Appeal against opening of bankruptcy dismissed as inadmissible

BEK 2019 39Autre juridiction9 avr. 2019Inadmissible

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Schwyz Cantonal Court ruled on an appeal against the bankruptcy opening of A. The appellant was given a chance to cure formal defects and was ordered to show solvency and pay an advance on costs, but he did neither within the deadlines. The court therefore did not enter into the appeal. It added that, even on the merits, the appeal would fail because solvency was not credibly shown under Art. 174(2) SchKG. The appellant was ordered to pay CHF 300 in costs, and the deposited CHF 2,739.90 was transferred to the bankruptcy office.

Regeste Omnilex

Art. 101 Abs. 3 ZPO; Art. 174 Abs. 2 SchKG; non-entry on appeal for failure to cure defects and pay cost advance; an appeal against a bankruptcy opening requires, cumulatively, a proper challenge, timely payment of the advance, and credible proof of solvency. If the appellant does not comply with a warning to remedy formal defects and fails to make solvency credible, the appellate court must decline to consider the appeal; alternatively, the bankruptcy order cannot be lifted on the merits. Costs follow the outcome under Art. 106 Abs. 1 ZPO. No party compensation is awarded to an unrepresented respondent absent substantiation of compensable expenses.

Texte intégral

Kantonsgericht Schwyz

1

Verfügung vom 9. April 2019

BEK 2019 39

Mitwirkend

Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner.

In Sachen

A.________, Gesuchsgegner und Beschwerdeführer,

vertreten durch B.________,

gegen

C.________ AG, Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin,

vertreten durch D.________ AG,

betreffend

Konkurseröffnung

(Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht March vom 18. Februar 2019, ZES 2019 47);-

hat die Kantonsgerichtsvizepräsidentin,

nachdem sich ergeben und in Erwägung:

  • dass der Einzelrichter am Bezirksgericht March mit Verfügung vom 18. Februar 2019 über A.________, den Konkurs mit Wirkung ab 18. Februar 2019, 11.30 Uhr, eröffnete;

  • dass gegen diese Verfügung der Gesuchsgegner (nachfolgend Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 21. Februar 2019 Beschwerde beim Kantonsgericht erheben liess (KG-act. 1);

  • dass mit Verfügung vom 1. März 2019 dem Beschwerdeführer Gelegenheit gegeben wurde, seine Beschwerde innert laufender Rechtsmittelfrist zu verbessern, nachdem sie weder Anträge noch eine rechtsgenügende Begründung enthielt; unter der Androhung, dass im Säumnisfall auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (KG-act. 2);

  • dass am 4. März 2019 beim Kantonsgericht eine Eingabe des Beschwerdeführers einging, mit welcher er (unter anderem) auf den beim Kantonsgericht am 25. Februar 2019 hinterlegten Forderungsbetrag von total Fr. 2‘739.90 hinwies (vgl. KG-act. 3 und KG-act. 4);

  • dass mit Verfügung vom 4. März 2019 der Beschwerdeführer aufgefordert wurde, innert nicht erstreckbarer Frist von 10 Tagen seine Zahlungsfähigkeit im Sinne von Art. 174 Abs. 2 SchKG glaubhaft zu machen sowie bis spätestens 15. März 2019 einen Kostenvorschuss für die mutmasslichen Gerichtskosten von Fr. 750.00 zu bezahlen (KG-act. 5);

  • dass der Beschwerdeführer innert Frist weder die geforderten Unterlagen für die Beurteilung seiner Zahlungsfähigkeit einreichte noch den Kostenvorschuss von Fr. 750.00 leistete;

  • dass der geforderte Kostenvorschuss auch innert der mit Verfügung vom 20. März 2019 angesetzten Nachfrist bis 29. März 2019 nicht bezahlt wurde, weshalb androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 101 Abs. 3 ZPO; KG-act. 10);

  • dass davon abgesehen und wie schon erwähnt der Beschwerdeführer seine Zahlungsfähigkeit im Sinne von Art. 174 Abs. 2 SchKG nicht ansatzweise glaubhaft machte, folglich eine der kumulativ zu erfüllenden Voraussetzungen für die Aufhebung eines Konkursentscheides gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG, worauf in der Rechtsmittelbelehrung der angefochtenen Verfügung vom 18. Februar 2019 explizit hingewiesen wurde, nicht erfüllt ist und die Beschwerde damit abzuweisen wäre;

  • dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 106 Abs. 1 ZPO);

  • dass von der Zusprechung einer Parteientschädigung für den Ersatz notwendiger Auslagen (Art. 95 Abs. 3 lit. a ZPO) bzw. einer Umtriebsentschädigung (Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO) an die nicht anwaltlich vertretene Beschwerdegegnerin mangels Begründung (vgl. Suter / von Holzen, in: Sutter-Somm/

Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm., 3. A., Art. 95 N 40) abzusehen ist;

  • dass das Verfahren gestützt auf § 40 Abs. 2 JG i.V.m. § 41 Abs. 1 JG präsidial erledigt werden kann;-

verfügt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Kosten dieser Verfügung von Fr. 300.00 werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Der beim Kantonsgericht hinterlegte Betrag von Fr. 2‘739.90 wird dem Konkursamt March überwiesen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Massgabe von Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes *Beschwerde in Zivilsachen * beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.

5. Zufertigung an den Beschwerdeführer (2/R), die Beschwerdegegnerin (1/R), das Konkursamt March (1/R), das Betreibungsamt Schübelbach (1/R), das Handelsregister des Kantons Schwyz (1/R), die Vorinstanz (1/A vorab, sowie nach definitiver Erledigung 1/R unter Rückgabe der Akten) und an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Die Kantonsgerichtsvizepräsidentin

Versand

9. April 2019 sl

Mots-clés

bankruptcyappeal inadmissibilitycost advancesolvencynon-entryappeal defectscourt costsdebt enforcement

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the appeal against the bankruptcy opening was admissible despite missing prayers, insufficient reasoning, and unpaid cost advance.

Solution extraite

The appeal was not entered upon because the appellant did not remedy the defects and did not pay the ordered advance within the deadline.

Motifs extraits

The appellant was granted an opportunity to improve the appeal and was warned of non-entry. He still failed to submit a proper appeal or pay the cost advance, so Art. 101(3) CPC required non-entry.

Question juridique clé

Whether the bankruptcy opening should be set aside under Art. 174(2) SchKG.

Solution extraite

The appeal would in any event have failed on the merits because the appellant did not even make his solvency credible, which is a cumulative requirement for reversal of the bankruptcy decision.

Motifs extraits

No credible showing of solvency was made, so one of the statutory conditions for lifting the bankruptcy order was not met.

Question juridique clé

How the costs of the appeal proceedings should be allocated.

Solution extraite

The appeal costs were imposed on the appellant.

Motifs extraits

Costs follow the outcome of the proceedings.

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