügt:
1. Das Berufungsverfahren wird abgeschrieben.
2. Die zweitinstanzlichen Kosten von Fr. 200.00 werden der Berufungsführerin auferlegt.
3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach
Massgabe von Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes *Beschwerde in Zivilsachen * beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen. Der Streitwert übersteigt Fr. 30'000.00.
5. Zufertigung an die Parteien (je 1/R), die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R, mit den Akten) und an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).
Der Kantonsgerichtspräsident
Versand
29. Mai 2017 lul
Beilage:
Kopie des Berufungsrückzugs vom 23. Mai 2017 an die Gegenparteien.